Warme Luft.
Die Sonne scheint.
Aber wo ist das Licht?
Ich sitze im Bett.
Allein.
Allein.
Allein.
Meine Gedanken –
ein Ozean.
Zu groß.
Zu tief.
Voll Wut.
Voll Hass.
Hass…
gegen mich.
Angst, zu zeigen,
wie es sich anfühlt.
Angst vor der Wahrheit.
Angst, dass es weh tut.
Es tut weh.
Nichts sagen –
tut mehr weh.
Still sein
ist einfacher.
Still sein
heißt keine Angst.
Oder?
Vergessen.
Einfach vergessen.
Aber wie?
Augen.
Blicke.
Ich sehe dich.
Immer.
Doch dein Blick
geht vorbei.
Fragen.
Keine Antworten.
Warum?
Wieso?
Ich verstehe nichts.
Was will ich?
Was willst du?
So leicht,
doch so schwer.
Bilder in meinem Kopf,
Szenen,
Gedanken –
nur du.
Es frisst mich auf.
Zu viel Hass.
Zu viel Angst.
Also weiter.
Nicht näher kommen lassen.
Niemals.
Zu gefährlich.
Und trotzdem –
dieses „Aber“.
Besser sein.
Anders sein.
Ein Vorbild.
Perfekt sein.
Es tut weh.
Egal.
Immer glücklich.
Lächeln.
Lächeln.
Lächeln.
Und trotzdem:
Allein.
Allein.
Allein.