Lutz Tretschoks

Nebelherz

Nebelherz

Einsam und allein, wie Treibgut im weiten blauen Meer, sind wir Menschen.
Und wenn wir einmal auf festem Boden stehen, um endlich zu lieben und uns wünschen, geliebt zu werden, stehen wir im Nebel.
An Liebe hat es uns nie gemangelt, sie ist da.
Wir müssen unser Herz wie einen Kompass nutzen, der uns aus dem Nebel führt.
Der Nebel spiegelt nur unsere Ängste wider, unsere Verzweiflung, unseren Widerstand, uns zu zeigen, wie wir sind.
Lieben können wir nur, wenn wir heraustreten aus dem Nebel.
Und jedes Mal, wenn eine Liebe erlischt, zerbricht eine Welt in mir.
Und jedes Mal baue ich sie wieder Stück für Stück auf, diese Welt.
Um erneut mein banges Herz aus dem Nebel zu führen.

Wie gefällt dir das Gedicht?

Klicke auf die Sterne um es zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 0 / 5. Anzahl Bewertungen: 0

Gib die erste Bewertung für dieses Gedicht ab.

Ein Gedicht in Schönschrift publizieren? Nutze den Handlettering-Generator und verwandle dein Gedicht in ein visuell ansprechendes Kunstwerk.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert