Kundendienst
Der Kundendienst, welch schönes Wort, doch Dienst am Kunden ist längst fort. Soll man dich einmal beraten, wird dir die K I verbraten. Wähl´ A, B, C, und fahre fort!
Der Kundendienst, welch schönes Wort, doch Dienst am Kunden ist längst fort. Soll man dich einmal beraten, wird dir die K I verbraten. Wähl´ A, B, C, und fahre fort!
Im Supermarkt, das ist doch klasse, ich kaufe ein, und geh´ zur Kasse. Was ich will, hab´ ich bekommen, und da steh´ ich nun benommen, und warte – warte mit der Masse! Auch zum Amt, da geh´ ich hin, denn dort hab´ ich den Termin, und so zieh´ ich da die Nummer. Schon beginnt auch
Im Supermarkt, das ist doch klasse, ich kaufe ein und geh´ zur Kasse. Was ich will, hab´ ich bekommen, und da steh´ ich, wie benommen, und warte – warte mit der Masse!
Wenn morgens Tau auf Wiesen steht und Nebel durch die Täler geht, wenn fahles Licht die Zweige streift und erstes Laub zu Boden reift, dann trägt der Herbst sein stilles Kleid, aus Kupfer, Rauch und Müdigkeit. Kastanien liegen kühl im Gras, der Morgen glänzt von Nebelnass. Die Wupper zieht durch Wald und Stein, nimmt gelbe
Wenn der Herbst an der Wupper zieht Weiterlesen »
Wenn morgens Tau auf Wiesen liegt und Nebel durch die Gärten zieht, wenn Sonnenlicht durch Zweige fällt und still die Blätter golden hält, dann trägt der Herbst sein buntes Kleid, halb Abschied schon, halb Erntezeit. Die Kastanie fällt ins feuchte Gras, ein Kind hebt sie auf und freut sich daran. Der Ahorn brennt in Rot
Wenn der Herbst durchs Land zieht Weiterlesen »
Die Hagebutte steht am Rain, vom Morgenregen blank gewaschen; im Gras liegt eine Kastanie, noch glatt und braun in grünen Taschen. Die Rotbuche hält länger fest. Der Ahorn gibt sein Gelb schon preis. Am Zaun verblüht die letzte Aster, und über Wiesen zieht es weiß. Ein Rotkehlchen prüft kahle Zweige, als wären sie für ihn
Was der Oktober weiß Weiterlesen »
Wenn die Nächte länger werden und die Kälte zieht ins Haus, sagt der Herbst mit krummen Fingern: „Nun, mein Freund, mach was daraus!“ Draußen murrt der Wind am Fenster, drinnen dampft bereits der Tee. Und die Katze kennt das Leben: Sie bleibt liegen. Das ist okay. Blätter kleben auf den Wegen, Nebel hängt am Gartenzaun.
Herbst macht was draus Weiterlesen »
Wenn Nächte länger, Tage kleiner und kalte Luft durchs Treppenhaus, wird selbst der größte Sommermeiner auf einmal gern zum Stubenherrn zu Haus. Der Regen schreibt an Fensterscheiben, der Wind verteilt das Laub im Hof. Man kann darüber Trübsal treiben — doch Trübsal bleibt, bei Licht besehn, recht doof. Drum stellt man Tee und Bücher hin,
Der Herbst kommt ohne Rücksprache Weiterlesen »
Wenn die Nächte länger werden, wenn die Kälte zieht ins Haus, holt man Wärme aus der Stille und macht aus dem Herbst was draus. Denn im Grau nur Grau zu sehen, macht die dunklen Tage schwer; wer noch Licht im Kleinen findet, braucht vom Sommer gar nicht mehr. Eine Lampe, warme Räume, Tee und Bücher,
Wenn das Dunkel früher kommt Weiterlesen »
Ährengold auf weiten Feldern gab es und in unsern Wäldern leuchten Blätter kunterbunt, denn der Herbst gibt allen kund: Äpfel, prall mit roten Backen, Nüsse reif, bereit zum Knacken, Wein, so lieblich wie im Traum; Ernte satt, man glaubt es kaum! Birnen, Pflaumen, Kohl und Mais sind, wie jeder von uns weiß, genau wie’s Korn
Mit dem Moschus wollt´ ich locken, hatte Käse in den Socken, war ein eigenes Aroma, manche fielen schon ins Koma. Frisch geduscht, lasst uns los rocken!
Es war einst eine Schmusekatze, sie liebte Männer, gern mit Glatze. Doch einer hatte volles Haar, man sah, daß es Perücke war, und um das Kinn trug er Matratze!
So ist es gut, so ist das recht, wenn´s einer sagt, ist das nicht echt. Stammt dies aber von euch beiden, müssen all die andern leiden. Gemeinsam wird das ein Geflecht!
Der Herbst liegt schwer auf Feld und Wegen. Die Birken stehen still und fahl, als hätten sie im matten Schweigen ihr letztes goldnes Wort vertan. Ein nasser Wind geht durch die Gärten, streift Dächer, Zäune, morsches Holz. Die Erde riecht nach kaltem Regen, nach Müdigkeit und altem Trotz. Schon sinkt der Tag vor seiner Stunde.
Vor dem frühen Winter Weiterlesen »
Der Zenitstand der Sonne überquert beim Frühjahrs-Äquinoktium, dem offiziellen, bürgerlich-kalendarischen und astronomischen Frühlingsanfang, den Äquator, der auf 0° geografischen Breite liegt, von der Süd- auf die Nordhalbkugel. Ab dem Frühlingsbeginn um den 20. März bis zum Sommer-Solstitium im Juni erhält jeder Tag täglich um zirka dreieinhalb Minuten Tageslicht. Der phänologische Frühling, welchen der Entwicklungsstand bestimmter
Einzelne Evergreens ragen hoch auf in der Ebene, Nadeln wie Scheren ragen in die Luft, sie stechen in das Blaue und schweben auf einem Meer gelber Blumen des frühen Herbstes . Noch warten wir auf den ersten Schneefall, aber die Kühle der Abendluft spricht viele Bände und warnt uns davor, die warme Temperaturen selbst im
Nördliche Regionen Weiterlesen »
Wir müssen nicht laut werden, nur weil der Wind sich dreht. Nicht jeder Sturm verlangt, dass wir ihm entgegentreten. Wir können uns still verankern in dem, was uns Wurzeln gibt. Wie Äste können wir uns neigen, warten, bis sich die Unruhe legt.
Heute ist Weltkindertag, was das auch bedeuten mag. Kümmert euch um die Natur, Menschlichkeit, und Leben pur. Diese Welt bringt den Ertrag!
Heute ist ein schöner Tag, ohne Sorgen, ohne Plag´, ohne Ärger, und Verdruss. Jede Stunde ein Genuss. Leben, so wie ich es mag!
Manche Scheiben waren matt. Manche Sprüche, die sind platt. Manche Scheiben gab´s zur Wahl. Manche Köpfe bleiben kahl. Manche haben es so satt!