Naturgedichte

Zeitenzug im wahren Norden

Wenn die Wenden sich wenden, und die Dänen es beenden, und Wikinger stoßen dazu – da bleibt diesem Land kaum je Ruh. Wenn Sachsen sich lagern, und Angeln hier wagen, ihr Maß in die Fluren zu tun, beginnt ein beständiges Ruh’n. Dann Preußen und Österreich treten in Ordnung und Recht auf die Beeten; was wirr

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Holsteinische Schweiz – Zeiten im Land

Mal Angeln, mal Sachsen zogen hier, durch Wälder, Seen und Hügelketten; sie ließen Spuren, leise, schier, in Flur und alten Siedlungsstätten. Dann Keltenklang, dann Wendenzeit, in frühen Formen, schwer zu fassen; ein Land im Wandel, stets bereit, doch nie sich selbst dabei verlassen. Die Wikinger durchzogen einst die Wasser, kühn und ohne Zagen; und Dänenherrschaft,

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Holsteinische Schweiz – Reigen der Naturlandschaft

Holsteinische Schweiz, im Hügelgang, vom Eis der Zeiten einst gehoben, zieht sich ein stiller Lebensklang durch Seen und Felder, licht verwoben. Die Moränen tragen alte Spur, vom Werden in vergangnen Tagen; und in der sanft gewellten Flur liegt mehr, als Worte je vermögen zu sagen. Der Bungsberg schaut in weite Fernen, als wache er über

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Maihymne an Eutin

Am See, wo still die Wasser stehen, tritt Mai in lichtem Atem ein; die Ufer, die im Winter schwehen, empfangen nun den goldnen Schein. Die Sonne hebt sich über Dächer, durchbricht das Grau mit milder Macht; und über Gärten, Feld und Fächer liegt sanft ihr Segen, leis entfacht. Im Schlosspark regen sich die Bäume, ein

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Fissauer Maibaum

Auf Fissaus stiller Kirchwies’ Raum, wo Dorf und Wege sich begegnen, erhebt sich fest der junge Baum im Licht, das neue Tage segnen. Wenn Abend sich zum Feste neigt und Hände greifen, ordnend, schlicht, wird, was die Dorfgemeinschaft zeigt, im Tun zur sichtbaren Verpflichtung Pflicht. Die Feuerwehr, mit ruh’ger Kraft, stellt auf, was Stand und

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Wald und Freiheit

Der Wald ist unsrer Seele Ort, ein Raum aus Maß und stiller Kraft; wo Wurzeln tragen, wächst das Wort, das Ordnung gibt und Zukunft schafft. Freiheit ist nicht bloßes Wollen, sie wächst aus Pflicht und klarem Sinn; wo Menschen ihre Aufgabe kennen, gewinnt das Leben festen Gewinn. Aus Herkunft wächst, was Zukunft trägt, wenn Verantwortung

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Im deutschen Wald

Der deutsche Wald ist unsre Ruh, der Seele stiller Aufenthalt; wo Blatt und Licht im Wechsel sind, wird Herz und Geist zugleich gestaltet. Hier wächst, was uns zusammenhält, aus Wurzel, Zeit und festem Stand; nicht Abgrenzung macht Heimat aus, sondern was trägt in diesem Land. Wir wollen sein, was uns bestimmt: verantwortlich, in Treue klar;

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Frühling der Prüfung

Die Wahrheit treibt Knospen im jungen Licht, doch wird sie im Tau leicht gebogen; wo jeder den Sinn nach Belieben verspricht, ist mancher vom Wege gezogen. Die Macht keimt leise im blühenden Grund, wo Widerspruch zaghaft verklingt; kein rauer Wind geht mehr offen und kund, wenn Ordnung sich selbst überringt. Die Ordnung erwacht aus winternder

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Monatseindrücke

März, benannt nach Mars, ist der Monat des Ackers, des Pferdes und des Trocknens der nassen Erdschollen. April, abgeleitet von lateinisch aperire „öffnen”, heißt der Monat des Aufblühens, des Grases und des Hirten. Mai, bezeichnet nach Maius, betitelt den Monat der Mutter, des Esels und der Blumen. Juni, benannt nach Juno, ist der Monat der

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