Naturgedichte

Am Weiher

Der Weiher ruht. Kein Hauch bewegt das dunkle Bild im Wasserspiegel; nur eine Birke neigt sich leis, als trüge sie ein altes Siegel. Das Schilf bewahrt den stillen Grund, den keines Menschen Blick erreicht. Was unter grünen Wassern schläft, hat längst der Zeit sein Recht enteilt. Ein schmaler Pfad am Ufer hin, vom Moos und […]

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Die Heimkehr

Nicht Stein allein und Dach und Baum begründen eines Menschen Leben; erst was er liebte, litt und trug, kann einem Orte Heimat geben. Der stille Weiher ruht im Licht, die Birken stehen stolz und helle; sie kennen weder Glück noch Leid, doch mahnen sie an ew’ge Quelle. Das Haus dort fern am grünen Rain ist

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Am stillen Weiher

Der Abend liegt auf Feld und Rain, die Birken stehen bleich und stille; vom fernen Haus fällt matter Schein hinüber auf des Weihers Fülle. Kein Vogelruf, kein Schritt erklingt, nur Schilf bewegt sich an den Rändern; ein kühler Hauch vom Wasser dringt durch Gras und dunkle Uferländer. Der schmale Pfad, vom Tau benetzt, führt heimwärts

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Heimweg am Weiher

Am Ufer steht die Birke weiß, der Abend liegt auf Gras und Steinen; im dunklen Wasser schwimmt der Himmel, als müsse er um gestern weinen. Das Haus dort hinter Busch und Rain trägt still sein Dach durch Jahr und Wetter; noch rauscht im Hof der alte Brunnen, noch zittern an der Tür die Blätter. Ein

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Der Weg am Weiher

Die Birken stehn im Abendglanz, der Weiher träumt im Grunde; ein ferner Vogel zieht zum Wald, als rief ihn eine Stunde. Der schmale Weg geht durch das Grün, verliert sich hinterm Raine; dort steht ein Haus im stillen Licht, so heimlich und alleine. Aus seinen Fenstern fällt ein Schein auf Gras und dunkle Weiden; als

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Sommerlicht am Weiher

Ein lichter Hauch liegt auf dem Teich, die Birken glänzen, still und bleich, und überm Gras, vom Tau noch schwer, zieht goldner Schein zum Ufer her. Das Haus im Grün, vom Licht umflossen, hält seine Fenster halb geschlossen; doch auf dem Dach, am weißen Stein, kehrt still der ganze Himmel ein. Ein Mensch geht langsam

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Der Winternebel.

Der Winternebel zieht durchs Land, legt Schweigen auf die kahlen Weiden; die Hügel schwinden, Wald und Rand verlieren Namen und Gestalten. Im fahlen Morgen ruht das Feld, vom Reif mit feinem Glas überzogen; als hätte sich die müde Welt für einen Atemzug entzogen. Die Rotbuche steht grau und still, kein Blatt antwortet mehr dem Winde;

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Wolken

Weißt du noch, als wir im weichen Gras lagen, die Sonne unser Gesicht wärmte und der Himmel unendlich schien? Wir schauten den Wolken hinterher, sahen Drachen, Schiffe und Gesichter, Burgen aus weißer Watte, die nur für uns existierten. Die Zeit spielte keine Rolle, kein Handy, keine Termine, nur der Wind, das Lachen und ein Herz,

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Das Bad in der Suhle

Ein großes Wildschwein in der Kuhle darin sich bis zum Halse wälzt, vergnügt sich grunzend in der Suhle und der wo zuschaut dem gefällt’s. —————————- Das Bad kühlt vor der Hitze, Sonne befreit von Zecken anderer Plag, solch Bad das spiegelt wahre Wonne wenn schon recht heiß der Vormittag. —————————— Die Wildschweinhorde samt dem Eber

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Wutgesicht…

Wutgesicht! Die Natur zeigt Wutgesicht. Weggedrückt das Tageslicht. Spannung hängt in der Luft. Raues Meer wie eine Gruft. Stürme toben wild heran. Zieht die Breiten in ihr Bann. Deiche brechen so zu Hauf` Wassermengen stark im Lauf. Dorf ertrinkt in diesen Leid. Elend wirkt weit und breit. Vor der Mole sinkt die Bark. Körper treiben

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Das Herz des Schwarzwaldes

Das Herz des Schwarzwaldes eine Peter Leitheim – KI Eleonore, Produktion —————- Das Heimatleben, ist hart und schwer, hier ist ein Gedicht, zur alten Zeit. Erinnerungen, gehen einher, erscheint uns, wie eine Ewigkeit. ——————- Ein stilles Erinnern, füllt nun den Raum, es ist der Herzschlag, der uns lenkt. Ein alter Pfad, ein Kindheitstraum, und dass,

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Heimatsorgen

Von Kühen und anderem Vieh waren einst die Dörfer umgeben. Viele Familien erkämpften sich so früher die Unabhängigkeit und das Leben. Statt Bauernhöfe große Areale von Mehrfamilienhäusern und davon immer mehr. Diese Entwicklung zu beobachten fällt mir wahrlich schwer. Was für eine Entwicklung auf dem Lande! Ist dieses ehrlich gesagt nicht teils eine Schande? Felder

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Ein trüber Tag

Wenn wir glauben, dass heut‘ der Tag uns nichts zu bieten hat, können vielleicht wir ihm etwas bieten, in seine Trübnis unser Lächeln senden, hinausgeh’n und ein Staunen schenken dem weiten Himmel über uns. Regen, statt ihn zu beschimpfen, darf uns das Gesicht benetzen und ein besonders dicker Tropfen sich auf die Nasenspitze setzen. Wir

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Wind

Draußen weht er Hitze vertreibt er Gut tut er Sanft ist er und streichelt uns Das Schwüle vertreibt er Gut tut er Die Bäume bewegt er Rauschen bringt er hervor Gut tut er Gut tut er Heute und bei Hitze Aber er kann auch anders …

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Der Atem des Juli

Im Juli steht der Morgen früh zwischen den offenen Fenstern. Noch ist die Straße kühl, noch liegt Tau auf den Blättern des Frauenmantels, noch trägt die Amsel den ersten Ton über die Dächer. Dann steigt das Licht. Es legt sich auf Mauern, auf Linden, auf das stille Metall der Geländer. Die Stadt beginnt zu glänzen,

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Deutscher Wald im Licht

O Täler weit, o Höhenrand, du Wald im frühen Morgenlichte, dein Atem zieht durch Baum und Land und schreibt sich ein in die Geschichte. Durch Buchenlaub und Eichenkronen geht Wind wie eine alte Sage; in deinen tiefen, grünen Zonen verhallt des Tages laute Klage. Wo Wurzeln unter Steinen tasten und Quellwasser die Moose nährt, lernt

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Am Fluss

Wie alte Baumstämme gestrandet, kahl geschoren, stumm und würdig, warte ich auf die neue Flut um dahinzutreiben hinab mit dem tosenden Strom. Weit ab von hier strudelts und perlts, Schaumkronen eilen hurtig davon, dröhnender Wasserfall erschlägt mir die Sprache, doch meine Zeit ist noch nicht gekommen. Ihr knorrigen Gesellen, seid ihr bereits so müde am

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