Naturgedichte

Maiengipfelzeit

Der Frühling gipfelt in der Maienzeit, es blüht und singt auf Flur und Feldern weit; durch junge Zweige zieht der milde Wind, als wollte er verkünden, dass wir leben sind. Die Lerchen steigen hoch ins helle Blau, auf Wiesengrund glänzt still der Morgentau; und über Seen in lichtem Frühlingsschein kehrt sanfte Ruhe in die Herzen […]

Maiengipfelzeit Weiterlesen »

Morgentau im Mai.

Wenn über junge Halme silbern ruht des Morgentaus noch unberührtes Schweigen, erfüllt mit frischem Leben neuen Mut der Mai die Welt in lichtdurchwirkten Zweigen. Im blauen Himmel hebt die Lerche sacht ihr Lied empor aus sonnenhellen Gründen; und durch den Hain, vom milden Wind bewacht, beginnen Duft und junges Grün zu künden. Des frühen Tages

Morgentau im Mai. Weiterlesen »

Augenblicke

Die Enkelin läuft auf mich zu und jubelt, der Besucher ist endlich da. Nach der Reparatur läuft mein Fahrrad erneut wieder glatt und rund. Ein lange gesuchtes, schon verloren geglaubtes Buch stiehlt sich unversehens in meine Hand. Im kleinen Teich gluckert das Wasser das Becken füllt sich, wir sind nicht allein. Eine gute Nachricht von

Augenblicke Weiterlesen »

Lenz und Laut

Flatulentia – der Lenz kehrt ein, und selbst der Ernst wird nicht mehr rein. Was festgefügt im Winter stand, verliert sich schnell durch leichte Hand. Ein Laut genügt, nicht groß, nicht klug, doch bringt er Ordnung aus dem Zug. Was eben noch als Pflicht erschien, muss nun dem Lachen unterziehn. So zeigt der Lenz in

Lenz und Laut Weiterlesen »

Frühjahrston

Flatulentia – der Lenz ist da, er drängt durch jede feste Form; was eben noch ganz streng geschah, verliert sich leise ohne Norm. Ein Laut, so schlicht, doch voller Kraft, zerreißt die Ordnung, unbestellt; und was zuvor noch Ernst erschafft, wird plötzlich Spiel in dieser Welt. Man sieht sich an, erst stumm, dann frei, das

Frühjahrston Weiterlesen »

Sonett an den Mai

Wenn Maienlicht die stillen Felder weckt, und Morgentau auf jungen Wiesen ruht, wird neu, was lang im Winter war verdeckt, und leises Grün durchströmt die Welt mit Mut. Der Wind bewegt die Äste sacht im Hain, die Lerche hebt sich singend in das Blau; es scheint, als kehre alles Licht nun heim im milden Glanz

Sonett an den Mai Weiterlesen »

Meine Maienzeit

Der Maien zeigt des Frühlings Pracht, wenn junge Stimmen fröhlich klingen; die Erde ist vom Licht erwacht, und milde Winde Lieder bringen. Durch Gärten zieht ein süßer Duft, der leis die alten Zeiten streift; und über Wald und klarer Luft wird neues Leben still gereift. Die Wiesen stehn im Blütenkleid, der Morgentau glänzt auf den

Meine Maienzeit Weiterlesen »

Frühlingswechsel

Die Sonne scheint, der Lenz, der weint, weil Wolken durch die Himmel ziehen; doch selbst, wenn sich der Tag verneint, beginnt das erste Grün zu blühen. Der Regen fällt auf Feld und Baum, der Wind streift kühl durch junge Triebe; und dennoch wächst im stillen Raum das Leben weiter aus dem Lieben. So trägt der

Frühlingswechsel Weiterlesen »

Der Baum und sein Ende..

ein Baum nicht mehr grün und träge, wartet auf den Mensch mit der Säge, einige Vögel haben es schon geahnt, mit ihrem Ruf Andere davor gewarnt, der Maulwurf ist auch auf der Flucht, sucht Schutz am Bach in der Schlucht, die Fische sehen das ganz erstaunt, der Angler ist gleich schlecht gelaunt, Ameisen wollen jetzt

Der Baum und sein Ende.. Weiterlesen »

Die Legenden!

Die Legenden… Gleiten in die graue Wand. Sie fahren in anderes Land. Tiefe Stille fängt sie ein. Mystik kann so düster ein. Nebelhorn bläst ein Signal. Diese Fahrt wirkt ohne Wahl. Spannung liegt in der Luft. Dieses Grau mit Eigenduft. Träge liegt der Nebel schwer. Die Legenden wollen mehr. Bernd Tunn Tetje

Die Legenden! Weiterlesen »

Morgenstunde

Ein Hase schnuppert im Vorgarten und lauscht mit seinen großen Ohren. Die Sonne will noch nicht so ganz sich einen Weg durch die Wolkenhülle befreiend bahnen. Die Hundebesitzer führen ihre Tiere aus und erfreuen sich an der morgendlichen Frische, und dies im Monat Mai. Die Zeitungen berichten von der ukrainischen Front, und in der Straße

Morgenstunde Weiterlesen »

Festspiel am See

Am Eutiner See, im Maienlicht, ruht Klang noch tief im Schweigen dicht; doch überm Grün, im stillen Raum, liegt schon Musik wie ferner Traum. Das Wasser hält den Himmel fest, als trüg es Ton in leisem Rest; die Wolken ziehn in sanfter Spur, wie Noten über Blatt und Flur. Im Schattenzweig, vom Wind bewegt, wird

Festspiel am See Weiterlesen »

Mai in Eutin

Mai in Eutin, da zieht es mich hin, wo Wasser den Himmel trägt im stillen Gewinn; wo Wege sich biegen im blühenden Saum und Zeit sich verliert wie ein wandernder Traum. Die Ufer aus Holz, vom Schritt sanft berührt, als hätten sie längst jedes Kommen gespürt; das Blau in der Weite, das Grün ringsumher –

Mai in Eutin Weiterlesen »