Neunte Rauhnacht – Die Nacht des Namens und der Klarheit

Die neunte Nacht verliert die Flucht, kein Schweigen mehr, das sich versteckt. Was unausgesprochen blieb, wird schwerer als das, was man trägt. Kein Rauch verhüllt, kein Bild ersetzt, was nun beim Namen genannt sich setzt. Denn was man scheut zu formulieren, beginnt im Innern zu regieren. Ein Name fällt, nicht laut, nicht hart, doch klarer […]

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Die achte Rauhnacht.

Die achte Nacht verlangt kein Opfer, kein hartes Nein, kein leeres Opfer. Sie fragt nach Maß, nach festem Grund, der trägt, auch wenn der Weg sich rundet. Was überlief, wird still gelöst, nicht aus Verzicht, nur weil es blöst. Was bleibt, darf bleiben ohne Druck, weil Ordnung mehr ist als ein Stück. Kein Zwang regiert,

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Original bleiben

Er ist ein Mensch, der sich ungewöhnlich verhält, mit seinen skurrilen Eigenschaften auffällt. Seine Kuriositäten fast jeder kennt. Der weise Volksmund ihn einen bunten Hund nennt, der letztlich als „Original“ gesehen wird, dessen Verhalten mancher sogar parodiert. Sich über diesen Menschen nunmehr lustig macht, in der Hoffnung, dass man sich hierüber totlacht. Kopiert ihn gekonnt

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Kriechend voran

Der Mensch sich mit seinen Beinen fortbewegt, hierbei seine Nase häufig sehr hoch trägt, sich für einen großen Alleskönner hält, doch immer wieder mal auf die Nase fällt, weil, wer abhebt, die Bodenhaftung verliert und der Höhenflug rasch beendet sein wird. Damit der Mensch nicht mehr auf die Nase fällt, hat er äußerst clever und

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Auf den Hund gekommen

Wenn’s dem Hunde juckt am Ende, wurd’ er schmutzig im Gelände. Braune Klumpen unter’m Fell, riechen streng, und das sehr schnell. Kommt dann Regen noch hinzu, lässt der Odor dir keine Ruh’. Beim Gassigehen ohne Leinen, Laub und Erde an den Beinen. Zuhause rieselt’s von der Tatze, in Haufen dann, an seinem Platze. Ja, das

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Neujahr

Der Wechsel ist da, das neue Jahr beginnt, eingeläutet zu Mitternacht, mit Böllern und Krachern, was bringt uns das Morgen? Hoffnungen und Träume, doch blicken wir zurück, lesen wir die Worte aus alten Tagen, früher Weisheit genannt, Erfahrungen und Botschaften. Was wollen wir ändern, welche neuen Wege wären einzuschlagen, oder sollen wir ganz von vorne

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Der graue Morgen danach

Die leeren Gläser sind nun trübe, das letzte Leuchten ist verweht. Im kalten Hauch der frühen Stunde steht, was vom Fest geblieben, stumm. Die Nacht verblasst, der Lärm erstorben, der Tag schlüpft aus dem fahlen Traum. So fern ist nun der Rausch von gestern, die Hoffnung wirkt so leer und kaum. Ein neues Jahr –

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Frieden ist ein hohes Gut

Der Frieden ist ein sehr kostbares Gut Was bringen uns Rache und ewige Wut? Der Krieg mag der Vater mancher Dinge sein, z.B. Notfallmedizin und Radar und Veteranen-Verein. Auch Friedrich Nietzsche – vielleicht nur ein Psychologie-Schriftsteller und nicht Philosoph lag manchmal richtig, doch sein Diktum, Männer seien im wörtlichen und übertragenen Sinne v.a. Kämpfer ist

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Verfehlter Humor

Er ist ein Mensch, der sich für humorvoll hält und einen Witz nach dem anderen reißt. Doch dieser Humor oft nicht allen gefällt, geht manchen hiermit enorm auf den Geist. Dennoch bleibt der Witzbold unentwegt locker, sein Humor mit ihm gewaltig durchgeht. Und so rücksichtslos recht locker vom Hocker, als Lachnummer tapfer seinen Mann steht,

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Sprachlos werden

Vor Publikum er eine Rede hielt, dabei äußerst ausführlich und gezielt, sein enormes Wissen präsentierte und wie ein Professor referierte. So musste er nicht nach Worten ringen, an seinen Lippen die Leute hingen. obwohl ihn nie einer richtig verstand, man seine Formulierungen toll fand. Dieser Mensch hatte stets Redebedarf, deshalb auch mit Weisheiten um sich

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Mut zur Feigheit

Wer unerschrocken etwas riskiert, als mutiger Mensch gesehen wird, der, wenn es kritisch wird, nicht verzagt, schließlich gewinnt, weil er ja was wagt. Doch wer seinen Mut stets überschätzt, hat schnell aufs verkehrte Pferd gesetzt. Rasch setzt das Schicksal den Hobel an, die Gefahr er dann nicht bannen kann. Folglich schätzt es mancher richtig ein,

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Siebte Rauhnacht – Die Nacht des Wechsels als Schwelle zwischen Ende und Anfang

Die siebte Nacht hält Maß und Mitte, kein Schritt zu viel, kein hastig Bitte. Das Alte ging, das Neue steht, doch keines drängt, bevor es geht. Kein Knall entscheidet diese Zeit, nur Sammlung, die zum Tragen bleibt. Was gestern war, ist nicht verbannt, es wird im Stillen anerkannt. Die Nacht bewahrt, was werden will, noch

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Sechste Rauhnacht – Silvesternacht im Zeichen des Papst Silvester I.

Die sechste Nacht zählt keinen Lärm, kein Knall hält hier die Zeit in Schach. Sie schließt das Jahr mit ruh’ger Hand, nicht überrannt, nur anerkannt. Silvester steht am letzten Rand, kein Herrscher, nur ein Zeuge stand. Er ließ die Macht nicht Wort sein heut, er gab der Ordnung Dauer, Zeit. Was endet, endet ohne Spott,

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Dritte Rauhnacht – Nacht der Unschuld und der Zumutung

Die dritte Nacht spricht nicht von Glück, sie geht nicht sanft, sie geht nicht zurück. Kein Rauch vertreibt, was offen bleibt, kein Wort, das diese Stille heilt. Das Licht brennt klein, fast widerwillig, als wüsst es um das Unbillige. Die Nacht fragt nicht nach Schuld und Sinn, sie hält nur aus, was da ist, hin.

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An Johannes Namenstag – Die Rauhnacht, die vergeht – die Rauhnacht, die kommt

Die Nacht, die geht, spricht leise aus, was zu viel war, verlässt das Haus. Kein Wort wird ihr zurückgestellt, sie nimmt nur mit, was nicht mehr hält. Johannes steht am Rand der Zeit, nicht drängend und nicht breit bereit. Er bleibt, wo andere weitergeh’n, um tiefer noch das Licht zu seh’n. Die Rauhnacht, die vergeht,

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