Was uns stark gemacht hat

Ein Vater soll schützen bei dir steh’n, doch wir mussten oft die Härte seh’n. Wo Liebe sein sollte, war nur Groll, Schatten blieben, schwer und voll. Mein Bruder und ich, wir waren klein, mit Sorgen im Herz oft ganz allein. Du nahmst uns Ruhe, nahmst uns Zeit, ein Stück unserer Kindlichkeit. Dann warst du fort, […]

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Atem des Frühlings

Der März hebt leis das Licht aus kaltem Grund, die Erde atmet unter jungem Grün; ein Krokus steht wie ein geöffneter Mund, um still den neuen Morgen zu begrüßen. Die Luft ist weich; im Raum beginnt ein Flug von Schmetterlingen über mildes Land; die Bienen tragen leise Atemzug von Blütenduft aus unsichtbarer Hand. Und wenn

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Frühling im Land

Der März noch kühl, doch auf dem Feld ein Glanz, ein erster Krokus zeigt sich ungeniert; der April bringt Sonne – und vielleicht auch Tanz von Regen, der das junge Grün verziert. Am Weg ein Nestbau in der Heckenwand, die Bienen summen über Saat und Klee; ein Wanderer schaut über Wald und Land und denkt:

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Leiser Lenz

Es taut im Feld; die Knospe regt sich sacht, ein Schneeglöckchen hebt sein helles Haupt; der Lenz tritt leis aus winterlicher Nacht, als hätt ein stiller Traum die Welt erlaubt. Ein Krokus glimmt im jungen Wiesengrün, die Sonne tastet mild den Morgensaum; ein Schmetterling beginnt im Licht zu ziehn und weckt im Herzen einen alten

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Frühlingsatem

Im stillen Gras erwacht die Knospe sacht, ein Hauch von Duft durchzieht die weite Luft; die Erde hebt sich leis aus langer Nacht, und überm Feld verweht der junge Duft. Ein Schmetterling berührt das helle Licht, die Sonne streift den Tau am Wiesensaum; der Morgen spricht, doch laut vernimmt man’s nicht – der Lenz erscheint

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Frühlingsblick

Der Frühling ist die Zeit, da nicht nur Wiesen neu beginnen, sondern auch die Seele ihr müdes Schweigen verliert. Ein mildes Licht fällt auf die Wege, und was lange grau erschien, wird plötzlich blühend und duftend im warmen Atem der Luft. Das Auge hebt sich aus der Winterruhe, es sucht das Grün, die ersten Blüten,

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Karriere trotz Faulheit

Die Karriere in heutiger Zeit, man wichtig für ein Ego hält. Doch die Anerkennung ist oft Neid, der anstelle von Lob anfällt. Mancher stellt für sein Karriereziel mit Überlegung die Weichen, arbeitet pflichtbewusst und sehr viel, kann aber kaum was erreichen. Selbst permanenter Arbeitsfleiß noch keine Karriere garantiert, weil diese, wie ein jeder weiß, nicht

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Frühlingsgang

Der Lenz geht leis durch feuchtes Gras, die Knospe tastet nach dem Licht; ein Schneeglöckchen hebt sein stilles Haupt, der Winter schweigt und wehrt sich nicht. Im März noch kühl, im April schon mild, die Wege glänzen hell und rein; ein erster Krokus brennt im Grün, als wollt er Frühlingsfackel sein. Es taut im Feld,

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Frühlingsgesang

Vom stillen Boden bricht das Grün, die Knospe wagt ihr erstes Werden; ein warmer Hauch durchzieht die Flur und weckt die schlafenden Gefährten der Erden. Die Sonne streut mit mildem Blick ihr Gold auf Wiese, Baum und Quelle, und überm Feld im jungen Wind erklingt der Vögel leichte, helle. Es summt im Duft der frischen

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Wellen

Ich empfinde Informationen wie die Gezeiten des Meeres – wie Ebbe und Flut. Manchmal scheint Stille einzukehren, und du kannst eine Zeit lang im Meer stehen, nur bis zu den Fersen im Wasser. Manchmal bleibst du sogar trocken und gehst am Ufer über den warmen Sand. Doch plötzlich trifft dich eine Welle – kalt. Sie

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Das traute Heim

Über ein trautes Heim er verfügt, sich dennoch nur in Kneipen vergnügt, seine ganze Freiheit hier verbringt, rechtzeitig heimgehen nie gelingt. Meist an der Theke er sitzend thront, ist Stunden zu stehen nicht gewohnt, zu jedem Bier einen Schnaps bestellt und auch manchen Mitzecher freihält. Wenn die Promille im Blut steigen und ganz allmählich Wirkung

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Erfolglosigkeit

Erfolg dein Leben äußerst selten krönte, so manche gute Chance wurde verpasst. Dein Bemühen man sogar noch verhöhnte, obwohl du meist alles gegeben hast. Dein Schicksal sich manches Mal sehr rar machte, dich nicht in die richtige Richtung wies. Somit deinen Traum arg zum Platzen brachte, dich tatsächlich im Regen stehen ließ. So wurde Misserfolg

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Undank ist der Welten Lohn

In seinem Leben läuft nicht alles glatt. Zur Genüge er Ärger und Stress hat, die mit ihren schlimmen Widrigkeiten, ihn oft ein Stück des Weges begleiten. Auf ihn sich stets jeder verlassen kann. Wird mal Hilfe gebraucht, fasst er mit an. So mit voller Kraft zur Verfügung steht, häufig bis an die Leistungsgrenze geht. Beruflich

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Auf der Strecke bleiben

Der Weg vom Vorsatz bis zur guten Tat, ist äußerst beschwerlich und sehr weit, Nach einem meist verheißungsvollen Start, macht sich schnell Resignation breit. Die Motivation dann nicht mehr stimmt, man kann sich nur schwer überwinden. Der verdammte Weg nun kein Ende nimmt, die Kräfte ganz allmählich schwinden. Sein Ziel man jetzt aus den Augen

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Tropfen

Wie wir alle wissen, höhlen stete Tropfen am Ende sogar den harten Stein. Die Brandung frisst sich Tag für Tag, jedenfalls mikroskopisch in die Basaltfestung. Meine geringen Worte haben vielleicht gar keine Wirkung, aber sie sind ebenfalls Tropfen. Die harte Kruste aus Lügen, Betrug und Korruption wehrt den Angriff lange ab, bis die Illusion zuletzt

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Ostern

An Ostern suchen alle Eier – es ist ja eine schöne Feier für alle Leute, groß und klein. Ab jetzt kommt auch ein Hoffnungsschein für den Menschen hier auf Erden, dass er mag getröstet werden in den Ängsten und dem Bangen, dass er werde neu anfangen nach des Lebens kurzer Frist, die ihm hier gegeben

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Zurückgeben

Zwischen zwei Menschen, die sich nicht verstehen und ganz gewaltig auf die Nerven gehen, fand wieder ein unschönes Streitgespräch statt, wobei dann einer wutentbrannt gesagt hat: „Ich gebe dir gleich deine Nase zurück, denn dein gutes und für dich nützliches Stück, steckt bereits schon seit etwas längerer Zeit, in meiner eigenen Angelegenheit.“

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