Für immer
Bleib mit mir – für immer. Ich liebe dich seit immer so wie ein Schimmer. Bleib mit mir! Ich spüre, wie du mich umgibst. Bleib bei mir! Du spürst, wie dich die Liebe umarmt. Unsere Liebe bleibt für immer, weil ich dich liebe – für immer.
Bleib mit mir – für immer. Ich liebe dich seit immer so wie ein Schimmer. Bleib mit mir! Ich spüre, wie du mich umgibst. Bleib bei mir! Du spürst, wie dich die Liebe umarmt. Unsere Liebe bleibt für immer, weil ich dich liebe – für immer.
Liebe ist so durchsichtig wie eine Wolke, Liebe ist so übersichtlich wie die Sonne. Liebe ist so heiß wie Gewitter, Liebe ist so zart wie sommerliche Blätter. Die sommerliche Liebe, ich suche dich. Ich suche dich in meiner Nähe. Die sommerliche Liebe, ich hätte dich – sehr gern, sehr lieb. Ich hätte dich im Sommer
Sommerliche Liebe Weiterlesen »
Ich atme und fühle die sommerliche Liebe. Ich spüre auf der Wiese einen Mann, der auf mich blickt. Mein Herz klopft, sein Herz schlägt. Unsere Blicke zentrieren, unsere Sinne vibrieren. Komm, küss mich! Komm, fühl mich! Der Mann schaut weg, ich schaue auch weg. Wo ist die Liebe? Die Liebe liegt auf der Wiese.
Seit alten Zeiten trägt dies Land der Menschen Spur in stillen Zeichen; wo Hügel ruhn am Wasserrand, kann frühes Leben nicht entweichen. Wo Eis einst Grund und Täler schuf, im Rückzug ferner Gletscherzeiten, erhob sich Land nach stummem Ruf, um Seen und Höhen auszubreiten. Die Wenden wirkten früh und sacht, sie gründeten an stillen Wegen;
Holsteinische Schweiz in Zeiten und Wandel Weiterlesen »
Wenn die Wenden sich wenden, und die Dänen es beenden, und Wikinger stoßen dazu – da bleibt diesem Land kaum je Ruh. Wenn Sachsen sich lagern, und Angeln hier wagen, ihr Maß in die Fluren zu tun, beginnt ein beständiges Ruh’n. Dann Preußen und Österreich treten in Ordnung und Recht auf die Beeten; was wirr
Zeitenzug im wahren Norden Weiterlesen »
Mal Angeln, mal Sachsen zogen hier, durch Wälder, Seen und Hügelketten; sie ließen Spuren, leise, schier, in Flur und alten Siedlungsstätten. Dann Keltenklang, dann Wendenzeit, in frühen Formen, schwer zu fassen; ein Land im Wandel, stets bereit, doch nie sich selbst dabei verlassen. Die Wikinger durchzogen einst die Wasser, kühn und ohne Zagen; und Dänenherrschaft,
Holsteinische Schweiz – Zeiten im Land Weiterlesen »
Im ersten Grün, das leise steigt, liegt kaum vernehmbar neues Leben; die Knospe, die sich zögernd neigt, beginnt, sich selbst Gestalt zu geben. Am See, wo Wind die Fläche bricht, zieht still die Zeit durch Wasserbahnen; ein klares, kühles Frühlingslicht lässt Land und Himmel sich erahnen. Der Boden trägt, was ihm vertraut – nicht Wunsch,
Kulturlandschaft Holsteinische Schweiz Weiterlesen »
Holsteinische Schweiz, im Hügelgang, vom Eis der Zeiten einst gehoben, zieht sich ein stiller Lebensklang durch Seen und Felder, licht verwoben. Die Moränen tragen alte Spur, vom Werden in vergangnen Tagen; und in der sanft gewellten Flur liegt mehr, als Worte je vermögen zu sagen. Der Bungsberg schaut in weite Fernen, als wache er über
Holsteinische Schweiz – Reigen der Naturlandschaft Weiterlesen »
Zwischen Malente, Plön und Eutin, zieht es mich ins Frühjahr hin; wo die Seen im Lichte ruhen, kehrt das Herz nach Hause hin. Durch die Lüfte mild und klar weht ein Hauch von neuem Werden; und was winterlich noch war, löst sich still aus kargen Erden. Kellersee und Hügelraum tragen Weite in die Sinne; und
Zwischen Seen und Frühling Weiterlesen »
Fissauer Tage – still und weit, vom Maibaum bis zum See getragen; es webt darin die alte Zeit in neuen, leisen Frühlingstagen. Auf Kirchwies’ Grund, im Abendlicht, steht aufgerichtet, fest und schlicht, der Baum, von vielen Händen gehoben – als wär er aus der Zeit gewoben. Ein Band aus Grün, ein Kranz, ein Zeichen, das
Fissauer Frühjahrstage Weiterlesen »
Am Fissauer Fährhaus, still am See, wo Ufer sanft ins Wasser reichen, verweilt der Blick, wird Herz sich frei, und Zeit beginnt, sich selbst zu gleichen. Die Boote ruh’n an leisem Steg, ein Hauch von Wind durchzieht die Bäume; und was sonst drängt auf schnellem Weg, verliert sich hier in weiten Räumen. Im Haus, das
Fissauer Fährhaus am Kellersee Weiterlesen »
Auf Fissaus stiller Kirchwies’ Raum, wo Dorf und Wege sich begegnen, erhebt sich fest der junge Baum im Licht, das neue Tage segnen. Wenn Abend sich zum Feste neigt und Hände greifen, ordnend, schlicht, wird, was die Dorfgemeinschaft zeigt, im Tun zur sichtbaren Verpflichtung Pflicht. Die Feuerwehr, mit ruh’ger Kraft, stellt auf, was Stand und
Fissauer Maibaum Weiterlesen »
Am See, wo still die Wasser stehen, tritt Mai in lichtem Atem ein; die Ufer, die im Winter schwehen, empfangen nun den goldnen Schein. Die Sonne hebt sich über Dächer, durchbricht das Grau mit milder Macht; und über Gärten, Feld und Fächer liegt sanft ihr Segen, leis entfacht. Im Schlosspark regen sich die Bäume, ein
Maihymne an Eutin Weiterlesen »
Sag mir den Grund geliebte Muse. Du reichst mir nicht mehr deine Hand? Wo bleiben Phantasie, die schönen Worte? Wo bleibt dein Musenkuss der uns so eng verband? Die Seelenrädchen stehen stumm und still. Sie brachten Wort und Zeile stets ans Ziel. Nun muss ich alte Werke wiederkäuen. Muse, bist du etwa schon senil? Günter
Noch hält der Frost in kahlen Zweigen sacht, kein lauter Sieg – ein leises Wiederkehren; die Erde regt sich aus der Winternacht und lernt, sich gegen Kälte still zu wehren. Kein Blatt erwächst aus bloßer Zuversicht, kein Trieb aus Wunsch und rasch verwehter Rede; was sich erhebt, kennt Pflicht und Gegenlicht und wächst aus Zucht
Frühling – Aufbruch nach Winternacht Weiterlesen »
Gedankenkarussell fragt nach dem Notausgang. Du hast dich zu hoch geschaukelt, um wieder herunterzugehen, zugleich bist du zu routiniert und zu gelangweilt, um im gleichen Hamsterrad weiter deine Runden zu drehen. Du strebtest nach Ruhe und bekamst Leere. Vielleicht hattest du es davor – voll gepackt, und entsprechend, du konntest es aber nicht verstehen, ohne
Gedankenkarussel Weiterlesen »
Wo Freiheit nicht erkämpft nur bleibt, sondern von Hand zu Hand getragen, da wird sie still zur Tradition, die mehr ist als vergangne Tage. Im Wandel, der die Zeiten bindet, bewährt sich, was Bestand bewahrt; denn Freiheit lebt nur, wenn sie findet im Tun des Menschen ihre Art. Und draußen, wo die Felder atmen, wo
Freiheit als Tradition – Natur als Heimat Weiterlesen »
Im Lenz, da durch die jungen Zweige ein goldner Hauch der Sonne zieht, geht leis durch Flur und stillen Hain ein kaum vernehmbar Frühlingslied. Es hebt sich Blatt an zarter Stelle, noch halb im Traum der kalten Zeit; und jeder Halm, so licht und helle, trägt still des Schöpfers Herrlichkeit. Ein Bächlein spricht mit klarer
Lenzgesang im Himmelsgrün Weiterlesen »
Elfenwald und holde Strahlen künden leis von alten Sagen; wenn der Mensch zu sich gekommen, lernt er still die Welt zu tragen. Durch das Grün in lichten Hallen weht ein Hauch vergangner Zeit; und was fern schien, klingt in allem nah in neuer Wirklichkeit. Wo das Herz sich selbst begegnet, wird der Blick nach innen
Elfenwald und holde Strahlen Weiterlesen »
Kinderspiel und Vogellaut, nehmen uns die Schwere; was der Tag an Sorgen baut, wird im Klang nicht mehr. Durch die Zweige klingt ein Ruf, hell in jungen Lüften; was sich still im Herzen schuf, löst sich in den Düften. Wo ein Lachen leise klingt, wird die Welt uns weiter; und ein Ton, der draußen singt,
Lenzlied von Spiel und Klang Weiterlesen »