Schlafende Schönheit

Mein Blick schweift immer wieder von meinem Papier auf zu dir. Dort schläfst du ruhig und seeling, Mein Herz hast du gehört fir sowieso schon für immer und ewig. Kann mich gar nicht konzentrieren, Stattdessen will ich mich in deinen Augen verlieren. Gewiss werde ich jedoch nicht aus so selbstsüchtig Gründen dich wecke, Muss meine […]

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Friedenszyklus

Wiederkehr Er war ein Schreiner, wie schon der Vater vor ihm. Der Duft von Fichtenholz gehörte zu seinen Händen, lange bevor Pulver und Rauch sie zeichneten. Die Werkbank war seine Welt, nicht das Gewehr. Ein Hobel sprach leiser als jeder Befehl, und aus einem Brett entstand mehr Zukunft als aus allen Parolen. Dann kamen Arbeitsdienst,

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Wind

Draußen weht er Hitze vertreibt er Gut tut er Sanft ist er und streichelt uns Das Schwüle vertreibt er Gut tut er Die Bäume bewegt er Rauschen bringt er hervor Gut tut er Gut tut er Heute und bei Hitze Aber er kann auch anders …

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Ode an meinen Ventilator

Die Sonne scheint und es ist heiß Denn Sommer ist’s, wie jeder weiß Doch was zu viel ist, ist zu viel Weil SO VIEL Grade niemand will! Am See die Touris matten Mutes Sie tun mit Eis sich etwas Gutes Und schwitzen müde vor sich hin „Zum Glück im Schatten ich jetzt bin!“ Kein Windchen

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Deutscher Wald im Licht

O Täler weit, o Höhenrand, du Wald im frühen Morgenlichte, dein Atem zieht durch Baum und Land und schreibt sich ein in die Geschichte. Durch Buchenlaub und Eichenkronen geht Wind wie eine alte Sage; in deinen tiefen, grünen Zonen verhallt des Tages laute Klage. Wo Wurzeln unter Steinen tasten und Quellwasser die Moose nährt, lernt

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Der Atem des Juli

Im Juli steht der Morgen früh zwischen den offenen Fenstern. Noch ist die Straße kühl, noch liegt Tau auf den Blättern des Frauenmantels, noch trägt die Amsel den ersten Ton über die Dächer. Dann steigt das Licht. Es legt sich auf Mauern, auf Linden, auf das stille Metall der Geländer. Die Stadt beginnt zu glänzen,

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Neue Stimmen

Nach dem Krieg kehrten manche zurück. Andere kamen an. Sie brachten keine Koffer voller Reichtum. Sie brachten ihr Handwerk, ihre Sprache und Erinnerungen an Orte, die hinter einer neuen Grenze zurückgeblieben waren. Ein Unternehmer verlegte seine Weberei aus Thüringen nach Oberfranken. Mit ihm kamen viele Menschen, die ihre Heimat hatten verlassen müssen. Wo einst nur

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Wiederkehr

Er war ein Schreiner, wie schon der Vater vor ihm. Der Duft von Fichtenholz gehörte zu seinen Händen, lange bevor Pulver und Rauch sie zeichneten. Die Werkbank war seine Welt, nicht das Gewehr. Ein Hobel sprach leiser als jeder Befehl, und aus einem Brett entstand mehr Zukunft als aus allen Parolen. Dann kamen Arbeitsdienst, Musterung

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Aus lächelnder Natut

Nach langer Winternacht drängt das Leben sprießt bis es als Blütenschaum üppig überfließt bis Farbenpracht sich breitet über das weite Land geleitet aus schöpferischer Hand zu unentwegtem Werden in sich wandelndem Gewand. Erwacht nach langer Nacht taucht die Welt in anderes Licht. Milde und Wärme spricht aus lächelnder Natur. Durch Wald und Flur im Frühlingsglück

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Leise

Wenn du da bist, senkt die Welt ihre Stimme. Nicht aus Schwäche. Aus Zärtlichkeit. In mir wird ein Ort so warm, dass mein Vertrauen die Hände aus den Taschen nimmt und endlich nicht mehr friert.

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Das miese Gesicht

Er ist ein Mensch, der häufig griesgrämig dreinschaut, fühlt sich nie so recht wohl in der eigenen Haut. Selten sein Gesicht in freundliche Falten legt, sich über Kleinigkeiten fürchterlich aufregt. Keine guten Ratschläge anderer annimmt, sondern dickköpfig gegen eine Strömung schwimmt. Jeden Ansatz einer Freude im Keim erstickt, immer nur pessimistisch in die Zukunft blickt.

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Am Bodensee

Blau das Wasser, mild der Wind Wellen rollen aus am Ufer Menschen, am, auf dem und im Wasser – Sie genießen ihre freie Zeit Segelboote gleiten leise dahin Sie strahlen Ruhe und Würde aus Bei Wind blähen sie ihre Segel auf Und rauschen davon Über allem steht die Sonne am Himmel Der blau ist wie

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Früh am Morgen

Der Tag häufig mal horrormäßig anfängt. Früh aufstehen dir stets zum Hals heraushängt. Enormer Stress ist bereits vorprogrammiert, dich den lieben langen Tag arg nerven wird. Auch Missgeschicke auf der Lauer liegen, um dich schnell von vornherein kleinzukriegen. So fängt nicht nur dein Tag sehr negativ an, sogar dein Spiegel dich nicht gut leiden kann.

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Ständig ins Wort fallen

Du versuchst gelassen und ruhig zu sein, doch deinen Mund recht selten dezent hältst. Mischt dich bei Gesprächen gern ungefragt ein, den Gesprächspartner nervig ins Wort fällst. Hierüber sich viele zu Recht empören. Doch wer redete, was er nicht sollte, bekommt meist kritische Worte zu hören und muss dann hören, was er nicht wollte. Weil

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Krumme Würde

Der Baum steht schief. Jahre haben ihn zur Seite geschubst. Der Wind hat an ihm gezogen wie an einem Seil, das keiner losließ. Der Frost hat seine Rinde an manchen Stellen enger geknöpft. Trotzdem trägt er Blätter, als würde sich sein Grün endlich nicht mehr für seine Form entschuldigen.

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In letzter Minute

Nicht jeder Mensch sprüht vor Spontanität, manches er auf die lange Bank schiebt. Unangenehmes so aus dem Weg geht, vorläufig sich hiermit nicht abgibt. Rafft er sich dann später endlich mal auf, dies in letzter Minute geschieht. Nimmt jetzt auch Unangenehmes in Kauf und den entscheidenden Schlussstrich zieht. Die Entscheidung in letzter Minute eine große

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Das Schwierige Einfach

Du solltest einfach bleiben, wie du bist, einfach nur tun, was für dich wichtig ist. Was dir nichts einbringt, ganz einfach lassen und dich einfach nicht hiermit befassen Einfach dein Herz auf der Zunge tragen, stets klipp und klar deine Meinung sagen. Solltest dir einfach sehr viel zutrauen, hierbei über den Tellerrand schauen. Einfach mit

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Der Schutzpatron

Im Alter die Vergesslichkeit zuschlägt. Obwohl der Mensch intensiv überlegt, an seinem Verstand zu zweifeln beginnt, weil bestimmte Worte verschwunden sind. Folglich benutzt er für diese Lücke, den Begriff „Dingsbums“ als Eselsbrücke. Hiermit sich dann aus der Affäre zieht, seine Peinlichkeit man nicht übersieht. Trotzdem ist die Eselsbrücke Gold wert, jeder Betroffene mit ihr gut

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Übermäßig kritischer Mensch

Ein Mensch hat an allem etwas auszusetzen, hält sich für äußerst beschlagen und perfekt. Wenn er Kritik übt, dann fliegen zwar die Fetzen, dennoch hiermit wenig Interesse weckt. Dieser Mensch alles zu kritisch beobachtet, auch unbedeutende Fehler registriert. Fehlende i-Punkte als Fehler betrachtet, Verursacher erbarmungslos kritisiert. Dabei er selbst nichts Vernünftiges fertigbringt, jedoch über die

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