Der gute Geist

Mancher Mensch ist in der Firma der gute Geist, der täglich äußerst pflichtbewusst den Laden schmeißt. Morgens als erster an seinem Arbeitsplatz steht, abends als letzter in den Feierabend geht. Seine Arbeit er mag, sie ganz besonders liebt, deshalb niemals „eine ruhige Kugel schiebt.“ Legt jederzeit gekonnt und energisch Hand an, auf ihn sich der […]

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Ich will leben!

Den Lebensodem reichtest weiter mir, wie´s unsre Vorfahrn taten bis zu dir, doch willst du ihn mir jetzt schon wieder nehmen, kannst du dein eignes Kind wirklich ablehnen? Dir möcht ich soviel Liebe geben, dürft ich mein Leben doch noch leben, ja, keine Liebe ist so reich, einer Kind-Mutter-Liebe gleich. Ich bin ein Mensch wie

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Zukunftsorientiert

Kein Mensch weiß wie die Sterne stehen und kann nicht in die Zukunft sehen, sie ist für jeden Menschen offen, alle nur auf das Beste hoffen. Deshalb jetzt manch einer aktiv wird, stellt sich drum zukunftsorientiert ganz gewissenhaft auf später ein, um für alles gewappnet zu sein. Er schmiedet Pläne und hält sich fit, macht

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Zwei Gesichter

Menschen sich nicht nur mit einem Gesicht begnügen, häufig sogar über zwei Gesichter verfügen. So dass manche ungemein clever dazu neigen, wenn sie etwas wollen, ihr schönstes Gesicht zeigen. Doch erfüllt man ihnen aber ihren Wunsch mal nicht, zeigen diese Menschen leider ihr wahres Gesicht.

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Das Ende einer Ära

Die Großmacht USA sehen sich dem eigenen Waterloo gegenüber, im Wahnsinnsschlag gegen den Iran, ein großes, mächtiges Land. An Teheran werden sie die Amerikaner die Zähne ausbeißen und mit eingeklemmten Schwanz den Rückzieher machen müssen. Wer den Deckel der Pandora-Büchse einmal geöffnet hat, schaffte es nicht mehr, die dunklen Mächte überhaupt noch zu bändigen. Hüte

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Abschied von den Zeilen

Ich sage leise: Leb wohl, und meine Seele wird frei. Die Worte waren Lebenssinn und gaben mir, was ich selbst bin. Ich schrieb vom Frieden in der Welt, wenn Dunkel sie gefangen hält, von Drogen, die den Menschen fällen, von Alkohol, der viele Seelen quält. Ich schrieb vom Werk, vom Arbeitsgang, vom frühen Start, vom

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Oh Aphrodite

Oh Aphrodite, schaumgeboren In dich bin ich verliebt bis über beide Ohren Ich möcht` so sehr dein Schaumbad sein Aus zartem Schaum, für dich allein Darf überall dich sacht berühren Und ohne jede Gegenwehr, Lässt du dich dann von mir verführen Düfte streicheln deine Sinne Du gibst dich ganz der Wärme hin Und denkst bestimmt

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Mit dem Tod gehen

Der Tod ist ein Teil vom Leben, Er lässt einen sich auf die anderen Seite begeben. Er bringt den Menschen Ruhe, ist ihr Leben getan, Mal geplant und doch auch Mal spontan. Er ist nicht weg zu denken, begleitet einen von Geburt an, Mit der Zeit ist jeder Mal dran, Niemand kann ihn wirklich Leiden

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Moral

Moral ist wie der Schatten alter Eichen, mit vielen Ästen, stark und weit. Man kann sie biegen, aber nicht erweichen – sie hat Bestand zu jeder Zeit. Man predigt sie aus vollem Munde, doch schiebt sie weg, wenns Vorteil bringt. Dabei ist sie die einzge Kunde, mit der Zusammensein gelingt.

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Echo im Nebel

Der Heimweg führt durch grauen Dunst, das Schweigen wird zur kalten Kunst. Kein Reim, der stützt, kein Takt, der hält, ein Riss geht durch den Rest der Welt. Die Logik mahlt den Sinn zu Staub, das Herz für jeden Funken taub. In diesem Nichts, das uns umfängt, ist jeder Schritt ein Schritt, der kränkt. Gemeinsam

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Flugabenteuer

Hoffnungsträger goldene Käfer fliegen in der Luft, dazu kommt ein herrlicher Duft, Schmetterlinge gaukeln, was sind das wohl für Rabauken? Verse flattern bleiben nicht hinter den Gattern versteckt und schamvoll verborgen, da mache ich mir gar keine Sorgen. Ein Wort findet schon das andere, kommst auch du, oh Wanderer, in dein Arkadien an, ich weiß

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Fernweh

Mövenflug und weiße Segel Und ein Wind, der Freiheit heißt Hätte gern mit euren Schwingen Mal die ganze Welt bereist Doch ich bin so unentschlossen, Regenwald, Korallenriff In die Wüste, zu den Fjorden Mit dem Flugzeug, mit dem Schiff? Tiefster Süden, Hoher Norden Wozu soll ich mich entscheiden Wär` die Welt nur nicht so gross

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Kleine Feier…

Kleine Feier… Gern gefeiert. Leute da. Waren uns für Stunden nah. Viel erzählt. Auch genossen. Wirkten alle unverdrossen. Respekt gehabt. Auch viel Nähe. Meinungen ohne Geflehe. Tschüss gesagt. Gern gedrückt. Beim Abschied noch entzückt. Bernd Tunn Tetje

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Ursachenerkennung

Eng umschlungen sie im Stadtpark saßen, ihre Alltagssorgen rasch vergaßen. Sogar Nettigkeiten man austauschte und sich am Vogelgesang berauschte. Doch er die Stimmung zu stören wagte, über Schmerzen in den Füßen klagte. Worauf sie sorgenvoll und mit viel Charme, ihn gefühlvoll in ihre Arme nahm. Darüber hinaus mit klugem Verstand, auch die Ursache seiner Schmerzen

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Das älteste Gesetz

Der Stahl ist kalt, die Fahne neu gefärbt, doch unter jedem Tuch das alte Leid. Was Väter mühsam uns als Fluch vererbt, kehrt wieder heim in neu bemalter Zeit. Die Grenze zieht den Graben durch das Land, Gehorsam wird als Tugend neu benannt. Wer auf den Nächsten zeigt und ihn verdammt, hat nicht das Wort

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Zwiegespräch beim Frühstück

Neulich sagte er zu ihr beim Frühstücksschmaus: „Ohne Brille siehst du sehr viel besser aus.“ Daraufhin sprach sie spontan mit leerem Mund: „Das hat ganz einfach einen plausiblen Grund, den ich dir nun jetzt vertrauensvoll sage, denn es steht doch zweifellos außer Frage, sobald ich mal keine Brille aufhabe, siehst du nicht aus wie ein

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Gutgemeinter Rat

Wenn du aus Goldlaublorbeer dir den Ehrenkranz gebunden Und dir die Ranken eigenhändig um dein Dichterhaupt gewunden Der Meinung bist, daß deine Dichtkunst wunderschön Nur andere wären zu beschränkt das ebenso zu sehen Hältst deine Zeitgenossen für zu dumm Dann such dir doch ein anderes Publikum Meist erst nach seinem Tod erfährt der Dichter, was

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Grenzspiel

Der Raum war offen. Oder auch nicht. Ich dachte er wurde verschlossen. Oder wars am Ende doch ich? War da nicht eine Tür? Für eine Frage. „Was ist der wirkliche Grund?“ Noch immer er-schließt es sich nicht. Es sind wohl die Dissonanzen. Sie zerren, fliegen und tanzen, bis Einklang sich findet – und wieder verschwindet.

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Zeit

sie ist immer da und allgegenwärtig, oft zu knapp oder zu schnell fertig, man erlebt sie auch in der dunklen Nacht, überprüft sie wenn man zwischendurch aufwacht, am Tage ist sie da und überall zu spüren, nicht selten wird sie dich auch führen, bei ihr sind alle irdischen Wesen gleich, ob Sonne, der Wind und

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Schatten der Vergangenheit

Schatten der Vergangenheit, dieses individuelle Leid wird nach außen nicht gezeigt. Schatten der Vergangenheit, man hat keine andere Wahl, bei der großen Seelenqual. Schatten der Vergangenheit, lange wurde unterdrückt, damit man nicht wird verrückt. Schatten der Vergangenheit, man einfach nur noch funktioniert, dafür wiederholt dissoziiert, um im Heute, zu gehen unter Leute. Schatten der Vergangenheit,

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