Handbalett

Der kleine Finger tanzt mit dem Daumen. Der Zeigefinger singt mit dem Mittelfinger. Der Ringfinger redet mit der Hand. Und jeder Finger findet wieder den Traum. Das Leben mit Freunden. Mit jeder Hand auf der Welt! Der Daumen hört auf den kleinen Finger. Der Mittelfinger trifft den Ringfinger. Der Zeigefinger spielt mit der Hand. Und […]

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Die Berge aus Brot

All die Berge, Brot im Lot, verfallen still dem Überfluss-Tod. Ein Spiegel, kalt und gläsern klar – von dem, was einst mal besser war. Ein Zeichen unseres Ego-Wahns, ein Denkmal aus dem Maßlos-Wahn. Materialismus – stolz und blind, als wären wir nicht Menschen, Kind. In einem Land, das blüht und lacht, wird täglich Nahrung weggemacht.

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Betriebsversammlung

In der Firma ist die Spannung groß, die Erwartungen steigen – endlos. Zur Betriebsversammlung tritt er an, der höchste Gewerkschafter im Land, stellt sich vor bei der Belegschaft mit Versprechen von Tarifvertrag und neuer Kraft. Die Stimmung bleibt verhalten, kühl, manch einer schweigt, manch einer will zu viel. Doch plötzlich kippt die Atmosphäre, die Luft

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Schockierende Umweltsünden

Bekanntlich schuf einst der Herrgott aus dem Nichts die Welt. Der Mensch jedoch diese Schöpfung nicht in Ordnung hält. Folgende Probleme sind kaum zu übersehen, die durch reine Unvernunft auf sein Konto gehen: Weil zu viel CO-2 in die Luft gepustet wird, die steigende Luftverschmutzung daraus resultiert. Dabei man leider Gottes immer wieder vergisst, dass

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Frühlingswonne durch Märzensonne (frei nach Oswald von Wolkenstein)

Fröide bricht von Märzens sunne, daz lant erwacht von winterleid; durch wîsen dringet lichte wunne, verjagt ist frost und starre zeit. Die vogele singen âne klage, in süezem ton durch luft so klar; ein bluome hebt sich âne frage, als ob sie immer lebend war. O herze, lâ dich ouch erheben mit allem, daz nu

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Lenzelied zum März

Der Lenz ist wieder angekommen, man spürt es leis im ganzen Land; die Sonne hat sich vorgenommen, zu wärmen Feld und Waldesrand. Ein Blümlein steht am Wegesrande, ein Vogel singt sein Morgenlied; es geht ein Frieden durch die Lande, den jeder hört, der still ihn sieht. So geh hinaus und lass dich treiben, wo junges

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Lenzgedicht

Es ist ein leises Gehen im Land, als zöge jemand durch die Gründe; ein Hauch liegt warm auf Feld und Rand, ein erstes Wort in alter Kunde. Noch steht das Jahr im Zwielicht da, doch unter dunklen, schweren Schollen regt sich ein heimlich leises Ja, das Knospen hebt und Träume wollen. Ein Vogel ruft –

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Zwei Entscheidungsmöglichkeiten

Ob der Tagesablauf positiv gelingt, oder nur Misserfolg und Enttäuschung bringt, der Mensch jeden Morgen immer selbst bestimmt, Vor- und Nachteile hierfür dann in Kauf nimmt. Zwei Möglichkeiten stehen morgens zur Wahl, diese werden oft zu einer echten Qual, letztlich muss sich der Mensch zwischen den beiden möglichst binnen kürzester Zeit entscheiden. Die erste Möglichkeit

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Das Haus

Das leere Haus. Im Zimmer der Löwen, leben jetzt Katzen. Im Zimmer der Adler, leben jetzt Spatzen. Im Zimmer der Hirsche leben jetzt Hasen. Und alle sind voller Bildung. Und alle sind voller Titel. Und alle sind voller Macht. Aber keiner kennt mehr seine Natur. Und keiner kennt mehr das Leben. Das leere Haus! Im

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Hymne des Frühlings

Freude bricht aus dunklen Gründen, wo der Winter eisig stand; neue Kräfte sich verbinden, heben jubelnd Flur und Land. Seht, wie durch die kalten Schranken junges Leben siegend dringt, wie aus frostumhüllten Ranken hell der Blüten Odem klingt! Auf, o Mensch, aus trägen Banden! Fühl der Erde frischen Mut; was im Innern lang vergraben, kehrt

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Blinde

Rede mit Blumen, über die Farben des Lebens. Hör Dir an wie sie die Wälder sehen. Die Wiesen. Die Seen. Und wie sie Dein Denken sehen. Und deine Phantasie. Und Dein Wissen. Und wie herrlich sie das finden. Und göttlich. Und genial. Und rede nie mit blinden Menschen, über die Farben des Lebens. Es ergibt

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Manchmal…

Graue Tage… Manchmal sind die Tage grau. Selber fühlt man sich so flau. Ist mit sich nicht ganz zufrieden. Andere wirken sehr gediegen. Gedanken ärgern dann zu Hauf` Die Stimmung ist im Eigenlauf. So manches Helle greller wirkt. Ob diese Zeit noch Gutes birgt? Bernd Tunn Tetje

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