Weshalb sich eine Frau hübsch macht

Auf die Frage, weshalb sich eine Frau hübsch macht, es eine durchaus logische Antwort gibt. Wer letztendlich den Mann heiß und innig liebt, hat sich die richtige Schminktechnik beigebracht. Folglich schminkt sich die Frau mit geschickter Hand und einigen Portionen weiblicher List, denn das Männerauge besser entwickelt ist, als in vielen Fällen der Männerverstand.

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Kleine Verschiebung

Vor einem Bild, das seine Farben leiser gestellt hat, ist sie eingeschlafen. Die Wintersonne verlässt langsam ihre Hände. Der Aufseher wartet. Dann schiebt er die Bank eine Handbreit ins Licht. Sie schläft weiter. Vielleicht ändert sich in ihrem Traum, wem die Wärme gehört. Später ist die Bank leer. Die Sonne stellt sich noch immer schlafend.

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Enfant terrible

Mancher Mensch ist ein gefürchtetes Enfant terrible, handelt oft unangepasst und kein bisschen flexibel. Immer wieder durch provokantes Verhalten auffällt, grundsätzlich das eigene „Ich“ in den Vordergrund stellt. Von den Mitmenschen er als „Bürgerschreck“ gesehen wird, nicht selten gegen gesellschaftliche Normen agiert. Hat schon so manchen zur totalen Verzweiflung gebracht und sich somit als „Schwarzes

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Abflug

An der Haltestelle riss ein Mann den Fahrplan aus dem Rahmen. Er teilte ihn mitten durch die Abfahrtszeiten. Auf der Bank weinte ein Kind in seine Mütze. Der Mann kniete nieder und faltete aus der nächsten Abfahrt einen Vogel. Er setzte ihn dem Kind auf die Knie. Als ich aufsah, bog mein Bus schon um

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424

Ich habe 424 Freunde. Sie wohnen hinter Glas. Jeden Morgen erzähle ich ihnen vom Kaffee, vom Wetter, von mir. Sie kennen die Tasse, nicht die Hand, die sie zu fest hält. Wir schicken einander Herzen, leicht genug für jede Leitung. Sie schlagen nicht. Auf den Bildschirmen stehen hundert Fenster offen. In unseren Zimmern fällt eine

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Erinnerung!

Erinnerung… Im Lampenlicht eingehüllt. Ist eine Zeit die ihn erfüllt. Zeilen fließen gerade sehr. Etwas Wein muss nun her. Sucht die Worte immerzu. Denn sie geben keine Ruh` So mittendrin sieht er sich. Erinnerung ein Herzensstich. Bernd Tunn Tetje

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Morgenzauber

Morgenluft hebt Gedanken die sich zur Nacht bedrückend schwer um die Seele rankten hoch hinaus in das Wolkenmeer. In der Ferne – vom Morgenlicht in Farbenzauber getaucht – bekommen Sorgen ein andres Gewicht der Gedanken Schwere verraucht. Tau auf frischem Grün freut und belebt Herz und Sinn verweht sind Sorgen der Morgen schenkt die Chance

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An old friend

How do I explain this feeling to anyone, When there’s nothing left that excites me anymore. How do I explain to someone this emptiness, Which lingers in my heart piercing deep into my soul. How do I get someone to believe me, When I say that I just sit and wait for the end of

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The search

Im always left to marvel when I meet an individual that loves their life with every fiber of their being, Is there something that I’m simply not seeing? I’ve looked everywhere turned every stone to find a purpose to call my own, Yet I’m left here no safety no home. Each morning getting up seems

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Was ihn nimmt

Das alte Gehäuse drückt bereits ins Fleisch. Das neue liegt eine Körperlänge entfernt. Dazwischen offener Sand. Der Krebs verlässt seine Spirale und läuft nackt. Über ihm die offenen Schnäbel. Vor ihm das leere Gehäuse. Beides hat Platz für ihn.

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Vor dem Nagetiergehege

Ein Ehepaar, das im Zoo spazieren geht, plötzlich vor dem Nagetiergehege steht. Die kleinen Nager intensiv betrachtet, auf ihre Lebensgewohnheiten achtet. Die Ehefrau dann die Erkenntnis gewinnt, dass Nagetiere ihr unsympathisch sind. Deshalb auch ein vernichtendes Urteil fällt, diese Viecher für dumm und gefräßig hält. Ihre Meinung sie dem Mann nicht vorenthält, der kurzentschlossen sehr

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Ja und Nein hinterfragen

Die Worte „Ja und Nein“ haben häufig Gewicht. Der Mensch sollte deshalb, bevor er sie ausspricht, sich über hierdurch entstehende Tatsachen, vorab sehr ausführliche Gedanken machen. Muss Vor- und Nachteile gegenüberstellen, um dann die richtige Entscheidung zu fällen. Und somit kein fieses „Eigentor“ produziert, großer Ärger mit Sicherheit vermieden wird. Darf auf keinen Fall spontan

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Kein sicherer Weg zum Erfolg

Der Mensch den sicheren Weg zum Erfolg sucht, den es aber leider Gottes nicht gibt, das erfolgreiche Suchen häufig verflucht, immer wieder werden Chancen versiebt. Egal, welchen Weg dieser Mensch nun einschlägt, ein Scheitern ist stets dann vorprogrammiert, wenn sein Handeln es allein darauf anlegt, dass er es jetzt allen Recht machen wird.

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Schlagfertigkeit

Bei manchen Wortgefechten man plötzlich feststellt, dass einem keine passende Antwort einfällt. Das Grübeln nach entsprechenden Worten nichts bringt, eine spontane Schlagfertigkeit nicht gelingt. Oft fällt einem die Antwort sehr viel später ein, Spontanität sollte daher gut geplant sein.

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Solange es heute ist

Das Rad fragt nicht, wohin du willst. Es braucht keine Richtung, nur deine Füße. Du läufst, füllst Kalender und Konten und nennst den Verschleiß Leben. „Morgen gibt es Marmelade und gestern gab es welche, nur heute gibt es nie Marmelade“, sagt die Weiße Königin zu Alice im Land hinter den Spiegeln. Zwischen gestern und morgen

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SOMMERAUSFLUG

Den Wagen habe ich abgestellt begeh die Seitenwege, ich schlendere übers Sommerfeld und über morsche Stege. ————————- Behelligt nicht vom Stundenschlag entrückt den Alltagssorgen, ergeben ganz dem heiteren Tag schon früh am stillen Morgen. ——————– Auf Äckern und auf grüner Au liegt helles Sonnengleißen, es quirlen aus dem Himmelsblau der Lerchen Trillerweisen. ——————— Leis sirrend

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Der Zigarrenwolf

Die Mausuhr hüpft über die Türtasse. Der Dachtisch singt mit dem Wandstuhl. Die Fenstersäge redet mit der Sofakrawatte. Der Zigarrenwolf zaubert Clownbrillen die tanzen! Das Steinwort fängt den Spiegelstern. Der Bergschuh erklärt das Bastelhoroskop. Die Windpfeife schreibt dem Tagbesen. Der Zigarrenwolf denkt Mondzwerge die singen! Der Tropfzeiger findet die Teppichoase. Der Eierpunkt wartet auf Kommaschätze.

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Die letzte Geliebte

Jetzt, wo wir hier stehen, und unsere Wangen sich berühren, werden die Minuten knapp. Rosenblätter auf meiner Hand lesen dir die Zukunft und ein leiser Wind erzählt unser Lied. Flammen reiche ihre Zunge über unsere Worte und im Hintergrund liegt bereits der Schlüssel auf der Anrichte. Am Geräusch deiner Schuhabsätze höre ich das tönende Erz.

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Häutung

Eines Tages wird mein Körper an mir hinabgleiten wie das nasse Schweigen eines Schwimmers. Ich werde nichts darunter tragen. Nur Wasser. Nur Dunkelheit. Und irgendwo am Ufer wird meine Haut liegen, noch warm von der Mühe, ich zu sein.

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