Der Stress von heute
Oft ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, fieser Stress non heute, später für die Leute, dann die gute alte Zeit.
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Oft ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, fieser Stress non heute, später für die Leute, dann die gute alte Zeit.
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Im Alter die Vergesslichkeit zuschlägt. Obwohl der Mensch intensiv überlegt, an seinem Verstand zu zweifeln beginnt, weil bestimmte Worte verschwunden sind. Folglich benutzt er für diese Lücke, den Begriff „Dingsbums“ als Eselsbrücke. Hiermit sich dann aus der Affäre zieht, seine Peinlichkeit man nicht übersieht. Trotzdem ist die Eselsbrücke Gold wert, jeder Betroffene mit ihr gut
Der Schutzpatron Weiterlesen »
Ein Mensch hat an allem etwas auszusetzen, hält sich für äußerst beschlagen und perfekt. Wenn er Kritik übt, dann fliegen zwar die Fetzen, dennoch hiermit wenig Interesse weckt. Dieser Mensch alles zu kritisch beobachtet, auch unbedeutende Fehler registriert. Fehlende i-Punkte als Fehler betrachtet, Verursacher erbarmungslos kritisiert. Dabei er selbst nichts Vernünftiges fertigbringt, jedoch über die
Übermäßig kritischer Mensch Weiterlesen »
Mancher Mensch sich für äußerst gebildet hält. Ständig er sein großes Wissen zur Schau stellt, nur über komplizierte Dinge doziert, die aber kein Normalsterblicher kapiert. Dieser fängt mit der Lektion wenig an und seine Wissenslücke nicht schließen kann. Auch ein ausgesprochener Spezialist, oft kein guter Bote seines Wissens ist. Der Mensch nur eine hohe Bildung
Beweis einer hohen Bildung Weiterlesen »
Wie alte Baumstämme gestrandet, kahl geschoren, stumm und würdig, warte ich auf die neue Flut um dahinzutreiben hinab mit dem tosenden Strom. Weit ab von hier strudelts und perlts, Schaumkronen eilen hurtig davon, dröhnender Wasserfall erschlägt mir die Sprache, doch meine Zeit ist noch nicht gekommen. Ihr knorrigen Gesellen, seid ihr bereits so müde am
Nach dem Gehen Es war still, als ich ging. Keine Schreie, kein Drama – nur das Echo von allem, was ich zu lange geschluckt habe. Dein Schatten hing noch in meinen Gedanken, in meinem Bett, in meiner Haut. Aber ich war gegangen. Zum ersten Mal: für mich. Ich taumelte in die Leere, die Du hinterlassen
Nicht jeder Bruch bedeutet Fall, oft wird er Aufbruch – kein Verfall. Ein Riss, der durch dein Leben fährt, zeigt Licht, das neues Hoffen nährt. Was gestern noch verloren schien, beginnt in dir erneut zu blühn. Kein Winter bleibt auf ewig steh’n, wenn junge Triebe aufersteh’n. Du bist gefallen – nicht besiegt, weil unter Asche
Der Riss im Leben Weiterlesen »
Er markiert die ganze lange Nachricht. Blau. Für einen Moment ist sein Inneres anklickbar. Dann löscht er es. So leise kann ein Mensch verschwinden.
Das Kleid hängt an der Schranktür. Noch mit Etikett. Ein kleines weißes Fähnchen, auf dem die Hoffnung bezahlbar war. Sie hatte es gekauft für einen Abend, der später lautlos aus dem Kalender fiel. Jetzt fällt der Stoff in schönen Linien, als wüsste er nicht, dass Vorfreude auch knittern kann. Auf dem Bett liegt der Kassenbon,
Ich bin erwachsen. Aber in mir steht noch immer ein kleines Mädchen auf Zehenspitzen. Es reicht nicht ganz an die Welt heran und tut doch so, als könne es den schweren Tag allein an die richtige Stelle rücken.
Immer noch auf Zehenspitzen Weiterlesen »
Ein Mensch sich so hin und wieder aufrafft, in seiner Wohnung gründlich Ordnung schafft. Jetzt wie ein einsetzender Wirbelwind, energisch mit dem Aufräumen beginnt. Hierbei er alles ganz genau sichtet, manches sortiert, ordnet und aufschichtet. Den Erfolg er rasch zu sehen beginnt, die Ordnung wieder an Kontur gewinnt. Auch als Ordnungsliebender nie vergisst, dass die
Ordnung ist das halbe Leben Weiterlesen »
Irgendwann ist der Ofen aus. Die Welt steht auf dem Kopf. Der Mond spielt Geige. Der Berg denkt nur an Feste. Der Baum sucht den Strand. Und die Amsel ist beim Kochkurs. Und für all das fehlt die Idee. Der Satz. Die Wahrheit. Das Leben. Die Phantasie. Und Du sitzt auf der Bank. Siehst Dir
Er kommt mit Blumen. Wie immer zu spät für alles, was wichtig war, und pünktlich für die Stille. Der Friedhof liegt sauber da, als hätte jemand die Trauer gekämmt. Er beugt sich zum Stein, legt den Strauß nieder und sucht in seinen Taschen. Kein Satz. Nur ein Taschentuch, ein Bonbonpapier, der Schlüssel zu einer Wohnung,
Pünktlich für die Stille Weiterlesen »
Früher fanden wir uns ohne Passwort. Heute stehen wir nebeneinander mit vollem Empfang und keiner Verbindung. Wie traurig.
Schmetterling flatternde Leichtigkeit du Lächeln der Lüfte betört durch Blumendüfte die ihren Nektar anpreisen durchschwirrst du die Blütenfülle du kleiner unruhiger Geist jetzt lässt du dich nieder für einen Moment der Stille mit deinem Hauch von nichts dem alles innewohnt und schließt für einen Augenblick die Flügel wie ein Händefalten.
Wie ein Händefalten Weiterlesen »
Zum ersten Mal seit es Computer gibt, ist der Arbeitsmarkt schlecht für den, der computerverliebt: Die Power-Point Präsentation kann ein Kind mit KI Geschick doch schon, dafür brauch ich keinen McKinsey-Berater, Junior-Chef schult um zum Würstchenbrater, gern auch vegan. Die Entwicklung geht weiter, der Bedarf an Kassierer:innen, an Programmierern und an Rechtsanwält:innen wird lahm. Bleibt
Wind des Wandels – Welt im Wechsel Weiterlesen »
Ich gehöre zur mächtigsten Familie des Universums! Zu meiner Familie gehören Zeitreisende. Die wissen genau, was die Nudeln in Zukunft kosten. Zu meiner Familie gehören Forscher. Die wissen genau, warum ein Schmetterling lacht. Zu meiner Familie gehören Dichter. Die wissen genau, was Brumdibrum in der Poesie bedeutet. Meine Familie ist ein Geschenk an die Welt!
Zwei Fremde gehn am fernen Strand, getrieben von dem Sturm der Welt; sie reichen sich die kalte Hand, weil keine Heimat sie mehr hält. Sie flohen vor der eignen Nacht, den Bergen, die im Rauch versinken; das Schicksal hat sie hergebracht, am Quell der Hoffnung neu zu trinken. Und suchen in dem fahlen Licht ein
Frisch weht der Wind am Strand, ich lausche und möchte gern bleiben – blau scheint der Himmel – ein breites Band, auch Sonne wird sich noch zeigen. WIND – WEITE – DAS WASSER – DAS MEER ich atme sie ein und bin glücklich. Ein Gefühl großer Freiheit ergreift mich schwer und lässt mich spür’n zuversichtlich
sie rollt auf mich zu sie wird immer schneller das macht mir schon Angst. Wind, Weite, Wasser und Meer sind so weit entfernt von mir – wie die Freiheit .