Fuchs im Neon

Sie lief durch die Straßen im ersten Licht, ihr Lachen ein Funkeln, das Dächer zerbricht. Sie nahm meine Liebe, so viel ich nur gab und hielt mich in Atem, hielt mich auf Trab. Wir reden von Freiheit, von Schuld, von Verstand, und stürzen dann blind in ein digitales Land. Sie schrieb mir ein Feuer, ließ […]

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Wenn Noah wieder auftaucht

Kommt raus aus euren Feeds, kommt raus aus euren Räumen, so einen wie Noah sah man lange nur in Träumen. Alle bauen an etwas: Start-ups, Profile, Plan. An Bildern, die glänzen sollen, damit man sie teilen kann. Manche schreiben Listen, manche löschen sie sofort. Alle sind müde geworden an diesem lauten Ort. Jungs wie Mädchen,

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Zwischen Gischt und Gesang

Der Sturm erwacht, die Wellen steigen. Der Himmel reißt auf wie Zeichenpapier. Blitze zucken wie zischende Peitschen. Der Salzwind schreit zornig über dir. Die wütende Gischt weiß noch ihre Namen, die damals nicht nach Hause kamen. Der Wal richtete die Kühnen und Harten für ihre dunklen Greueltaten. Die Männer wurden zu Treibgut im Blau, das

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Der Blinden ihr trauriges Lied zum Leben

Blindenschulen in den Jahren 1800 – 1900 Historien – Gedicht Gedicht – Nr. 1237 von 1488 Gedichten ———————————————- Wohl denen die Gesund, die, Sehen, Hören Riechen und Fühlen können. In früheren Zeiten weggesperrt, führten sie ein karges, freudloses, hartes Leben mit oft schwerer Arbeit unter strenger Zucht – ohne Freude und Hoffnung. Blinden – Schulen

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Göttliche Fehler

Menschen sind häufig nicht pflegeleicht, besitzen Kanten und Ecken, ihr Leben oft von der Norm abweicht, manchen Blödsinn sie aushecken. Nicht selten fehlt ihnen der Respekt vor Mitmenschen, Gott und der Welt, halten sich für klug und auch perfekt, von Tugenden mancher nichts hält. Wer sich aber mal die Frage stellt, warum Menschen heute so

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Probleme mit der leichten Schulter

Ein Mensch, der sich eine Menge zutraut, auf sein Selbstbewusstsein und Können baut. Immer alles auf eine Karte setzt, sich allerdings gewaltig überschätzt. Sein Tun stets auf die leichte Schulter nimmt, dennoch auf keine Erfolgswelle schwimmt. Hat nämlich den dummen Fehler gemacht, trotz seiner Schläue vorab nicht bedacht, dass die leichte Schulter mal nichts hinkriegt

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Wunschlos

Sieh nicht in Dir, was Du nicht bist. Es lebt sich glücklicher, als Realist. Unerfüllte Wünsche kommen kaum vor, verleihst Du Dir selbst ein Ohr. Frei von der Erwartung anderer an Dich, lebt es sich nämlich wirklich.

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Das Spiel als Ernstfall

Don Enno spielt mit seinem Ball im Garten, der kleine Dackel, niedrig über dem Gras, hoch konzentriert auf eine Aufgabe, die keinen Zweck kennt und gerade deshalb Bestand hat. Der Ball fliegt nicht weit, aber weit genug. Ein Sprung, zu kurz geplant, eine Kurve, zu spät gedacht – doch der Fehler zählt nicht, weil nichts

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Der Kreisel

Auf der leeren Straße tanzt ein Kreisel. Er dreht sich selbstvergessen, als sei die Welt ein runder Augenblick. Noch hält ihn das Kreisen. Noch trägt ihn die Bewegung. Er ahnt nicht: Die Kinder sind schon weiter. Sie haben keine Zeit mehr für ihn. Hände haben anderes zu tun. Man findet ihn später. Die Straße war

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Wo die Welt neu beginnt

Was wäre, lösten wir die Schranken, die tief in unsren Geistern kranken? Kein Drohen mehr, kein kalter Krieg, nur offener Himmel und weites Glück. Was wäre, lebten wir im Heute, befreit von Gier und alter Beute? Wir teilten Zeit und jeden Raum, ein jeder trüge diesen Traum. Kein ferner Staat, kein fremdes Land trennte uns

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Die Plage der Schnelligkeit

Zu den schlimmen Geißeln heutiger Zeit, gehört zweifellos auch die Schnelligkeit, die oft den Ablauf des Lebens bestimmt, auf die Langsamen sie kaum Rücksicht nimmt. Wer bei dem hohen Tempo nicht mithält, rasch chancenlos durchs Erfolgsraster fällt, den Anschluss nach oben sofort verliert, schließlich als Versager gesehen wird. Sogar in der Liebe Schnelligkeit zählt. Da

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Zivilcourage

Man sollte den Schwachen stets zur Seite stehen, bei akuter Gefahr nicht einfach wegsehen. Keineswegs dann ängstlich und feige umkehren, rasch Hilfe holen oder selbst Schutz gewähren. Zivilcourage sogar häufig garantiert, dass der Einsatz von Helden nicht benötigt wird.

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Zwischen Gischt und Gesang

Der Sturm erwacht, die Wellen steigen. Der Himmel reißt auf wie Zeichenpapier. Blitze zucken wie zischende Peitschen. Der Salzwind schreit zornig über dir. Die wütende Gischt weiß noch ihre Namen, die einstmals nicht nach Hause kamen. Der Wal richtete sie: die Kühnen und Harten für ihre dunklen Gräueltaten. Die Männer wurden zu Treibgut im Blau,

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Zeit der Liebe

Es ist die Zeit, in der die Herzen fliegen, wenn Hoffnung, Mut und Zärtlichkeit uns wiegen. Komm, reich mir deine Hand, lass Nähe sprechen, bis alle alten Zweifel leise zerbrechen. Durch helle Morgen, über weite Felder führ ich dich mit in tiefe, stille Wälder. Wer bist du tief im Kern, was hat dich geprägt? Wer

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Geliebt oder Objekt

Meine Gedanken denken du hast noch eine Geliebte. Oder ist es doch nur mein Selbstzweifel, der mich das glauben lässt? Bin ich gut genug für dich? Kann ich dich erfüllen? Kann ich dir dabei helfen deine Ziele zu erreichen? Oder bin ich doch nur eine Person, die du nur kurzfristig brauchst? Ich will dich halten,

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Echo in den Augen

Ich starre hoch, der Himmel grau und leer, der Tag flackert wie ein Bildschirmfehler her. Dein Blick taucht auf, so giftig und so grell, zu hell für diese Welt, digital entstellt. Ich flüchte heim, will mich im Dunkeln fassen, doch selbst mein Kissen kann dich nicht entlassen. Der Morgen kommt, der Kaffee bleibt nur bleich,

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Igors tragisches Lied

Kiew: bedroht von wilden Reitervölkern sowie mongolischen Reiterheeren. Es sind den Türken verwandte Stämme von turanider Rasse – Polowzer und Kumanen die sich in der südrussischen Steppe festsetzten und Kiew bedrohen. Der Schutz eines Landes liegt- so heißt es – liegt im Mut seiner Soldaten! Fürst Igor zieht in den Krieg gegen „die Heeres Übermacht“

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