Moschus

Mit dem Moschus wollt´ ich locken, hatte Käse in den Socken, war ein eigenes Aroma, manche fielen schon ins Koma. Frisch geduscht, lasst uns los rocken!

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Winterweg

Im Sommer wusste ich den Weg. Eine Bank. Dahinter der Lavendel. Dann du. Jetzt ragen Halme aus dem Schnee. Die Bank lässt sich nur noch an der Lehne erkennen. Ich gehe eine Reihe weiter. An manchen Steinen ist ein Wort frei geblieben. Ein Rest von immer. Die Hälfte von hier. Ich bücke mich und lese

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Schule im Sommer

Der Tag begann mit Sonnenschein, fröhlich konnt´ man in die Schule geh´n. Es gab kein Grund zum Traurigsein, beim Laufen konnt´ man alles seh´n. Frühstück stärkte Kinder jeden Tag, denn zuhör´n mussten sie dem Lehrer. Zur Erholung war auch Spieletag, dies war das Lob vom Lehrer. Kinder tobten in der Mittagszeit im Schulhof bis zur

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Die Kirchweih´

Jährlich ist es stets soweit, die Kirchweih´ steht bereit. Zur Andacht kommt die Kirchengemeind´ die Kirchenglocken erklingen wunderschön. Ein angenehmer Duft von Kirchweihrauch breitet sich aus im Kirchenschiff. Aus der Kirchensakristei kommt geschritten der Kirchenpriester mit der Kirchenbibel in der Hand. Kirchenlieder ertönen wunderbar aus dem Mund der Kirchgemeinde. Kirchenmusik erklingt wunderbar von der Kirchenorgel

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Warum

Warum schreibt Gott keine Bücher vom Paradies? Weil er kein Geld braucht. Und schon berühmt ist. Und er einfach das Leben liebt. Und die Zeit, die nur denkt. Und den Frieden mag. Und die Stille. Und die Sonne weckt. Und das Glück leben lässt. Neben jedem Mensch. Warum besucht Gott keine Universität? Wird Wissenschaftler. Gibt

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Die Welt im Schattenmantel

Ich wandre durch Straßen aus Aschenrauch, wo Schatten regieren wie leiser Hauch. Gesichter verblassen im Neonlicht, wo Wahrheit ihr klares Bild zerbricht. Du kommst als ein Händler im falschen Ton, als Weber der Leere, als Fürst aus Hohn. Dein Lächeln – ein Messer im Samtgewand, dein Angebot – Feuer in blinder Hand. Du nennst mich

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Krisensicherer Beruf

Ein Mensch, der stets auf wirtschaftliche Sicherheit Wert legt, garantiert einen krisensicheren Beruf einschlägt. Vorab er die verschiedensten Jobs in Augenschein nahm und nach reiflicher Überlegung zur Entscheidung kam. Diese er sich äußerst schwer und keineswegs leicht machte, sondern sehr wirtschaftlich und realistisch nachdachte. Hat dann mit Vernunft den Beruf des Bestatters gewählt, der sicherlich

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Veganer und Meganer

Ein Veganer gesundheitsbewusst verfährt, sich nicht von tierischen Produkten ernährt. Auf die Bedürfnisse seines Körpers hört, deshalb auch auf pflanzliche Produkte schwört. Diese nämlich in allen Lebenslagen, letztlich zu seiner Gesundheit beitragen. Wer dagegen tierische Produkte liebt, sich schlicht und einfach als „Meganer“ ausgibt. Allerdings dann bei den Veganern aneckt, weil er alles isst, was

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Suche nach dem wahren Ich

Er hatte sein wahres „Ich“ gesucht, doch zunächst keinen Erfolg verbucht. Denn die Suche war gewaltig schwer, dann aber nach langem Hin und Her, ihm jetzt der Zufall zu Hilfe kam, den er letztendlich dankend annahm. Zwar hatte sein „Ich“ sich gut versteckt, blieb dennoch nicht stetig unentdeckt. Da des Zufalls Nase ihn führte, er

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Die sportliche Lola

Lola gerne alle Männer aufheizt, so mit ihren Reizen keineswegs geizt. Hin und wieder sogar die Beine spreizt, aber dennoch niemanden hiermit reizt. Wenn sie ihre Beine mal so verrenkt, nur ein dummer Narr hierbei Schlechtes denkt. Denn die kesse Lola macht in der Tat, als Morgengymnastik einen Spagat.

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Die Werbekampagne

Klappern bekanntlich heute zum Handwerk gehört. Durch gute Vermarktung der Umsatz nach oben schnellt. Die lästige Reklame zwar gewaltig stört und daher auch vielen Menschen auf den Wecker fällt. Meister der Vermarktung sicherlich die Hühner sind, denn ihre Eier preisen sie stets lautstark an. Schon beim Legen ihre Werbekampagne beginnt, weil ihr Gegacker keiner überhören

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Zwischen euch

Ich könnte euch von meinem Schmerz erzählen. Ich weiß nur nicht, ob ihr mich wirklich hört. So werde ich die leichten Worte wählen, damit euch meine Traurigkeit nicht stört. So sitze ich bei euch, bis alle gehen. Ich lache mit. Ich habe das gelernt. Wir können uns zwar in die Augen sehen. Ich war noch

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Die leere Kammer

Einsamkeit, ein stiller Raum, kein Licht, kein Klang, kein sanfter Traum. Ein Ort, den viele nie verstehen, weil sie ihn nur von außen sehen. Wenn man sich selbst dem Leben entzieht und keine Hand mehr Wärme gibt, wenn Stimmen schweigen, Träume fliehen und letzte Farben langsam verglühen, dann schleichen Sorgen leise heran und legen sich

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Das vergessene Passwort

Obwohl ein Mensch recht schlau und clever ist, aber dennoch oft sein Passwort vergisst. Sein Rechner ihm nun den Zugang verwehrt und ihn von allen Programmen aussperrt. Demzufolge er als Online-Asket, jetzt intellektuell auf dem Schlauch steht. Damit dies alles nie wieder passiert, er ab sofort sein Passwort ändern wird. Sein neues Passwort lediglich „Falsch“

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Zwischen euch

Ich könnte euch von meinem Schmerz erzählen. Ich weiß nur nicht, ob ihr mich wirklich hört. So werde ich die leichten Worte wählen, damit euch meine Traurigkeit nicht stört. So sitze ich bei euch, bis alle gehen. Ich lache mit. Ich habe das gelernt. Wir können uns zwar in die Augen sehen. Ich war noch

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Auflösung

Immer seltener bewohnt mich, was ich fühle. Die Freude kommt mit fremdem Mund. Das Weinen findet ohne mich statt. Tief unter allem noch dieser kleine Trotz, der einmal beide Fäuste ballte. Jetzt öffnen sie sich. Vielleicht legt jemand seine Hände hinein und glaubt, mich noch zu erreichen.

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Nebelschneisie!

Nebelschneise! Als das Schiff ablegte mit den vielen Werftarbeitern an Bord, durfte Tetje der Schiffsjunge beim Käpt`n auf der Brücke stehen. Ein dicker Nebel hüllte das Schiff ein. So Tetje, du gehst nach vorne in den Steven und schließt den Schlauch an um uns eine Schneise durch den Nebel zu spülen. Tetje der im ersten

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