Herbstgedanken

Die Jahreszeiten sie sind wunderschön und so bunte Farben – ich kann sie gut sehen Die Blätter der Bäume, so bunt und gesund, Kastanien und Eicheln- oval und auch rund. Die Jahre vergehen und auch so die Zeiten, das Lächeln der Kinder, das Singen und Streiten. Wir werden ja älter und auch viel gescheiter- das

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Gemütlichkeit

Tropfen an die Fenster pochen, aber ich hab’s warm hier drin. Einen Tee werd‘ ich mir kochen und dann lege ich mich hin. Eine schöne warme Decke, ja, die gibt Geborgenheit in der kühlen Zeit des Herbstes, wenn der Winter nicht mehr weit. Märchenfilm und Schummerlicht, Räucherduft in dieser Zeit; das Schöne, was wir alle

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Kluge Dummheit

Ein Mensch mit enorm viel Grips im Kopf, zählt zu den Klugen und Schlauen, nimmt jede Gelegenheit beim Schopf, auf seine Klugheit zu bauen. Er besitzt die große Fähigkeit, sein Können geschickt zu zeigen, um schon nach relativ kurzer Zeit, zum Shooting-Star aufzusteigen. Doch dann hat er sich verkalkuliert, seine Gegner unterschätzte, hat eine Bauchlandung

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Revue passieren lassen

Du lässt deine Jahre Revue passieren und blickst auf das Vergangene zurück. Wirst das Erlebte oft glorifizieren, hattest allerdings nicht immer nur Glück Pleiten, Pech und Pannen waren Begleiter, immer wieder lief mal einiges quer. Dennoch ging dein Streben nach Erfolg weiter, energisch durchhalten ist letztlich schwer. Doch hielten sich Glück und Pech meist die

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Die Rache des Gewissens

Sobald der Mensch etwas Unrechtes anstrebt, das Gewissen warnend die Stimme erhebt, dem Vorhaben kritisch gegenübersteht und hiervon aus diversen Gründen abrät. Durch die Warnung das Gewissen oft erreicht, dass der Mensch nicht vom Weg der Tugend abweicht. Wer die Stimme des Gewissens ignoriert, letztendlich sein Unrechtbewusstsein verliert. Das Gewissen so zum Tugendwächter wird, weil

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Nur gute Seiten

Die Menschen sind ziemlich unterschiedlich gestrickt und haben bekanntlich immer zwei Seiten. Während die eine Seite meist ganz normal tickt, besteht die zweite oft aus Schlechtigkeiten. Dass aber Ausnahmen gar nicht so selten sind, ist bei den Heiratswilligen zu sehen. Bei ihren Annoncen man den Eindruck gewinnt, dass sie nur aus guten Seiten bestehen.

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Das letzte Rot

Mir geht es gut, trotz leiser Ahnung, dass ich einst vieles lassen muss, dass nichts für immer bleibt auf dieser Welt, wie welkes Laub, das der Wind verweht und lautlos sinkt auf dunkle Straßen. Hoffnung vergeht im Sturm der Zeit, hinter manchem Lächeln schweigt die Wahrheit. Heuchelei verletzt wie ein Dorn, doch Niederlagen zeigen, was

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Das Gleichgewicht der Natur

Mit übertriebenen Maßnahmen zur Infrastruktur, kippen Menschen ohne Rücksicht die Natur aus der Spur. Opfern gedankenlos und ohne jeglichen Einhalt, Flora und Fauna zu Lasten von Beton und Asphalt. Manche Pflanzen und Tiere werden nicht mehr gesichtet, ihr Lebensraum wurde ein für alle Mal vernichtet. Wenn Menschen weiterhin so verantwortungslos handeln, die Umwelt in Beton

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Übermäßige Diäten

Weil sein Bauch stetig an Umfang gewinnt und die Eitelkeit zu wachsen beginnt, ein Mensch jetzt seine Nahrung reduziert, somit äußerst weniger speisen wird. Aus dem Internet er sodann erfährt, dass nur der, der sich diätisch ernährt, mit der Zeit einige Pfündchen verliert und sein Gewicht erheblich reduziert. Folglich dieser Mensch experimentiert, verschiedene Diäten ausprobiert.

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Mutwillige Zerstörung des Freundschaftsbands

– Fiktion – -1- Die Monate gingen ins Land, Bogen wurde überspannt der Respekt ging verloren, aus Groll wurde Neid geboren. -2- Seine Würde wurde verletzt, er wurde ständig versetzt, mit Halbwahrheiten abgespeist die Beziehung war entgleist. -3- Kalte Schulter wurde gezeigt, verbal kräftig geohrfeigt, manch frostige Bemerkung diente dem Neid zur Verstärkung. -4- Er

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Die blassen Monde

Sie lassen mich nicht ruhn, die blassen Monde, die in mir glühn. Sie ziehen still durch dunkle Nacht und fragen, ob mein Herz noch wacht. Ich fürchte, dass mein Licht verblasst, dass mich die Zeit ganz leise fasst. Ein Tropfen nur im Weltenmeer, verloren zwischen Hin und Her. Ich sehe die Welt in grauem Schein,

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Undine weint

Man sagt, sie weine nachts unter Brücken. Wo das schwarze Wasser die Pfeiler umschließt, regt sich etwas zwischen Strömung und Schatten. Keiner sieht sie genau. Nur manchmal zittert das Wasser, als habe der Fluss ein Antlitz verschluckt. Man sagt, sie habe geliebt. Man begehrte das Fremde in ihr und nannte es Schuld. Wenn ihr Kuss

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Lügen

Was würde ein Politiker überhaupt anfangen, wenn es keine Lügen gäbe? Prahlerei und lautes Gewäsch setzen sich schon immer durch. Große Versprechungen an das Wahlvolk gerichtet, und nichts dahinter. Den Gegner medial fertigmachen gehört stets zum Geschäft. Im Dreck wühlen, um die eigene Wäsche nicht öffentlich zeigen zu müssen. Geld ist, ohne Zweifel, die Wurzel

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Zwischen Welten

Frag nicht nach dem dichten Rauch, der mich wie ein Schleier hält; wenn der Lärm die Erde verschlingt, baut Schweigen mir eine Gegenwelt. Frag nicht nach dem schnellen Geld, das wie loser Sand verrinnt; ich bezahle jede Nacht für den Ton, der nie beginnt. Frag nicht nach dem blassen Sinn, den mein Blick im Dunkel

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