Warum in diesem Ton?
Ein mit seiner Ehefrau streitender Ehemann, ihre Blicke jedoch nicht recht deuten kann. Deshalb er wagt, vorwurfsvoll fragt: „Warum schaust du mich denn in diesem Ton an?“
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Ein mit seiner Ehefrau streitender Ehemann, ihre Blicke jedoch nicht recht deuten kann. Deshalb er wagt, vorwurfsvoll fragt: „Warum schaust du mich denn in diesem Ton an?“
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Der Wind hat das Becken ohne Eintritt betreten. Auf Bahn drei trainiert ein gelbes Blatt für keine Meisterschaft. Die Leitern reichen ins abgelassene Blau. An den Fliesen hält sich ein letzter Streifen Sommer. Hinter dem Kioskfenster verblasst ein Erdbeereis. Die aufgedruckte Waffel verschläft den ersten Frost. Niemand pfeift. Vom Zehnmeterbrett löst sich ein Tropfen. So
Freibad im Oktober Weiterlesen »
Und mitten in de Nacht, da bin ich aufgewacht. Wir haben nichts versäumt, gemeinsam toll geträumt, ein Feuerchen entfacht!
Ich sag es mal ganz ohne Scheu wie sehr ich mich für Dich freu.´ Gerad´ habe ich es gesehen: die Tradition wird weitergehen. Zeigt es mir dann auch noch – man bleibe bitte heiter doch – es steht diesmal Wissbegier auf dem Programm: mal sehen, was man erschaffen kann?! Gewinnen ist hier nicht die Pflicht
November, 11. Kalender-, 2. Schlussquartals-, 3. Herbstmonat, gehören 30 Tagen an. Ofenholz, Bauer mit Dreschflegel, Korngarbe zeigt November (1588) v. Jost Amman. Vorverlegung des Jahresbeginns 153 vC. erklärt wie Nov., l. novem neun, hervorging. Erinnert aller Heiligen und aller Seelen begeht man am 11. N. Martinstag u. Fasching. Melancholisch ist nebeliges oder windiges Schmuddelwetter zu
Dein Kopf ist schwer geworden in meinem Schoß. Ich lasse das Buch offen. Unter meiner Hand dein Haar, an den Schläfen schon heller. So viel von dir kann ich nicht behüten. Doch jetzt bewege ich mich nicht. Als du aufstehst, bleibt im Stoff eine kleine Mulde. Ich streiche sie nicht glatt.
Was ich behüten kann Weiterlesen »
– Lippenbekenntnisse – – Fiktion – Schnell perlen verheißungsvolle Versprechen von ihren Lippen, doch kaum ausgesprochen, fallen sie dem Vergessen anheim. So gut wie nichts wird „eingelöst“, falls doch, nur unter Nachdruck und dann bestenfalls halbherzig. Auf den eigenen Vorteil bedacht, macht sie sich die Gutmütigkeit anderer zunutze, solange diese ihr „Spiel“ nicht durchschaut haben.
Schöne Worte, ohne Bedeutung Weiterlesen »
Das erste Grün im Schnee Noch zart, aber es leuchtet Bald heben die Bäume ihre kleinen Hände Sie flüstern vom Beginn einer anderen Zeit.
Die Stille zersprang Laute Stimmen in den Gräben Bruder gegen Bruder Unter derselben Erde Doch nur die Würmer haben gesiegt.
Der Tod ein leises Röcheln Nicht mehr von dieser Welt Meine Stimme Doch ich erreiche dich nicht mehr So weit weg Unter Tränen verstummt dein Leben.
Libellenflügel auf meiner Haut Ein leises Zittern Meine Haare wachen auf Im Hauch dein Mund Den Atem vergessend, schwimmt die Zeit Und kein Aufhören.
„Wenn ein Mann mich jemals schlägt, werde ich ihn umgehend verlassen“, sage ich zu meinen Freunden, während das Lied „Ultraviolence“ in meinen Kopfhörern dröhnt. Ironisch, so etwas zu sagen, wenn man eine Person ist, die jegliche Art von Respektlosigkeit ignoriert, nur um sich geliebt zu fühlen. Es fängt an mit den Bemerkungen deiner Freunde in
Die gepflegte Sprache ist schon eine besondere Kunst, doch der Heilige Bürokratius sie häufig verhunzt, so dass die allermeisten Menschen nur „Bahnhof“ verstehen und den Amtsschimmel vor Vergnügen kräftig wiehern sehen. So geht in vielen Amtsstuben die Sprachkultur verloren, ganz neue sprachliche Ungeheuer werden geboren, außerdem man bekannte deutsche Begriffe nicht zuletzt dem Zeitgeist entsprechend
Das Licht erlischt, die Leinwand glimmt, ein fremder Pulsschlag, der mich nimmt. Die Pupille trinkt das matte Licht, bis mein eigenes Sein im Innern bricht. Ein Schuss – mein Herz schlägt wild und schwer, ich bin nicht ich, ich bin noch mehr. Der Gangster stiehlt, ich spür die Gier, sein kaltes Lächeln wohnt in mir.
Es fließt der Bach, es fällt das Blatt, der Morgen wird, der Abend matt. Was gestern war, ist heut schon fern, und dennoch suchen wir den Kern. Das Feuer wandelt Holz in Glut, das Wasser trägt, was ruhen tut. Die Luft bewegt, die Erde hält – vier alte Bilder unsrer Welt. Doch tiefer noch als
Vom Wandel in der Natur. Weiterlesen »
– Fiktion – Sie gibt widerwillig dünnlippige, ausweichende oder einsilbige Antworten und weicht Fragen aus. Ihre Stimme klingt gereizt. Persönliches gibt sie nicht preis. Auf Nachfragen blockt sie ab, leitet stattdessen über auf für sie unverfängliche Themen. Sie bevorzugt seichtes Geplauder in dessen Verlauf sich Gespräche unentwegt im Kreis der Belanglosigkeiten drehen. Mit den Gedanken
Miteinander nicht ins Gespräch kommen (wollen) Weiterlesen »
Der Block in dem ich wohn Ist grau und aus Beton Die Miete ist mein halber Lohn Mehr kann ich nicht bekommen Die Wände warm und rauh Doch die Menschen hier sind kalt Der Himmel spiegelt Betongrau Weit und breit kein Wald Im Treppenhaus sehe ich kein Als ob sie in ihren Zimmern weinen Auch
Jedes Wort wäre ein Satz. Jeder Satz wäre ein Leben. Jedes Leben wäre ein Traum. Jeder Traum wäre eine Welt. Ubd diese Welt wärst Du. Mit dem einen Brief. Mit nur der Liebe als Wort Jeder Kuss wäre ein Leben. Jedes Leben wäre ein Spiel. Jedes Spiel wäre ein Spass. Jeder Spass wäre ein Stern.
Nackte Migräne. Ernste Glatzen. Blonde Brillen. Lahme Hoffnung. Graue Zuversicht. Stilles Chaos. Und kalte Ideen. Und kranke Interessen. Und taube Witze. Und bissige Musik. Und Worte die fehlen. Und Tage die mich sehen. Und die Plätze die zaubern. Und ein paar Kekse. Und das Leben geht weiter. Nussige Pleiten. Bärtige Zauber. Wirre Spiele. Nur müde
Das Leben geht weiter! Weiterlesen »
Es läuft nicht immer alles nach Plan, oft geht einiges daneben, leichtsinnig werden Chancen vertan, so ist es nun mal im Leben. Da strampelt man sich unheimlich ab und meint, es wäre fehlerfrei, läuft dennoch mal wieder äußerst knapp, am Ziel seiner Träume vorbei. Auch das Schicksal läuft nicht wie geschmiert, ist auf Ablehnung eingestellt,
Nicht alles läuft wie geschmiert Weiterlesen »