Dein letzter Gang

Es sei nun Dein letzter Gang teiltest Du mir mit. So tapfer und so entschlossen. Nicht nach jedem Strohhalm greifend, in Gedanken längst vom Jetzt abschweifend. So vieles wird für Dich nun unwichtig, das Wesentliche aber bleibt immer richtig. Unzählige Male warst Du mir nah, in Kummer und Sorgen kraftgebend da. Meinen Dank für die […]

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Es allen recht machen

Ein Mensch kommt bei anderen meist gut an, weil er nicht konsequent nein sagen kann. Wird selbst bei enormen Unbehagen, nicht so schnell eine Bitte ausschlagen. Sich immer dezent im Hintergrund hält, eigene Bedürfnisse zurückstellt. Findet für jeden den richtigen Ton und ist die Gutmütigkeit in Person. Viele Mitmenschen ihm blind vertrauen, drum häufig auf

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Verfehlter Humor

Er ist ein Mensch, der sich für humorvoll hält und einen Witz nach dem anderen reißt. Doch dieser Humor oft nicht allen gefällt, geht immer wieder vielen auf den Geist. Dennoch bleibt der Witzbold unentwegt locker, sein Humor mit ihm gewaltig durchgeht. Infolgedessen recht locker vom Hocker, als Lachnummer tapfer seinen Mann steht. Aber hören

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Unzufriedenheit

Er ist ein Mensch, dem die Fliege an der Wand stört und sich über die kleinste Kleinigkeit empört. Eckt bei seinen Mitmenschen immer wieder an, sich selber am Allerwenigsten leiden kann. Volle Zufriedenheit findet bei ihm nicht statt, an allem er stets etwas auszusetzen hat. Hiergegen sich mit aller Macht dreht und windet, regelmäßig ein

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Hawaiisches Kaleidoskop

Im Nachtkonzert der Coqui Frösche erklingt das neue Jahr, der Regen hat sie alle erfrischt. Die Hähne auf Hawai’i haben ihre Lektion nicht gelernt und krähen bereits morgens um drei. Das hätte St. Petrus kaum gepasst. Pazifisch kühl rollen die Wellen heran und lecken die schwarze Festung, altes vulkanisches Gestein. Im Caldera dampft es, wann

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Finderlohn

Hund und Herrchen sind seit gestern verschwunden, wurden trotz Suche bisher nicht gefunden. Da nun Frauchen ihre Lieblinge vermisst, sie weitergehend aktiv geworden ist, an den verschiedensten Stellen in der Stadt, eine „Vermisstenmeldung“ angebracht hat. Weil sie die Ehrlichkeit vieler Menschen schätzt, sogar tausend Euro Belohnung aussetzt. Und in Klammern dann noch den Zusatz notiert,

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Frauenlos

So mancher Mann steht seinen Mann, sich ohne Frau behaupten kann, deshalb sie keineswegs vermisst und als Solist erfolgreich ist. Seine Freiheit ist ihm viel wert, als freier Mensch er sehr gut fährt, beruflich es bestens vorwärts geht, der Euro aus hundert Cent besteht. Wenn eine Frau ihn anbaggern wird, er trotzdem nicht seinen Kopf

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Wo Stille bleibt

Ich spreche nicht von dem, was war, die Vergangenheit wiegt viel zu schwer. Was uns verband, ist nicht mehr klar, Gemeinsamkeit trägt keine Spuren mehr. Wir gaben alles, Stück für Stück, bis selbst das Hoffen leise ging. Was blieb, war nur ein Blick zurück auf das, woran mein Herz noch hing. Ich glaubte, Nähe machte

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Gesunder Menschenverstand

Er hat etliche Semester studiert, mit Erfolg sein Examen absolviert, es anschließend bis nach oben gebracht, sich als Experte einen Namen macht, Auf seine Meinung man jederzeit setzt, sein Wissen wird daher hoch eingeschätzt. Wenn es irgendwo mal nicht läuft und hakt, ist seine Hilfe als Fachmann gefragt. Dennoch er manches Mal erfolglos ist, sieht

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Ich wurde plötzlich sieben

Ich war mal ein maler,ich malte himmel voller sterne,ich malte blumenwiesen,tiere und kinder mit laternen.Alle waren ganz beeindruckt und wünschten sich ein bild zu kriegen,Doch dann passierte eine sache. Ich wurde plötzlich sieben . Ich war mal ein läufer,der schnellste weit und breit. Ich gewannn gegen jeden und niemand maß die zeit . Wenn andere

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Die 12.Rauhnächte – Gang der Nacht, Sinn der Zeit

Die erste Nacht steht an der Schwelle, das Fest wird ernst, der Glanz wird Stelle. Ein Anfang fragt nach Stand und Grund, nicht nach Beifall, nicht nach Mund. Die zweite Nacht rückt näher her, sie hört das Wort und spricht nicht mehr. Erkenntnis wächst, wo Nähe bleibt, wo Wahrheit nicht im Lärm zerreibt. Die dritte

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Fataler Irrtum

Ein Glaser, der mitten in seiner Arbeit steckt, denn alle Scheiben eines Hauses sind defekt. hat schon grob geschätzt, dreißig Stück ersetzt, plötzlich den Sprung in seinem Brillenglas entdeckt.

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Neunte Rauhnacht – Die Nacht des Namens und der Klarheit

Die neunte Nacht verliert die Flucht, kein Schweigen mehr, das sich versteckt. Was unausgesprochen blieb, wird schwerer als das, was man trägt. Kein Rauch verhüllt, kein Bild ersetzt, was nun beim Namen genannt sich setzt. Denn was man scheut zu formulieren, beginnt im Innern zu regieren. Ein Name fällt, nicht laut, nicht hart, doch klarer

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Die achte Rauhnacht.

Die achte Nacht verlangt kein Opfer, kein hartes Nein, kein leeres Opfer. Sie fragt nach Maß, nach festem Grund, der trägt, auch wenn der Weg sich rundet. Was überlief, wird still gelöst, nicht aus Verzicht, nur weil es blöst. Was bleibt, darf bleiben ohne Druck, weil Ordnung mehr ist als ein Stück. Kein Zwang regiert,

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Original bleiben

Er ist ein Mensch, der sich ungewöhnlich verhält, mit seinen skurrilen Eigenschaften auffällt. Seine Kuriositäten fast jeder kennt. Der weise Volksmund ihn einen bunten Hund nennt, der letztlich als „Original“ gesehen wird, dessen Verhalten mancher sogar parodiert. Sich über diesen Menschen nunmehr lustig macht, in der Hoffnung, dass man sich hierüber totlacht. Kopiert ihn gekonnt

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Kriechend voran

Der Mensch sich mit seinen Beinen fortbewegt, hierbei seine Nase häufig sehr hoch trägt, sich für einen großen Alleskönner hält, doch immer wieder mal auf die Nase fällt, weil, wer abhebt, die Bodenhaftung verliert und der Höhenflug rasch beendet sein wird. Damit der Mensch nicht mehr auf die Nase fällt, hat er äußerst clever und

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Auf den Hund gekommen

Wenn’s dem Hunde juckt am Ende, wurd’ er schmutzig im Gelände. Braune Klumpen unter’m Fell, riechen streng, und das sehr schnell. Kommt dann Regen noch hinzu, lässt der Odor dir keine Ruh’. Beim Gassigehen ohne Leinen, Laub und Erde an den Beinen. Zuhause rieselt’s von der Tatze, in Haufen dann, an seinem Platze. Ja, das

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Neujahr

Der Wechsel ist da, das neue Jahr beginnt, eingeläutet zu Mitternacht, mit Böllern und Krachern, was bringt uns das Morgen? Hoffnungen und Träume, doch blicken wir zurück, lesen wir die Worte aus alten Tagen, früher Weisheit genannt, Erfahrungen und Botschaften. Was wollen wir ändern, welche neuen Wege wären einzuschlagen, oder sollen wir ganz von vorne

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