Wo Worte wohnen

Wer keine Worte hat, wohnt eng. Die Freude bleibt vor der Tür. Der Schmerz liegt namenlos im Zimmer. Die Angst geht um bei Nacht, und niemand fragt sie, woher sie kommt. Arm ist ein Haus, in dem man nicht sagen kann, was in einem lebt. Doch wo Sprache wächst, wird es weit. Da öffnen sich […]

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Ganz, ganz nah…

Ganz. ganz nah… Mutig wird sie in den Tagen. Will jetzt wieder etwas wagen. Langsam öffnet sie die Tür. Für sie wird es eine Kür. Sonne schenkt milde Strahlen. Sie dringen tief in ihre Qualen. Frische Luft tut ihr sehr gut. Verstärkt so ihren Lebensmut. Steht erwartend leise da. Fühlt sich Christus ganz, ganz nah.

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Mit allen Wassern gewaschen leben

Als ein Erfolgsmensch er gesehen wird, Geschäftliches perfekt funktioniert. Er sich knallhart durchzusetzen versteht, Menschen nicht leichtfertig auf den Leim geht, mit allen Wassern gewaschen ist, stets schlitzohrig und mit großer List, nur seine eigenen Vorteile sucht und lukrative Gewinne verbucht. Obwohl er den Erfolgen nachstellt, sich für einen fairen Gegner hält. Doch mit der

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Allein

In schwersten Momenten stets allein, wer nicht verbittert, kann sich befrei´n vom Wunsch nach Beistand – beim Hindurchgeh´n – nur so sind die Prüfungen des Lebens zu besteh´n.

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Gute Tage

Das Bild hängt an der Wand. Die Tasse steht auf dem Tisch. Die Hose liegt auf dem Stuhl. Das Sofa denkt in der Ecke. Und die kleinen Dinge reden. Der Ring am Finger. Die Vase am Fenster. Die Figur im Regal. Und das Spiel der Zeit lebt. Der Stern fährt an das Meer. Der Berg

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Hafentakt

Das Wasser nagt am morschen Steg, der Rost frisst stumm am Eisen. Ein Möwenschrei verliert den Weg im Grau vergangner Reisen. Ein Kranarm beugt sich müd und schräg, als wollte er schweigend weisen. Der Diesel singt ein müdes Lied, die schweren Ketten tragen den Takt, in dem ein Schatten zieht und spricht von alten Tagen.

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In neuem Licht

Ich sehe dich heute mit anderen Augen – du bist für mich wie ein strahlender Stern. Ich kämpfe mit meinem Glauben, doch die Sehnsucht nach dir – bleibt unermesslich fern. Die Liebe mit anderen Augen zu sehen, grenzt an ein Wunder, um zu verstehen, wo wir uns gerade befinden, wohin wir uns bewegen. Mit deinen

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Flüstern der Nacht

Sitzend auf dem Balkon – denke ich an dich, es wurde schon dunkel. Grübelnd auf dem Balkon erinnere ich mich an dich; es wurde noch düsterer. Die kleine Laterne leuchtet, die Kerze erinnert mich an dich. Die Flamme erleuchtet mein Gesicht; in der Nacht bräuchte ich nur dich. Auf dem Balkon höre ich nächtliche Geheimnisse,

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Freie Kunst

Ich öffne meine Augen und ich sehe dich neben mir. Du öffnest deine Augen und du siehst mich neben dir. So lange haben wir geträumt, so lange haben wir uns umarmt. Die Sonne guckt durchs Fenster in unser Zimmer, bewirft mit Sonnenschein unsere Gesichter. Wir gucken uns tief in die Augen, Lächeln erscheint auf unseren

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Zerfallene Liebe

Surreal ist es, wie ich fühle, anormal ist es, wie ich nichts spüre. Ich strenge mich so stark an, aber du vertraust mir nicht an. Emotionen, die dir entgleiten, Gefühle, die mich am Leben halten. Ich kann den Halt an dir nicht brechen – lass nicht los, das will ich dir versprechen. Und ich möchte

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Ausgeschlafene Liebe

Es wäre falsch, wenn ich sagen würde, dass ich gut geschlafen habe – das wäre eine Bürde. Es wäre verletzlich, wenn ich spüren würde, dass ich dich nicht geliebt habe – in aller Würde. Nur vorm Schlafengehen bereite ich mich, auf eine träumerische Reise, so frisch. In die Empfindsamkeit meines Lebens hinein, in das Ausgeschlafensein

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Stürmische Liebe

Stürmisches Lieben heißt nicht sofort besitzen, heftiges Lieben heißt nicht sofort schätzen. Waghalsiges Lieben sitzt dort an einem Ort – erwartend ein Wort. Das Wort des Glücks im Unglück, ein Fremdwort der Liebe fliegt zu uns zurück. Landet aber im Theaterstück des Lebens, die stürmische Liebe des Elends unseres Herzens. Unser Herz klopft stürmisch, schlägt

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Künstlerische Liebe

Um Liebe zu begreifen, muss man künstlerisch denken. Um Liebe zu ergreifen, soll man ästhetisch überdenken. Künstlerische Liebe malt die Seele bunt, ästhetische Liebe zeigt uns das Licht. Die Sehkraft des Lebens öffnet Türen – Gewinne in Farben, die das Herz berühren.

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Es gibt mehr

Wir wissen so viel und verstehen so wenig. Wir kartieren den Himmel, zählen Sterne, berechnen Bahnen, simulieren das Ende der Welt auf glatten Bildschirmen – und scheitern doch am eigenen Herzen, an einem Blick, an der Stille nach einer Nachricht. Die Welt ist größer als ihre Verwaltung. Etwas entzieht sich immer. Nicht trotzig, nicht feindlich

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Keine Hilfsbereitschaft

Wenn du anderen stets zur Seite stehst, für sie jederzeit durch dick und dünn gehst und ihnen ausnahmslos die Treue hältst, selbstverständlich nicht in den Rücken fällst, ihnen deine Freundschaft dadurch beweist, dass du dir für sie den Hintern aufreißt, findet dich jeder garantiert sehr nett, hast drum bei allen „einen Stein im Brett.“ Doch

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Die schwierigste Turnübung

Ein Mensch, der regelmäßig Sport betreibt, häufig fit bis ins hohe Alter bleibt, die nötige Bewegung nicht vergisst, weil sie für ihn eine Medizin ist, die für ein verlängertes Leben wirbt, sicherlich er aber gesünder stirbt. Täglich er an seine Gymnastik denkt, seine Gliedmaßen nach Herzenslust renkt, so die schwierigste Turnübung vornimmt, sie mit viel

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Gold

Tapfere sind Gold. Mutige sind Gold. Stille sind Gold. Starke sind Gold. Herzen sind Gold. Denke! Und die Sterne sind Gold! Reisen sind Gold. Feste sind Gold. Spiele sind Gold. Briefe sind Gold. Lieder sind Gold. Liebe! Und die Zeiten sind Gold! Sterne sind Gold. Engel sind Gold. Blumen sind Gold. Blicke sind Gold. Wege

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Gedankenkarussel

Gedankenkarussell fragt nach dem Notausgang. Du hast dich zu hoch geschaukelt, um wieder herunterzugehen, zugleich bist du zu routiniert und zu gelangweilt, um im gleichen Hamsterrad weiter deine Runden zu drehen. Du strebtest nach Ruhe und bekamst Leere. Vielleicht hattest du es – voll verpackt und entsprechend, du konntest es aber nicht verstehen, ohne dich

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