Zeit

sie ist immer da und allgegenwärtig, oft zu knapp oder zu schnell fertig, man erlebt sie auch in der dunklen Nacht, überprüft sie wenn man zwischendurch aufwacht, am Tage ist sie da und überall zu spüren, nicht selten wird sie dich auch führen, bei ihr sind alle irdischen Wesen gleich, ob Sonne, der Wind und […]

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Schatten der Vergangenheit

Schatten der Vergangenheit, dieses individuelle Leid wird nach außen nicht gezeigt. Schatten der Vergangenheit, man hat keine andere Wahl, bei der großen Seelenqual. Schatten der Vergangenheit, lange wurde unterdrückt, damit man nicht wird verrückt. Schatten der Vergangenheit, man einfach nur noch funktioniert, dafür wiederholt dissoziiert, um im Heute, zu gehen unter Leute. Schatten der Vergangenheit,

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Bahnhöfe – Gebäude der Wege

Bahnhöfe, Hallen vieler Zeiten, wo Schritte durch die Stunden gleiten. Ein Dach aus Stein, aus Glas, aus Licht bewahrt die Wege wie ein stilles Gedicht. Da stehen Paläste aus Sandstein und Marmor, mit Bögen und Türmen, mit leuchtendem Tor. Sie tragen den Stolz vergangener Tage, als atme die Zeit eine steinerne Sage. Manche Halle war

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Mit Volldampf durchs Leben

Ein Mensch stets mit Volldampf durchs Leben rauscht, baut auf Selbstvertrauen und auf Schneid. Kleinigkeiten mit Vorliebe aufbauscht und platzt hierbei dann vor Wichtigkeit. Erfolg zu haben er für wichtig hält, ein bestimmtes Ziel in Angriff nimmt. Seinen ganzen Ehrgeiz hierauf abstellt, bald auf eine Erfolgswelle schwimmt. Doch großer Erfolg lässt auf sich warten, Geduld

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Am Bug…

Am Bug… Gleitend fährt das Segelboot. Auf Wunsch hinein ins Abendrot. Geschmückte Urne steht bereit. Ein paar Menschen sind im Leid. Inhalt weht vom Wind getrieben. Erinnerungen sind geblieben. Bernd Tunn Tetje

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Ode an die Freunde

Riesig der Berg – doch mit euch zu erklimmen Mächtig der Strom – doch mit euch zu durchschwimmen Fern auch das Ziel – doch mit euch zu erreichen Freunde wie ihr – mit nichts zu vergleichen So groß auch die Not – mit euch zu bezwingen Glück und Erfüllung – wird mit euch nur gelingen

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Was bisher geschah

Die Beschreibung seines Lebens man Vita nennt, außerdem sie jeder Mensch als Lebenslauf kennt. Doch die beiden Bezeichnungen nicht allen passt, mancher als altmodisch und überholt auffasst. Drum die ungeliebten Bezeichnungen meidet, sich schlicht und einfach alternativ entscheidet. Lieber formlos niederschreibt ohne viel Blabla, was bisher alles in seinem Leben geschah.

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Geschenk

Mit dir eine kurze Zeit gemeinsam zu verbringen, in der die Welt zu brennen scheint, ist ein seltenes Geschenk, ich danke dir dafür. Wenn man sich aussprechen kann, ohne gleich hitzig zu werden, die Gemeinsamkeiten finden, die uns alle verbinden, bin ich beglückt darüber. Wer gut zuzuhören vermag und darüber nachzudenken bereit ist, trägt sein

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Das verlassene Nest

Geboren, behütet, getröstet, gestillt. Vom Säugling, zum Kinde, zu leben gewillt. Sie fragen, kopieren und lernen daraus, wenn ihre Schwingen sie tragen, dann fliegen sie aus. Verlassen ihr Nest, erkunden die Welt, auch wenn nicht jedes Handeln, den Eltern gefällt. Lass los, lass sie ziehen, mit Stolz und mit Leid, Ihr bleibt stets verbunden, egal

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Gemeinsames Veto

Ein Mann in seinem Kleiderschrank eine Feststellung machte, die ihn tatsächlich bis an den Rand der Verzweiflung brachte. Seine Lieblingshose hatte glatt an Passform verloren und passte daher leider nun nicht mehr wie angeboren. Als er die anderen Hosen des Schranks in Augenschein nahm, zu der überraschenden und grausamen Feststellung kam, dass alle Hosen ganz

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Schlafend…

Schlafend… Milde schon die Sonne scheint. Ihr Kaffee kochen gut gemeint. Wieder ruft sie freundlich lieblich. Diese Stille wirkt nicht friedlich. Er liegt still im matten Licht. Schlafend wirkt sein Angesicht. Bernd Tunn Tetje

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Ein schweigsamer Mensch

Er ist ein Mensch, der nicht sonderlich auffällt, sich meist ruhig und zurückhaltend verhält. Redet nur, wenn man ihn gezielt etwas fragt, allerdings hierauf nie ein Wort zu viel sagt. Mit anderen zu reden ihn mächtig stresst, sich jedes Wort aus der Nase ziehen lässt. Hat zu den meisten Dingen nichts zu sagen, redet sich

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Würde des Menschen

Häufig man im Leben leider Gottes vergisst, dass die Würde des Menschen unantastbar ist. Obwohl das Grundgesetz dieses Recht garantiert, es allerdings hin und wieder missachtet wird. So hat der Mensch das Recht, mit Würde zu leben, den anderen Menschen das Gleiche zu geben. Aber dennoch mancher Mensch sich nicht hieran schert und mit den

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Wenn der Frühling…

Wenn man Blütenköpfe leuchten sieht, nurnoch eine sachte Briese durch die Gassen zieht, dann sieht man die warmen Sonnenstrahlen die sich sachte in den Himmel malen. Wenn Bienen und Vögel in der Luft singen und Grashüpfer wieder in den Gräsern springen, Wenn man Leichtigkeit wieder spüren kann, war der Winter doch so lang! Dann kann

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Das Leuchten der Stillen

Du stehst im Wind wie ein alter Stamm, nicht um zu beugen, was um dich bricht. Dein Herzschlag folgt keinem fremden Bann, du suchst im Lärm nur das eigene Licht. Wie Tau auf dem Gras wirkt leise die Kraft, sie glänzt im Verborgenen, still und rein. Kein Schwert ist es, das dir Sicherheit schafft, nur

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Nebelkerzen zünden

Menschen, die keine klare Antwort geben, ganz geschickt ablenken und verschleiern, nicht auf dem Boden der Tatsachen leben, dabei rhetorisch gekonnt rumeiern. Clever sie manche Nebelkerze zünden, Ablenkungsmanöver inszenieren und hemmungslos Unwahrheiten verkünden, Entscheidungen arg manipulieren. So manches ausschlaggebende Argument, häufig im dichten Nebel abseits steht. Da es kein Mensch mehr klar und deutlich erkennt,

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Still auf Lauer

Im März erwacht die junge Welt, ein kühler Wind die Knospen hält. Noch liegt das Grau auf Flur und Auen, noch zögert Licht im Wolkenrauen. Doch unter Regen, Frost und Schauer steht schon der Lenz still auf Lauer. Er lauscht im Tau, im feuchten Land, hält Blüte heimlich in der Hand. Die Saat im dunklen

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Der letzte Flug

Vieles wurde dir entrissen, wie Seiten, die im Winde wehen, doch du willst nichts mehr vermissen – und bleibst am letzten Fenster stehen. Ein Traum aus Rauch hebt dich empor, verspricht dir Frieden, fern der Pflicht, ein Paradies in weichem Flor – doch wahre Tiefe trägt er nicht. Du schwebst davon in dunkler Spur, Gedanken

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