America

America, was ist dir geblieben? Nur die Erinnerung an den Frieden. Wo sind Jimi Hendrix und Janis Joplin? Wo lebt jetzt James Dean? Wo bleiben deine Helden? Sie schweben in anderen Welten. America, ich gehe weit, ich suche deine Freiheit. America, wo ist sie nur? Du läufst doch gegen deine eigene Uhr! Dein Spießertum hat […]

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Noch wie ein Kind

Du hast so oft über dein Leben nachgedacht, und spürst: Noch ist kein Werk vollbracht. Du bist noch immer wie ein Kind – naiv, verträumt, vom Leben blind. Erfahrungen hast du kaum gewonnen, manch Traum ist dir davongeronnen. Du greifst nach Sternen, suchst den Sinn, und reifst dabei nur langsam hin. Du möchtest wachsen, möchtest

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Gefühlsbetonte Entscheidungen

Im Leben fallen oft Angelegenheiten an, die man nicht zur Zufriedenheit abrupt lösen kann. Entscheidungen bis zum Sankt-Nimmerleinstag dauern und daher auf der „langen Bank“ liegend versauern. Leider Gottes man hierbei immer wieder vergisst, dass dennoch eine Entscheidungsfindung möglich ist. Innere Stimme und Gefühle behilflich sind. Jede Entscheidung sich spontan zu bilden beginnt. Folglich heißt

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Der Mann mit dem Hut

Er trägt den Hut als hätte die Nacht ihm die Hand auf die Stirn gelegt. Darunter: kein Rockstar, kein Denkmal mit Sonnenbrille kein lauter Prophet aus Barlicht, sondern ein Ohr, das noch hört, wenn die Nacht ihre Verletzten zählt. Hinter Glas blinkt ein Verstand, hell wie ein einsames Hotelzimmer über der Reeperbahn, nachts um halb

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Erwachsen

Ein Mensch bekanntlich dann erwachsen wird, sobald sein Wachstum nach oben stagniert und dabei die Höhe allein bestimmt, auf des Menschen Wunsch keine Rücksicht nimmt. Der Mensch kann das Maß nicht korrigieren, muss es letztendlich auch akzeptieren. Dennoch hat er in der Breite nun echt, sogar tatsächlich ein Mitspracherecht. Zur Erweiterung der Breite beiträgt, indem

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Vergesslichkeit im Alter

Noch bist du sehr jung an Jahren, dazu äußerst unerfahren. Doch du solltest jetzt schnell reifen, worauf es ankommt, begreifen. Allein Können, Wissen und Fleiß, haben im Leben ihren Preis, wichtige Fähigkeiten sind, jeder Erfolg hiermit beginnt. Fällt dir mal einiges zur Last, was du mit Eifer geplant hast, gebe diese Pläne nie auf, nimm

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Hundegedanken

Zwei Hunde mal eine Parkuhr sehen und bleiben davor verwundert stehen. Diese sodann äußerst interessiert, von beiden intensiv beschnüffelt wird. Doch den Hunden die Parkuhr nicht gefällt, weil jeder sie für ein Pissoir hält. Will man, wenn Hunde hier urinieren, etwa für „Hundepippi kassieren?“ Dabei wären doch Bäume angebracht, hätte den Hunden ein Geschenk gemacht,

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Was bleibt, wird Licht

Pflege Deine Gedanken wie einen Garten. Nicht alles muss bewertet werden, nur weil es wächst. Manches darf gehen. Manches braucht Wasser. Manches war nie für Dich bestimmt. Was bleibt, wird Wurzel. Was Wurzel wird, wird Haltung. Was Haltung wird, wird Licht. Und dieses Licht musst Du nicht erklären. Es ist einfach da, in Deiner Stimme,

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XS der Emotionen

Die wahre Vorbereitung auf den Sommer oder das Meer passiert weder im Kleiderschrank noch im Fitnessstudio, sondern im Inneren des Nervensystems. Warum spricht niemand zuerst darüber — den eigenen Zustand vor dem Sommer in Ordnung zu bringen und dieses Gefühl freudiger Erwartung einzufangen? Der Marathon aus „noch schnell abnehmen“, „noch schnell die richtigen Sachen finden“,

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Zweifel

Ich wach auf und ich frage mich, was kann ich gutes tun für dich. Ich liege und schreibe hier und unterdrücke dadurch meine Gier. Gewiss denk ich zu viel und hab auch falsche Gedanken. Aber du bringst meine Logik sehr ins schwanken. Du gibst mir gemischte Gefühle, mit den ich nicht weiß was ich tue.

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Ein Jubel hallt

—————– Ein Jubel hallt durch milde Lüfte ein hundertfacher Jubelhall es strömt empor wie Weihrauchdüfte aus Flur und Feld des Frühlings Schwall. ———————- Die Sonne nun in hellem Glanze der Himmel blau nun obenauf gebrochen Winters letzte Schanze nun nimmt der Frühling seinen Lauf. ———————— Es ist ein Keimen und Entfalten von Erstlingsblüten froh gestalten,

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Wechselhaftes Leben

Jahr für Jahr verrinnt die Zeit, das einstige Ziel wirkt nun so weit. Gesichter ändern, Träume flieh’n, das Ich beginnt sich neu zu zieh’n. Was jung gehofft, blieb unerreicht, mancher Wunsch hat sich davon geschleicht. Der Tag trägt immer neues Licht, doch nie das gleiche Angesicht. Das Leben bleibt ein Wechselspiel, nicht immer hat man

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Callgirl

Was soll ich tun? Mir ist nicht zum Lachen, mein Herz will sich nicht beruhigen lassen. Ich hab mich in ein Callgirl verliebt – ein Traum, der mir den Schlaf entzieht. Ich kann nicht fassen, dass es sie gibt, dass mein Gefühl ins Leere zieht. Warum trifft mich das Unmögliche stets, als wär mein Herz

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Wieder ein verlorener Tag

Ich sitze stumm im grellen Licht eines Ladens, der vom Trieb verspricht. Bilder flimmern billig, laut und leer, mein Inneres bleibt kalt und schwer. Die Luft ist dicht, von Rauch durchzogen, der Profitgedanke bleibt verwogen. Die Leere schreit, steril und grell – ein Ort, der bricht die Würde schnell. Kein Funken Wärme, kein Gefühl, bis

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Der superschnelle Wagen

An manchen Tagen, ohne Plagen, fahr’ ich mit meinem schnellen Wagen. Er glänzt im Licht, so kühl, so fein – ein Traum aus Stahl, Besitz und Schein. Ich spür die Kraft, das leise Beben, als würd’ ich über Wolken schweben. Doch bald schon fragt’s mich still der Sinn: Wohin führt all mein Streben hin? Was

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Es klingt, als sei es neu

Es klingt, als sei es neu gesagt, doch längst ist’s Denken fest verpackt: Wer keine Arbeit hat, sei faul, wer anders lebt, dem traut man kaum. Wer Haare trägt, die länger sind, der weht wie eh der alte Wind, ein „Gammler“, heißt es, „nicht normal“ — das Urteil fällt meist ohne Wahl. Wer demonstriert, gilt

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Abseits -im Schatten

Abseits vom Zentrum steh ich still, frag den Wind, was er mir sagen will, warum ich hier bin — so fern, so allein, wo Schatten regieren im Sonnenschein. Abseits — ein Ort, der mich kennt, jeder Schritt verliert sich im endlosen Trend. Die Mitte ruft, doch ich gehör nicht hin, mein Herz schlägt leise, wo

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Frieden – nur ein Traum

Frieden — ein Wort, so leer, so schwer, ich such ihn oft, doch find ihn nicht mehr. Ich seh ihn fliegen wie Tauben im Wind, verloren, verirrbar, so scheu wie ein Kind. Frieden — ein Traum in irdischer Zeit, verspricht Erlösung, bringt doch nur Leid. Er wohnt in Liedern, in Schwüren, in Namen, doch nie

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Schau mir in mein Gesicht

Schau mir in mein Gesicht dann siehst Du – ich lüge nicht Ich sprach stets offen, ohne List auch wenn die Wahrheit schmerzhaft ist Es war mein ehrliches Gefühl das Deine Ruhe oft durchdrang Nicht Taktik, nicht ein falsches Spiel nur Wahrheit, die zu laut erklang Ich bin nicht wie die, die Du kennst deren

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Glück

Das Glück ist nah, Du spürst es schon, nach dunkler Zeit ein heller Ton. Du hast das Leid zurückgelassen, begonnen, neu Dich zu erfassen. Bleib, wie Du bist – Du trägst das Licht, auch wenn nicht alles rosig ist. Du stehst fast oben, nah am Ziel, und fühlst: Das Leben gibt viel. Träume weiter, Schritt

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