Herztage

Lebe als hättest Du gerade Gott getroffen. Denke als wärst Du der König der Welt. Fühle als hättest Du die Liebe entdeckt. Und gebe dem Tag nur Perlen. Hoffe als hättest Du gerade Träume gelebt. Rede als kämst Du gerade vom Paradies. Kämpfe als wolltest Du das Glück retten. Und zeige der Zeit nur Blumen. […]

Herztage Weiterlesen »

Erwacht

Ich singe ein Lied. Und der Clown im Kopf spielt. Ich tanze im Regen. Und der Träumer im Herz lacht. Ich reise mit Augen. Und der Spieler im Blick redet. Ich sehe nur Liebe. Und der Engel im Licht lebt. Ich male mir Gold. Und der König im Cafe fliegt. Ich sende den Brief. Und

Erwacht Weiterlesen »

Postkartenwetter

Ein paar Liter Kaffee später Öffnet Sonnenstrahlen warmes Wetter Lauwarmer Atem an der Tür – Die begehrte Frühlingsinventur. Ein paar Lichterspiele später Schaltet das Fernsehen oben Wetter in der Schlange Wolken zum Friseur Stehle mal für heute meine Uhr. Ein paar Wolkengänge später Schminkt die Blätterbäume helles Wetter Vögel schwingen oben in die Tour Herzherbarium

Postkartenwetter Weiterlesen »

maskitowka

graue felder vom rauch verschluckt eingebettet im schützenloch kalter schweiß trifft auf warmen herzschlag schießt auf mich mit bomben aus liebe ziehst mich mit, ziehst mich raus aus meinem schutz – vor angst lässt mich warten auf den nächsten knall doch alles bleibt ein spiel nichts ist falsch, ist alles surreal zwingst mich zum diversionsangriff

maskitowka Weiterlesen »

ebbe ohne flut

wo sind die wellen hin und warum scheint die sonne wieder nicht? alles ist kalt, zu ruhig, das leise warten unerträglich wieso stirbt das meer, wo kommt die rauschende stille her? das leise warten taucht in unendliche sehnsucht ein dass die wellen wiederkommen in der sonne glitzern und dich zurück bringen es war so lang

ebbe ohne flut Weiterlesen »

Eigentlich zufrieden

Ich sah die vielen Städte dieser Welt und fragte selten nur nach Macht und Geld. Ob Amsterdam, ob Prag, Berlin oder Wien – was ich dort sah, ist tief in mir gediehen. Ich sah das Licht, das Dunkle nahm ich auch, den schnellen Glanz und jenen leisen Hauch. Nicht nur der Schein bestimmte meinen Blick,

Eigentlich zufrieden Weiterlesen »

Die andere Klarheit

Musik. Sonst nichts. Und doch wird etwas in uns weit, als hätte jemand ein verborgenes Fenster geöffnet. Sie braucht keinen Begriff für das, was wir sofort erkennen. Manchmal erfährt ein Mensch in einem einzigen Lied mehr von sich als in langen Jahren voller Gedanken.

Die andere Klarheit Weiterlesen »

Postkartenwetter

Ein paar Liter Kaffee später Öffnet Sonnenstrahlen warmes Wetter Lauwarmer Atem an der Tür – Die begehrte Frühlingsinventur. Ein paar Lichterspiele später Schaltet das Fernsehen oben Wetter in der Schlange Wolken zum Friseur Stehle mal für heute meine Uhr. Ein paar Wolkengänge später Schminkt die Blätterbäume helles Wetter Vögel schwingen oben in die Tour Herzherbarium

Postkartenwetter Weiterlesen »

Sterne über der Gosse

Wir liegen alle in der Gosse, manchmal tiefer, als wir zugeben. Wir zweifeln, sehen mehr Boden als Himmel. Und doch heben manche den Blick, trotz der Risse, trotz der Müdigkeit, trotz der Welt. Und dann sind da Sterne, weit weg, aber da. Vielleicht retten sie nichts, aber sie erinnern uns daran, dass über uns noch

Sterne über der Gosse Weiterlesen »

Ostern

An Ostern suchen alle Eier – es ist ja eine schöne Feier für alle Leute, groß und klein. Ab jetzt kommt auch ein Hoffnungsschein für den Menschen hier auf Erden, dass er mag getröstet werden in den Ängsten und dem Bangen, dass er werde neu anfangen nach des Lebens kurzer Frist, die ihm hier gegeben

Ostern Weiterlesen »

Feiertage

Allerheiligen und Allerseelen, Als „Hochfest“ sind sie uns bekannt, Und darum dürfen sie nicht fehlen Als Feiertag im Land. In einer schnellen Zeit wir leben, Mit Internet und auch KI, Viel Arbeit für das Geld wir geben, Doch wirklich Zeit haben wir nie … Ein Feiertag ist ein Gebot, Uns heilig soll er sein, Als

Feiertage Weiterlesen »

Für irgendwen die Welt

Für die Welt bist du vielleicht nur ein Gesicht im Strom der Zeit, ein Name, den der Wind verweht, ein Schritt, der kommt und weitergeht. Doch für ein Herz bist du das Licht, das leise durch den Alltag bricht, der Trost, wenn dunkle Stunden sind, die warme Hand, die Hoffnung bringt. So glaube nie, du

Für irgendwen die Welt Weiterlesen »

Diese Stadt

Diese Stadt riecht nach Benzin, nach Asphalt, laut und gemein. Kein Grün, kein Wald, kein stiller Ort – nur Lärm und Menschen, immerfort. Bar an Bar, das Licht ist grell, Kneipe an Kneipe, laut und schnell. Ich bleibe hier, ich mag das Spiel, die Nacht, den Rausch, das schnelle Ziel. Ich liebe das Tempo, den

Diese Stadt Weiterlesen »

Angebliche Freunde

Wenn ich mein Leben still betrachte, spür’ ich, wie sich Bitterkeit entfacht. Die meisten, die sich Freunde nennen, sind selten ehrlich, sich mir zu bekennen. Sie haben Zeit, doch nur für sich – ihre Ausreden ermüden mich. Sie kommen nur, wenn sie was brauchen, ruft man sie, hört man ihr Schweigen hauchen. Sie sind verschwunden,

Angebliche Freunde Weiterlesen »

Der Idiot

Ich bin der Narr in deinem Spiel, zahl deinen Preis und zahle zu viel. Ich trag die Last, die du verheimlichst, auch wenn dein Handeln ist schleimig. Ich kehr den Staub aus deinem Blick, verlier mich selbst in fremdem Glück. Du nimmst, du forderst, bleibst bequem – mein Herz erstickt in deinem System. Du zählst

Der Idiot Weiterlesen »

Filmvirus

Erotik flimmert, wild und heiß, mein Denken schweigt im Bilderkreis. Die Fantasie springt auf und lacht, die Wirklichkeit verliert ihre Macht. Horror kreischt im grellen Licht, mein Herz verkrampft, mein Blick zerbricht. Die Mauer kommt – zu spät erkannt, die Wahrheit sticht mit scharfer Hand. Western stauben, müde und leer, der Held verblasst, sein Glanz

Filmvirus Weiterlesen »

Spiegelungen

Grelle Blicke im Neonlicht, Ausstrahlung ohne wahres Gesicht. So glatt, so rein, so aufgebläht – verloren im Glanz, der sie umweht. Wir passen hier nicht hinein, nicht Teil vom Glanz, vom gold’nem Schein. Der Raum – so leer, so matt, so still, die Frauen – schön, doch ohne Will’. Sie wirken fern, sie strahlen bloß,

Spiegelungen Weiterlesen »

Der leise Takt der Stadt

Das Pflaster dämpft den Schritt der Vielen, ein Strom aus Zeit, der uns umschließt. Wir treiben still in Zwischenzielen, solang die Nacht vorüberfließt. Die Fenster sehen ohne Blick, sind aus blind gewordenem Glas gebaut. Und was uns trägt, fällt Stück für Stück in eine Stille, die sich staut. Kein Wort, das bleibt, kein Hauch, der

Der leise Takt der Stadt Weiterlesen »

Es regnet

Wenn die ersten Tropfen die stauberfüllte Luft durchfließen, riecht man sofort, dass der Regen kommt. Segenreiches Nass, wir leben und wachsen nur mit Wasser, lass es also, Herr, erneut regnen. Manche Herrscher freilich, wollen selbst einen Regen mit Raketen schaffen. Todbringend. Wenn es aus den Wolken regnet, freuen sich die Kinder, wenn es Vernichtung regnet,

Es regnet Weiterlesen »

Perfektionen

(Korrektur!) Die perfekte Sprache. Du redest kein Wort. Aber sagst nur wichtige Dinge. Und lässt die Augen reden. Mit jedem Blick. Mit jedem Traum. Mit jedem Weg. Und bist die Reise. Und bist der Hafen. Und bist das Lied. Und die Stille der Engel! Die perfekte Reise. Du liegst im Bett. Aber siehst nur buntes

Perfektionen Weiterlesen »