Im Lebensgestöber

Selbst Mitleid Untergegangen Im Gedankengestöber _____ Im See Der Tränen Im Seelentränenspiegel Mit trockenem Auge Dem Herzen gehorchend In Wutschrift geschrieben Der kommenden Tage Selbst Liebe Auferstanden Im Sonnenlicht ___________ Im Sonnenlicht Nur Das Sein Allein Reicht dem Herzen Im Lebensgestöber

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Sackhüpfen

Kinderlachen hallt über Hecken und Wiesen Kleine Hände halten das Sacktuch hoch bis zum Kinn Fallen ist lustig Aufstehen ist einfach Und weiter, immer weiter Alles lacht Kinderlachen wird erwachsen Fallen Aufstehen Weiter, Weiter, Weiter Und höher Kinderlachen hallt über Hecken und Wiesen Über Jahre noch zu hören So vertraut Im Herzen gebunden Nur mit

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Du bist allein

Tiefer Schmerz holt dich heim In der Nacht Und du erwachst Und bist allein Und aller Trost Der dich am Tage, Tränen trocknen lässt Ist nicht mehr dein Du bist allein In tiefer Nacht Und Sterne weinen dem Leben nach

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Unterschiedliche Fragen

Du stellst mir die unterschiedlichsten Fragen. Ich soll dir hierzu meine Meinung sagen. Doch immer wieder sich dann rasch herausstellt, dass meine Antwort dir jedoch nicht gefällt. Darüber hinaus du noch beleidigt bist, weil meine Antwort nun mal nicht „deine“ ist.

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Hundeleben

Mein Hund ist mit mir seelenverwandt und mir treu ergeben, wird deshalb meine Lebensqualität und Stimmung heben. Mir so ein gesundes Leben garantiert, meinen Blutdruck senkt und den Stress reduziert. Denn ein Leben ohne Hund ist nun mal ein „Hundeleben.“

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Das benötigte Wissen

Im Leben ist so manches kompliziert, nicht alles auf Anhieb funktioniert. Häufig Können und Erfahrung fehlen, die zu den Erfolgsgaranten zählen. Ohne Können man keinen „Laden schmeißt.“ Hierbei sich sogar die Zähne ausbeißt. Muss sich daher aufraffen und zwingen, benötigtes Wissen beizubringen. Schlie0lich haben die Götter nicht zuletzt, vor den Erfolg nun mal den Schweiß

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Lebensfreude

Von was das Leben abhängig ist. Von etwas Freundlichkeit. Ein paar netten Worten. Etwas Zuneigung. Und einem Funken an Liebe. Und dem Tag aus Liedern. Und dem Zauber der Feste. Ohne das hängt das Leben an einem seidenen Faden. Ist nur Siechtum. Und ohne Wert. Von was das Leben abhängig ist! Von etwas Freiheit. Und

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Der ewige Verlierer

Sein Leben war nicht von Erfolg gekrönt. Er hatte sich an Misserfolg gewöhnt. Konnte immer machen, was er wollte, selten Mal etwas gelingen sollte. Das Glück machte um ihn einen Bogen, hat ständig andere vorgezogen. Wenn er etwas tat, sich redlich mühte, häufig sogar vor Energie sprühte. Stand trotz enormer Mühen und Kosten, letztendlich auf

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Die Zeit totschlagen

Der Mensch Langeweile oft nicht erträgt. Wenn er nichts zu tun hat, die Zeit totschlägt, sie meist ohne jeden Nutzen verbringt, was Sinnvolles so gut wie nie gelingt. Trotz der Langeweile er aktiv bleibt, sich mit neuen Dingen die Zeit vertreibt. Doch seine intensive Energie, ist häufig Beschäftigungstherapie. Letztendlich dann jede Aktivität, mehr für Quantität

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Die Bildung

Für einen Gebildeten, der viel weiß, bedeutet der Wissensreichtum Macht. Mit Zähigkeit und beharrlichem Fleiß, hat er sich einiges beigebracht. Die Bildung mit der Neugier beginnt, denn fast jeder ist auf Neues erpicht. Wer neue Erkenntnisse gewinnt, dessen Geist erscheint im helleren Licht. Bildung wird geistiger Reichtum genannt, gerade in der heutigen Zeit hat der

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Von nebenan

Du fragst, wo deine rote Tasche ist. Die Worte kommen nicht zu mir herüber. Du sagst, dass du den gelben Schal vermisst. Nur deine Stimme streift an mir vorüber, so nah wie das an jedem Abend war, wenn einer in der Küche noch hantierte, und einer schon im Bett, dem andren unsichtbar, mit halber Stimme

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Leben

Was haben Sie denn so im Frühling erlebt Oder Hat nur der Winter in Ihnen weitergebebt? Kennen Sie schon Ihr Sommergesicht Oder Übersehen Sie einfach die Schrecken in Spiegeln? Bewahren Sie sich Ihr inneres Kind gut auf Oder Wollte das Leben Ihnen nur Vergehen geben? Haben Sie sich mit Ihrer Herbstwahrheit versöhnt Oder Halten Sie

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Masche für Masche

Bis zum Briefkasten kostest du mich den Saum. Bis zu dem Wagen, der seit Tagen falsch parkt, die linke Seite. Ich wusste nicht, wie viel Straße in einen Pullover passt. Du gehst ganz gewöhnlich. Weichst einer Pfütze aus. Lässt jemanden vorbei. Hier rutscht mir der Ärmel von der Schulter. Ich hebe ihn an wie etwas,

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Der kleine Thron

Auf Stühlen aus Papier und Zeichen erhebt sich stumm ein kleiner Thron. Wo freie Gedanken langsam weichen, setzt er für alle seinen Ton. Wer anders denkt, wird abgewiesen, sein Einwand zählt schon lang nicht mehr. Nur was sich fügt, wird laut gepriesen, das macht den Widerspruch so schwer. . Man setzt die Regeln nach Belieben,

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Geteilte Sonnen

Der Körper. Er will andere Spiele. Der rechte Arm hackt Holz. Fegt den Hof. Putzt das Haus. Pflanzt Rosen. Erntet Äpfel. Pflegt den Rasen. Kauft in der Stadt ein. Backt Kuchen. Weckt Geld und Sekt. Sieht Hände wie Feste. Und trinkt Kaffee. Und hat Kekse für das Leben. An jedem Tag! Der linke Arm bleibt

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Grundierung

Nach der Beerdigung des Vaters streicht er den Flur. Die Bleistiftstriche verschwinden unter drei Schichten Weiß. Nur die Acht kommt wieder, dünn und grau. Hinter ihm das langsame Ziehen des Gürtels aus den Schlaufen. Sein Rücken wird wieder acht.

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Choreografie

Wir übten das Vorübergehen, bis es wie Zufall aussah. Die Schultern im richtigen Winkel, der Blick eine Sekunde zu früh zur Seite. Als der Satz seinen Einsatz hatte, vollführten wir dieselbe saubere Drehung. Kein Zögern. Kein Fehler. Nur der Abstand gelang uns jedes Mal.

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