Herbstgedichte

Herbstgedichte — ernsthaft??

Dies ist als Vorwort zu erachten und für Romantiker wohl schwerlich zu betrachten. Herbstgedichte, ernst gemeint? Schön geredet und verschleiert, sanft und golden scheint, klingt doch schnell verleiert. Ich mache keinen Hehl daraus, die Schattenseite des Herbstes, sag´s wie immer klar heraus, fast auf ein Derbstes. Doch ein kleines Licht durch die Wolken ringt, mit […]

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Ein Blatt

Nun ruht beschienen golden hell Im milden Licht Erinnerung Auf weichem Laubbett Erdengrund Umhüllt vom Hauch Vergänglichkeit Ein Blatt Dass gestern hoch noch hing Am großen grünen Lebensbaum Schien unverwundbar, stark, so lebensfroh Und doch… Auch Zufall man es nennen mag Des Schicksals unergründlich Weg Der es hinfort dann reisen ließ Ins unbekannte Land der

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„Natur in mir“

Die Gipfel schweigen still und weit, ein Nebel legt den Morgen sacht. Die Seele fühlt in Dunkelheit den Atem einer höhern Macht. Der Sommer schwand, der Herbst begann, die Bäume kleiden sich in Gold. Und was nicht bleiben, sterben kann, das ist es, was die Seele hold. Ein Bach verrinnt, ein Vogel singt, die Stunde

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