Am Bug…
Am Bug… Gleitend fährt das Segelboot. Auf Wunsch hinein ins Abendrot. Geschmückte Urne steht bereit. Ein paar Menschen sind im Leid. Inhalt weht vom Wind getrieben. Erinnerungen sind geblieben. Bernd Tunn Tetje
Am Bug… Gleitend fährt das Segelboot. Auf Wunsch hinein ins Abendrot. Geschmückte Urne steht bereit. Ein paar Menschen sind im Leid. Inhalt weht vom Wind getrieben. Erinnerungen sind geblieben. Bernd Tunn Tetje
Du fragst dich worauf er verweist Der Dichtergeist Nostalgisch schaust du auf das Etikett Die ganze Welt war so nett Zur rechten Zeit die Maske aufgesetzt Niemand wurde verletzt Die Illusion wurde aufrechterhalten Bis die Schreie der Seele widerhallten
Hexenschuss und Donnerschlag, eingeklemmte Nervenbündel, Muskelzerrung, und schon will der Körper nicht mehr was ich so will. Schmerzensstöße blitzen durch den Raum, Angst macht sich breit vor jeglicher Bewegung, elektrische Schocks feuern Wellen ungeahnt, Teufel noch mal da ist ja etwas unbekannt, macht sich als Schmerz bemerkbar. Ruhemomente bieten kurze Erholung, lass die Nerven allein,
Der Stein in deiner müden Brust war einst so schwer wie dunkle Lust. Doch weicht er nun dem Licht des Tages, das still erscheint am Rand des Hanges. Die Hülle, kalt und einsam, schwer, zerbricht und gibt die Wege frei. Sie hält dich nun nicht mehr, die Zeit der Starre ist vorbei. Die Schatten, die
Aufbruch aus der Stille Weiterlesen »
Ob du’s glaubst oder nicht – es ist längst geschissen auf dich. Du redest von Ehre und Licht, doch sie sehen in dir – nur Bericht. Deine Geborgenheit – als trivial gesehen, du sorgst allein für ihr Wohlergehen. In ihrer verleugneten Realität deine Leistung in Vergessenheit gerät. Als Funktion dienst du fremdem Sinn und fremden
Der Mann der Gegenwart Weiterlesen »
Würdest du zu meiner Beerdigung kommen, wenn ich eines Tages nicht mehr da bin? Würdest du schwarz tragen, mit Augenringen von Nächten ohne Schlaf oder einfach weitergehen, als hätte es mich nie gegeben? Würdest du traurig sein? Mich vermissen? Um mich trauern und wenn ja, wie lange? Ein paar Wochen, ein Jahr, oder nur bis
Wie lange bleibe ich, wenn ich weg bin? Weiterlesen »
Gefangen aufstehen und weitergehen leichter gesagt als getan ich versuch es immer wieder doch irgendwann fehlt auch mir der elan hab keine kraft mehr zu schweigen und still zu hoffen will wieder glücklich sein und lachen doch erst bei dir mit der tür ins haus krachen dir alles sagen was ich so lange unterdrückte jeden
Ein Lied, plötzlich hab‘ ich an dich gedacht: Du warst wie ein Autobahn-Rastplatz bei Nacht. Du warst nur Neonlicht als ein Ersatz für Wärme. Selbst deinen Geruch mag ich auch heute noch nicht wirklich gerne: wie Diesel, altes Fett und kalter Rauch. Die leeren Gespräche mit dir belächle ich heute auch. Bei dir ist niemand
Kein Ort zum Bleiben Weiterlesen »
Das schwächste Ausdrucksmittel konnte uns einst helfen, die großen Mächte in die Knie zu zwingen. Wir wollten Frieden und Freiheit haben. Wir wollten das Recht besitzen zu sagen, was zu sagen ist. Gerechtigkeit, bitte. Die Lügner und Gewalttäter in offizieller Funktion haben nichts dort verloren, wohin sie erhoben wurden, nun sitzen sie breitbeinig im Amt.
Wir übersahen einander. Zu groß war der Abstand der Jahre, zu schmal mein Blick für deinen leisen Schmerz . Unsere Mutter, so unbeholfen in Zärtlichkeit, ließ dich oft ohne Trost, mit einem Maßband, das dir schon früh den Atem nahm. Ich sah dein Ringen, wie man Regen sieht. Man hört ihn, man geht trotzdem weiter.
Die alte Dame steht immer noch vor den Pforten von New York. Die Flamme freilich ist erloschen, Tränen rinnen ihre Wangen hinab. Der amerikanische Traum ist zerrüttet, die Hoffnung schwindet im Verzweiflungskampf. Der Dollar ist mit der Macht gepaart, das legale System schlicht marode. Geldgier statt Gerechtigkeit, Gewalt tobt auf der Straße. Frankreich bewunderte uns
Deine Gegenwart hat einen kleinen warmen Schatten hinterlassen. Nicht sichtbar, nur dort, wo man innehält. Wo du warst, ist es milder. Eine Spur ohne Stimme. Ich höre dich trotzdem. Ich folge langsam. Es eilt nichts.
Erst gestern Morgen hörte ich von dir, dass du nun fort bist, weit weg von hier. Die Pläne, kalt und wohl erdacht, haben dich leise umgebracht. Ich ging hinaus ins frühe Licht und schrieb ein Lied aus Zuversicht – doch weiß ich nicht, wem es noch gilt, wenn nur das Fehlen die Seele füllt. Ich
Weitergehen ohne Wiederkehr Weiterlesen »
Ich hab dich nie gefragt Und ich hatte alle zeit der Welt. Es war unwichtig Es war das Wichtigste, was zählt. Vielleicht wusste ich es, Vielleicht weiß ich es nicht, Vielleicht verdränge ich es, Vielleicht denk ich an dich. Ich möchte nicht sehen, was du machst, Ich muss bei deinem Lied heulen, ich will dich
Liebe ……., deine Mirijam Weiterlesen »
Früher, ja früher, galt noch ein wenig der Anstand. Wir meinten, den Politikern glauben zu dürfen, denn sie strebten nach dem Erhalt der Nation. Es galt als Ehre, ein politisches Amt innezuhaben, zum Wohle der Bevölkerung. Das Land zu schützen vor äußerer Bedrohung. In der amerikanischen Szene zählt heute nur noch, wie hoch die Bestechungssumme
Anstand, wie? oder Ehre gar? Weiterlesen »
Zwischen deinen letzten Worten und meinem Verstummen liegt ein Raum, so still, dass selbst die Uhr das Ticken vergisst. In diesen Raum stelle ich Stühle, ich decke den Tisch mit deinem Namen und warte, bis die Erinnerung als Gast erscheint.
Auf der leeren Straße tanzt ein Kreisel. Er dreht sich selbstvergessen, als sei die Welt ein runder Augenblick. Noch hält ihn das Kreisen. Noch trägt ihn die Bewegung. Er ahnt nicht: Die Kinder sind schon weiter. Sie haben keine Zeit mehr für ihn. Hände haben anderes zu tun. Man findet ihn später. Die Straße war
Mutter ist tot, So ist es jetzt. Es gibt Tage, da liegt ihr Geruch im Raum, einfach so, ohne Anlass. Nicht wie ein Zeichen, eher wie etwas, das noch da ist. Ihr Aroma bleibt kurz, zieht weiter. Ich falte die Wäsche. Der Staub senkt sich. Der Tag geht weiter, wie er es immer tut. Ich
Zwischen Wäsche und Staub – ihr Geruch Weiterlesen »
In manchen Gesichtern steht nichts. Das ist der Zustand: ein Bahnhof nach dem letzten Zug. Anzeigetafeln dunkel. Bänke kalt. Erwartung: nicht mehr vorgesehen.
Wenn nichts mehr kommt Weiterlesen »
Meine Gedanken denken du hast noch eine Geliebte. Oder ist es doch nur mein Selbstzweifel, der mich das glauben lässt? Bin ich gut genug für dich? Kann ich dich erfüllen? Kann ich dir dabei helfen deine Ziele zu erreichen? Oder bin ich doch nur eine Person, die du nur kurzfristig brauchst? Ich will dich halten,
Geliebt oder Objekt Weiterlesen »