Weihnachtsgedichte

Frieden ist ein hohes Gut

Der Frieden ist ein sehr kostbares Gut Was bringen uns Rache und ewige Wut? Der Krieg mag der Vater mancher Dinge sein, z.B. Notfallmedizin und Radar und Veteranen-Verein. Auch Friedrich Nietzsche – vielleicht nur ein Psychologie-Schriftsteller und nicht Philosoph lag manchmal richtig, doch sein Diktum, Männer seien im wörtlichen und übertragenen Sinne v.a. Kämpfer ist […]

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Siebte Rauhnacht – Die Nacht des Wechsels als Schwelle zwischen Ende und Anfang

Die siebte Nacht hält Maß und Mitte, kein Schritt zu viel, kein hastig Bitte. Das Alte ging, das Neue steht, doch keines drängt, bevor es geht. Kein Knall entscheidet diese Zeit, nur Sammlung, die zum Tragen bleibt. Was gestern war, ist nicht verbannt, es wird im Stillen anerkannt. Die Nacht bewahrt, was werden will, noch

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Sechste Rauhnacht – Silvesternacht im Zeichen des Papst Silvester I.

Die sechste Nacht zählt keinen Lärm, kein Knall hält hier die Zeit in Schach. Sie schließt das Jahr mit ruh’ger Hand, nicht überrannt, nur anerkannt. Silvester steht am letzten Rand, kein Herrscher, nur ein Zeuge stand. Er ließ die Macht nicht Wort sein heut, er gab der Ordnung Dauer, Zeit. Was endet, endet ohne Spott,

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Dritte Rauhnacht – Nacht der Unschuld und der Zumutung

Die dritte Nacht spricht nicht von Glück, sie geht nicht sanft, sie geht nicht zurück. Kein Rauch vertreibt, was offen bleibt, kein Wort, das diese Stille heilt. Das Licht brennt klein, fast widerwillig, als wüsst es um das Unbillige. Die Nacht fragt nicht nach Schuld und Sinn, sie hält nur aus, was da ist, hin.

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An Johannes Namenstag – Die Rauhnacht, die vergeht – die Rauhnacht, die kommt

Die Nacht, die geht, spricht leise aus, was zu viel war, verlässt das Haus. Kein Wort wird ihr zurückgestellt, sie nimmt nur mit, was nicht mehr hält. Johannes steht am Rand der Zeit, nicht drängend und nicht breit bereit. Er bleibt, wo andere weitergeh’n, um tiefer noch das Licht zu seh’n. Die Rauhnacht, die vergeht,

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Zweiter Weihnachtstag – Erste Rauhnacht – Sankt Stephan

Der zweite Weihnachtstag ist stiller Grund, das Fest klingt nach, die Zeit wird rund. Kein Glanz mehr vorn, kein lautes Licht, nur das, was bleibt, tritt ins Gewicht. Da tritt die erste Rauhnacht ein, legt Schweigen über Hof und Hain. Was gestern noch nach Jubel klang, wird heute Maß und Übergang. Sankt Stephan steht am

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Das Wort ist nah

Das Wort ward Fleisch, nicht fern, nicht schwer, es wohnt bei uns, teilt Zeit und Leid. In stiller Nacht tritt Gott uns näher, der Ewige wird Mensch und Zeit. Es spricht nicht laut, doch trägt es weit durch Schuld und Dunkel, Angst und Nacht. Ein Kind, in Armut uns geschenkt, hat neues Leben uns gebracht.

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