Don Enno spielt mit seinem Ball im Garten,
der kleine Dackel, niedrig über dem Gras,
hoch konzentriert auf eine Aufgabe,
die keinen Zweck kennt
und gerade deshalb Bestand hat.
Der Ball fliegt nicht weit,
aber weit genug.
Ein Sprung, zu kurz geplant,
eine Kurve, zu spät gedacht –
doch der Fehler zählt nicht,
weil nichts gewonnen werden muss.
Der Garten wird zum Weltmodell:
Grenzen aus Hecke,
Freiheit auf vier Pfoten,
Zeit aufgehoben im Kreis
zwischen Werfen und Zurückkehren.
Don Enno spielt nicht,
um besser zu werden.
Er spielt,
weil der Moment vollständig ist.
Hier arbeitet kein Instinkt,
hier rechnet kein Wille.
Das Spiel ist ernst,
weil es sich nicht rechtfertigt.