TIMO ERTEL

Don Enno im Licht.

Don Enno sitzt im Licht,
klein von Maß,
groß von Selbstverständnis.
Der Körper ruht,
der Blick bleibt.

Er trägt keinen Ernst,
er ist ruhig.
Das Maul offen,
nicht zum Biss,
sondern zum Loslassen.

Was nach Angriff aussieht,
ist Müdigkeit.
Was nach Stärke riecht,
ist Vertrauen.

Don Enno stellt sich nicht dar.
Er ist da.
Auf der Sesselkante,
zwischen Decke und Sonne,
als Beweis,
dass Anwesenheit genügt.

Kein Held.
Kein Symbol.
Nur ein Hund,
der nichts will
und damit alles ordnet.

Wie gefällt dir das Gedicht?

Klicke auf die Sterne um es zu bewerten!

Durchschnittliche Bewertung 5 / 5. Anzahl Bewertungen: 1

Gib die erste Bewertung für dieses Gedicht ab.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert