Kurvige Tage

Ich fuhr mit einem Mann ein Stück, der Dinge pflegt und neu belebt, auf die man erst mit Reue blickt, wenn sich in ihnen nichts mehr regt. Er sagte, Wege kehrten wieder, auch wenn man glaubt, man sei schon weit. Er sprach so schnell, ich schlug die Lider der Augen zu vor Einsamkeit. Ich folgte […]

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Wir alle hier auf Erden streben!

Wir streben oft in unserem Leben nach Anerkennung doch eines das ist uns auch klar den Wunsch dazu dem Menschen gegeben die Wunscherfüllung selten da. ———————— Gar vieles Schönes wird neu begonnen so manches wird zu Ende gebracht. So manches scheint verloren, verronnen doch manchmal neuen Glück erwacht. —————————— Des Menschen Stunden oft schnell eilen

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Größenwahn

Er ist ein Mensch, der sich oft in Szene setzt, dabei sich immer wieder mal überschätzt. Sich außerdem auf sehr dünnem Eis bewegt, große Aufmerksamkeit und Ärger erregt. Häufig dieser Mensch prahlerisch „aufschneidet,“ letzten Endes unter Größenwahn leidet. Ist mit dem Gefühl von Überlegenheit, grundsätzlich nie zu Kompromissen bereit. Diese Person über viel Ehrgeiz verfügt,

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Das Ungetüm

Als ein Mensch in den Spiegel schaute, seinen Augen nicht so recht traute. Denn der Spiegel nicht richtig tickte, sondern plötzlich gewaltig zickte. Kein Menschenbild zum Vorschein brachte, sich doch Besonderes ausdachte. Dann zu großer Gemeinheit neigte, eine Kuriosität zeigte. Der Mensch das Ungetüm entdeckte, das ihn nun bis ins Mark erschreckte. Und ihm wurde

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Helle schweigende Nächte

Nächte, weiß wie stilles Tuch. Sie halten mich im Traumversuch, wo Briefe ruhen, tief versteckt, und Schatten flüstern, unentdeckt. Ein Kind der Wege, früh entfacht, vom Hunger groß, in dunkler Nacht, von Sehnsucht, die nach Stärke schreit, ein Feuer, das im Innern bleibt. Ein wilder Fluss, so tief, so schwer, ein Spiegel, der mich sieht

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Einblick oder ein Blick?

In Dir hab´ ich etwas geseh´n, lange war´s nicht zu versteh´n, was Dir selbst nicht offensichtlich war, der Blick dafür war nicht durchdringend klar. Verbleiben mochtest Du in Blindheit, womöglich durch Prägung in der Kindheit? So ließ ich los und ging weiter, aufrecht dabei und auch heiter. Unverständnis brachtest Du mir entgegen, dies Verhalten kam

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Bleicher Widerschein

Die Stunde schlägt in dieser Welt, wo fahle Farbe untergeht, wenn das, was wir für wahr hingestellt, wie Nebel vor dem Spiegel steht. Wir tanzen auf dem Rand der Zeit, die Decke weicht dem Sternenmeer und in der tiefen Einsamkeit wird jedes Wort so bleich und leer. Kein Grund, kein Halt, nur Wellenschlag, die Wahrheit

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Anstand, wie? oder Ehre gar?

Früher, ja früher, galt noch ein wenig der Anstand. Wir meinten, den Politikern glauben zu dürfen, denn sie strebten nach dem Erhalt der Nation. Es galt als Ehre, ein politisches Amt innezuhaben, zum Wohle der Bevölkerung. Das Land zu schützen vor äußerer Bedrohung. In der amerikanischen Szene zählt heute nur noch, wie hoch die Bestechungssumme

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Der Schrittzähler

Zehntausend Schritte ohne mächtig zu schnaufen, sollte jeder gesunde Mensch täglich laufen. Denn Laufen ist nachweislich allemal gesund, für sämtliche Menschen bis hin zum alten Hund. Da aber das „Schritte zählen“ Probleme macht, wurde rasch ein Schrittzähler auf den Markt gebracht, der, während sich der Mensch per pedes emsig trimmt, das lästige Zählen haargenau übernimmt.

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Die Wirbelsäule

Eine Wirbelsäule aus Knochen besteht, den Rücken herunter bis zum Steißbein geht. Obendrauf, wie ein Deckel auf einem Topf, befindet sich als Abschluss ein kluger Kopf. Untenherum sich noch der Hintern breit macht, er ist als praktische Sitzfläche gedacht.

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Das Leuchten deiner Spur

Etwas an dir, wie du dich bewegst, als ob du die Erde mit Sanftmut pflegst, zieht mich zu dir, ganz ohne ein Wort, als trüg mich mein Herz an den richtigen Ort. Etwas an dir bleibt für immer bestehen, wenn deine Schritte im Winde verwehen. Ein Blick und ein Hauch, ein heimliches Flehen, sie lassen

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Das Licht der Annahme

Wenn die Schatten länger werden und der Lärm der Welt verblasst, suchst du Trost auf Erden, unter deiner schweren Last. Es gibt Stimmen in der Stille, die dir sanft entgegenwehen, beuge ruhig deinen Willen, lass es einfach nur geschehen. Selbst wenn dunkle Wolken jagen und das Ende fern erscheint, wird das Licht den Morgen tragen,

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Hand des Schicksals

Bevor man sich entscheidend festlegt, Pro und Contra präzise abwägt. Demzufolge nun differenziert, Vor- und Nachteile analysiert. Für einen nüchternen Realist, der Vorteil meist ausschlaggebend ist. Doch manchmal er nicht funktioniert und leider Gottes zum Nachteil wird. Zwar sieht man aus verschiedener Sicht, was dafür oder dagegen spricht, verfehlt dennoch sein gesetztes Ziel, denn das

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Die ehrliche Art der Anerkennung

Obwohl du äußerst erfolgreich gewesen bist, dennoch die verdiente Anerkennung vermisst. Niemand auf deinen großen Erfolg reagiert, dir hierfür weder Blumen schenkt noch gratuliert. Dagegen nun außerordentlich ausgeprägt, dir jetzt erhebliche Missgunst entgegenschlägt. Man somit deinen Erfolg in Abrede stellt, das Erreichte für keine große Sache hält. Auch wenn du dich über fehlendes Lob brüskierst,

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Am Hof des digitalen Königs

Die Funken platzen aus den Datenmonden, die Nacht vibriert im kalten Schein. Ich treibe durch die überfüllten Zonen, wo Pixel wie Kathedralen steh’n. Ein Algorithmus atmet leise, sein Chor aus Codes beginnt zu singen; drei Bots verzerren alte Weise am Hof des digitalen Königs. Der Hüter über Firewalls brennt Schatten in die Träume. Ich liege

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Mittagsschlaf am Meer

So viele satte Salzkristalle schmeck‘ ich schmunzelnd auf den Lippen. Fühl‘ mich wie eine Steinkoralle, sanft schlummernd unter Meeresklippen. Lass‘ mich vom großen Meer betören, wieg‘ mich zu Wellenwasserchören. Samtweicher Sand schmiegt sich an mich und Sonnenstrahlen streicheln mich. So möchte ich noch ewig ruh’n. Will gar nichts anderes mehr tun. Will nur dem Meeresrauschen

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Denkanstoß

Wer, bevor er handelt, intensiv nachdenkt, seinen Grips auch mal ein bisschen mehr anstrengt, Gedankengut produziert, was letztlich dann, zu einem Erfolg im Leben führen kann. Ist ein Mensch nun dagegen gedankenlos und legt die Hände untätig in den Schoß, in vielen Fällen nicht meisterlich verfährt, denn gute Gedanken sind einiges wert. So muss man

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Dazwischen

Zwischen deinen letzten Worten und meinem Verstummen liegt ein Raum, so still, dass selbst die Uhr das Ticken vergisst. In diesen Raum stelle ich Stühle, ich decke den Tisch mit deinem Namen und warte, bis die Erinnerung als Gast erscheint.

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