Das Luxusweib

Sie hat ihn äußerst listig und geschickt umgarnt, seine Freunde haben ihn zwar vor ihr gewarnt, doch er war nun mal hoffnungslos in sie vernarrt, hat daher nicht mit Aufmerksamkeiten gespart, weder lästigen Aufwand noch Mühen scheute und sie mit diversen Geschenken erfreute. So war das Beste gerade noch gut genug, was jedoch finanziell stark […]

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Echos aus dem Strom

Das Ruder, stumpf aus Stein und Gold, ein Steuermann, der blind sich krönt. Ein Schleier, schwer aus Geld gerollt, der jedes Uferleid verhöhnt. Sie sind die Wächter, die zerfallen, die Hirten, die die Herde scheuen. Sie lassen nur die Mauern hallen, wo leere Zeichen sich zerstreuen. Der Blick, aus kaltem Glas geschnitten, er spiegelt nur

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Weidmännisch

Hat der Mensch das Jagen zu seinem Hobby gewählt, pirscht er weidmännisch durch die heimischen Reviere, wird nicht gerade von Gewissensbissen gequält, schießt häufig ohne Rücksicht auf wehrlose Tiere. Auch als Großwildjäger geht der Weidmann zu Werke, denn die hiesige Beute ist auf Dauer zu klein, zeigt auch großen Tieren seine männliche Stärke und beherrscht

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Frühlingsanfang

Auf der Nordhalbkugel wird der triste Winter durch den Wechsel der Jahreszeit im März beendet, die Frühlingsboten wie Austreiben der Frühblüher, Sing- und Zugvögelgezwitscher und Hummelflug werden von Mutter Natur entsendet. Die ersten warmen Sonnenstrahlen und länger werdende Tage geben uns Elan, so sind die ersten Arbeiten an Haus und im Garten freudvoll bereits getan.

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Nach dem Fest

Schönheit trägt Seide, Hässlichkeit Haut. Schönheit lebt vom Blick der andern. Hässlichkeit braucht keinen. Schönheit schläft ein im letzten Champagnerglas. Hässlichkeit wacht auf neben dem Geruch kalter Liebe. Und wenn das Fest vorbei ist, bleibt nicht der Glanz. Bleibt der Fleck. Bleibt der Riss. Bleibt, was nicht mehr schön sein muss.

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Dumm geboren

Der Mensch bekanntlich dumm geboren wird, doch die Dummheit häufig sehr schnell verliert, denn sein Drang nach Wissen immerzu blüht, er sich stets schlauer zu werden bemüht. Und letztendlich mit seinem Intellekt, im Leben einfach alles perfekt checkt. Dennoch bleibt manchmal ein Mensch wie er ist, Klugheit und Wissen man bei ihm vermisst. Seinen Horizont

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Nach dem Ausräumen

Am Abend sah man nur noch die helleren Rechtecke an der Wand, dort, wo die Bilder gehangen hatten. Im Flur roch es nach Staub und Holz, nach Schränken, die zu lange Dinge bewahrt haben. Wir gingen langsam von Zimmer zu Zimmer, als könnten Schritte etwas aufhalten. In der Küchenschublade lag noch der Bindfaden, daneben die

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Die Uhr der Erde

Siehst du den Schnee, wie leise er fällt, ein Schleier sinkt auf diese Welt. Dein Weg ist weit, das Ziel noch fern, die Zeit verrinnt wie Licht im Stern. Die Wälder sterben, Blatt für Blatt, die Uhr der Erde wird nicht satt. Sie zählt nicht mehr, sie läuft zurück, ihr Takt verstummt – verlor’nes Glück.

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Zwischen Asphalt und Ackerland

Zuhause ruft die Sehnsucht leis, nach Städten voller Glanz und Kreis. Wo Wien in Kontrasten flimmert hell und Berlin pulst – so laut, so schnell. Ich liebe Frankfurts dunklen Klang, Amsterdams verwegenen Drang. Rotterdams Hafen, rau und weit, trägt meine Träume durch die Zeit. Flohmärkte, Gassen, Menschenflut – sie wecken in mir wildes Blut. Doch

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Verblasstes Grün

Ich träumte einst von Wiesen weit, vom Grün – für immer, alle Zeit. Das Leben schien wie Frühlingslicht, doch heute spür ich’s einfach nicht. Das Grün verlischt Stück für Stück, zurück bleibt Schmerz statt Lebensglück. Die Farbe flieht, die Welt wird leer und Hoffnung trägt man nicht mehr so schwer. Vielleicht lebt Grün nur noch

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Handbalett

Der kleine Finger tanzt mit dem Daumen. Der Zeigefinger singt mit dem Mittelfinger. Der Ringfinger redet mit der Hand. Und jeder Finger findet wieder den Traum. Das Leben mit Freunden. Mit jeder Hand auf der Welt! Der Daumen hört auf den kleinen Finger. Der Mittelfinger trifft den Ringfinger. Der Zeigefinger spielt mit der Hand. Und

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Die Berge aus Brot

All die Berge, Brot im Lot, verfallen still dem Überfluss-Tod. Ein Spiegel, kalt und gläsern klar – von dem, was einst mal besser war. Ein Zeichen unseres Ego-Wahns, ein Denkmal aus dem Maßlos-Wahn. Materialismus – stolz und blind, als wären wir nicht Menschen, Kind. In einem Land, das blüht und lacht, wird täglich Nahrung weggemacht.

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Betriebsversammlung

In der Firma ist die Spannung groß, die Erwartungen steigen – endlos. Zur Betriebsversammlung tritt er an, der höchste Gewerkschafter im Land, stellt sich vor bei der Belegschaft mit Versprechen von Tarifvertrag und neuer Kraft. Die Stimmung bleibt verhalten, kühl, manch einer schweigt, manch einer will zu viel. Doch plötzlich kippt die Atmosphäre, die Luft

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Schockierende Umweltsünden

Bekanntlich schuf einst der Herrgott aus dem Nichts die Welt. Der Mensch jedoch diese Schöpfung nicht in Ordnung hält. Folgende Probleme sind kaum zu übersehen, die durch reine Unvernunft auf sein Konto gehen: Weil zu viel CO-2 in die Luft gepustet wird, die steigende Luftverschmutzung daraus resultiert. Dabei man leider Gottes immer wieder vergisst, dass

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