Zum Staub zurückkehren

Aus der Bibel jeder Mensch klipp und klar erfährt, dass er nach dem Tod wieder zum Staub zurückkehrt. Aber die Aussage, dass der Mensch zu Staub wird, er dennoch bezweifelt und nur sehr schwer kapiert. Doch dann es ihm wie Schuppen von den Augen fällt, als er unter seinem Bett Staubschichten feststellt. Der Boden ist […]

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Die „TO DO Liste“

Man will Besonderes erreichen, in der „TO DO Liste“ viel streichen. Denn so manches wurde nie bewegt und mittlerweile schon Wurzeln schlägt. Deshalb gewaltig hochmotiviert, bis in die Haarspitzen konzentriert, die „TO DO Liste“ zunächst sortiert. Sie dann mit Fleiß reduzieren wird. Energiegeladen nun beginnt, Lust und Laune meist Begleiter sind. Wichtiges als auch Kleinigkeiten,

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Wer nicht hören will

Ärgernisse, die dich quälen, zu deinen Problemen zählen, solltest du nicht runterschlucken und nach Möglichkeit ausspucken. Sie so letztendlich verjagen, damit sie dich nicht mehr plagen. Doch du, gedankenversunken, hast sie ganz einfach getrunken. Liegen dir nun quer im Magen und bereiten Unbehagen. Und so heißt das Fazit zum Schluss, wer nicht hören will, fühlen

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Das kleine Licht

Das kleine Licht Ich bin ein ziemlich kleines Licht Im hellen Sonnenschein, Daß niemand mich dort sehen kann, das leuchtet ja wohl ein Bei Dunkelheit könnt’s anders sein hab ich mir dann gedacht Drum meide ich den Sonnenschein und leuchte euch bei Nacht

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Sonntagmorgen

Der Tag beginnt mit falschem Licht, das grell durch blasse Lider bricht. Die Zeit steht still im Glas von gestern, wo sich Staub und Geist verschwestern. Die Uhr tickt in die leere Luft, vorbei der Lärm, der nach mir ruft. Das Atmen fällt im Zimmer schwer, die Welt da draußen wirkt so leer. Doch während

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Neulich im Wald..

Neulich führte ein Weg in den Wald, es war am Morgen und etwas kalt, Bäume lockten mit blühenden Ästen, sind gerne Ziel von fliegenden Gästen, Vogelsang erklang so schön wie selten, wohl als Beweis für ihre Freude gelten, lauschend man im hohen Grase stand, umhüllt von einer feuchten Nebelwand, war auch nicht allein zu dieser

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Kindertage Himmelblau

Kindertage Himmelblau Leuchtturm im Erinnerungsgrau Sattes Wiesengrün dieser Zeiten Versöhnt mit treuen Niederlagen Erkenntnisfarben enttarnen Umgestülpte Schattenwelten Kindertage Himmelblau Lichtblick für manche Innenschau Leise kreisen die Gedanken Die Seele überwindet Schranken Findet alte Antworten auf neue Fragen Die sich nun wieder ins Leben wagen Kindertage Himmelblau Zauberlicht im Alltagsgrau

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Schwiegermütter

Verkannt gehasst beschimpft als Ziege, lästig wie die Stubenfliege, manchmal wie der Klotz am Bein, wenn man sie hat nicht immer fein. Niemand hat sie immer gern, sie sind nicht jedermanns Augenstern, sie haben ein Herz doch zeigen sie es nicht, spielen manchmal gerne den Bösewicht. Und haben, oh Wunder auch gute Seiten, mit ihnen

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Die Promenade der Alten

Den Weg, den jeder geht, nur langsamer. Rollatoren klackern wie Taktstöcke im Orchester der Vergänglichkeit. Die Sonne fällt in Rillen von Gesichtern, die schon mehr gesehen haben als sie erzählen wollen. Schlurfende Schritte, Muskeln müde, Haut wie Papier, doch die Augen – sie blitzen noch, …… manchmal. Die Rentner-Gang, Likörchen in der Hand, lacht der

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Ist Gott nur dazu da

Ist Gott nur dazu da den Menschen einen Grund zu geben sich gegenseitig umzubringen? Manifest der Unerschütterten: Wir fürchten nicht das Ende, wir fürchten das Vergessen. Wir stehen – gegen Lüge, Macht und Lärm. Nicht Gott hat den Krieg gemacht, sondern die Gier nach Deutung. Wir sprechen, malen, schreiben – weil jedes Wort Leben ist.

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Gott im Schützengraben

(Für all jene, die im Namen des Glaubens ihr Herz verloren) Sie rufen nach Gott, wenn die Kugeln fliegen. Sie danken ihm, wenn der Feind fällt. Doch Gott steht barfuß im Morast der Stille, blickt auf das Werk seiner Kinder – und schweigt. Er ist nicht der Richter, nicht der Scharfrichter, nicht der, der lenkt.

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Wahre Liebe

Du verdienst es abgöttisch geliebt zu werden, du bist mehr als dieser eine Engel auf Erden. Jeder deiner Atemzüge bedeutet pures Glück, jedes Mal wenn du gehst, hoffe ich innerlich du kommst bald wieder zurück. Zurück zu mir, zurück zu uns – unsere Liebe ist die schönste weltliche Kunst. Ich fühle mich bei dir mehr

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Die verlorene Zeit

Wir, die Gefangenen der verlorenen Zeit, sitzen am Rand unserer Erinnerungen und zählen die Tage, Stattdessen lief es barfuß an uns vorbei — lachend, mit unseren Träumen an der Hand. Ich wünschte, ich wäre ein Kind geblieben, ein Kind in der gottlosen Einsamkeit, — nicht aus Unschuld, sondern wegen der Hoffnung, die damals noch an

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Hoffnung & Schmerz

1. Das Herz – der stille Schmerz Wo Träume sterben, leise, sacht, im Schatten einer durchweinten Nacht, dort wächst ein Same, kaum zu seh’n – Hoffnung, zart wie Morgentau beim Gehen. 2. Das Krankenhaus – der körperliche Schmerz In weißen Fluren, unter Neonlicht, schreit der Körper, doch das Gesicht bleibt ruhig, aus Stahl gemacht. Und

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Macht der Medien

Schlagzeilen schreien schwarz auf weiß, die Wahrheit friert im Dateneis. Ein Klick – und schon zerbricht die Welt im Schein, der uns gefangen hält. Im Netz vermehrt sich Wort um Wort, Gerücht wird Richter, Wut zum Hort. Ein Bild, geschickt und fein verdreht, verweht die Wirklichkeit, die steht. Gesichter lächeln glatt und kühl, verkaufen Angst

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März – Seinslicht

Der März ist kein Ereignis. Er ist Freigabe. Nicht Frühling – Entwurf. Im Tauwetter zerfällt das Gewordene. Nicht aus Schwäche, aus Notwendigkeit. Die Erde gibt frei, was im Frost verharrte. Freigabe ist kein Trost – sie ist Entzug. Knospen brechen nicht auf. Sie entwerfen sich. Vogelgesang ist kein Schmuck. Er ist Daseinsbehauptung im Offenen. Der

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Osterspaziergang 2.0

Vom frostgeplagten Häusermeer tritt nun die Stadt ins Freie; der März weht mild vom Fluss herüber – „Update verfügbar“, schreie. Die Sonne steigt in hellem Lauf über Beton und Bäume; vom Parkhausdach tropft Tau herab wie Restbestände Träume. Im Stadtpark sprießt ein erster Halm, noch zart, doch unbeirrt; ein Hund jagt frei im Sonnenschein, sein

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Märzgang

Vom langen Grau der Winterzeit tritt nun das Land ins Helle; der März zerreißt das Eis der Scheid’ mit milder Sonnenwelle. Vom Dach rinnt Tau, vom Feld steigt Duft, der Bach gewinnt an Stimme; es weitet sich die klare Luft aus starrer Frostbeklomme. Die Stadt entlässt aus Glas und Stein die Menschen in die Weite;

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