Zu hoch hinaus

Er ist ein Mensch, der immer nach oben strebt, nur für Erfolge und Anerkennung lebt, der als ehrgeiziger Perfektionist, mit seinem Erreichten nie zufrieden ist. Deshalb er höhere Ziele anvisiert, sein unbändiger Ehrgeiz ihn motiviert. Das neue Ziel nicht aus den Augen verliert, sehr viel Mühe und Fließ hierin investiert. Doch so manches Mal geht […]

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Aus dem Häuschen

Ein Mensch mal aus dem Häuschen geriet und gewaltig resignierte. Es als arges Missgeschick ansieht, ungehalten reagierte. Dieses Missgeschick sehr teuer wird und sogar an den Nerven zerrt. Der Schlüsseldienst hierfür abkassiert. Der Mensch hatte sich ausgesperrt.

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Arbeitsteilung

Also sprach das Huhn zum Hasen : „Mach‘ du dich ab nun auf den Rasen! Denn legen tue ich die Eier doch du bemalst sie dann zur Feier und versteckst sie auch im Garten. Die Kinder lang‘ schon darauf warten!“ Der Hase spach : „Das mache ich! Vergiss du nur das Legen nicht! Denn ohne

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Ostern – Grund und Gewissen

Kein Lärm begründet diesen Morgen, kein Sieg erklärt, was hier geschieht. Das Leben bricht durch unsre Sorgen, wo Grund sich unter Zweifel zieht. Der Stein bleibt Stein in unsren Händen, die Welt bleibt hart in Raum und Zeit. Doch unter allem festen Wenden wirkt Sein – jenseits der Endlichkeit. Der Mut zu leben wächst im

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Glück?

Er hört gerade keine Stimmen. Können ihn so nicht bestimmen. Doch er will sich tiefer spüren. Wird dabei am Schicksal rühren. Tablettenschachtel liegt leer da. Wieder kommt die Not so nah. Früh am Morgen wacht er auf. Stimmen wispern arg zu Hauf` Sie locken ihn zum Fenster hin. Hat dein Leben so noch Sinn? Doch

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Das Luxusweib

Sie hat ihn äußerst listig und geschickt umgarnt, seine Freunde haben ihn zwar vor ihr gewarnt, doch er war nun mal hoffnungslos in sie vernarrt, hat daher nicht mit Aufmerksamkeiten gespart, weder lästigen Aufwand noch Mühen scheute und sie mit diversen Geschenken erfreute. So war das Beste gerade noch gut genug, was jedoch finanziell stark

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Echos aus dem Strom

Das Ruder, stumpf aus Stein und Gold, ein Steuermann, der blind sich krönt. Ein Schleier, schwer aus Geld gerollt, der jedes Uferleid verhöhnt. Sie sind die Wächter, die zerfallen, die Hirten, die die Herde scheuen. Sie lassen nur die Mauern hallen, wo leere Zeichen sich zerstreuen. Der Blick, aus kaltem Glas geschnitten, er spiegelt nur

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Weidmännisch

Hat der Mensch das Jagen zu seinem Hobby gewählt, pirscht er weidmännisch durch die heimischen Reviere, wird nicht gerade von Gewissensbissen gequält, schießt häufig ohne Rücksicht auf wehrlose Tiere. Auch als Großwildjäger geht der Weidmann zu Werke, denn die hiesige Beute ist auf Dauer zu klein, zeigt auch großen Tieren seine männliche Stärke und beherrscht

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Frühlingsanfang

Auf der Nordhalbkugel wird der triste Winter durch den Wechsel der Jahreszeit im März beendet, die Frühlingsboten wie Austreiben der Frühblüher, Sing- und Zugvögelgezwitscher und Hummelflug werden von Mutter Natur entsendet. Die ersten warmen Sonnenstrahlen und länger werdende Tage geben uns Elan, so sind die ersten Arbeiten an Haus und im Garten freudvoll bereits getan.

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Nach dem Fest

Schönheit trägt Seide, Hässlichkeit Haut. Schönheit lebt vom Blick der andern. Hässlichkeit braucht keinen. Schönheit schläft ein im letzten Champagnerglas. Hässlichkeit wacht auf neben dem Geruch kalter Liebe. Und wenn das Fest vorbei ist, bleibt nicht der Glanz. Bleibt der Fleck. Bleibt der Riss. Bleibt, was nicht mehr schön sein muss.

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Dumm geboren

Der Mensch bekanntlich dumm geboren wird, doch die Dummheit häufig sehr schnell verliert, denn sein Drang nach Wissen immerzu blüht, er sich stets schlauer zu werden bemüht. Und letztendlich mit seinem Intellekt, im Leben einfach alles perfekt checkt. Dennoch bleibt manchmal ein Mensch wie er ist, Klugheit und Wissen man bei ihm vermisst. Seinen Horizont

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Nach dem Ausräumen

Am Abend sah man nur noch die helleren Rechtecke an der Wand, dort, wo die Bilder gehangen hatten. Im Flur roch es nach Staub und Holz, nach Schränken, die zu lange Dinge bewahrt haben. Wir gingen langsam von Zimmer zu Zimmer, als könnten Schritte etwas aufhalten. In der Küchenschublade lag noch der Bindfaden, daneben die

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Die Uhr der Erde

Siehst du den Schnee, wie leise er fällt, ein Schleier sinkt auf diese Welt. Dein Weg ist weit, das Ziel noch fern, die Zeit verrinnt wie Licht im Stern. Die Wälder sterben, Blatt für Blatt, die Uhr der Erde wird nicht satt. Sie zählt nicht mehr, sie läuft zurück, ihr Takt verstummt – verlor’nes Glück.

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Zwischen Asphalt und Ackerland

Zuhause ruft die Sehnsucht leis, nach Städten voller Glanz und Kreis. Wo Wien in Kontrasten flimmert hell und Berlin pulst – so laut, so schnell. Ich liebe Frankfurts dunklen Klang, Amsterdams verwegenen Drang. Rotterdams Hafen, rau und weit, trägt meine Träume durch die Zeit. Flohmärkte, Gassen, Menschenflut – sie wecken in mir wildes Blut. Doch

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Verblasstes Grün

Ich träumte einst von Wiesen weit, vom Grün – für immer, alle Zeit. Das Leben schien wie Frühlingslicht, doch heute spür ich’s einfach nicht. Das Grün verlischt Stück für Stück, zurück bleibt Schmerz statt Lebensglück. Die Farbe flieht, die Welt wird leer und Hoffnung trägt man nicht mehr so schwer. Vielleicht lebt Grün nur noch

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