Zauber der Nacht

Im Junimond tanzen Glühwürmchen, zarte Lichter im Einklang zur Dämmerung, wie flüchtige Träume, die leuchten, umarmt von einer lauen, warmen Nacht. Grillen singen ihr sanftes Lied, ein Konzert der Natur im abendlichen Schatten, das Gras wiegt sich im Rhythmus der Zeit, und die Luft duftet nach Natur und Leben. Meine Seele findet Frieden unter Sternen, […]

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Sterne der Stärke

In Nächten, wo der Mond meine Träume in Schatten malt, erkenne ich mein Alter, wie es auf meine Seele strahlt. Die Furcht vor Schwäche schleicht durch den Traum, die Unabhängigkeit bleibt ein stummer Raum. Das Flüstern meiner Gebete steigt zum Universums Licht, wo Engel sich in stillen Kreisen an mich schmiegen. Ihr Glanz, mein Trost,

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Machtgehabe

Pechschwarz befleckte Hände im Gesudel der Politik. Die Fratze der Macht scheint hervor hinter der Maske. Es war einmal, eine Verfassung, wie im Märchen, und wir glaubten daran. Wie fromme Schafe gingen wir zur Wahlurne und fühlten uns zufrieden. Der Dämon ist wieder auferstanden im Namen der Freiheit, mit der Peitsche in der Hand. Das

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Lebensreise

Nicht genug und trotzdem zu viel, irgendwie speziell und doch ohne Stil. Oft zu laut und dann wieder viel zu leise, ohne Auf und Ab keine Lebensreise. Zu präsent, trotzdem unsichtbar! Wünsch mich hin um mich zu fragen, was will ich da? Irgendwie ungern allein sein, um dann einsam zu zweit zu sein. Groß träumen,

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Fleiß und Faulheit

Morgen, morgen, aber keineswegs heute, sagen bekanntlich alle faulen Leute, denn bereits morgen steht wieder ein Tag an, an dem man doch alles erledigen kann. Den Hintern rechtzeitig zu heben ist schwer, der Faule schiebt gerne alles vor sich her. Der Fleißige sich zu seiner Arbeit zwingt, weil sich zu regen, letztendlich Segen bringt. Sein

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Maßhalten

Weil Essen und Trinken Leib und Seele zusammenhält, mal hin und wieder Maß zu halten, besonders schwerfällt. So isst und trinkt man maßlos, was einem am besten schmeckt und den täglichen Kalorienbedarf mehr als nur deckt, nach den köstlichen Leckereien bedenkenlos greift, obwohl der Bauch schon anschwillt und die Hose am Bund kneift. Folglich der

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Wege und Gründe suchen

Ein Mensch hat sich viel vorgenommen, will schließlich Erfolg verbuchen und ist zu dem Entschluss gekommen, hierfür einen Weg zu suchen. Diesen Weg er dann letztlich auch fand, unbändiges Streben zeigte. Doch die Mühen nahmen überhand, sein eiserne Wille streikte. So verlor dieser Mensch schnell die Lust, denn es lief nicht mehr richtig rund und

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Vegetarisch

Ein Vegetarier sitzt mit am Tisch, verachtet Wurst und Fleisch, isst keinen Fisch. Drum hat man auf diese Kost verzichtet, echt leckeren Salat angerichtet und außerdem etwas Gemüse und Kraut, der Vegetarier jetzt genussvoll kaut. Weil er das Nutzvieh gutmütig verschonte, man ihn noch mit einem Schmankerl belohnte. Schließlich ist ein Vegetarier Genießer und nicht

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Dein letzter Gang

Es sei nun Dein letzter Gang teiltest Du mir mit. So tapfer und so entschlossen. Nicht nach jedem Strohhalm greifend, in Gedanken längst vom Jetzt abschweifend. So vieles wird für Dich nun unwichtig, das Wesentliche aber bleibt immer richtig. Unzählige Male warst Du mir nah, in Kummer und Sorgen kraftgebend da. Meinen Dank für die

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Es allen recht machen

Ein Mensch kommt bei anderen meist gut an, weil er nicht konsequent nein sagen kann. Wird selbst bei enormen Unbehagen, nicht so schnell eine Bitte ausschlagen. Sich immer dezent im Hintergrund hält, eigene Bedürfnisse zurückstellt. Findet für jeden den richtigen Ton und ist die Gutmütigkeit in Person. Viele Mitmenschen ihm blind vertrauen, drum häufig auf

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Verfehlter Humor

Er ist ein Mensch, der sich für humorvoll hält und einen Witz nach dem anderen reißt. Doch dieser Humor oft nicht allen gefällt, geht immer wieder vielen auf den Geist. Dennoch bleibt der Witzbold unentwegt locker, sein Humor mit ihm gewaltig durchgeht. Infolgedessen recht locker vom Hocker, als Lachnummer tapfer seinen Mann steht. Aber hören

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Unzufriedenheit

Er ist ein Mensch, dem die Fliege an der Wand stört und sich über die kleinste Kleinigkeit empört. Eckt bei seinen Mitmenschen immer wieder an, sich selber am Allerwenigsten leiden kann. Volle Zufriedenheit findet bei ihm nicht statt, an allem er stets etwas auszusetzen hat. Hiergegen sich mit aller Macht dreht und windet, regelmäßig ein

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Hawaiisches Kaleidoskop

Im Nachtkonzert der Coqui Frösche erklingt das neue Jahr, der Regen hat sie alle erfrischt. Die Hähne auf Hawai’i haben ihre Lektion nicht gelernt und krähen bereits morgens um drei. Das hätte St. Petrus kaum gepasst. Pazifisch kühl rollen die Wellen heran und lecken die schwarze Festung, altes vulkanisches Gestein. Im Caldera dampft es, wann

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Finderlohn

Hund und Herrchen sind seit gestern verschwunden, wurden trotz Suche bisher nicht gefunden. Da nun Frauchen ihre Lieblinge vermisst, sie weitergehend aktiv geworden ist, an den verschiedensten Stellen in der Stadt, eine „Vermisstenmeldung“ angebracht hat. Weil sie die Ehrlichkeit vieler Menschen schätzt, sogar tausend Euro Belohnung aussetzt. Und in Klammern dann noch den Zusatz notiert,

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Frauenlos

So mancher Mann steht seinen Mann, sich ohne Frau behaupten kann, deshalb sie keineswegs vermisst und als Solist erfolgreich ist. Seine Freiheit ist ihm viel wert, als freier Mensch er sehr gut fährt, beruflich es bestens vorwärts geht, der Euro aus hundert Cent besteht. Wenn eine Frau ihn anbaggern wird, er trotzdem nicht seinen Kopf

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Wo Stille bleibt

Ich spreche nicht von dem, was war, die Vergangenheit wiegt viel zu schwer. Was uns verband, ist nicht mehr klar, Gemeinsamkeit trägt keine Spuren mehr. Wir gaben alles, Stück für Stück, bis selbst das Hoffen leise ging. Was blieb, war nur ein Blick zurück auf das, woran mein Herz noch hing. Ich glaubte, Nähe machte

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Gesunder Menschenverstand

Er hat etliche Semester studiert, mit Erfolg sein Examen absolviert, es anschließend bis nach oben gebracht, sich als Experte einen Namen macht, Auf seine Meinung man jederzeit setzt, sein Wissen wird daher hoch eingeschätzt. Wenn es irgendwo mal nicht läuft und hakt, ist seine Hilfe als Fachmann gefragt. Dennoch er manches Mal erfolglos ist, sieht

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Ich wurde plötzlich sieben

Ich war mal ein maler,ich malte himmel voller sterne,ich malte blumenwiesen,tiere und kinder mit laternen.Alle waren ganz beeindruckt und wünschten sich ein bild zu kriegen,Doch dann passierte eine sache. Ich wurde plötzlich sieben . Ich war mal ein läufer,der schnellste weit und breit. Ich gewannn gegen jeden und niemand maß die zeit . Wenn andere

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Die 12.Rauhnächte – Gang der Nacht, Sinn der Zeit

Die erste Nacht steht an der Schwelle, das Fest wird ernst, der Glanz wird Stelle. Ein Anfang fragt nach Stand und Grund, nicht nach Beifall, nicht nach Mund. Die zweite Nacht rückt näher her, sie hört das Wort und spricht nicht mehr. Erkenntnis wächst, wo Nähe bleibt, wo Wahrheit nicht im Lärm zerreibt. Die dritte

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