Damenhaft
Frau zu sein ist äußerst schwer, sie muss denken wie ein Herr, sich wie eine Dame geben, graziös und vornehm leben, wie ein Superweib aussehen, nur auf den Ehemann stehen, für ihn verführerisch duften und dabei wie ein Pferd schuften.
Frau zu sein ist äußerst schwer, sie muss denken wie ein Herr, sich wie eine Dame geben, graziös und vornehm leben, wie ein Superweib aussehen, nur auf den Ehemann stehen, für ihn verführerisch duften und dabei wie ein Pferd schuften.
Der Mensch oft unzufrieden ist, obwohl es ihm recht gut geht, dennoch so einiges vermisst, nicht alles zum Besten steht. Gewaltig seine Wünsche sind. Bescheidenheit kennt er nicht, die Raffsucht zu keimen beginnt und auch der Neid Bände spricht. Doch die Gesundheit als hohes Gut, der Mensch meist nicht gebührend schätzt. Auch wenn sein Wohlsein
Zu viele Wünsche Weiterlesen »
Um Lämmchen zu streicheln, Tierfreunde in den Zoo gehen, als Feinschmecker selbstverständlich auf Lammbraten stehen. Der Angler von ihnen angepöbelt und beschimpft wird, bekommen aber im Lokal „Forelle blau“ serviert. Jäger sie nicht mögen, weil diese das Wild erschießen, jedoch genussvoll das erlegte Wildbret genießen. Ihre Proteste gegen Legebatterien richten, auf das Frühstücksei will niemand
Feinschmecker und Tierfreunde Weiterlesen »
Vor dem „Fahrstuhl“ nach oben herrscht reges Gedränge, erwartungsvoll wird das Karriereziel anvisiert, mancher aus der zur Fahrstuhltür drängenden Menge, schon sein gutes Benehmen und die Geduld verliert. Schlecht gelaunt und schimpfend man vor der Fahrstuhltür steht, Anstand und Sitte werden häufig rüde verletzt. Dann endlich die Fahrstuhltür sperrangelweit aufgeht, aber der Fahrstuhl nach oben
Der Fahrstuhl nach oben Weiterlesen »
Im Leben geht es oft sehr hektisch ab, die Eile den Tagesablauf bestimmt. Sie hält die Menschen immerzu auf Trab, sogar rund um die Uhr in Anspruch nimmt. Kein Mensch will heute viel Zeit verlieren, denn Zeit bedeutet für die meisten Geld. Ohne Geld kann keiner existieren und sich zu den armen Schluckern gesellt. Auch
Ein Geier in die Lüfte steigt Sie haben das Gesetz verletzt- und von dort den Schnabel neigt. sich einfach darüber hinweg gesetzt. Tief unten auf dem Grund Der brave Geier steht nun rum, sieht er etwas für seinen Schlund. sein Magen ist leer – das ist dumm. Er beginnt zu kreisen bevor er frißt, Die
Wenn dich deine Stirnfalten plagen weil sie dir vielleicht nicht behagen, solltest trotzdem zu ihnen stehen, sie stets mit Selbstbewusstsein sehen. Solltest sie auch ehren und achten und als Markenzeichen betrachten, die zu deinem Image gehören, selbst wenn sie manch anderen stören. Kannst letztendlich ohne zu klagen, sie mit stolzgeschwellter Brust tragen. Wer dich gut
Wie gern wäre ich diejenige welche gewesen, die Du für Dich hast auserlesen. Die von Dir wird so geliebt, dass es keine andere mehr gibt. Du hast Dich für eine andere entschieden, diese wirst Du wohl ein Leben lang lieben. Ach, wie schön muss es sein… schenkst Dein Herz ihr ganz allein. Traurig? Nein. Es
Du gehst aufrecht durch fremde Blicke, trägst, was du bist, in stillem Mut. Die Welt ist laut, nicht immer gütig, doch du bleibst offen, bleibst dir gut. Du zeigst dich ehrlich, ohne Maske, dein Lächeln trägt kein falsches Licht. Und was du fühlst, das hat Gewicht – nur meines trifft dein Hoffen nicht. Ich seh
Der Lärm verstummt, das Licht bleibt wach, der Morgen atmet stille Zeit. Was kam im Glanz der heilgen Nacht, will nun Gestalt sein, Weg und Kleid. Nicht nur im Stall, nicht nur im Traum hat Gott sein Wort ins Fleisch gelegt. Er geht mit uns durch jeden Raum, der Leben trägt und Zweifel trägt. Wir
Der zweite Weihnachtstag Weiterlesen »
Sein Blick ist von den vielen Bieren so trüb geworden, dass er doppelt sieht. Er fragt : Wer wird mich zu der Türe führen wohin mich meine Blase zieht? Mit weichen Beinen, taumeligem Schritte – weil sich die Kneipe um ihn dreht – schafft er es nicht, doch seine Bitte bleibt unerhört, weil keiner darauf
Der Säufer (.- mein Beitrag zum Rilke – Jahr ) Weiterlesen »
Wo ist der zweite Mond? Mit dem Gesicht ohne Trauer. Und dem Denken mit Leben. Mit dem Blick aus Licht. Und dem Wissen von Sternen. Wo ist der zweite Mond. Der Mond mit Herz. Mit Liebe und Wahrheit! Der erste Mond ist nur da. Mit dem Grau der Stille. Und dem Fest ohne Sonne. Mit
Die sanfte Blume von Veilchen ist Zierlichkeit der Veilchenblüte im Mondenschein doch passiert eine kleine Ewigkeit In einer zauberischen Waldeinsamkeit das Veilchen ist zwar klein aber wunderbar und fein so besinnlich war die letzte Nacht als ein Haintraum erwacht war vier zärtliche Schmetterlinge landen im Kelch des Veilchens ihre elysische Sehnsucht hinterlassend im Herzen der
Die besinnliche Veilchenblume Weiterlesen »
Das Wort ward Fleisch, nicht fern, nicht schwer, es wohnt bei uns, teilt Zeit und Leid. In stiller Nacht tritt Gott uns näher, der Ewige wird Mensch und Zeit. Es spricht nicht laut, doch trägt es weit durch Schuld und Dunkel, Angst und Nacht. Ein Kind, in Armut uns geschenkt, hat neues Leben uns gebracht.
Das Wort ist nah Weiterlesen »
In der Stille der Nacht, so klar und weit, beginnt Gottes neue Zeit. Kein Lärm der Welt, kein lauter Klang – ein Kind macht Angst und Dunkel bang. Das Licht geht auf im armen Stall, Gott wird uns nah, trotz Schuld und Fall. Nicht hoch erhoben, nicht aus Macht, im kleinen Leben wird er gebracht.
In der Stille der Nacht Weiterlesen »
Mitternacht. Die Welt hält ihren Atem an. Nicht aus Furcht, sondern weil das Ewige den Schritt verlangsamt. Gott wird nicht laut. Er kommt nicht herrschend. Er kommt nah. So nah, dass selbst die Schuld den Blick senkt und Hoffnung wieder gehen lernt. Ein Kind liegt da, nicht um zu erklären, sondern um zu bleiben. Die
Weihnacht, wenn Gott nahe kommt Weiterlesen »
Es gibt so Vieles da muss man sich fragen: Warum nur müssen wir dieses ertragen? Das Altwerden, Schmerzen, Krankheit und Leiden. Es wäre doch besser, man könnt` das vermeiden! Und ausserdem mein ich, man sollt uns verschonen von all diesen peinlichen Körperfunktionen. Was man da im Klo macht, egal wie man`s nennt das ist doch
Der feine Mensch und die Natur Weiterlesen »
Böller schiessen in das All, platzen vor Vergnügen. Fauchen, Zischen, lauter Knall, bunte Sterne fliegen. Da am Himmel die Raketen speien Farbenlichter. Tanz, Musik und Schampus röten fröhliche Gesichter. Oh, du edler Schwirbelwein, du Getränk für Sieger, morgen wird’s kein Kater sein, dieses wird ein Tiger!
Gedanken und Beobachtungen an Sylvester Weiterlesen »
Der Winter tritt mit leisem Schritt ins Land, sein weißer Atem legt sich auf die Flur. Was eben noch in Farben hell gebrannt, ruht nun geborgen in der stillen Spur. Der Blüten Glanz ist sanft zur Ruh gebracht, das Feld bestellt, das Korn längst eingebracht. Im Glitzern liegt, was einst nach Wachstum rang, nun schweigt
Wenn die Zeit sich im Winter sammelt Weiterlesen »
Im tiefsten Schwarz entzündet sich das Licht, nicht grell, nicht laut – doch unaufhaltsam klar. Wo Hoffnung taumelt, weicht sie dennoch nicht, denn selbst im Bruch bleibt Gottes Nähe wahr. Die Märkte lärmen, Lieder ziehn durchs Land, der Wohlstand wärmt, die Tische stehn bereit. Doch fern davon, wo Hass die Welt verbrannt, schreit Weihnacht leise
Weihnacht im Widerhall der Welt Weiterlesen »