Liebesgedichte

Kleine Clowns

Ich sehe das meine Frisur passt. Das der Scheitel stimmt. Das jedes Haar genau liegt. Und alles perfekt ist. Und nur schön aussieht! Und dann ein kleiner Windstoß. Und alles ist vorbei. Und ich denke so nach. Über den kleinen Clown. Der mit dem Wind spielt. Mich in den Arm nimmt. Und ein Freund sein […]

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Verschwunden

Heute Morgen bin ich aufgewacht. Und es gab keine Worte mehr. Die Seiten der Bücher waren leer. Die Zeitungen waren weiß. Briefe waren nur noch Papier ohne Sinn. Blätter mit Notizen, waren wie nie beschrieben. Und die Worte, der Sprache, waren verschwunden. Und nirgendwo waren die Worte zu finden. Nicht auf der Strasse. In keiner

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Ampeln

Der Baum sagt: „Rede mit mir! Und ich werde blühen!“ Der Fluss sagt: „Denke mit mir! Und ich werde fliegen!“ Der Weg sagt: „Tanze mit mir! Und ich werde singen!“ Die Welt sagt: „Sieh mich an! Und ich zeige Dir das Leben!“ Der Tag sagt: „Spiele mit mir! Und ich werde lächeln!“ Die Zeit sagt:

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Persönlicher Zustandsbericht Nr. 77

Ich bin vom Leben gebeutelt. Und das endlos und ohne Grenzen. Ich bin ein Ausgestossener. Ein Zerstörter. Ein Gedemütigter. Ein vom Universum missverstandener, gequälter Träumer. Ich bin das Wissen und die Wahrheit der Betrogenen. Der Verleumdeten. Der Wahrhaftigen. Der Aufrichtigen. Der Schönen. Und vom Himmel gekrönten Herrschern. Ich bin die letzte beflügelnde Liebe. Der Traum

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Die Uhr

Die Uhr! Sie zeigt keine Zeit an. Sie lächelt nur. Sie küsst nur. Sie tanzt nur. Sie lebt. Und zeigt jeder Sekunde ein Fest. Die Uhr! Sie zeigt keine Zeit an. Sie reist nur. Sie denkt nur. Sie redet nur. Sie gibt. Und zeigt jedem Tag einen Traum! Die Uhr! Sie zeigt keine Zeit an.

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Der Hut

Warum ist ein Hut nur ein Hut? Ich sage dem Hut nur: „Singe Hut! Spiele Hut! Reise Hut! Lerne Hut! Denke Hut!“ Und Du bist Hut und Herz. Und der König der Welt! Warum ist ein Hut nur ein Hut? Ich sage dem Hut nur: „Hoffe Hut! Lebe Hut! Male Hut! Bete Hut! Fliege Hut!“

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Der versiegelte Brief

Warum hast du mir nicht geschrieben? Wo ist das Licht deiner Liebe geblieben? Willst du den Bruch mir nicht verzeih’n, bitte, lass mich in der Stille nicht allein. Der Brief liegt da, versiegelt und schwer, dein Schweigen schmerzt wie kaltes Meer. Der Anker hält das Herz nicht mehr am Grund, komm zurück, mach meine Seele

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Zweifel

Ich wach auf und ich frage mich, was kann ich gutes tun für dich. Ich liege und schreibe hier und unterdrücke dadurch meine Gier. Gewiss denk ich zu viel und hab auch falsche Gedanken. Aber du bringst meine Logik sehr ins schwanken. Du gibst mir gemischte Gefühle, mit den ich nicht weiß was ich tue.

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Schau mir in mein Gesicht

Schau mir in mein Gesicht dann siehst Du – ich lüge nicht Ich sprach stets offen, ohne List auch wenn die Wahrheit schmerzhaft ist Es war mein ehrliches Gefühl das Deine Ruhe oft durchdrang Nicht Taktik, nicht ein falsches Spiel nur Wahrheit, die zu laut erklang Ich bin nicht wie die, die Du kennst deren

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„Kupido“

Verständlichkeit des Sagens ruft: ich bin der Diener deines selbst, des Segenswunsches scheure Bitte, des Wortes stolze Verb, des Denkers sagenhafter Sitte, lass mich zur Dir! …das imponiert mir… Maturität, der breiten Spanne – Selbstständigkeiten der Gelüste, des Dionysos Süchtigkeit in spe… Verdorbenheit geheimen Lüsten, die suche…reizender den je… Des Vorbehaltes stolze Würde, dass weh

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„Eros“

Gedanken quälen deinen Herren, oh Eros! Dein Zeus verspürt Depression, des Charmes tiefe Überlegung …mein Niedergang erspüre ich, die Schwiegermutter kommt… Na ja…Dein Zorn ergreift die feindliche Verlockung, den Drachen möchtest du besiegen mein Herr! Mit meinen Reizen begleitet dich dein Eros ins Ungewisse… Des Sieges Ehrung teilen wir uns, oh du Mutige! Dein Trost

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Lichttage

Der Geier singt ein Lied. Der Löwe fliegt zur Post. Der Bär kauft ein Klavier. Und die Sonne scheint. Und die Welt spielt. Und jeder Traum findet Gold. Der Dieb fährt ans Meer. Der König steht am Weg. Der Pilot liebt den Wald. Und die Rose tanzt. Und der Baum lacht. Und jeder Berg spielt

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Ich lebe

Der Berg singt ein Lied. Der Wald sitzt im Cafe. Die Insel tanzt im Park. Der Mond liegt am Fluss. Ich trinke Tee. Bin die Welt. Singe. Tanze. Rede Spiele. Und der Tag lacht. Und die Welt fliegt. Und die Zeit lebt. Ich reise! Der Spieler denkt nur Siege. Das Herz spielt als König. Der

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Der Stern

Der Treppe fehlt eine Stufe. Die eine Stufe zum Leben. Die eine Stufe zur Erkenntnis. Die eine Stufe zur Kunst. Die eine Stufe zur Liebe. Morgens war die Stufe einfach weg. Und keiner weiss was diese Stufe war. Ich denke, diese Stufe war der Mut. Und der Wille den Traum zu leben. Dem Haus fehlt

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Wiedersehen

Damals, als wir uns geseh’n, waren die Tage wunderschön. Zurückzukehren versprachst du mir. Kommst du? Am selben Ort ich heute steh‘, mich frage, ob ich dich bald seh‘. Kommst du? Erinnerungen werden wach: der Baum, die Bank, der kleine Bach. Kommst du? Weiß noch, wie hell die Sonne war; sie glitzerte in deinem Haar. Kommst

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Im Leben zurück

Zweifel, Ängste, schlechte Tage, die Chancen liegen auf der Waage. Wird das Schlimme schwerer wiegen? Oder wirst du es besiegen? Hoffen, bangen lange Zeit, Hospital statt Sommerkleid. Alles wird für dich getan. Fängt dein Leben nochmal an? Dein Lachen und dein schöner Mund; ich seh‘ dein Strahlen, seh‘ dein Glück und weiß, du bist gesund.

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Der Garten der Lieder

Der Garten der Lieder. Er lebt als Engel und Traum. Er sieht als Reise und Leben. Er redet als Hafen und Insel. Steht am Fenster. Sitzt im Cafe. Kennt die Welt. Das gute im Blick. Der Garten der Lieder. Er lebt mit Herz und Stille. Der Garten der Lieder. Er redet als König und Ritter.

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Ode an das Ungewisse

So oft lag ich des Nachts im Bett, nicht wissend, warum Gevatter Schlaf mein Gemüt nicht in Ruhe versetzt. So stand ich auch, um nach den Sternen zu sinnen, ob sie mir Nachricht von meines Liebsten Befinden bringen. Doch keine Schnuppe sah ich des Nachts vorüberjagen. Da wurde mein Herz kalt und schwer und begann

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Noell und ihre Liebe

Noell, du tust mir leid wegen Luke. Die, die dich verletzt haben, tun mir leid – alle, die dir Kummer brachten. Verletzliche Menschen sind mehr als nur Menschen. Verletzliche Liebe, sie ist menschlich – wartet still auf jemanden, als wäre nie etwas geschehen. Noell, deine Verletzlichkeit ist deine Stärke. Deine Seele ist deine Härte, und

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Empfindliche Liebe

Empfindsame Begegnung von den Liebenden und empfindliche Zerlegung von beiden Herzen. Sie zeigen uns ihre empfindliche Liebe, sie lehren uns sinnlich und rapide. Empfindsame Blicke treffen sich an ihrer Grenze im hellen Schatten ihrer weißen Lenze. Ihre Lippen berühren sich in der Kürze, um zu baden in der Würze. Die empfindliche Liebe ist erreichbar –

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