Liebesgedichte

Nach dem Regen

Mitten im Satz bleibst du stehen. Auf dem Asphalt eine Schnecke, ihr Haus kaum größer als dein Daumen. Du hebst sie auf, trägst sie ins Gras und wartest, bis sie ihre Fühler wieder zeigt. Dann sprichst du weiter, genau dort, wo du aufgehört hast. Ich weiß später nicht mehr, wovon du erzählt hast. Nur noch, […]

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Kindliche Faszination

Ein Kind Wie mit Wind, Sich treiben lässt Und alles fässt. Und alles sieht Und einfach in den Tag rein liebt. Es lacht und ruft, Auch schreit und tobt. Was wäre die Welt nur ohne Kinder? Ohne Spaß? Ohne Spiel? Ohne das wär alles viel, Viel zu leise Viel zu scheu, Ohne Fried Und ohne

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Chaos

Leben das jeden Tag am Strand redet! Zeit die jeden Tag im Garten blüht! Wüste die jeden Tag im Park sitzt. Post die jeden Tag ein Herz zeigt. Und Feste, Tage, Lieder die Clowns sind. Salz das jeden Tag im Gemüse spielt. Suppe die jeden Tag mit Nudeln singt. Pfeffer der jeden Tag dem Steak

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Unnahbar

Ich kann nicht schlafen Ich denke jede Sekunde an unser lachen Belog ich mich oder dich? Gab ich dir  recht ging es mir schlecht Dieses unschuldige Lächeln in der Bäckerei Es ging viel zu schnell vorbei Wir renovieren aus Angst uns zu verlieren Ich ging Völlig übertrieben Du weisst ich könnte euch beide lieben In

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Streit

Es ist der Streit Der seit Tagen in meinem Kopf verweilt Es tat weh Zu sehen wie es dir dabei ging Ohne auch nur zu zweifeln das ich im Unrecht bin Es war davor eine so schöne zeit Lieben lachen einfach schöne Dinge machen Alles was ich will ist deine Liebe Alles was ich brauche

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Das Vanilleeis

Unter all den bunten Eissorten mit den verschiedensten Füllungen und Toppings habe ich mich für Vanilleeis mit Rosinen entschieden. Alles andere würde den Geschmack nur verderben. Ich sah zu, wie am Nebentisch Eis aus großen Schalen mit allerlei Streuseln gegessen wurde. Die Sonne fiel auf den Tisch. Es war wunderschön. Ich aß mein Vanilleeis so

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Worte

Ich brauche andere Worte Statt Tanz! Einfach nur Liebe! Statt Lied! Einfach nur Reise. Statt Kunst! Einfach nur Spiele. Statt Leben! Einfach nur Rede Um dann einfach nur zu sagen; „Der Tag gehört mir!“ Ich brauche andere Worte! Statt Zeit! Einfach nur Fliege! Statt Traum! Einfach nur Singe! Statt Idee! Einfach nur Denke! Statt Arbeit!

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Schlafende Schönheit

Mein Blick schweift immer wieder von meinem Papier auf zu dir. Dort schläfst du ruhig und seeling, Mein Herz hast du gehört fir sowieso schon für immer und ewig. Kann mich gar nicht konzentrieren, Stattdessen will ich mich in deinen Augen verlieren. Gewiss werde ich jedoch nicht aus so selbstsüchtig Gründen dich wecke, Muss meine

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Leise

Wenn du da bist, senkt die Welt ihre Stimme. Nicht aus Schwäche. Aus Zärtlichkeit. In mir wird ein Ort so warm, dass mein Vertrauen die Hände aus den Taschen nimmt und endlich nicht mehr friert.

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Nach dem Gehen

Nach dem Gehen Es war still, als ich ging. Keine Schreie, kein Drama – nur das Echo von allem, was ich zu lange geschluckt habe. Dein Schatten hing noch in meinen Gedanken, in meinem Bett, in meiner Haut. Aber ich war gegangen. Zum ersten Mal: für mich. Ich taumelte in die Leere, die Du hinterlassen

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Das Cafe

Irgendwann ist der Ofen aus. Die Welt steht auf dem Kopf. Der Mond spielt Geige. Der Berg denkt nur an Feste. Der Baum sucht den Strand. Und die Amsel ist beim Kochkurs. Und für all das fehlt die Idee. Der Satz. Die Wahrheit. Das Leben. Die Phantasie. Und Du sitzt auf der Bank. Siehst Dir

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Akrobaten

Ich gehöre zur mächtigsten Familie des Universums! Zu meiner Familie gehören Zeitreisende. Die wissen genau, was die Nudeln in Zukunft kosten. Zu meiner Familie gehören Forscher. Die wissen genau, warum ein Schmetterling lacht. Zu meiner Familie gehören Dichter. Die wissen genau, was Brumdibrum in der Poesie bedeutet. Meine Familie ist ein Geschenk an die Welt!

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Der Clown

Die Liebe ist aus! Die Kunst kaputt Der Tag dunkel. Die Ideen fern. Das Leben weg. Das Lied nur trüb. Und ich bin am Ende. Und bleibe im Bett! Der Traum ist weg! Die Welt nur grau. Die Phantasie müde. Die Sprache nur kalt. Die Uhr arm. Der Clown krank. Und ich bin ohne Idee.

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Gedreht

Ich habe an der Welt gedreht. Und das Leben war sehr schnell. Aber nicht mehr schön. Und der Himmel war riesig. Aber nicht mehr blau. Und die Zeit war reich Aber ohne Liebe. Dann hat sich nur die Welt gedreht. Und der Tag hat gelacht Und die Zeit war nur Leben. Und Freude, Frieden und

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Das Fest

Ich stehe an der Tür. Sehe wie die Sonne aufgeht. Die grünen Bäume. Den Platz mit Blumen. Den roten Zaun. Die Welt ohne Lärm. Den Tag mit Lied. In den Häusern das Licht Die ersten Leute auf der Strasse. Und wie der Tag erwacht. Wie das Leben als Fest! Ich stehe an der Tür. Sehe

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Frisch verliebt!

Frisch verliebt! Sein nicht traurig wenn gehe. Ich doch so sehr zu Dir stehe. Fensterplatz im Zug gefunden. Bist im Herzen angebunden. Er fährt an mich zu bringen. Lass den Alltag dir gelingen. Sie fühle Beide wenig Glück. Ich bin Heute noch zurück. Bernd Tunn Tetje

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Das Ende einer Beziehung

Das Ende einer Beziehung Ich liebe Dich aber Du bist nicht gut für mich. Ich liebe Dich doch unsere Beziehung ist toxisch. Ich liebe Dich aber ich verlasse Dich. Ich liebe Dich aber für mich gibt es auch eine Zukunft ohne Dich. Ich liebe Dich doch Deine Liebe kam mit Bedingungen. Ich liebe Dich doch

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Spurensuche

Wir zwei Wie wir schweigsam uns’re Füße In den nassen Sand eindrücken Und uns’re Spuren beinah Beiläufig hinterlassen. Was bleibt von uns, Wenn die Flut kommt? Du greifst hinein in meine Spur, Nimmst Sand in beide Hände Du fragst „Du fürchtest Die Vergänglichkeit?!“ Und steckst den Sand In meine Taschen. Wie oft wir stiegen Und

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