Liebesgedichte

Was ich behüten kann

Dein Kopf ist schwer geworden in meinem Schoß. Ich lasse das Buch offen. Unter meiner Hand dein Haar, an den Schläfen schon heller. So viel von dir kann ich nicht behüten. Doch jetzt bewege ich mich nicht. Als du aufstehst, bleibt im Stoff eine kleine Mulde. Ich streiche sie nicht glatt.

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Ultraviolence

„Wenn ein Mann mich jemals schlägt, werde ich ihn umgehend verlassen“, sage ich zu meinen Freunden, während das Lied „Ultraviolence“ in meinen Kopfhörern dröhnt. Ironisch, so etwas zu sagen, wenn man eine Person ist, die jegliche Art von Respektlosigkeit ignoriert, nur um sich geliebt zu fühlen. Es fängt an mit den Bemerkungen deiner Freunde in

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Der Brief

Jedes Wort wäre ein Satz. Jeder Satz wäre ein Leben. Jedes Leben wäre ein Traum. Jeder Traum wäre eine Welt. Ubd diese Welt wärst Du. Mit dem einen Brief. Mit nur der Liebe als Wort Jeder Kuss wäre ein Leben. Jedes Leben wäre ein Spiel. Jedes Spiel wäre ein Spass. Jeder Spass wäre ein Stern.

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Das Leben geht weiter!

Nackte Migräne. Ernste Glatzen. Blonde Brillen. Lahme Hoffnung. Graue Zuversicht. Stilles Chaos. Und kalte Ideen. Und kranke Interessen. Und taube Witze. Und bissige Musik. Und Worte die fehlen. Und Tage die mich sehen. Und die Plätze die zaubern. Und ein paar Kekse. Und das Leben geht weiter. Nussige Pleiten. Bärtige Zauber. Wirre Spiele. Nur müde

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Augenblick

Und als ich dich sah mit meinen müden Knochen, so unvorbereitet auf ein Treffen unserer Augen. Und so kurz — So kurz wie das Leben einem erscheint wenn der Rest bereits gelebt ist und nur noch der Abgrund vor dir gähnt. So wie deine Augen in die ich fiel. Und ich erinnerte mich als ich

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Eisernes Ei

Tau schmilzt auf einer Anhöhe, fingerspitzengenau lese ich deinen Brief, in einigen Sekunden muss es vorbei sein, der Zweifel erobert die Täler und Höhen, gib‘ mir deine Hand Geliebte, gib mir den Sand in deinen Augen. Der Beat deines Herzens, die Schlagkraft deiner Augenlider, die Sehnsucht geöffneter Lippen, lege dich neben mich, Geliebte, wir schlafen

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Die Tarnkappe

Was ist die Tarnkappe für das Leben. Ein Lächeln im Cafe. Ein Lied unter der Dusche. Ein Gespräch mit Nachbarn. Die Tarnkappe für das Leben. Und der Ärger wird nicht zum Krieg. Und die Armut redet mit der Phantasie. Und die Sprache siegt über jede Niederlage. Die Tarnkappe für das Leben. Die Zeit wo der

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Warum

Warum schreibt Gott keine Bücher vom Paradies? Weil er kein Geld braucht. Und schon berühmt ist. Und er einfach das Leben liebt. Und die Zeit, die nur denkt. Und den Frieden mag. Und die Stille. Und die Sonne weckt. Und das Glück leben lässt. Neben jedem Mensch. Warum besucht Gott keine Universität? Wird Wissenschaftler. Gibt

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Himmel auf Erden

Ich sah dich nur für einen Moment an,
doch dein Anblick riss mich aus dem Alltag. 
So außergewöhnlich, so verwunderlich,
so wunderschön und unglaublich. Du raubtest mir den Atem,
ich bekam plötzlich keine Luft mehr. 
Du fragtest mich:
„Wie sehr?
Wie sehr magst du mich?
Wie sehr willst du mich?“ Ich sagte dir, ich würde alles tun für dich, denn dein

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Das Elixier meiner Existenz

Der bloße Anblick deiner Freude, deines Lächelns gibt mir nicht nur Lebenskraft – er ist wie das Elixier meiner eigenen Existenz. Ohne dass ich mich auch nur ein Stück weit in deinem Wohlergehen oder deinem Lächeln widerspiegeln müsste, sehe ich dessen Schimmer in meinem Geist und spüre ihn mit meinem ganzen Leib. Dein Wohlergehen ist

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Ja gesagt…

Ja! Gern ja gesagt für ein Bereit. Verbunden für so lange Zeit. Ein Ehepaar wie sie verstehen. Sich auch ehren bis sie gehen. Über sie dann Christus wacht. Auch bei Tränen in der Nacht. Bernd Tunn Tetje

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Ichliebedich

Ichliebedich Verletzen wollte ich dich nicht Nein, hingegen war es meine Pflicht Dich zu schützen und zu halten Ichliebedich Nun liegst du schweigsam neben mir Und meine Gedanken sind nur bei dir Bei dir und meinem Versagen Ichliebedich Ich hoffe du kannst mir verzeihen Und mich so von meinen Fesseln befreien Die ich mir selber

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Ein Wunsch nach Wahrheit

Du ziehst mich an und stößt mich fort, ich kenne weder Ziel noch Grund. Mal suchst du meine Nähe dort, mal schließt sich plötzlich nur dein Mund. Sag, ist das Liebe oder Spiel, ein Feuer, das noch in mir glüht? Ich weiß nicht, ob davon viel blieb, wenn deine Nähe langsam flieht. Wer steht noch

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