Liebesgedichte

Oh Aphrodite

Oh Aphrodite, schaumgeboren In dich bin ich verliebt bis über beide Ohren Ich möcht` so sehr dein Schaumbad sein Aus zartem Schaum, für dich allein Darf überall dich sacht berühren Und ohne jede Gegenwehr, Lässt du dich dann von mir verführen Düfte streicheln deine Sinne Du gibst dich ganz der Wärme hin Und denkst bestimmt […]

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Ode an die Freunde

Riesig der Berg – doch mit euch zu erklimmen Mächtig der Strom – doch mit euch zu durchschwimmen Fern auch das Ziel – doch mit euch zu erreichen Freunde wie ihr – mit nichts zu vergleichen So groß auch die Not – mit euch zu bezwingen Glück und Erfüllung – wird mit euch nur gelingen

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Geschenk

Mit dir eine kurze Zeit gemeinsam zu verbringen, in der die Welt zu brennen scheint, ist ein seltenes Geschenk, ich danke dir dafür. Wenn man sich aussprechen kann, ohne gleich hitzig zu werden, die Gemeinsamkeiten finden, die uns alle verbinden, bin ich beglückt darüber. Wer gut zuzuhören vermag und darüber nachzudenken bereit ist, trägt sein

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Die Unsichertheit

Lassen wir uns so verrückt machen? Ist diese Welt ein Geschenk? Laufen wir vor unseren Problemen davon? Ich nehme meine wenigen Sachen Auch wenn ich nicht mehr nachdenk’ Gibt es nun kein Pardon Ich setz’ jetzt alles voran Es ist keine Zeit Angst zu haben Die Reise tret’ ich an Doch was ist, wenn es

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Schwiegermütter

Verkannt gehasst beschimpft als Ziege, lästig wie die Stubenfliege, manchmal wie der Klotz am Bein, wenn man sie hat nicht immer fein. Niemand hat sie immer gern, sie sind nicht jedermanns Augenstern, sie haben ein Herz doch zeigen sie es nicht, spielen manchmal gerne den Bösewicht. Und haben, oh Wunder auch gute Seiten, mit ihnen

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Wahre Liebe

Du verdienst es abgöttisch geliebt zu werden, du bist mehr als dieser eine Engel auf Erden. Jeder deiner Atemzüge bedeutet pures Glück, jedes Mal wenn du gehst, hoffe ich innerlich du kommst bald wieder zurück. Zurück zu mir, zurück zu uns – unsere Liebe ist die schönste weltliche Kunst. Ich fühle mich bei dir mehr

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Pseudoanonymius

Ein Pseudoanonymius, der fabulieren wollte Begehrte einer Muse Kuss, daß sie ihm helfen sollte Das Blatt Papier, so weiß und leer mit Worten zu bedecken Als Dichter wollte er nicht mehr sich anonym verstecken Die Muse bietet ihm sogar, was eigentlich nicht üblich ist Ihr rotes Musenlippenpaar, da hat er sich wohl festgeküsst Jetzt wo

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Herzraub

Der Kindheit Trug ist längst verraucht, In graue Klüfte abgrundtief getaucht. Doch ob der Lenz auch flieht in Hast, Mein Herz trägt all die Flammenlast! Die Nächte eisig, starr und blind, Wie heult um mich der kalte Winde. Mein Sehnen schreit nach deiner Gunst, Verzehrt im Wirbel purpurroter Lust. Und schlägt das Schicksal auf mich

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Mein Ziel

Jugendbilder, verflogen wie die Zeit, Mein Wunsch brennt immer noch ganz leicht. Dort drinnen, wo einst Feuer tobte nicht, Vielleicht erstrahlt bald neues Hoffnungslicht. Wenn dein Lächeln mir Gefühl erweckt, Mein Herz in Flammen neu den Weg entdeckt. Und Liebe wacht in Gottes Auge mild, Dann kann ich’s kaum erwarten, herzerfüllt. Oh weh, die Nächte

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So

Du liebst leise, wie man die Tür schließt, damit das Kind nicht aufwacht. Wie man Tee noch einmal warm macht, ohne zu fragen, ob es sich lohnt. Du fragst nicht viel. Du drängst nicht. Du bleibst. Die Angst verliert ihr Gewicht, und die Nacht wird bewohnbar.

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Tschüss

Ich hätte dich doch küssen sollen. Der Tag war wirklich schön gewesen. Ich wollt, ich könnt‘ Gedanken lesen. Jetzt bleibt mir nichts, als dumpf zu schmollen. Hast du denn auch mich küssen wollen? Der Wein war herb und auserlesen. Wir haben Gedichte vorgelesen. Ich wollte dich nicht überrollen. Du machtest es mir nicht so leicht.

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Du wusstest es

Als ich dich sah, verstummte mir das Wort, als hätte sich die Zeit in dir verdichtet. Ein Augenaufschlag: ich ergab mich dir sofort. Du hast mein Herz mit deinem Blick belichtet. Ich stand und wusste nicht mehr, wer ich war, nur dass dein Blick mich durch und durch erkannte. So nah warst du, und doch

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Umami

In Mimik deiner Augen Drehen Gedankenkarussele die Körpersprache emotionaler Explosionen. Wie am Meer nur mit einem Zwinkern das Blinzeln von der Sonne hinterlassen, mach die Augen zu oder tauche in die Wassertiefe, Wie die Früchte für Sekunde ihren Saft auf der Haut verlassen, Wische weg oder falle in die Zitronensäure, Ob Zitronen süß sein könnten

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Mystische Uhren

Hindurch getanzt Weit hinter die Uhren dieser Zeit Bereit fürs andere Dasein In dem erfülltes Leben auf sie wartet Auf der Bühne Vordergrund Der Magier, verzaubert er das Publikum Mit seiner Show der mystischen Uhren Öffnet sich die Tür zur anderen Dimension Ein Blick ins Unbekannte mit Erstaunen So tanzt auch das junge Paar Auf

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Gefangen

Gefangen aufstehen und weitergehen leichter gesagt als getan ich versuch es immer wieder doch irgendwann fehlt auch mir der elan hab keine kraft mehr zu schweigen und still zu hoffen will wieder glücklich sein und lachen doch erst bei dir mit der tür ins haus krachen dir alles sagen was ich so lange unterdrückte jeden

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Das Ankerlicht

Das Licht des Tages verblasst in Grau, die Welt wird leise, kühl und weit. Doch in dem Sturm, geliebte Frau, schenkst du mir Unbesiegbarkeit. Es ist kein Schwur aus dünnem Glas, kein Wort, das nur im Licht besteht. Es ist das Schweigen, das die Angst vergaß und Liebe, die niemals verweht. Denn wenn die Zeit

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Das Leuchten deiner Spur

Etwas an dir, wie du dich bewegst, als ob du die Erde mit Sanftmut pflegst, zieht mich zu dir, ganz ohne ein Wort, als trüg mich mein Herz an den richtigen Ort. Etwas an dir bleibt für immer bestehen, wenn deine Schritte im Winde verwehen. Ein Blick und ein Hauch, ein heimliches Flehen, sie lassen

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Zeit der Liebe

Es ist die Zeit, in der die Herzen fliegen, wenn Hoffnung, Mut und Zärtlichkeit uns wiegen. Komm, reich mir deine Hand, lass Nähe sprechen, bis alle alten Zweifel leise zerbrechen. Durch helle Morgen, über weite Felder führ ich dich mit in tiefe, stille Wälder. Wer bist du tief im Kern, was hat dich geprägt? Wer

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Hassliebe

Ich hasse, dass ich dich noch liebe Doch liebe was ich hasse Es war nicht Frieden den ich kannte Sondern Liebe die mich hasste Deswegen sag ich, ich hass Liebe Doch in Wahrheit ist es eine Hassliebe Denn Liebe hasst mich Doch ich liebe den Hass

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