Naturgedichte

Glücksmomente

Abschiednehmen am frischen Grab, aber ich bin nicht allein. Den Mondaufgang in tiefer Stille beobachten und ein Lied anstimmen. Das wilde Zwitschern einer ganzen Spatzenschar als Chor der Natur wahrnehmen. Wenn ein kleiner Rinnsal den Berg hinabläuft und du die Melodie vernimmst. Der Kuss von der Geliebten, kurz nur und sehnsuchtsvoll, ich bin dein und […]

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Am See

Wie schön ist’s die Wellen zu sehen, Sie kommen langsam heran Ganz bis ans Ufer sie gehen, Und zieh’n mich in ihren Bann. Wie schön ist’s die Wellen zu hören, Sie überschlagen sich am Sand Des Ufers und sie betören Mich mit dem vertrauten Klang. Schön ist’s bei den Wellen zu sitzen, Wenn die Sonne

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Frühlingserwachen

Erste Knospen an den Zweigen wollen schon im Februar zeigen, dass der Frühling bald beginnt, Eis und Schnee vorüber sind. Der Himmel zeigt ein and’res Blau, wenn ich jetzt in die Höhe schau, ein laues Lüftchen um mich weht. Sehr hoffnungsfroh der Mensch jetzt steht und an die Zukunft gerne denkt, die Sonne ihm jetzt

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Mensch und Natur

Ob Regen, Schnee oder auch Sonne – am See zu sein ist immer Wonne! In Wald und Hügeln eingebettet er Wand’rer vor dem Durst errettet. An seinen Ufern kannst Du laufen manch‘ Stunde durch die Blätterhaufen. Dann sitzt Du auf dem Bänkle gern den Blick am See und in die Fern‘. Im Hintergrund die Berge

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Die Piratin in der Taverne II

Die sehnliche Taverne war voll von linden Mäusen. Sie liefen doch drinnen wie die Zaubergeister herum. Man spürte den Geruch von der toten, sanften Ratte, die eine falbe Katze zu fangen schien, heute früh. Das Spinnennetz schmückte doch die zierliche Taverne. Eine Spinne schlief unendlich, wie ein Uhu, ruhig. Ein Papagei sehnte sich nach mancher

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Die Piratin in der Taverne II

Die sehnliche Taverne war voll von linden Mäusen. Sie liefen doch drinnen wie die Zaubergeister herum. Man spürte den Geruch von der toten, sanften Ratte, die eine falbe Katze zu fangen schien, heute früh. Das Spinnennetz schmückte doch die zierliche Taverne. Eine Spinne schlief unendlich, wie ein Uhu, ruhig. Ein Papagei sehnte sich nach mancher

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Das Wunder aus der Frühlings Erde des Frühlingsweg

Es war Zuhause nahe dem Teich die Wolken hoch am Horizonte gleiten, vom Kirchturm laut erscholl verheißungsreich mit süßem Ton das Kirchturm läuten. ————————– Wie schmelzend` Silber glitzert Teich – einher zwei Enten schwammen auf des Teiches Spiegel, ein Elsterpaar flog durch das Lüfte Meer im Taktschlag ihrer schwarzen Flügel. ———————— Entfesselt scheint des Frühlings

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Fastnacht im Winter

Noch steht der Winter über dem Land, klar und unbewegt im bleichen Licht. Die Felder tragen ihr schweigendes Maß, die Bäume ragen, ernst und nackt, als hielten sie Zwiesprache mit dem Himmel. Doch plötzlich – im Herzen der kalten Ordnung – regt sich ein Klang. Nicht laut zuerst. Ein fernes Pochen nur, wie Erinnerung an

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Der Winter überlegt!

Der Winter, der Winter, hat plötzlich beschlossen: „Es wird jetzt gefroren – der Sommer ist flossen.“ Er rüttelt am Fenster, er schüttelt die Tür, als sagte er streng: „Ein bisschen Manier!“ Er malt an die Scheiben Kristalle mit Schwung und denkt dabei heimlich: „Wie herrlich – wie jung!“ Er friert uns die Nasen, er knackt

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Der Winter kommt

Der Winter, der Winter, zieht leise ins Land, mit silbernem Schleier und frostiger Hand. Er rüttelt am Tore der nächtlichen Welt, dass träumend der Himmel sein Sternenzelt hält. Er streift durch die Wälder, durch Hügel und Tal, lässt schweigend erstarren das rauschende Mahl. Er haucht an die Fenster sein flüchtiges Bild, bis innen das Kerzenlicht

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Im Werk des Winters

So ordnet sich die kalte Macht, nicht hart – nur klar in ihrer Nacht. Sie nimmt zurück, was überstand, und legt es still in ihre Hand. Was zu viel war im lauten Licht, verliert im Frost sein Übergewicht. Die Felder schweigen weit und rein, und lernen wieder Maß zu sein. Denn was der Winter leise

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Beratung der Schneegänse

Die arktischen Schneegänse verließen Flur und Feld. Sie hatten offenbar beschlossen: „Hier ist es doch zu kalt für Welt.“ Der Wind war streng, der Teich war hart, der Bauer murrte leis. Da sprach die Gans: „Man reist, bevor man ganz vereist.“ Sie ordneten sich schnatternd ein, in wohlerprobter V-Formation. „Der Frühling kommt? – Mag sein.

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Warten auf den Morgenwind

Am ersten Hauch des Tages stand ich am stillen Meer. Die Nacht verließ ihr dunkles Lager, und ihre Last war nicht mehr schwer. Ich warte auf den neuen Himmel, auf Wege, die noch unbenannt, auf Wellenlicht, das neu nun schimmert und Sonne, die mich wiederfand. Spürst du, wie sich die Welt erhebt, wenn leise Frühling

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Hoffnungen

Dichter vereinigt euch, die Welt gehört der Menschheit, Künstler malt gemeinsam, und ihr Musiker spielt das Lied von unserem Morgen. Schreiben wir alle die alten Worte gegen dunkle Mächte, finden wir uns zusammen in neuen Gedichten, sprechen wir gemeinsam, denn die Wahrheit bahnt sich immer noch einen Weg durch das Dickicht all dieser Lügen, Freiheit

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Meerweh

Häng dein Haar in den Salzwind. Nichts duftet besser als Meer. Barfuß im Sand wie ein Kleinkind lauf‘ den Wellen hinterher. Es spritzt und zischt und tost und schäumt. Davon hast du schon lang geträumt. Du fühlst dich neu, fast schaumgeboren. Du hast dein Herz an das Meer verloren. Geheimnisvoll und wunderschön, so sollen dich

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Frühlingsgefühle

Die Sonne lacht, Ein gold’ner Glanz erwacht, Der Frühlingswind, so sanft durch die Zweige weht, Das Glücksgefühl, das jetzt im Herzen ersteht. Ein wisperndes Lied, das leichte Freude in Herzen bringt, In jedem Blatt, das frisch zum Leben schwingt. Die Bäume rascheln, tanzen im lauen Wind voller Lust, Mit jedem Hauch spür’ ich die Brise

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Am See

Wie schön ist’s am Ufer zu wandern, Im Nebel – den See seh ich nicht. In Gedanken bin ich bei andern, Doch ansprechen muss ich sie nicht. Das Wasser – zu kalt für die Füße, Trotz Nebel die Sonn‘ lacht mich an. Von ferne ich Dich jetzt grüße Und hab meine Freude daran. Des Himmels

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