Wintergedichte

„Wo Herbst verstummt und Winter spricht“

Der Herbst geht leise über’s Land, zieht warmes Licht aus jeder Hand. Ein letzter Glanz im Dunst der Zeit, als riefe er: „Sei still, bereit.“ Die Tage sinken früher sacht, der Abend trägt nun Wintertracht; ein erster Hauch von kaltem Grund weht in das späte Sonnenrund. Die Bäume stehen ernst und klar, ihr Schweigen klingt

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Die große Lawine

Terek ein georgischer Fluss 623 km, lang welcher auch die 600 Meter hohe Darialschlucht an einigen Stellen nur acht Meter breit, durchfließt. oft geschehen Dinge von denen viele, nichts mitbekommt. Und so verschwindet schon einmal ein ganzes Dorf, mit Menschen, Häusern und Vieh, so als hätte es diese nie gegeben. ——— Gedicht – Nr. 071

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Schnelle Langsamkeit

Die Zeit vergeht ohne Tempo Sie hat weder Eile noch Weile Eine ständige Bewegung Eine ständige Vergangenheit Dazwischen steht die menschliche Seltenheit Jedes Leben mit tickender Uhr Verlangen verlangsamt sie Erleben beschleunigt sie Langsam ist Leiden Schnell ist Vergnügen Tausende Jahre als eine Erinnerung Eine Erinnerung als tausende Jahre   Kein Verlangen, kein Erleben Kann

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Schnelle Langsamkeit

Die Zeit vergeht ohne Tempo Sie hat weder Eile noch Weile Eine ständige Bewegung Eine ständige Vergangenheit Dazwischen steht die menschliche Seltenheit Jedes Leben mit tickender Uhr Verlangen verlangsamt sie Erleben beschleunigt sie Langsam ist Leiden Schnell ist Vergnügen Tausende Jahre als eine Erinnerung Eine Erinnerung als tausende Jahre   Kein Verlangen, kein Erleben Kann

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CARPE DIEM

Oh Captain, my Captain, ich sehe euch. Von hier oben sehe ich euch, und die Welt wirkt neu. So groß! So weit! So unendlich weit und anders. Der Schnee ist weißer, der See ist weiter, und der Wald ist mein Heim. Oh Captain, my Captain, ich möchte noch einmal bei euch sein, doch ich kann

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Des Fiedlers wundersames Erlebnis

————— Auf Heimweg – Fiedler sacht von einem Hochzeitsschmaus, war unterwegs zur späten Nacht und wollte nur nach Haus. —————————– Im Forst erblickt er Lichtschein bald hört Stimmen – lauten Schall, wo sonst nur Bäume tiefster Wald sieht Gasthaus – lärmend Schwall. ———————- Ein Wirtshaus herrlich wundersam das Bauwerk schlägt ihn gleich in Bann, solch

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Zweifel

Manchmal weiß ich nicht, wofür ich hier bin. Weiß oft nicht, worin liegt mein Sinn. Weiß dann nicht mehr weiter, wäre gern nicht ernst, sondern heiter. Fühl mich unverstanden und allein, in dieser dunklen Welt einfach ziemlich klein. War das alles, was mein Leben mir bringt? Traurigkeit meinen Tag durchdringt. möchte alles lassen, könnte vieles

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Graue Zeit

Irgendwie schon wieder ist sie nun da, graue Zeit, der Himmel zu selten klar, Stimmung versteckt sich in Dunkelheit, es ist nicht die schönste Jahreszeit, nasskalte Tage verhindern das Licht, dicke Jacken sind nun wieder Pflicht, das Leben im Grünen leider zu Ende, man gibt sich nicht mehr die Hände, eisige Blicke überall verhindert Lachen,

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