Der neue Krieg

Der Erdboden will mit Blut getränkt sein, durstig wie er ist. Der Herrscher im Osten opfert alle Soldaten auf dem Altar seiner Selbstherrlichkeit. Unbemannte Dronen durchkreuzen den Luftraum, hungrig auf ihre Beute. Es kämpfen Maschinen gegen Maschinen, der Mensch ist bloß noch nebensächlich. Die Zivilbevölkerung leidet jeden Tag wenn die Raketen in Wohnungen einschlagen. Wer

Der neue Krieg Weiterlesen »

Die Elektrizität

Die Elektrizität ist heute unentbehrlich, aber dennoch bei falscher Handhabung gefährlich. Im Alltagsleben sie uns immerzu begleitet und ein äußerst angenehmes Leben bereitet. Jedoch auch so manches Mal recht negativ verfährt, unser Leben im erheblichen Umfang erschwert. Jeden Morgen man mit enormer Spannung aufsteht, dann widerwillig zu seiner Arbeitsstelle geht. Den ganzen Tag gegen den

Die Elektrizität Weiterlesen »

Der Ladenhüter

Mit scharfen Augen, denen nicht entgeht, gibt er in einem Kaufhaus Obacht. Als Kunde getarnt, seine Runden dreht, das Geschäft stets gründlich überwacht. Kaufhausdetektiv sich dieser Mensch nennt, der die Kunden im Auge behält. Sobald er nun einen Diebstahl erkennt, rasch den Dieb für sein Vergehen stellt. Da in den Kaufhäusern viel geklaut wird, ein

Der Ladenhüter Weiterlesen »

Platonische Liebe

Er liebt eine Frau und sie verehrt, allerdings nur streng platonisch. Auch sie ihn innig liebt und begehrt, doch lediglich illusorisch. So bleiben beide stets unberührt und keiner findet es tragisch. Da man den anderen nicht verführt, ist ihr Sex rein vegetarisch.

Platonische Liebe Weiterlesen »

Time passed

Little me Would she be proud of me? Do I want her to be proud of me? And then I realized, I actually don’t really know a lot about myself, Ever since I can remember I wanted to be somebody else. I don’t know much about her, All we share is the sadness in our

Time passed Weiterlesen »

Erfolg durch Ausdauer

Menschen sollten im alltäglichen Leben, wenn´s mal schwierig wird, nicht so schnell aufgeben. Trotz ihrer arg angegriffenen Nerven, die Flinte auf keinen Fall ins Korn werfen. Sich ohne Selbstmitleid zusammenreißen, sowie mit Ehrgeiz versehen, durchbeißen. Wer der Konfrontation gewachsen ist, die Angst, den Kürzeren zu ziehen, vergisst, kann schließlich auch mit rhetorischen Gaben und wichtiger

Erfolg durch Ausdauer Weiterlesen »

Der Brotkrümel

Brotkrusten werden niemals zur Gewohnheit. Es gibt zu wenige von ihnen. Doch die Vorfreude auf sie gleicht dem Duft von frisch gebackenem Brot. Vorfreude kennt keine Melancholie. Ich würde den Duft des Brotes gern länger einatmen, bevor ich davon koste. Doch da packst du den Brotkrümel schon für die Reise ein. Er wird reichen, um

Der Brotkrümel Weiterlesen »

Zyklus: Im Schatten der Sucht

1. Verführung (Der grüne Tisch) 2. Gewöhnung (Alkohol – ein falscher Freund) 3. Innere Abhängigkeit (Der Schatten im Glas) 4. Allgemeiner Blick auf Drogen (Drogen) 5. Das persönliche Schicksal (Mein Freund) 6. Der völlige Absturz (Im Schatten der Nadel) 7. Die gesellschaftliche Wirklichkeit (Bahnhofsviertel) 8. Rückblick und Erkenntnis (Endstation Amsterdam) 9. Epilog – Hoffnung (Träumerisches

Zyklus: Im Schatten der Sucht Weiterlesen »

Doppelfehler

In der real existierenden Marktwirtschaft kommt es zu Überangebot an Arbeitskraft, denn die Chefs können automatisieren, es gibt Roboter. Personal braucht man immer weniger, und die, die noch Arbeit haben, spuren, sie haben Angst, den Job zu verlieren.

Doppelfehler Weiterlesen »

Lichter

Der Baum steht nicht deshalb, weil der Sturm ihn übersieht. Er kennt das Knacken in den Ästen, die Nächte, in denen der Wind ihn bis ins Mark durchblättert. Am Morgen sortiert er das Licht zwischen den Zweigen. Ein Blatt nach dem anderen. Was fehlt, macht ihn nicht kleiner. Nun lässt er mehr Himmel hindurch.

Lichter Weiterlesen »

Der grüne Tisch

Der Wagen glänzt im Abendlicht, als kenne er die Zweifel nicht. Die Grenze liegt nur eine Stunde fern, dort glimmt am Himmel schon ein Stern. Ein Portier öffnet leis die Tür, als wartete das Glück schon hier. Der Teppich schluckt den letzten Schritt, ein Lächeln geht im Saal gleich mit. Der Croupier nickt mit höflichem

Der grüne Tisch Weiterlesen »

Worte

Ich brauche andere Worte Statt Tanz! Einfach nur Liebe! Statt Lied! Einfach nur Reise. Statt Kunst! Einfach nur Spiele. Statt Leben! Einfach nur Rede Um dann einfach nur zu sagen; „Der Tag gehört mir!“ Ich brauche andere Worte! Statt Zeit! Einfach nur Fliege! Statt Traum! Einfach nur Singe! Statt Idee! Einfach nur Denke! Statt Arbeit!

Worte Weiterlesen »

Frausein

Das Leben einer Frau, 
allzu verkleidet, ein Mensch von allen Seiten beneidet. Mutter, Tochter und Ehefrau spielen, während sie mit Blicken auf dich zielen. Tag um Tag dein bestes geben, doch niemals wird sie wie der Mann leben. Ein Generationenvertrag, der gehört verboten, doch wann wird man ihn lösen, diesen Knoten? Wann wird man sprechen

Frausein Weiterlesen »

Schlafende Schönheit

Mein Blick schweift immer wieder von meinem Papier auf zu dir. Dort schläfst du ruhig und seeling, Mein Herz hast du gehört fir sowieso schon für immer und ewig. Kann mich gar nicht konzentrieren, Stattdessen will ich mich in deinen Augen verlieren. Gewiss werde ich jedoch nicht aus so selbstsüchtig Gründen dich wecke, Muss meine

Schlafende Schönheit Weiterlesen »

Friedenszyklus

Wiederkehr Er war ein Schreiner, wie schon der Vater vor ihm. Der Duft von Fichtenholz gehörte zu seinen Händen, lange bevor Pulver und Rauch sie zeichneten. Die Werkbank war seine Welt, nicht das Gewehr. Ein Hobel sprach leiser als jeder Befehl, und aus einem Brett entstand mehr Zukunft als aus allen Parolen. Dann kamen Arbeitsdienst,

Friedenszyklus Weiterlesen »

Wind

Draußen weht er Hitze vertreibt er Gut tut er Sanft ist er und streichelt uns Das Schwüle vertreibt er Gut tut er Die Bäume bewegt er Rauschen bringt er hervor Gut tut er Gut tut er Heute und bei Hitze Aber er kann auch anders …

Wind Weiterlesen »

Ode an meinen Ventilator

Die Sonne scheint und es ist heiß Denn Sommer ist’s, wie jeder weiß Doch was zu viel ist, ist zu viel Weil SO VIEL Grade niemand will! Am See die Touris matten Mutes Sie tun mit Eis sich etwas Gutes Und schwitzen müde vor sich hin „Zum Glück im Schatten ich jetzt bin!“ Kein Windchen

Ode an meinen Ventilator Weiterlesen »