Der schlaue Flamingo

Ein kleiner Flamingo mit rosa Gefieder Setzt sich auf dem Schilf hernieder – Kam geflogen von weit her, Über Wüsten und das Meer – Mama Vera heißt sein Ziel! Gratuliert von Herzen viel: Glück und Freude solln sie leiten, Durch das neue Jahr begleiten! Als Lehrerin ist sie ein Ass – Kein Schüler, der dies […]

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Unterschiedliche Lebensabende

Ein englischer Rentner um neun Uhr aufsteht und genüsslich einen Scotch zur Brust nimmt. Danach nun mit Freunden zum Golfspielen geht, sich so für seinen Lebensabend trimmt. In Frankreich der Rentner um zehn Uhr erwacht, trotz der frühen Zeit schon der Bordeaux fließt, sich dann geschwind auf den Weg zur Freundin macht, zu zweit man

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Die Macht der Macht

Mit Laserschwert durch Zeit und Raum, Das ist des Jedis größter Traum – Zu jagen die Dunkle Seite der Macht – Feinde der Republik – Nehmt euch in Acht! Den großen Kampf, Julian will gewinnen! Das Imperium gilts zu bezwingen! Der Sternenjäger steht bereit – Auf gehts zum letzten großen Fight! Der Todesstern ist Julians

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Mit Freude singen

Ein Mensch, der mit großem Vergnügen singt, anderen mit Freude ein Ständchen bringt, singt in einem Chor, aber auch allein, bekanntlich können Lieder Brücken sein. Steht mal eine Geburtstagsfeier an, man auch ihn als Sänger bewundern kann. Den Text seiner Lieder er nie vergisst, weil Textsicherheit seine Stärke ist. Seine Stimme immer gewaltig klingt, die

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Die fünfte Jahreszeit

In ein paar Wochen, „Knall auf Fall,“ beginnt bereits der Karneval. Die Narren außer „Rand und Band,“ nehmen das Zepter in die Hand. Mit Pappnase und Heiterkeit, beginnt die „fünfte Jahreszeit,“ in der immer hochmotiviert, Prinz Karneval prunkvoll regiert. Ist daher in der Session, die enorm wichtigste Person. Überall geht es nun hoch her und

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Die Märchenfee

Sie ist eine Frau, die den Männern gefällt, sieht aus wie eine Fee aus der Märchenwelt, manches schöne Märchen ihr Leben bestimmt, deshalb sie die Wahrheit nicht richtig ernst nimmt. Getreu dem Märchen aus Tausendundeine Nacht, sie die Männerwelt ganz gehörig verrückt macht, eine erotische Augenweide ist, mancher Mann ihr recht gierig aus der Hand

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Othello

Können diese Augen lügen? Kann mich etwas mehr vergnügen als dein eleganter Gang? Uns’re Freundschaft währt schon lang. Du bist clever, sanft und fröhlich, einfühlsam, verspielt und höflich. Du beschenkst mich jeden Tag. Dein koketter Wimpernschlag bringt mich stets erneut zum Lachen. Mit dir kann ich mich nicht verkrachen. Und bin ich traurig, merkst es

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Unterwegs zwischen den Welten

Ich glaube oft, ich war schon viele, und viele waren auch schon ich. Die Seelen wechseln ihre Kleider, und viele Kleider gab’s für mich. Manche Erfahrungen und Träume verraten, ich bin unterwegs. Ich ging bereits durch viele Räume, durchlebte viele Leben stets. Ich möchte wirklich weise werden am Ende meiner langen Reise. Dann wird‘ ich

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Nie genug

Nie genug Wärme, nie genug Licht, nie genug Weite, gereicht hat es nicht. Deine Seele bleibt hungrig nach Zuversicht. Nichts sättigt die Sehnsucht. Nichts heilt durch Verzicht. Du fühlst dich eingepfercht in dir, starrst schmachtend auf die Ausgangstür. Warst immer schon zur Flucht entschlossen. Doch diese Tür war nie verschlossen.

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Erinnerungssplitter

Als mein Blick bei dir stehen blieb, warst du mir sofort ein Zuhause, wo meine Unruhe ruhen durfte. Ich fühlte ein Ja, das nach einer langen Reise durch mehrere Leben angekommen war, Wir erkannten uns, ohne uns zu kennen, und wir wussten, wir waren uns schon einmal Schicksal.

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Zauber der Nacht

Im Junimond tanzen Glühwürmchen, zarte Lichter im Einklang zur Dämmerung, wie flüchtige Träume, die leuchten, umarmt von einer lauen, warmen Nacht. Grillen singen ihr sanftes Lied, ein Konzert der Natur im abendlichen Schatten, das Gras wiegt sich im Rhythmus der Zeit, und die Luft duftet nach Natur und Leben. Meine Seele findet Frieden unter Sternen,

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Sterne der Stärke

In Nächten, wo der Mond meine Träume in Schatten malt, erkenne ich mein Alter, wie es auf meine Seele strahlt. Die Furcht vor Schwäche schleicht durch den Traum, die Unabhängigkeit bleibt ein stummer Raum. Das Flüstern meiner Gebete steigt zum Universums Licht, wo Engel sich in stillen Kreisen an mich schmiegen. Ihr Glanz, mein Trost,

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Machtgehabe

Pechschwarz befleckte Hände im Gesudel der Politik. Die Fratze der Macht scheint hervor hinter der Maske. Es war einmal, eine Verfassung, wie im Märchen, und wir glaubten daran. Wie fromme Schafe gingen wir zur Wahlurne und fühlten uns zufrieden. Der Dämon ist wieder auferstanden im Namen der Freiheit, mit der Peitsche in der Hand. Das

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Lebensreise

Nicht genug und trotzdem zu viel, irgendwie speziell und doch ohne Stil. Oft zu laut und dann wieder viel zu leise, ohne Auf und Ab keine Lebensreise. Zu präsent, trotzdem unsichtbar! Wünsch mich hin um mich zu fragen, was will ich da? Irgendwie ungern allein sein, um dann einsam zu zweit zu sein. Groß träumen,

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Fleiß und Faulheit

Morgen, morgen, aber keineswegs heute, sagen bekanntlich alle faulen Leute, denn bereits morgen steht wieder ein Tag an, an dem man doch alles erledigen kann. Den Hintern rechtzeitig zu heben ist schwer, der Faule schiebt gerne alles vor sich her. Der Fleißige sich zu seiner Arbeit zwingt, weil sich zu regen, letztendlich Segen bringt. Sein

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Maßhalten

Weil Essen und Trinken Leib und Seele zusammenhält, mal hin und wieder Maß zu halten, besonders schwerfällt. So isst und trinkt man maßlos, was einem am besten schmeckt und den täglichen Kalorienbedarf mehr als nur deckt, nach den köstlichen Leckereien bedenkenlos greift, obwohl der Bauch schon anschwillt und die Hose am Bund kneift. Folglich der

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Wege und Gründe suchen

Ein Mensch hat sich viel vorgenommen, will schließlich Erfolg verbuchen und ist zu dem Entschluss gekommen, hierfür einen Weg zu suchen. Diesen Weg er dann letztlich auch fand, unbändiges Streben zeigte. Doch die Mühen nahmen überhand, sein eiserne Wille streikte. So verlor dieser Mensch schnell die Lust, denn es lief nicht mehr richtig rund und

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Vegetarisch

Ein Vegetarier sitzt mit am Tisch, verachtet Wurst und Fleisch, isst keinen Fisch. Drum hat man auf diese Kost verzichtet, echt leckeren Salat angerichtet und außerdem etwas Gemüse und Kraut, der Vegetarier jetzt genussvoll kaut. Weil er das Nutzvieh gutmütig verschonte, man ihn noch mit einem Schmankerl belohnte. Schließlich ist ein Vegetarier Genießer und nicht

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Dein letzter Gang

Es sei nun Dein letzter Gang teiltest Du mir mit. So tapfer und so entschlossen. Nicht nach jedem Strohhalm greifend, in Gedanken längst vom Jetzt abschweifend. So vieles wird für Dich nun unwichtig, das Wesentliche aber bleibt immer richtig. Unzählige Male warst Du mir nah, in Kummer und Sorgen kraftgebend da. Meinen Dank für die

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Es allen recht machen

Ein Mensch kommt bei anderen meist gut an, weil er nicht konsequent nein sagen kann. Wird selbst bei enormen Unbehagen, nicht so schnell eine Bitte ausschlagen. Sich immer dezent im Hintergrund hält, eigene Bedürfnisse zurückstellt. Findet für jeden den richtigen Ton und ist die Gutmütigkeit in Person. Viele Mitmenschen ihm blind vertrauen, drum häufig auf

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