Umami

In Mimik deiner Augen Drehen Gedankenkarussele die Körpersprache emotionaler Explosionen. Wie am Meer nur mit einem Zwinkern das Blinzeln von der Sonne hinterlassen, mach die Augen zu oder tauche in die Wassertiefe, Wie die Früchte für Sekunde ihren Saft auf der Haut verlassen, Wische weg oder falle in die Zitronensäure, Ob Zitronen süß sein könnten […]

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Der Poet

Im Rinnsal der Zeiten, in Träumen versenkt, lauscht er dem Flüstern, das niemand erkennt. Ein Tropfen aus Dämmer, ein Funken aus Nacht – er trägt sie ins Lied, das heimlich erwacht. Er webt aus dem Schweigen ein zartes Gespinst, aus Schatten der Seele, aus Staub alter Wege. Er horcht auf das Wispern der Welten im

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Schatten im Glanz

Der Asphalt atmet die kalte Nacht, während die Stadt im Lichte erwacht. Ein Schatten kauert stumm im Wind, wo alle Hoffnungen verloschen sind. Sie bittet leise nur um ein Wort, doch jeder scheucht sie wieder fort. Man hastet weiter, den Blick verbrannt, als hätte man sie nie gekannt. Das Fenster glänzt im warmen Schein, man

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Mystische Uhren

Hindurch getanzt Weit hinter die Uhren dieser Zeit Bereit fürs andere Dasein In dem erfülltes Leben auf sie wartet Auf der Bühne Vordergrund Der Magier, verzaubert er das Publikum Mit seiner Show der mystischen Uhren Öffnet sich die Tür zur anderen Dimension Ein Blick ins Unbekannte mit Erstaunen So tanzt auch das junge Paar Auf

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Meerweh

Häng dein Haar in den Salzwind. Nichts duftet besser als Meer. Barfuß im Sand wie ein Kleinkind lauf‘ den Wellen hinterher. Es spritzt und zischt und tost und schäumt. Davon hast du schon lang geträumt. Du fühlst dich neu, fast schaumgeboren. Du hast dein Herz an das Meer verloren. Geheimnisvoll und wunderschön, so sollen dich

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Sofortiges Handeln

Er lebt ohne jeden Frust, mit enormer Lebenslust, zwar fällt ihm nicht alles leicht, hat dennoch sehr viel erreicht. Als ständiger Optimist, seine Zweifel schnell vergisst, nicht stets alles zu schwarz sieht, sich lieber richtig reinkniet. Dieser Mensch sein Bestes gibt, nichts auf die lange Bank schiebt, niemals lauthals debattiert, sondern schnellstens reagiert. Sofort zu

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Sprachlos

Ich vermiss Dich ohne Frage, nicht nur heute- alle Tage. Hast weiter einen Platz in mir, wenn ich auch viel verlier. Du bleibst im Hier. Ich vermiss Dich ohne Frage, nicht nur heute- alle Tage. Wenn man mich fragt: Wieso bloß? Macht mich das ganz sprachlos! Ich vermiss Dich ohne Frage, nicht nur heute- alle

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Gedanken ans Feuer

Zündet wortlos ein kleines Feuer an, nicht größer als eine Handfläche – still, warm, lebendig. 🔥 Kein Wind, kein Lärm, nur das sanfte Knistern von trockenem Holz, das sich langsam in Glut verwandelt. Siehst du das Flackern? Es tanzt nicht für uns, es tanzt nicht gegen uns. Es tanzt einfach, wie das Leben. Ich lege

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Im Vorraum des Glanzes

Wir rauchten einst den Nebel der Flucht, verloren im Schweigen der inneren Sucht. Heut trinken wir bitter, was gestern begann, vergessen als Trost, so gut man es nur kann. Wir drehen uns weiter im Karussell der Mode, getriebene Träumer im flackernden Code. Was glänzt, wird begehrt, was still ist, verliert, ein Spiel, das sich selbst

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Gefangen

Gefangen aufstehen und weitergehen leichter gesagt als getan ich versuch es immer wieder doch irgendwann fehlt auch mir der elan hab keine kraft mehr zu schweigen und still zu hoffen will wieder glücklich sein und lachen doch erst bei dir mit der tür ins haus krachen dir alles sagen was ich so lange unterdrückte jeden

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Vom ackerton zum Himmelslicht

Vom Ackerton zum Himmelslicht, die alte Not das Herz nicht bricht. Mit Freude geh’ ich nun den Gang, begleitet von der Zither Klang. Die Treue zu mir selbst erwacht, nach einer langen, tiefen Nacht. In Liebe blick’ ich auf das was mich befreit von Knechtschaft und von Einsamkeit- In Demut nehm’ ich, was nun kommt

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Frühlingsgefühle

Die Sonne lacht, Ein gold’ner Glanz erwacht, Der Frühlingswind, so sanft durch die Zweige weht, Das Glücksgefühl, das jetzt im Herzen ersteht. Ein wisperndes Lied, das leichte Freude in Herzen bringt, In jedem Blatt, das frisch zum Leben schwingt. Die Bäume rascheln, tanzen im lauen Wind voller Lust, Mit jedem Hauch spür’ ich die Brise

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Bahnhofsviertel

Siehst du den Mann vor der Spielothek steh’n, mit zitternden Händen, kaum fähig zu geh’n? Ein Becher voll Kaffee, der wärmt nur die Haut, sein Mantel ist müde, der Kälte vertraut. Die Schuhe erzählen von Jahren im Dreck, die Zeit ist verschwunden, der Tag bleibt ihm weg. Und du willst mir sagen, du seist schon

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Geld ist nicht alles

Ein „gutsituierter“ und vermögender Mann, meint, dass er stets alles Mögliche kaufen kann. Und dabei nun leider Gottes total vergisst, dass dennoch manches grundsätzlich nicht käuflich ist. Er kann Uhren kaufen, allerdings keine Zeit, kann Pillen erwerben, doch keine Gesundheit, kann Bücher kaufen, aber keinen Intellekt, sogar Freunde kaufen, nur nicht ihren Respekt. So ist

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Kein Ort zum Bleiben

Ein Lied, plötzlich hab‘ ich an dich gedacht: Du warst wie ein Autobahn-Rastplatz bei Nacht. Du warst nur Neonlicht als ein Ersatz für Wärme. Selbst deinen Geruch mag ich auch heute noch nicht wirklich gerne: wie Diesel, altes Fett und kalter Rauch. Die leeren Gespräche mit dir belächle ich heute auch. Bei dir ist niemand

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Stillgelegte Verheißung

Geschlossen! Kein Licht brennt mehr, weil nichts mehr kommt. Regale bewahren das Ausbleiben. Preisschilder sprechen von gestern in einer Sprache ohne Bedarf. Die Kühltruhen atmen nicht mehr: Ende der Versorgung als Versprechen. Die Zukunft wurde aus dem Sortiment genommen. Wir sind nicht mehr gelistet.

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Leer gerechnet

Im immerwährenden Jetzt sind die Lichter ausgedünnt. Teppiche schlucken die Schritte der Zählenden. Um dem Zufall eine Form zu geben, werden Zahlen beschworen. Gespräche versickern im Dazwischen. Masken verraten nichts, doch alle spüren die Nähe zum Abgrund. Hände setzen routiniert. Blicke hypnotisieren die Kugel. Erwartung flackert auf, zieht sich zurück. Blicke rechnen weiter. Mehr ist

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Am See

Wie schön ist’s am Ufer zu wandern, Im Nebel – den See seh ich nicht. In Gedanken bin ich bei andern, Doch ansprechen muss ich sie nicht. Das Wasser – zu kalt für die Füße, Trotz Nebel die Sonn‘ lacht mich an. Von ferne ich Dich jetzt grüße Und hab meine Freude daran. Des Himmels

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