Am Tresen vergessen

An einem Tresen ein Zecher steht, hat schon Kurze und Bier intus, man sieht, dass es ihm äußert mies geht, der Wirt erneut einschenken muss. Das Bier kippend, starrt er vor sich hin, in eisigem Schweigen gehüllt, der Wirt ahnt einen guten Gewinn, drum Bier und Schnaps sofort nachfüllt. Plötzlich der Zecher sein Schweigen bricht, […]

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Wo die Seele den Tanz trifft

Tanz ist die Poesie des Fußes, auf dem Parkett aus Licht, wo jede Drehung, jeder Gruß, die Sprache der Sterne spricht. Im Wirbel der Rhythmen entblühen, Gedanken in Tönen verwoben, mit jedem Schritt entfalten, glühen, die Wünsche, vom Wind gehoben. Der Boden ist ein stiller Zeuge, der Tritte sanft ergreift, im Reigen der Bewegungsfreude, wo

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Ich lass dich los

Jeder Tropfen ist eine Träne von mir, Die ich weine – wegen dir. Daraus wird ein ganzer See, Weil ich dich nie mehr wiederseh. Aus dem See wird bald ein Meer, Dein Verlust wiegt viel zu schwer. Doch die Erinnerungen an dich sind ein Ozean groß, Ich lasse dich los. Ich lasse dich los um

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Es gibt keine dummen Fragen

Du kannst im Leben nicht alles wissen. Solltest du mal Wissenswertes missen, dieses Nichtwissen jetzt nicht beklagen, sondern mutig, ohne zu verzagen und ohne jegliches Unbehagen, einen Wissenden danach zu fragen. So gibt es in allen Lebenslagen, mit Sicherheit keine dummen Fragen, nur klagende Dumme, die nicht wagen, um schlau zu werden, einfach mal fragen.

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Der Verelierer

Im Leben läuft nicht alles glatt, so manches daneben geht. Wenn das Glück kein Einsehen hat, man als Verlierer dasteht. Doch wer seinem Können vertraut und nicht einfach resigniert, zuversichtlich nach vorne schaut, das Schicksal bezwingen wird. Wer aber seinen Kopf verliert, beweist somit klipp und klar, dass er Verlierer bleiben wird und schon immer

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Das Bankgeheimnis

Für jede Bank ist die Wahrung des Bankgeheimnisses Pflicht, denn das Vermögen der Kunden interessiert Dritte nicht. So entscheidet der Bankkunde in welchem Umfang und wann, die Bank Informationen von ihm weitergeben kann. Jedoch eine Auskunftspflicht der Bank gemäß Gesetz besteht, wenn es um illegale Geldgeschäfte der Kunden geht. Wie man sieht, kommt das Bankgeheimnis

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Ruhrgebietserinnerungen auf den fünfziger Jahren

Erlebnisse der fünfziger Jahre manchem Revierkind bis zum heutigen Tag in Erinnerung geblieben sind. Folgende, für die frühere Zeit normale Geschehen, werden jetzt noch mit einem schmunzelnden Lächeln gesehen: Vater den Kindern gerne eine Überraschung machte, indem er gelegentlich mal „Hasenbrote“ mitbrachte. Knifften, die unter Tage nur wenig Appetit weckten, den Kindern aber abends ganz

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Gemeinsamer Apfelverzehr

Er ist ein Mensch, der die Tiere sehr schätzt, sich stets mit viel Herz für ihr Wohl einsetzt. Selbst Spinnen, Flöhe, Wespen und Fliegen, diesem Tierfreund echt am Herzen liegen, schließlich er jedes Tier für nützlich hält, auch wenn es nicht unter Artenschutz fällt. Als dieser Mensch mal einen Apfel aß, eine fette Made kess

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Mondschatten

In dieser Luft einer sommergeschwängerten Nacht Die Herbstfülle erahnen Winterfrüchte werden Und Frühlingsgeburt vorbereitet Tanze ich mit meinem Mondschatten Im Sternenlicht den Wiederkehr Reigen Unter dem Heimathimmel Unserer Milchstraße In der Hoffnung Auf jenes Versprechen Der Wahrheit des Morgen

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angekommen

Der Herbst ust abgekommen Prachtvoll in Vollendung leis‘ Es bleibt dir unbenommen Zu staunen, dankend weis‘ Doch eines hör im Herzen Die Wandel der Natur Sind auf Zeit dir ausgeliehen Im Ewigen ruht alles nur

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Künstlerschicksal

Obwohl der Applaus für den Künstler Brot ist, der Beifallspender immer wieder vergisst, dass zwar Applaus die Künstlerseele bewegt, doch zum Lebensunterhalt er nicht beiträgt. Wie man allerdings erfahrungsgemäß weiß, hat im Leben nun mal alles seinen Preis. Auch Kunst kann es nicht zum Nulltarif geben, denn der Künstler muss schließlich von ihr leben. Wer

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Sportlich ins Fettnäpfchen treten

Mancher Mensch sich häufig ungeschickt verhält, drum immer wieder mal negativ auffällt. Da er seinen Grips einzusetzen vergisst, sein Handeln sehr gewöhnungsbedürftig ist. Den Mitmenschen mächtig auf die Nerven geht. Dabei sich sogar selber im Wege steht. nimmt hierbei selbstverständlich auf Schritt und Tritt, dann jedes vorhandene Fettnäpfchen mit. Sogar das sportliche Kunststück fertigbringt, mit

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Tage im Herbst

Stürmisch zeigt sich der Bäume Leben, den Blättern kein Obdach mehr geben, eine rauschende Wucht treibt den Regen, Winde mit Geheule durch Gassen fegen, die Farben des Herbstes der Augen Ziel, Drachen auf dem Feld der Kinder Spiel, Wiesen mit letzten Grün fast zugedeckt, Maulwürfe in ihren Hügeln gut versteckt, der Natur ihre Melodie laut

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Nutzlose Korrektur

Der Poet sich mal Gedanken machte, ein lyrisches Werk zustande brachte. Ein Verlag dieses verlegen sollte, der es jedoch so nicht haben wollte. Weil das Lyrische zu sparsam ankam, man zunächst keine Vermarktung vornahm. Aber dennoch das Verlagslektorat, um Überarbeitung der Lyrik bat. Nun zur Tilgung der erlittenen Schmach, der Poet sich erneut den Kopf

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Ideenreichtum

Oft ernten Menschen Ehr und Ruhm, wenn sie ihren Ideenreichtum gelassen und nicht verbissen, optimal zu nutzen wissen. Ideen werden immer gebraucht, der Kopf beim Denken kräftig raucht, Doch machen sich Einfälle rar, man am Ende ideenlos war. Aber auch mancher Geistesblitz entpuppt sich nur als irrer Witz, der dann in der Realität, auf verlorenem

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Mit Lautstärke den Ton angeben

Manche Menschen werden selten überhört, ihre Lautstärke allen gewaltig stört. Anstatt Mitmenschen nur zu kontaktieren, um mit ihnen dann zu kommunizieren, sie sich arg dreist in Gespräche einmischen und hohle Phrasen und Sprüche auftischen. Um letztlich genügend Gehör zu finden, wollen sie durch Lautstärke Eindruck schinden. Ihre Mitmenschen so zum Schweigen bringen, ihnen einfach ihre

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Alle Liebe

Ich wühle so. In den Bildern von Dir. Sehe sie lange an. Und weiß was zählt. Du bist das Leben. Deswegen ist es der Traum! Du bist das Leben. Deswegen ist es alles Wissen! Du bist das Leben. Deswegen ist es die beste Idee! Es ist Nacht. Ich denke an Dich. An die beste Zeit.

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Abendlichter

Gott war gerade zu Besuch! Hat von dem Tag und Wundern geredet. Wie er Nachts die Sterne zeigt. Morgens, die Tür für die Sonne öffnet. Mittags, die Blicke auf das Leben richtet. Abends, an Freunde und Feste erinnert. Der Zeit die Träume gibt. Den Chor der Herzen weckt. Und in Bildern mit Blumen lebt! Gott

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