Der Rand der Welt

Du nennst dich Versager, ein Schiff nun im Nebel, verloren im Sturm und gefangen im Knebel. Ein Suchender, der nie als ein Sieger gezählt, der einsam und zweifelnd die Nächte sich quält. Du trägst die Schwermut wie Salz in der Wunde und zählst nur die Asche der flüchtigen Stunde. Dein Geist ist eine Quelle voll […]

Der Rand der Welt Weiterlesen »

Das Einwegglas

Bist du im Regal ein stiller Gast, ein Etikett, das niemand liest, ein Farbton, der nicht in Ordnung passt, obwohl du leuchtest, wenn man’s sieht. Nein – du bist ein Einwegglas, so klar, so fein, so leicht zu brechen, gefüllt mit Hoffnung, schwer von Maß, geleert von Händen, die nicht sprechen. Und achtlos wirft man

Das Einwegglas Weiterlesen »

Weitermachen

Du bist als Mensch zweifellos ein „Gescheiter,“ wurdest, was du auch anstrebtest, nur „Zweiter.“ Hast nie im Leben den ersten Platz erzielt, dagegen stets die „zweite Geige“ gespielt. Letztlich du sogar davon überzeugt bist, dass der „Zweite“ der erste Verlierer ist. Dein bisher Geleistetes in Frage stellst und dich schließlich für einen Versager hältst. Willst

Weitermachen Weiterlesen »

Beschwert euch bei den Göttern

Italien sagt: Schaut nicht so. Und steht dabei im Nachmittagslicht wie ein Dieb, der den Himmel gestohlen hat und ihn nun über Olivenhainen trocknet. Was sollen wir denn tun? Nicht hinsehen auf Rom, diese alte Mythenfabrik aus Marmor, Blut, Vespa-Lärm und Weihrauchresten? Nicht hören wie Venedig leise untergeht, mit perfekter Haltung, als wäre Ertrinken eine

Beschwert euch bei den Göttern Weiterlesen »

Ihr Lsuf!

Ihr Lauf! Irgendwie sind sie gut drauf. Verlockend wirkt dieser Lauf. Eine Strecke die nicht lang. Darum sind sie nicht so bang` Nach langer Zeit sind sie da. In dem Ziel ruft man Hurra. Freuen sich so mit den Andern. Bleiben lieber beim Wandern. Bernd Tunn Tetje

Ihr Lsuf! Weiterlesen »

Unmotivierter Morgenmuffel

Er ist ein Mensch, der häufig die Nacht zum Tag macht, dann des Morgens regelmäßig zu spät aufwacht. Und auch als Rache für den Alkoholgenuss, einen fürchterlichen Kater ertragen muss. Folglich nun unausgeschlafen den Tag beginnt, Müdigkeit und schlechte Laune Begleiter sind. Es ruhig angehen lässt und sich kaum schindet, meist nur sehr schwer im

Unmotivierter Morgenmuffel Weiterlesen »

Ein meinungsstarker sturer Bock

Mancher Mensch sich nicht beeinflussen lässt, selbstbewusst zu seiner Meinung steht. Hasst stets labile Menschen wie die Pest, ihnen oft das Wort im Mund umdreht. Wer eine andere Meinung vertritt und diese durchzusetzen versucht, beißt hierbei dann gewaltig auf Granit, folglich auch keinen Erfolg verbucht. Letztlich sich nun Unbehagen breit macht, trübe Gedanken die Folge

Ein meinungsstarker sturer Bock Weiterlesen »

Leben im Alter

Wenn alte Menschen sich durchs Leben quälen, sie garantiert schon zu den Alten zählen. Doch ihr hohes Alter hat letztlich Gewicht, denn ihre Lebenserfahrung Bände spricht. Dennoch mancher junge Mensch einfach vergisst, dass im Alter alles beschwerlicher ist. Ältere Menschen als „Mädchen und Knaben,“ früher sogar meist draußen gespielt haben. Dabei stets Wind und Wetter

Leben im Alter Weiterlesen »

Heimatlos

Der Bahnhof riecht nach Diesel, nach nassem Beton, nach Kaffee aus Pappbechern. Ich habe mir etwas Heimat zusammengefaltet zwischen Blusen und Papieren. Mein Koffer duftet nach dem Gewürz, das meine Mutter mit den Fingern maß. Ich trage ihn, als trüge ich den letzten Beweis, dass es mich hier gab. Eine Ansage zerbricht über den Gleisen.

Heimatlos Weiterlesen »

Nordsommermonate

An den langen, hellen und warmen Junitagen des Frühsommers, der Hochzeit der Erdbeerernte und der Blumenblüte, vernimmt man Insekten auf den bunten Wiesen, Vögel am Himmel, Kaulquappen und Jungfische in Bächen und die Lebensgüte. Die Wetter-Singularität Schafskälte und der Lostag Siebenschläfertag werden oft wahr. „Wen kalt und nass der Juni war, verdirbt er das ganze

Nordsommermonate Weiterlesen »

Sin Weg!

Sein Weg! Manchmal ist er sehr befangen. Stiller Schmerz rollt über Wangen. Vertrautes ist so Früh gestorben. Gibt kaum was wo er geborgen. Wechselt dann zum nächsten Ort. Tiefe Sehnsucht treibt ihn fort. Sie weist ernst auf Christus hin. Füllt so langsam seinen Sinn. Bernd Tunn Tetje

Sin Weg! Weiterlesen »

Die Kette

Es ist seltsam, welche Kleinigkeiten aus all dem die Erinnerung auswählt — seltsam oder schmerzhaft, wenn man sie auslöschen oder vergessen möchte. Es ist nie etwas Perfektes und nie etwas Abgeschlossenes — eher etwas Übergängliches, Vorüberfliegendes, „nicht ganz glattgebügelt“, etwas Unausgeschlafenes, Augenblickhaftes, im Vorbeigehen. Etwas, das geschieht, während du auf etwas anderes wartest oder etwas

Die Kette Weiterlesen »

Sehnsuchtslied der Nacht

Der Mond blickt aus den Wolkenhügeln aus Himmelsluft – erwacht hervor, die Winde schwingen sanft die Flügel umschweben sacht manch müdes Ohr. ———————————————- Die Nacht schafft viele Ungeheuer und raubt manch Kinderherz den Mut, erloschen scheint was Lebensfeuer in manchem Herzen auch die Glut. ——————————————– Ein letztes rotes, glühend Feuer den Himmel taucht in Höllenlicht,

Sehnsuchtslied der Nacht Weiterlesen »

Nach dem Abendregen

Welch frischer Hauch, liegt in der Luft Duft aus der Erde quillt, gar kühl und feucht ist nun die Luft mit Wohlgeruch erfüllt. Es fiel nach einem heißen Tag des Regens, frisches Nass, und hat dabei vom Straub befreit die Straße und manch Dach. Er hat gestillt der Blumen Durst erfrischt das welke Gras, und

Nach dem Abendregen Weiterlesen »

„Träumer“

Wenn du dein Lebensweg bezeichnest, in einem Wort, wie nennst du das? Ich merke, auch du verzweifelst…Schon gut, du hast noch nichts verpasst Lass Dir Zeit, des Schmuckes – Deutung an feinem Saum hängen bleibt Jetz lächelst du, was für Andeutung…Das unerfüllte, was uns treibt… Darf man noch träumen, Hoffnung täuschen, beflügeln sich von Tag

„Träumer“ Weiterlesen »

„Kupido“

Verständlichkeit des Sagens ruft: ich bin der Diener deines selbst, des Segenswunsches scheure Bitte, des Wortes stolze Verb, des Denkers sagenhafter Sitte, lass mich zur Dir! …das imponiert mir… Maturität, der breiten Spanne – Selbstständigkeiten der Gelüste, des Dionysos Süchtigkeit in spe… Verdorbenheit geheimen Lüsten, die suche…reizender den je… Des Vorbehaltes stolze Würde, dass weh

„Kupido“ Weiterlesen »

„Eros“

Gedanken quälen deinen Herren, oh Eros! Dein Zeus verspürt Depression, des Charmes tiefe Überlegung …mein Niedergang erspüre ich, die Schwiegermutter kommt… Na ja…Dein Zorn ergreift die feindliche Verlockung, den Drachen möchtest du besiegen mein Herr! Mit meinen Reizen begleitet dich dein Eros ins Ungewisse… Des Sieges Ehrung teilen wir uns, oh du Mutige! Dein Trost

„Eros“ Weiterlesen »

Beeinträchtigungen im Alter

Da jeder Mensch permanent älter wird, seine Gesundheit häufig rebelliert. Muss folglich vom Kopf bis zu den Füßen, für manche Gesundheitssünden büßen. Der sensible Körper jedes Mal spürt, wenn der Mensch kein solides Leben führt. So schlagen stets wilde Saufgelagen, ihm äußerst negativ auf den Magen. Außerdem rheumatische Beschwerden, hin und wieder nachts zur Tortur

Beeinträchtigungen im Alter Weiterlesen »