Tief in Büschen…

Tief in Büschen… Mondeslicht dringt in den Wald. Doch irgendwie wirkt er sehr kalt. Tief in Büschen Schatten hocken. Die Tiere lassen sich nicht locken. Baumkronen im Winde sprechen. Doch hin und wieder Äste brechen. Die Wanderwege einsam scheinen. Mit sanften Dunkel sich vereinen. Im nahen Dorf die Lichter neigen. Mystik tanzt sanft ihren Reigen. […]

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Cash

Da die Vergütung einer Rechnung fällig wird, will man sie mit einem Lächeln begleichen. Doch die Art der Begleichung nicht funktioniert, ein Lächeln allein wir hierzu nicht reichen. So ist die Freundlichkeit nur von geringem Wert, kommt gegen eine harte Währung nicht an. „Mit Cash in der Hand“ man sicher viel besser fährt, seine Schulden

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Tief im Herzen…

Tief im Herzen… Beim Schauen staunt sie nur. Sanftes Streicheln der Natur. Ihre Zeit hier endlos scheint. Das Gefühl hier gerne weint. Denkt unbewusst so dahin. Dieser Anblick macht ein Sinn. Spürt das Gott ihr dies erweist. Tief im Herzen sie ihn preist. Bernd Tunn Tetje

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In meiner Phantasie

In meiner Phantasie, hab ich Lindenberg getroffen. Ich gewann seine Sympathie und wir beide haben gesoffen. Welch ein Spektakel, wenn sich Persönlichkeiten unterhalten. Welch ein Spektakel für alle kommerziellen Fernsehanstalten. Wir beide haben ziemlich viel Kritiker, aber wir bleiben immer „in“, Udo als Musiker und ich als Lyriker und das ist unser gemeinsamer Sinn. Die

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Blutspur im Satz

Du sagst: Du siehst heute wieder gut aus, und ich merke, wie ein einzelnes Wort den gesamten Satz beschädigt: wieder. Ein kleines Wort, kaum größer als ein Kratzer, aber tief genug, um darin Vergleiche zu lagern. Ich lächle kurz und bedanke mich für die präzise Beleidigung. Du meinst es nicht so. Das ist das Schlimme.

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Falsche Papiere

Der Kühlschrank hat Vorstrafen. Er hat ganze Diäten verschwinden lassen, Pläne vereitelt, Vorsätze kaltgestellt und die Nacht portioniert in Tupperdosen. Ich komme zu ihm mit leerem Mund und vollen Händen. Er fragt nicht, woher die Unruhe stammt. Er nimmt sie entgegen, legt sie neben die Butter, hinter das Glas mit den sauren Gurken. Er hält

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Liebe=Schmerz

Wieso ist Liebe immer Schmerz? Oder ist schmerz Liebe? Aber wenn Liebe Schmerz, oder Schmerz Liebe ist Woher wissen wir dann was Schmerz und was Liebe ist? Und wenn wir nicht wissen, was Schmerz und Liebe ist Worin unterscheidet sich dann Liebe von Schmerz? Ist Liebe nur aus Schmerz oder Schmerz nur aus Liebe entstanden?

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Du

Warum bist du gegangen? Ein call und ich hätt‘ dich gefahr’n Doch heut‘ geht niemand ran Ruf ich dich an Mit dir war’s immer Tag Doch mittlerweile nur Nacht Du warst so nah und heut‘ so weit Und jedesmal wenn ich einen Stern seh am schein’n Weiß ich, dass must du sein Und ich wein‘

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Fast frech

Es lag nicht dort, wo ich gesucht hatte. Nicht im Schrank mit den alten Rechnungen, nicht in der Schublade, die alles verschluckt, was einmal wichtig war. Ich hatte mich schon an das Fehlen gewöhnt. Dann fand ich es wieder. Es lag einfach da. Fast frech. Als hätte es die ganze Zeit gewusst, dass mein Verlust

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Mit Leben an den Rändern

Deine Stimme macht das Licht an. Jetzt stehen wir da, älter, vorsichtiger, mit Leben an den Rändern. Wir lachen zu früh, umarmen uns zu lange, und die Jahre zwischen uns legen sich hin wie ein Hund, der endlich nach Hause gefunden hat. Für einen Moment ist nichts zurückgedreht, aber etwas kommt näher: die alte Vertrautheit,

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Die Marionetten im Glaspalast

Man fragt sich leise, Nacht für Nacht, wer hat den Nordstern ausgelacht? Die Zeiger kreisen ohne Ziel, der Kompass schweigt, das Land steht still. Hoch über Straßen, kalt und klar, sitzt Macht aus Glas, so fern, so nah. Hände aus Licht, Gesichter stumm, sie zählen nur Zahlen – warum? Sie werfen Würfel blind vor Gewinn,

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Die flüchtige Krone

Ein Morgen wie ein blasser Thron, geformt aus Nebel, Angst und Hohn. Die Sorgen schleichen, stumm wie Diebe und rauben dir, was Hoffnung bliebe. Die Flucht – ein Kleid aus trübem Licht, doch hinter dir: dein wahres Ich. Du wanderst durch ein ödes Feld, allein wie die Dämmerung in der Welt. Die Liebe – einst

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Der Wanderer im Labyrinth

Mit Hoffnungen beladen, die wie Blüten vergeh’n, zieh ich von Ort zu Ort, um mich selbst zu versteh’n. Ein Flüstern im Wind nimmt mir die Gesichter fort, zurück bleibt nur Schweigen an jedem neuen Ort. Die Wege sind endlos, staubig und voller Zeit, ein Meer aus Enttäuschung, aus Sehnsucht, aus Leid. Ich suche nach Türen,

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Im Atem der Sehnsucht

Du suchst das ferne Blau der weiten Himmelsbahn, den warmen Blick der Frau, der tief ins Herz dir fahr’n. Du willst fort von diesem Ort, der an dir zehrt und klebt, wo jeder Tag wie Staub zerfällt und nichts mehr wirklich lebt. In dir brennt ein Geist, der hell und ungestüm noch lacht, doch das

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Landkarte der Sterne

Die Dämmerung vergangener Tage, doch deine Schritte bleiben leicht. Ein Herz, das träumt trotz aller Klage, das offen ist und selten jemand erreicht Du greifst nach den Sternen, der Nebel will dich entfernen. Manchmal glimmen ferne Lichter – und du siehst vertraute Gesichter. Die Jahre fluten wie ein Fluss, sie tragen Last und Überfluss. Doch

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Der Prolet

Wer bist Du fragt die Welt? Und ich sage! Ich arbeite von 7 bis 4. Schleppe Steine. Schaufele Erde. Hebe Gräben aus. Säubere Maschinen. Reinige Plätze. Und zahle damit die Miete. Nahrung. Strom. Und gehe mal ins Kino. In Kneipen. Liege auf dem Bett. Und sehe die Sterne. Und hoffe, sie werden Freunde! Wer bist

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Aufbruch und Rückblick

Was hat das Leben mir gezeigt? Mal heller Aufbruch, mal Schmerz zugleich. Die Wege, die ich suchend ging, trugen schon Kindheitsschatten im Ring. Die Jugend – ein Erwarten ohne Halt, ein warmes Träumen – manchmal kalt. Manches Ziel war nur ein Schein und oft fühlte ich mich still und allein. Manche Hoffnung verschwand, doch Neues

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Rädchen im System

Fragst du dich noch, was du wohl bist, ein Mensch, der längst vergessen ist, ein Rädchen nur an jedem Ort, das man benutzt – und wirft es fort. Du träumst von Sinn, von Glaubensschein, doch darfst nur Teil des Systems sein. Man lenkt dich stumm, man zählt dich bloß, dein Herz – ein Werkzeug, nutzlos

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Gutmütige Bescheidenheit

Du stehst gelassen über die Dinge, verzichtest still auf große Gewinne. Kein Laut begleitet Deinen Schritt, Du trägst das Herz der Güte mit. Dein Wissen bleibt ein stiller Schatz, Du suchst nicht Ruhm, noch den hohen Platz. Du hilfst, wo andre zögern still, weil Dich kein Eigennutz mehr will. Doch manchmal, leise, wird’s zur Qual,

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Nothings new

My heart tired and torn, Nothing to bring it to live anymore. Where hope and yearning to be loved merely once fired, a tiny glimmer burning in my soul, Now resemble the aftermath of a house fire. Everything valued burned to ashes. The deadly silence playing in tune with my deepest desire.

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