Ich bin ein Stern

Ich bin ein kleiner Stern, Ich leuchte weit hier oben. Und leuchte ich auch viele Jahre. Werde ich nicht ernst genommen. Ich wünscht ich wär ein Menschenkind, unten auf der Erde. Mit einem Gesicht und einem Namen. Ich würde geliebt werden. Und während dieses Wunsches fällt der Stern hinab. Mit Feuerrotem Schweife, In die Weihnachtsnacht. […]

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Das Bild der Zeit

Die Sonne fällt still übers Land, Durch Straßen klingen Parolen. Die Sonne wärmt nicht; Wärmen tun nur Vaters Kohlen. Hände falten, Köpchen senken, Schuh zusammen, Arm nach oben. Mein kleiner grüner Kaktus wurde von einem Kieselstein vom Fenster gefeuert. Eine Frau hält ihr Kin an der Hand, Es weint in ihren Rock. An der Straße

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Lektüre

Wenn die Sonne aufgeht und die Erde leicht beleuchtet, öffnet sich ein Buch aus ältesten Tagen, unablässige Lektüre. Die Steine im Vorgarten haben mächtig viel zu sagen, schweigen sich aber alle aus. Die welken Blätter auf dem Boden wissen schon lange, was ihnen blüht in der kalten und dunklen Zeit. Die kalte Luft streicht wortlos

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Stille

Nach der Kakophonie tritt Stille ein, ganz einsam säuselt der Wind um die Felswände und lugt nach mir, nur die Insekten surren durch die Büsche, mit sich selbst beschäftigt, weit dehnt sich der Blick hinaus in die Wüste jenseits aller Worte. Getratsche des Alltags, elektronische Störgeräusche, Wortgeplätscher, Geplapper schon am frühen Morgen, wo bleibt denn

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Verquere Lyrik

Bei mancher Lyrik muss man sich fragen: „Was will der Dichter uns hiermit sagen?“ Der wortreich und gekünstelt auf einem Blatt, die deutsche Sprache „vergewaltigt“ hat. Vom poetischen Wahnsinn getrieben, wurde gedrechselt drauflos geschrieben, doch dieses Gebaren zeugt vehement vom lyrischen Schaffen ohne Talent. Selbst vielen Kunstkennern mit Intellekt, bleibt der Sinn dieser Lyrik unentdeckt,

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Ein seltsames Rendezvous

Ein Hammer in des Heimwerkers Hand, den Daumen äußerst sympathisch fand. Ihn sogar verlegen anlachte und sodann regelecht anmachte. Seinen ganzen Mut zusammennahm, allmählich mit ihm ins Gespräch kam. Dann jedoch nicht so lange brauchte, bis er voller Leidenschaft hauchte: „Ich bin schon recht lange auf dich scharf, wie schön, dass ich dich mal treffen

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Kein Erfolg ohne Glück

Erfolg zu haben ist nicht so leicht. Er oft in weite Ferne rückt, weil das Schicksal häufig Wünsche streicht, das Vorhaben nicht sofort glückt. Damit Erfolg sich einstellen wird, ist ein langer Atem gefragt. Nur wenn man Ausdauer investiert, das Schicksal vielleicht mal „ja“ sagt. Jedoch alles jetzt davon abhängt, ob das Glück seine Fahrt

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Die Frage

Wo lebt Gott? Das ist die Frage! Kein Denken mehr mit Maske. Kein Wort mehr ohne Licht. Kein Blick mehr mit Lügen. Kein Weg mehr ohne Herz. Nur Klarheit. Und das Leben ohne Wunden. Und die Antwort müsste sein: „Wo lebt Gott? Da, wo Du gerade Frieden findest! Wo lebt Gott? Das ist die Aufgabe!

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Wortwörtlich genommen

Ein Autofahrer sauer und wütend wird, sein Navi nicht mehr richtig funktioniert, ihn wieder regelrecht zur Verzweiflung treibt, die genaue Richtungsanzeige ausbleibt. So hat der Fahrer von ihm die Nase voll, brüllt lautstark, dass es zur Hölle fahren soll. Worauf dann das Navi sofort reagiert und die Navigation läuft wie geschmiert. Nachdem eine endlos lange

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Das ewige Lied des Lebens!

Gedicht – Nr. 729 von 1465 ———————— Das Dasein ist schwer auf dieser Welt wo Herrgott- Mensch hineingestellt. Das Schicksal nimmt oft bös uns ran „aufs Neue“ fängt der Tag stets an. ——————– Der eine hat viel Freunde – auf der Welt doch viele einsam unterm – Himmelszelt, der eine ist berühmt – bekannt ein

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Quellen

Die Quellen des Himmels. Das Blau am Tag. Die Sterne bei Nacht. Die Stille der Zeit. Das Leben der Sprache. Der Traum als Reise. Das Cafe als Insel. Und das Denken das sagt: „Ich bin das Lied!“ Die Quellen des Lebens. Das Grün der Natur. Die Bäume mit Blüten. Die Wiesen und Blumen. Die Flüsse

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Angst

Unser Leben in der heutigen Zeit, Angst macht sich überall breit. Wir werden in die Enge getrieben, die Lust wird uns genommen was wir lieben. Ob Zeitung, Radio oder TV, egal was ich höre oder schau, nur negative Sachen, da vergeht sogar mir das Lachen. Neue Pandemie, neue Krankheiten, die Angst tut sich immer mehr

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Unberechenbar

Er ist ein Mensch, der Großes leisten kann, jeder in ihm einen Könner sieht. Aber bei den Frauen kommt er nicht an, bei ihnen stets den Kürzeren zieht. So bleibt dieser Mensch immer ein Solist, keine Frau für sich allein gewinnt, obwohl er doch Mathematiker ist, doch Frauen unberechenbar sind.

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„Burgweihnacht vor den Toren Kölns“

Nur eine Stunde Dom entfernt, wo sich die Stadt im Lichtermeer verliert, steht Satzvey still, von Wasser umrahmt, vom Advent in Gold und Glanz verziert. Die Mauern spiegeln Sternenfeuer, Laternen flüstern leise Zeit, und zwischen Buden, Holz und Harzen verliert sich jede Hast im Kleid. Die Pänz mit roten Winterwangen steh’n staunend vor des Burghofs

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„Winterlicht über Burg Satzvey“

Im Nebel sinkt der Abend sacht auf Mauern, die seit Jahrhunderten wachen. Ein Hauch von Ritterblut und Macht mischt sich mit Kindergrinsen, warmem Lachen. Wo Wachfeuer einst die Nacht durchdrang, klingt heute Glockenruf und Chorgesang. Die Schritte hallen leise über alten Stein – und plötzlich wird die Zeit zu einem kostbaren, hellen Sein. Im Burghof

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Relativ gesehen

Wenn ein Mensch den Vergleich zwischen „Viel und Wenig“ bringt, dieser relativ gesehen wird und häufig hinkt. Folgendes Beispiel bietet sich hierfür bestens an, so dass jeder den Unterschied deutlich sehen kann: Zwei Haare auf dem Kopf sind wenig, die Frisur man vermisst. Dagegen aber ein Haar in der Suppe schon zu viel ist.

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Kein Stillstand, bitte

Kein Stillstand, bitte (Gedicht von mir – feel free to share): Wenn Wind aufkommt, bau’n Langweiler Zäune, die Klugen stellen Windmühlen auf. Der Starke kennt die neuen Träume, der Weise lernt den sanften Lauf. Nicht Krieg und Sturm, nicht Revolution, verändern still der Erde Bild – Wer Neues schafft, kriegt Lob und Lohn, Geist, Kunst

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