Der Baum und sein Ende..

ein Baum nicht mehr grün und träge, wartet auf den Mensch mit der Säge, einige Vögel haben es schon geahnt, mit ihrem Ruf Andere davor gewarnt, der Maulwurf ist auch auf der Flucht, sucht Schutz am Bach in der Schlucht, die Fische sehen das ganz erstaunt, der Angler ist gleich schlecht gelaunt, Ameisen wollen jetzt […]

Der Baum und sein Ende.. Weiterlesen »

Wiedersehen

Damals, als wir uns geseh’n, waren die Tage wunderschön. Zurückzukehren versprachst du mir. Kommst du? Am selben Ort ich heute steh‘, mich frage, ob ich dich bald seh‘. Kommst du? Erinnerungen werden wach: der Baum, die Bank, der kleine Bach. Kommst du? Weiß noch, wie hell die Sonne war; sie glitzerte in deinem Haar. Kommst

Wiedersehen Weiterlesen »

Die Legenden!

Die Legenden… Gleiten in die graue Wand. Sie fahren in anderes Land. Tiefe Stille fängt sie ein. Mystik kann so düster ein. Nebelhorn bläst ein Signal. Diese Fahrt wirkt ohne Wahl. Spannung liegt in der Luft. Dieses Grau mit Eigenduft. Träge liegt der Nebel schwer. Die Legenden wollen mehr. Bernd Tunn Tetje

Die Legenden! Weiterlesen »

Asyl im Jetzt

Die Stunden liegen still wie leere Räume, ich falle aus den Fugen meiner Träume. Ein Wind reißt mich aus allem, was ich lerne und trägt mich fort in namenlose Ferne. Ich treibe durch ein Meer aus lauten Tagen, die Stimmen branden, ohne mich zu fragen. Die Welt wird groß, zu groß für meinen Schritt, denn

Asyl im Jetzt Weiterlesen »

Morgenstunde

Ein Hase schnuppert im Vorgarten und lauscht mit seinen großen Ohren. Die Sonne will noch nicht so ganz sich einen Weg durch die Wolkenhülle befreiend bahnen. Die Hundebesitzer führen ihre Tiere aus und erfreuen sich an der morgendlichen Frische, und dies im Monat Mai. Die Zeitungen berichten von der ukrainischen Front, und in der Straße

Morgenstunde Weiterlesen »

Träumerisches Asyl

Die Uhr in mir steht still und schweigt, hat sich der Zeit längst abgeneigt. Ich treibe haltlos, ohne Ziel, verloren in des Daseins Spiel. Ein Sturm hat mich hinausgetragen, ließ keine Antwort auf mein Fragen. Er warf mich weit ins weite Meer, wo Anfang endet – und nichts mehr. Die Wellen flüstern Ewigkeit, verschlingen Luft

Träumerisches Asyl Weiterlesen »

Im Leben zurück

Zweifel, Ängste, schlechte Tage, die Chancen liegen auf der Waage. Wird das Schlimme schwerer wiegen? Oder wirst du es besiegen? Hoffen, bangen lange Zeit, Hospital statt Sommerkleid. Alles wird für dich getan. Fängt dein Leben nochmal an? Dein Lachen und dein schöner Mund; ich seh‘ dein Strahlen, seh‘ dein Glück und weiß, du bist gesund.

Im Leben zurück Weiterlesen »

Festspiel am See

Am Eutiner See, im Maienlicht, ruht Klang noch tief im Schweigen dicht; doch überm Grün, im stillen Raum, liegt schon Musik wie ferner Traum. Das Wasser hält den Himmel fest, als trüg es Ton in leisem Rest; die Wolken ziehn in sanfter Spur, wie Noten über Blatt und Flur. Im Schattenzweig, vom Wind bewegt, wird

Festspiel am See Weiterlesen »

Mai in Eutin

Mai in Eutin, da zieht es mich hin, wo Wasser den Himmel trägt im stillen Gewinn; wo Wege sich biegen im blühenden Saum und Zeit sich verliert wie ein wandernder Traum. Die Ufer aus Holz, vom Schritt sanft berührt, als hätten sie längst jedes Kommen gespürt; das Blau in der Weite, das Grün ringsumher –

Mai in Eutin Weiterlesen »

Vom Wert der Worte

Ein Wort – ein Stein, ins Wasser gesetzt, kaum fällt er, zieht er flüchtige Ringe, die Zeit verwischt, was er verletzt, verliert sich leise im Grund der Dinge. Doch Worte können Stege schlagen, aus Nähe, die im Denken glüht. Sie helfen, fremde Last zu tragen, wenn still Vertrauen Wurzeln zieht. Was hilft Applaus aus weiter

Vom Wert der Worte Weiterlesen »

Der Garten der Lieder

Der Garten der Lieder. Er lebt als Engel und Traum. Er sieht als Reise und Leben. Er redet als Hafen und Insel. Steht am Fenster. Sitzt im Cafe. Kennt die Welt. Das gute im Blick. Der Garten der Lieder. Er lebt mit Herz und Stille. Der Garten der Lieder. Er redet als König und Ritter.

Der Garten der Lieder Weiterlesen »

Die Netzantwort

Das Echo im Netz braucht manchmal Zeit, bis ein Herz seinen Weg zu dir findet. Wenn ein Wort aus der Stille dich befreit und ein Band zwischen Fremden sich bindet. Nicht die Klicks bestimmen deinen Wert, nicht das Tempo in flüchtigen Stunden, sondern wer die Seele des anderen ehrt, hat die wahre Gemeinschaft gefunden.

Die Netzantwort Weiterlesen »

Das Bekenntnis

Zwanzig – schon verloren im Blick, die Welt schreit laut, das Herz ruft zurück. Zwischen Traum und Pflicht gefangen, viele falsche Entscheidungen begangen. Halb klug, halb leer, halb auf der Flucht, in dir brennt Glut, die Ruhe sucht. Du denkst zu viel, doch fühlst zu wenig, dein Weg wirkt nah – und bleibt unklar. Noch

Das Bekenntnis Weiterlesen »

Verlorene Nähe

Wenn ich Dich anseh, so muss ich wirklich weinen. Mein Herz tut weh, für Dich aber wird die Sonne scheinen. Du stehst gesellschaftlich oben, ich dafür total unten. Dich wird man überall loben, doch ich habe mich mehr geschunden. Erinnerst Du Dich noch an die Zeit, als wir gemeinsam in der Schule waren. Damals gab

Verlorene Nähe Weiterlesen »