Naturgedichte

Die kleine E-Lok

Ein Zug kommt angebraust geschwind – Glück wünscht er dem Geburtstagskind! Er schwebt dahin auf leisen Sohlen – Zum Fahren braucht er keine Kohlen! Die brave Lok fährt mit Solar Und schont die Umwelt – wunderbar! Die Zukunft der Erde liegt in Viviens Hand: Liebe und Bildung – ein bisschen Verstand! All das – und

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Johannas Einhorn

Johannas Einhorn trabt behände Durch das große Himmelsgelände! Es springt über den Regenbogen Und kommt ganz schnell durch die Wolken geflogen – Von weit her hats sich aufgemacht Und seine Glückwünsche gebracht! Johanna kann es kaum erwarten, Die große Party soll jetzt starten! Geburtstagsfeier, wunderbar! Heut ist Johanna unser Star! Ihr Einhorn gibt gut auf

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Winterimpressionen in Kärnten 1958

Gedicht – Nr.816 von 1467 ………………………. Von des Berges hohen Matten grüßt herab nun glitzernd, Schnee. Schneebedeckt ruhet der Garten strahlend weiß wohin ich seh. ……………………………… Lautlos von der Bäume Zweigen fällt herab nun Schnee und Eis. Tannen sich zur Erde neigen mit Schnee beladen schwer und weiß. —————————— Nun am Fenster Blumen blühen in

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Die Rote Scheune

Urlaub auf dem Bauernhof, mit Ponys und mit Rindern, Da entspannt man arbeitsam, grad mit seinen Kindern! Morgenstund mit Hahnenschrei, Und – schwups – ist die Nacht vorbei! Daunendecken werden kalt, Wenn das Kikeriki erschallt! Nun gilts, schnell das Vieh versorgen – Duschen könnt ihr doch auch morgen! Eine Scheune ragt empor Mit ´nem großen

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Der Tyrannische Hecht

Eine Fabel ———————— Ein Hecht der herrschte lange Zeit in einem Stromlauf groß und breit. Ich bin der aller Größte hier und fresse auf wen ich aufspür´. ………………… Was hindert mich so hub er an Zu herrschen auch im Ozean? Will gleiches Tun im weiten Meer als König zieh ich stolz daher. ————————- Und so

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Stille

Nach der Kakophonie tritt Stille ein, ganz einsam säuselt der Wind um die Felswände und lugt nach mir, nur die Insekten surren durch die Büsche, mit sich selbst beschäftigt, weit dehnt sich der Blick hinaus in die Wüste jenseits aller Worte. Getratsche des Alltags, elektronische Störgeräusche, Wortgeplätscher, Geplapper schon am frühen Morgen, wo bleibt denn

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Blind

Siehst Du dort die Blume in ihrer Pracht, die Schönste von Allen?, sie ist von der Natur gemacht, um den Menschen zu gefallen, doch ein Blinder sieht sie nicht. Siehst Du dort den Vogel in den Steinen und den Schmetterling in den Zweigen?, man könnte fast meinen sie wollten uns ihre Farben zeigen, doch ein

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Ein Quäntchen Glück

Unser Emil geht nun endlich zur Schul´! Das Lernen findet er voll cool! Vom Wissensdurst ist er besessen, Die Kita hat er längst vergessen. ABC und Worte schreiben, Mathe pauken, Sport betreiben. All das macht ihm sehr viel Spaß, Ohne dass er je vergaß, Dass das Wichtigste im Leben Die Familie ihm kann geben: Liebe,

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Blick auf die Sterne

Als die alten Griechen über die Sterne staunten dachten sie, das sind Götter und raunten über die Unsterblichen, die den Lauf der Irdischen planten. Im letzten Halb-Jahrtausend fanden viele, derer, die den Himmel studiert haben und ahnten was über den Wolken passiert. Das Ergebnis schockiert: Das Universum ist, so der heutige Blick, in erster Linie

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Herbstwende

Der Tag zieht leis in Schattenbahnen, sein goldner Atem wird zu Rauch. Wie fern verklungene Orgelahnen verblasst das Licht im Abendhauch. Ein letztes Glühen in den Zweigen, ein Funkeln, das zum Schweigen ruft. Die Bäume sinken in ihr Schweigen, ihr Kranz aus Rot durchwebt die Luft. Ein Blatt löst sich mit stillen Zügen, ein Tänzer

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Das Kind im Walde

Das Kind am Walde Gedicht -Nr. 814 …………………………….. An Berges steiler Halde wo säuselt sanft der Wind, ganz nah am Tannenwalde da sitzt ein Erdenkind. ——————— Es sitzt im Moos im Schatten wo würzig` Tannenduft, ein letztes Vogelzwitschern in kühler Waldesluft. ———————- Der Wald steht friedlich schweigend das Kind blickt sinnend darein, die braun gewebten

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Deutschland!-Afrika?

Kälte und Regen immerzu Tag ein Tag aus und ohne Ruh, bleiern glänzt das Himmelszelt kein Sonnenstrahl das Land erhellt. ———– Kein Mensch will mehr ins Freie gehen und niemand Fußballspiele sehn, Das Wasser hoch im Garten steht ein kalter Wind das Haus umweht. ————– Auf Straßen Reifen Wasser spritzen die Kinder hüpfen nur in

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Annäherung

In der kleinsten Blüte, in den Blättchen, in den Samenstempeln und tief weiter unten pocht ein Leben und ruht der Geist, wir kennen uns schon. Genaue Betrachtung eröffnet viele Perspektiven bis hinunter in die Zellstrukturen. eine schöne Welt, fast unbekannt, sie pocht und singt. Sogar die Steine, glatt und rund, hart und kantig, stumm und

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