Maiglöckchen
Bald läuten sie ihr Lied, Das klingt so schön und fein! Noch selten man sie sieht, Denn MAI muss es erst sein – April vorüberzieht Der Mai kommt bald herein, Dann zeigen sich im Trieb Die ersten Glöckelein .
Bald läuten sie ihr Lied, Das klingt so schön und fein! Noch selten man sie sieht, Denn MAI muss es erst sein – April vorüberzieht Der Mai kommt bald herein, Dann zeigen sich im Trieb Die ersten Glöckelein .
Noch hält der Frost sich in den kahlen Zweigen, kein lauter Sieg – ein leises Wiederstehn; die Erde lernt, sich gegen Kälte neigen, und fängt im Widerstand zu wachsen an. Kein Blatt erwächst aus bloßer Zuversicht, kein Trieb aus Wunsch und warmer Redelei; was sich erhebt, kennt Pflicht und Gegenlicht – der Anfang wächst aus
Frühling – Maß und Aufbruch Weiterlesen »
Wir zweifeln nicht, wir stehen fest, wie uns die deutschen Eichen lehren; sie tragen still aus alter Zeit den Klang von Treu und Ehre. Von Ruhm und Pflicht vergangner Tage raunt leis ihr starkes Blätterdach; und was wir sind, in ernster Lage, wächst aus dem, was zuvor geschah. So wollen wir der Heimat dienen, nicht
Im Lenz, wenn lichte Strahlen sinken auf Feld und junges Blütenkleid, beginnt das Herz sich neu zu schwingen in Gottes sanfter Gegenwart. Die Knospen öffnen sich im Lichte, ein Hauch von Leben zieht durchs Land; und in der stillen Frühlingsdichte legt Hoffnung sich in jede Hand. O Freiheit, die im Herzen wohnet, nicht laut, doch
Frühlingsfreiheit Weiterlesen »
Sommerkleid im Frühjahrsrock, was sich zeiget, muss sich weisen; im Beginn, im ersten Takt, lernt das Wachsen sich zu preisen. Wo die Hoffnung eingebettet still im jungen Werden liegt, zeigt sich, was von Gott gerettet, wenn das Licht die Nacht besiegt. Unter Gottes Himmelskleid reift, was Menschen Hände säen; Arbeit wird zur Segenszeit, wenn wir
Unter Gottes Himmelskleid Weiterlesen »
Kinderspiel und Vogellaut nehmen uns die Last; was der Alltag dunkel baut, hat nicht lange Rast. Leise trägt ein heller Klang alles fort ins Weite; und was uns im Herzen bang, weicht der Frühlingsseite. Wo ein Ruf die Luft durchzieht, wird das Leben heller; und ein einfach heitres Lied macht die Seele schneller. So wird
Frühlingsklang und Kinderspiel Weiterlesen »
In meinen Garten die Sonne scheint und wärmt mir das Gemüt. So manches Blümlein jetzet meint, dass es nun gerne blüht! Ich sitze und genieß‘ die Pracht, die hier entsteht zur Freud‘, sie bildet sich zurück zur Nacht, am Tag kommt sie erneut. Wie können wir doch fröhlich sein ob dieser Wiederkehr! Der Frühling schenkt
Lass des Tages Werk nun warten bis die Sonne wieder scheint; aber vorher ist der Garten mit des Mondes Licht vereint. Ausgetrunken ist die Kanne Tee, er hat mir gut getan. Nur noch in die Badewanne, aufgegreht der Wasserhahn. In des Abends sanfter Stille höre ich ein leises Lied. Nun zu ruhen ist mein Wille.
Seit alten Zeiten trägt dies Land der Menschen Spur in stillen Zeichen; wo Hügel ruhn am Wasserrand, kann frühes Leben nicht entweichen. Wo Eis einst Grund und Täler schuf, im Rückzug ferner Gletscherzeiten, erhob sich Land nach stummem Ruf, um Seen und Höhen auszubreiten. Die Wenden wirkten früh und sacht, sie gründeten an stillen Wegen;
Holsteinische Schweiz in Zeiten und Wandel Weiterlesen »
Wenn die Wenden sich wenden, und die Dänen es beenden, und Wikinger stoßen dazu – da bleibt diesem Land kaum je Ruh. Wenn Sachsen sich lagern, und Angeln hier wagen, ihr Maß in die Fluren zu tun, beginnt ein beständiges Ruh’n. Dann Preußen und Österreich treten in Ordnung und Recht auf die Beeten; was wirr
Zeitenzug im wahren Norden Weiterlesen »
Mal Angeln, mal Sachsen zogen hier, durch Wälder, Seen und Hügelketten; sie ließen Spuren, leise, schier, in Flur und alten Siedlungsstätten. Dann Keltenklang, dann Wendenzeit, in frühen Formen, schwer zu fassen; ein Land im Wandel, stets bereit, doch nie sich selbst dabei verlassen. Die Wikinger durchzogen einst die Wasser, kühn und ohne Zagen; und Dänenherrschaft,
Holsteinische Schweiz – Zeiten im Land Weiterlesen »
Im ersten Grün, das leise steigt, liegt kaum vernehmbar neues Leben; die Knospe, die sich zögernd neigt, beginnt, sich selbst Gestalt zu geben. Am See, wo Wind die Fläche bricht, zieht still die Zeit durch Wasserbahnen; ein klares, kühles Frühlingslicht lässt Land und Himmel sich erahnen. Der Boden trägt, was ihm vertraut – nicht Wunsch,
Kulturlandschaft Holsteinische Schweiz Weiterlesen »
Holsteinische Schweiz, im Hügelgang, vom Eis der Zeiten einst gehoben, zieht sich ein stiller Lebensklang durch Seen und Felder, licht verwoben. Die Moränen tragen alte Spur, vom Werden in vergangnen Tagen; und in der sanft gewellten Flur liegt mehr, als Worte je vermögen zu sagen. Der Bungsberg schaut in weite Fernen, als wache er über
Holsteinische Schweiz – Reigen der Naturlandschaft Weiterlesen »
Zwischen Malente, Plön und Eutin, zieht es mich ins Frühjahr hin; wo die Seen im Lichte ruhen, kehrt das Herz nach Hause hin. Durch die Lüfte mild und klar weht ein Hauch von neuem Werden; und was winterlich noch war, löst sich still aus kargen Erden. Kellersee und Hügelraum tragen Weite in die Sinne; und
Zwischen Seen und Frühling Weiterlesen »
Fissauer Tage – still und weit, vom Maibaum bis zum See getragen; es webt darin die alte Zeit in neuen, leisen Frühlingstagen. Auf Kirchwies’ Grund, im Abendlicht, steht aufgerichtet, fest und schlicht, der Baum, von vielen Händen gehoben – als wär er aus der Zeit gewoben. Ein Band aus Grün, ein Kranz, ein Zeichen, das
Fissauer Frühjahrstage Weiterlesen »
Am Fissauer Fährhaus, still am See, wo Ufer sanft ins Wasser reichen, verweilt der Blick, wird Herz sich frei, und Zeit beginnt, sich selbst zu gleichen. Die Boote ruh’n an leisem Steg, ein Hauch von Wind durchzieht die Bäume; und was sonst drängt auf schnellem Weg, verliert sich hier in weiten Räumen. Im Haus, das
Fissauer Fährhaus am Kellersee Weiterlesen »
Am See, wo still die Wasser stehen, tritt Mai in lichtem Atem ein; die Ufer, die im Winter schwehen, empfangen nun den goldnen Schein. Die Sonne hebt sich über Dächer, durchbricht das Grau mit milder Macht; und über Gärten, Feld und Fächer liegt sanft ihr Segen, leis entfacht. Im Schlosspark regen sich die Bäume, ein
Maihymne an Eutin Weiterlesen »
Auf Fissaus stiller Kirchwies’ Raum, wo Dorf und Wege sich begegnen, erhebt sich fest der junge Baum im Licht, das neue Tage segnen. Wenn Abend sich zum Feste neigt und Hände greifen, ordnend, schlicht, wird, was die Dorfgemeinschaft zeigt, im Tun zur sichtbaren Verpflichtung Pflicht. Die Feuerwehr, mit ruh’ger Kraft, stellt auf, was Stand und
Fissauer Maibaum Weiterlesen »
Noch hält der Frost in kahlen Zweigen sacht, kein lauter Sieg – ein leises Wiederkehren; die Erde regt sich aus der Winternacht und lernt, sich gegen Kälte still zu wehren. Kein Blatt erwächst aus bloßer Zuversicht, kein Trieb aus Wunsch und rasch verwehter Rede; was sich erhebt, kennt Pflicht und Gegenlicht und wächst aus Zucht
Frühling – Aufbruch nach Winternacht Weiterlesen »
Wo Freiheit nicht erkämpft nur bleibt, sondern von Hand zu Hand getragen, da wird sie still zur Tradition, die mehr ist als vergangne Tage. Im Wandel, der die Zeiten bindet, bewährt sich, was Bestand bewahrt; denn Freiheit lebt nur, wenn sie findet im Tun des Menschen ihre Art. Und draußen, wo die Felder atmen, wo
Freiheit als Tradition – Natur als Heimat Weiterlesen »