Freundschaft
Meinen Freunden kann ich trauen, offen in die Augen schauen, auch die Wahrheit auszusprechen, ohne Freundschaft zu zerbrechen. Darauf Freunde, will ich bauen!
Meinen Freunden kann ich trauen, offen in die Augen schauen, auch die Wahrheit auszusprechen, ohne Freundschaft zu zerbrechen. Darauf Freunde, will ich bauen!
Mein Atem ist der Sand unter meinen Füßen. Mein Herzschlag ist das Rauschen der Brandung. Meine Augen sind das Licht der Sonne. Meine Ohren sind die Geräusche des Windes. Meine Nase ist der Duft von allem Schönem. Das Leben ist mir eine Insel. Bis das Meer des Seins mich heimholt.
Das Leben ist mir eine Insel Weiterlesen »
Ein sanfter Wind zieht durch das Land, malt bunte Farben mit leichter Hand. Die Blätter tanzen im Sonnenlicht, als warmes Gold, es durch die Nebel bricht. ————————- Die Welt sie liegt im herbstlichen Glanz, die Natur beginnt den Herbstlichen Tanz. Die Äste lassen erste Blätter los, und bergen sie im weichen Moos. ——————- Es zieht
Der Herbst beginnt Weiterlesen »
Der Herbst schleicht auf ganz leisen Socken, noch tut er, als sei nichts geschehn. Dann hängen Regen in den Wolken, und erste Blätter müssen gehn. Der Wind beginnt, durchs Land zu sausen, die Abende werden kühl und klein. Wir bleiben öfter gern zu Hause – doch Rückzug muss nicht Stillstand sein. Denn jede Zeit hat
Der Herbst schleicht sich an. Weiterlesen »
Der Herbst steht vor der Tür, doch noch trägt Sommer seine Krone. Schon liegt der erste Tau im Gras, die Schatten wachsen, Früchte reifen. Das Korn wird Brot, die Frucht wird Speise, die Schwalben sammeln sich zur Reise. So geht der Sommer nicht verloren: Was reif geworden ist, gibt weiter, was in Wärme und Licht
Der Herbst klopft an. Weiterlesen »
Gibt es körperlich Beschwerden, kann das nur noch besser werden. Stets Tag für Tag ein kleines Stück, kehrt die Gesundheit bald zurück. Hundert Jahr schaffst du auf Erden!
Ich kam spät. Der Sommer war schon außer Atem. Die Kinder nicht. Sie rannten durch meinen Schatten, ihr Lachen blieb zwischen meinen Blättern hängen. Eis schmolz in mein Gesicht. Auf dem Gartentisch grinsten Melonen mit schwarzen Zähnen. Musik sprang aus offenen Fenstern. Der Wind probierte die Hemden an. Jetzt klettert die Kühle meinen Stängel hinauf.
Toll ist die Gesundheitskasse, bei Gesundheit hilft die klasse. Dabei gibt es nichts zu tun, schön ist es auch aus zu ruhn, und das Geld strömt von der Masse!
Das Licht liegt weicher auf den Stoppelfeldern, der Rainfarn hält sein spätes Gelb ins Land; ein kühler Atem kommt aus dunklen Wäldern, und Tau beschlägt des Morgens Ackerrand. Die Ähren neigten längst die schweren Köpfe, der Mohn verlor sein rotes Sommerkleid; nun füllen Äpfel Körbe, Krüge, Töpfe, und über allem liegt gereifte Zeit. Noch wärmt
Wo der Sommer weiterlebt Weiterlesen »
Sei willkommen, lieber Gast, wenn Du etwas für uns hast. Sei recht nett, geh´ uns zur Hand, sonst verläuft das Fest im Sand. Gut bewirtet willst Du sein, drum kaufe schnell noch etwas ein. Nur beim Feinsten greife zu, denn der Gast bist schließlich Du. Nach dem Fest darfst Du nicht ruh´n, denn es gibt
Herzlich Willkomen ! Weiterlesen »
Es ist ein Virus ausgebrochen, auf dem PC sitzt der seit Wochen. Heiße Wickel haben nix gebracht, die Funken flogen, und es war Nacht. Seitdem hat er verkohlt gerochen!
Im Dorf der Kannibalen, da litt so mancher Qualen. Sie hatten schon seit Wochen, den Braten nicht gerochen, es gab nur leere Schalen!
Ganz langsam schleicht die Zukunft an. Die Gegenwart ist schnell vertan, so endet stets der Zug der Zeit am Bahnsteig der Vergangenheit!
Wenn der Sommer gehet leis, und die Feldfrucht wird zur Speis, wenn die Ähre, gold und schwer, nicht mehr rauscht wie jüngst vorher, wenn der Apfel Röte trägt, und der Wind die Zweige regt, wenn am Morgen kühler Tau silbern liegt auf Feld und Au, dann beginnt, fast unbemerkt, was den Herbst im Sommer stärkt:
Der Sommer geht leise Weiterlesen »
Der Herbst zeigt seine Nächte schon, doch noch trägt Sommer seine Krone; im Abendrot steht still der Mohn, als hielte Licht die Zeit zum Lohne. Die Rotbuche bewahrt ihr Grün, doch erste Blätter werden müde; am Feldrand lässt der Rainfarn blühn, als trotze Gelb der frühen Kühle. Der Tau liegt schwer im Morgengras, die Amsel
Wenn der Herbst die Nächte zählt Weiterlesen »
August-Blüte Schamvoll birgt die Schöne ihre blutrote Blüte in dem grünen Palmenblatt, zum Trotz der Hitze. Sie glüht im Dunkel des kühlen Gartens und wartet auf die Stunde am frühen Abend, wenn sanftere Lüfte wehn. Ihr Bild freilich, entzückend, hat sie dennoch ganz willig mir geschenkt, wie ein Herz im schwarzen Schatten das pocht und
Es winken aus dem Friesenland zwei Franken leicht mit einer Hand. Hier gibt es reichlich auf den Tisch, mal gibt´s Kartoffeln, und mal Fisch. Die Frankenseele, die träumt bloß: „Ach, gäb´s doch einmal rohen Kloß. Ein Schäuferle ganz klitzeklein, ach wär das herrlich, das wär fein!“ In Franken dann, an einem Tisch, da wird geschwärmt
Gruß aus Friesenland Weiterlesen »
Der Körper ein Land mit wechselnden Grenzen, wo Straßen über Nacht verschwinden & Brücken im Nebel hängen, als Stützte sind meine Instrumente die Medikamente. Mein Bauch plagt mich auch, aber mit jedem mutigen Schritt voraus brennt in meinem Löwenherz ein Licht.
Löwenherz im Nebel Weiterlesen »
Der August lag auf Feld und Rain, noch warm vom langen Sonnenschein; doch morgens hing im Wiesengrund schon Tau wie eine stille Kund. Da ging der erste langsam hin, als trüge jeder Schritt schon Sinn. Er sah das Korn, den alten Baum und sprach vom Jahr wie von einem Traum. Er wusste: Alles, was uns
Vier gehen durch den August Weiterlesen »
Seit Tagen stand die Luft wie Blei, der August brannte Feld und Rain; der Himmel blieb von Wolken frei, und Staub lag grau auf Weg und Stein. Dann kam bei Nacht der Landregen, kein Donner fuhr ihm laut voraus; er fiel auf Gärten, Feld und Wegen und rauschte leis um Hof und Haus. Die Erde
Landregen im August Weiterlesen »