Trauergedichte

Nothings new

My heart tired and torn, Nothing to bring it to live anymore. Where hope and yearning to be loved merely once fired, a tiny glimmer burning in my soul, Now resemble the aftermath of a house fire. Everything valued burned to ashes. The deadly silence playing in tune with my deepest desire.

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Zeit

Warum diese verbissenheit, diese negativen Gedanken? Ich will doch nur Energie für neues tanken Eingehüllt in diese schwere Dunkelheit Lass endlich los es wird zeit Ich will wieder Liebe und Freude spüren Und nicht immer dieses Feuer in mir spüren Jegliche Wut und Hass der in mir wohnt, hat sich bisher noch nie gelohnt Gefangen

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vergehende Augenblicke

vorbeiziehende Nebelschwaden nicht greifbar, nicht bleibend Stimmen lockend flüsternd trügerische Hoffnungsblitze jäh, und doch- nur einen Augenblick während. Und während ich weitergehen muss bleibt nur eines gewiss die Entscheidung kann nur Grausamkeit meinem Herzen gegenüber kennen. Denn es ist trügerisch und Erinnerungen sind ihm fremd. Schmerz und Glück sind ihm gleichsam Illusionsfetzen sie müssen schwinden

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Im Leben zurück

Zweifel, Ängste, schlechte Tage, die Chancen liegen auf der Waage. Wird das Schlimme schwerer wiegen? Oder wirst du es besiegen? Hoffen, bangen lange Zeit, Hospital statt Sommerkleid. Alles wird für dich getan. Fängt dein Leben nochmal an? Dein Lachen und dein schöner Mund; ich seh‘ dein Strahlen, seh‘ dein Glück und weiß, du bist gesund.

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Meine Seele

Meine Seele Meine Seele die weint und kommt nicht zu ruh, sie will einfach nur noch leben und weißt nicht wozu. Meine Tränen sind Balsam für meine Seele, aber auch nicht sehr lange, weil ich mich weiter hin quäle. Ich will diese Qualen aus meiner Seele vertreiben, um endlich wieder frei und glücklich zu sein.

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Abendstimmung

Noch geht die Sonne auf und auch wieder unter, noch öffnet sich der Wasserhahn und schenkt uns das köstliche Nass, noch haben die meisten von uns ein Dach über dem Kopf, noch findet sich Essen auf dem Tisch, und der Arbeit gibt es noch und nöcher. Am Abend fragt man sich, ob man den Morgen

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maskitowka

graue felder vom rauch verschluckt eingebettet im schützenloch kalter schweiß trifft auf warmen herzschlag schießt auf mich mit bomben aus liebe ziehst mich mit, ziehst mich raus aus meinem schutz – vor angst lässt mich warten auf den nächsten knall doch alles bleibt ein spiel nichts ist falsch, ist alles surreal zwingst mich zum diversionsangriff

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ebbe ohne flut

wo sind die wellen hin und warum scheint die sonne wieder nicht? alles ist kalt, zu ruhig, das leise warten unerträglich wieso stirbt das meer, wo kommt die rauschende stille her? das leise warten taucht in unendliche sehnsucht ein dass die wellen wiederkommen in der sonne glitzern und dich zurück bringen es war so lang

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Du ist Täter

Schon seit der Geburt warnen alte Menschen, vor allem Männer, meinen Vater, dass er ja später aufpassen müsse, damit nicht eine Horde Jungs, die ich mit meinen großen Augen verzauberte, unser Haus einrisse. Später wollte ich bloß kein Pink mehr tragen, damit man mich nicht für ein schwaches Mädchen hielt, das bloß mit Puppen spielt.

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Die Barbarei

Von A bis X Von Jetzt bis zum Untergang Kündigt er sich an? Bock oder Ziege? Fragte er damals schon Was sie sahen Was sie fühlten „T-t-t-t“ Doch bleibt es unbeschrieben Heldenhaft über dem Morgenland Langzeit ohne Sonne hinterher Noch immer ohne die rote Bald ist auch der letzte tot Dann verwischt alles dahin Es

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Gedicht Nr. 54

In dem Gedicht Nr. 54 Geschrieben anno ‘26 Eines unbekannten Lyrikers Geht es um kein Vögelchen Um eine angebetete A-N-N-A Sie fiel nicht vom Ball Die grüne Taube gurrt; sie ist rot Ernsthaft – und Jahns Platz steht ohne Kirchturm Da! Da ist ‘s Muss! – Ich spüre: ein Traum wird wahr Aber selbst meine

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Nach dem Ausräumen

Am Abend sah man nur noch die helleren Rechtecke an der Wand, dort, wo die Bilder gehangen hatten. Im Flur roch es nach Staub und Holz, nach Schränken, die zu lange Dinge bewahrt haben. Wir gingen langsam von Zimmer zu Zimmer, als könnten Schritte etwas aufhalten. In der Küchenschublade lag noch der Bindfaden, daneben die

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Ich will leben!

Den Lebensodem reichtest weiter mir, wie´s unsre Vorfahrn taten bis zu dir, doch willst du ihn mir jetzt schon wieder nehmen, kannst du dein eignes Kind wirklich ablehnen? Dir möcht ich soviel Liebe geben, dürft ich mein Leben doch noch leben, ja, keine Liebe ist so reich, einer Kind-Mutter-Liebe gleich. Ich bin ein Mensch wie

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Mit dem Tod gehen

Der Tod ist ein Teil vom Leben, Er lässt einen sich auf die anderen Seite begeben. Er bringt den Menschen Ruhe, ist ihr Leben getan, Mal geplant und doch auch Mal spontan. Er ist nicht weg zu denken, begleitet einen von Geburt an, Mit der Zeit ist jeder Mal dran, Niemand kann ihn wirklich Leiden

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Am Bug…

Am Bug… Gleitend fährt das Segelboot. Auf Wunsch hinein ins Abendrot. Geschmückte Urne steht bereit. Ein paar Menschen sind im Leid. Inhalt weht vom Wind getrieben. Erinnerungen sind geblieben. Bernd Tunn Tetje

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Masken

Du fragst dich worauf er verweist Der Dichtergeist Nostalgisch schaust du auf das Etikett Die ganze Welt war so nett Zur rechten Zeit die Maske aufgesetzt Niemand wurde verletzt Die Illusion wurde aufrechterhalten Bis die Schreie der Seele widerhallten

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