Weiter Atem
Wie Schildkröten ziehen die Äonen vorbei Bäume tanzende Haarlocken im Wind im Auge brennen Verwandlungen in kleinste Elemente zerfällt das Nichts untrennbar Anfang und Ende
Wie Schildkröten ziehen die Äonen vorbei Bäume tanzende Haarlocken im Wind im Auge brennen Verwandlungen in kleinste Elemente zerfällt das Nichts untrennbar Anfang und Ende
Rede mit Blumen, über die Farben des Lebens. Hör Dir an wie sie die Wälder sehen. Die Wiesen. Die Seen. Und wie sie Dein Denken sehen. Und deine Phantasie. Und Dein Wissen. Und wie herrlich sie das finden. Und göttlich. Und genial. Und rede nie mit blinden Menschen, über die Farben des Lebens. Es ergibt
Der Baum ragt hoch über mich, in seiner Krone die Abendsonne gold. Er gibt mir Schutz, er gibt mir Frucht. Im Winter ist er weg, doch wacht er jeden Frühling wieder auf. Da kippte ihn der Wind, und er bat mich um Hilfe. Und ich gab ihm zurück, was er immer für mich tat. Er
Graue Tage… Manchmal sind die Tage grau. Selber fühlt man sich so flau. Ist mit sich nicht ganz zufrieden. Andere wirken sehr gediegen. Gedanken ärgern dann zu Hauf` Die Stimmung ist im Eigenlauf. So manches Helle greller wirkt. Ob diese Zeit noch Gutes birgt? Bernd Tunn Tetje
Der Lenz hebt leise die Hand. Unter tauendem Boden beginnen Knospen zu denken. Schneeglöckchen und Krokus setzen erste Zeichen ins Gras, bald folgen Tulpen und Osterglocken, ein vorsichtiges Blütenmeer im jungen Grün. In der Luft summen Bienen und Hummeln, ein Schmetterling tastet die ersten Sonnenstrahlen ab. Zwischen Zweigen wächst der Nestbau, und Vogelgezwitscher zerlegt das
Der März probt schon den April: Sonne lacht, dann zieht sie weiter. Ein Windstoß räumt den Himmel leer, gleich darauf füllt Regen ihn erneut. Die Wolken wechseln ihre Meinung schneller als der Kalender sein Blatt. Auf der Wiese blitzt ein Sonnenstrahl, kaum später klirrt ein kühler Schauer. Der Frühling kommt nicht mit Erklärung, er übt
Aprilwetter im März Weiterlesen »
Ein Vater soll schützen bei dir steh’n, doch wir mussten oft die Härte seh’n. Wo Liebe sein sollte, war nur Groll, Schatten blieben, schwer und voll. Mein Bruder und ich, wir waren klein, mit Sorgen im Herz oft ganz allein. Du nahmst uns Ruhe, nahmst uns Zeit, ein Stück unserer Kindlichkeit. Dann warst du fort,
Was uns stark gemacht hat Weiterlesen »
Der März hebt leis das Licht aus kaltem Grund, die Erde atmet unter jungem Grün; ein Krokus steht wie ein geöffneter Mund, um still den neuen Morgen zu begrüßen. Die Luft ist weich; im Raum beginnt ein Flug von Schmetterlingen über mildes Land; die Bienen tragen leise Atemzug von Blütenduft aus unsichtbarer Hand. Und wenn
Atem des Frühlings Weiterlesen »
Der März noch kühl, doch auf dem Feld ein Glanz, ein erster Krokus zeigt sich ungeniert; der April bringt Sonne – und vielleicht auch Tanz von Regen, der das junge Grün verziert. Am Weg ein Nestbau in der Heckenwand, die Bienen summen über Saat und Klee; ein Wanderer schaut über Wald und Land und denkt:
Frühling im Land Weiterlesen »
Es taut im Feld; die Knospe regt sich sacht, ein Schneeglöckchen hebt sein helles Haupt; der Lenz tritt leis aus winterlicher Nacht, als hätt ein stiller Traum die Welt erlaubt. Ein Krokus glimmt im jungen Wiesengrün, die Sonne tastet mild den Morgensaum; ein Schmetterling beginnt im Licht zu ziehn und weckt im Herzen einen alten
Der März entlässt den Frost aus Feld und Rain, ein milder Wind bewegt das junge Grün; im April zieht warmer Sonnenschein durch Wege, die im Morgenlicht erblühn. Ein Krokus steht am Rand der stillen Flur, die Bienen summen leis im lichten Raum; vom Dorf her klingt die alte Vogeluhr und trägt ihr Lied hinüber Baum
Frühlingsgang am Feldesrand Weiterlesen »
Im stillen Gras erwacht die Knospe sacht, ein Hauch von Duft durchzieht die weite Luft; die Erde hebt sich leis aus langer Nacht, und überm Feld verweht der junge Duft. Ein Schmetterling berührt das helle Licht, die Sonne streift den Tau am Wiesensaum; der Morgen spricht, doch laut vernimmt man’s nicht – der Lenz erscheint
Der Frühling ist die Zeit, da nicht nur Wiesen neu beginnen, sondern auch die Seele ihr müdes Schweigen verliert. Ein mildes Licht fällt auf die Wege, und was lange grau erschien, wird plötzlich blühend und duftend im warmen Atem der Luft. Das Auge hebt sich aus der Winterruhe, es sucht das Grün, die ersten Blüten,
Der März entlässt den Frost aus Feld und Rain, ein milder Wind bewegt das junge Grün; im April zieht warmer Sonnenschein durch Wege, die im Morgenlichte blühn. Ein Krokus steht am Rand der stillen Flur, die Bienen summen leis im lichten Raum; vom Dorf her klingt die alte Vogeluhr und trägt ihr Lied hinüber Baum
Frühlingsspaziergang Weiterlesen »
Die Karriere in heutiger Zeit, man wichtig für ein Ego hält. Doch die Anerkennung ist oft Neid, der anstelle von Lob anfällt. Mancher stellt für sein Karriereziel mit Überlegung die Weichen, arbeitet pflichtbewusst und sehr viel, kann aber kaum was erreichen. Selbst permanenter Arbeitsfleiß noch keine Karriere garantiert, weil diese, wie ein jeder weiß, nicht
Karriere trotz Faulheit Weiterlesen »
Der Lenz geht leis durch feuchtes Gras, die Knospe tastet nach dem Licht; ein Schneeglöckchen hebt sein stilles Haupt, der Winter schweigt und wehrt sich nicht. Im März noch kühl, im April schon mild, die Wege glänzen hell und rein; ein erster Krokus brennt im Grün, als wollt er Frühlingsfackel sein. Es taut im Feld,
Es ging ein Wind durchs junge Land, so mild von Hügeln nieder, da hob im Gras ein Blümlein an und reckte seine Glieder. Der Schnee zerrann, der Frost entwich, die Bächlein fingen an zu laufen, und auf dem Zweig saß Vogel fein und hub sein Lied zu singen. Da kam ein Mägdlein durch den Hain
Frühlingslied im Feld Weiterlesen »
Vom stillen Boden bricht das Grün, die Knospe wagt ihr erstes Werden; ein warmer Hauch durchzieht die Flur und weckt die schlafenden Gefährten der Erden. Die Sonne streut mit mildem Blick ihr Gold auf Wiese, Baum und Quelle, und überm Feld im jungen Wind erklingt der Vögel leichte, helle. Es summt im Duft der frischen
Ich empfinde Informationen wie die Gezeiten des Meeres – wie Ebbe und Flut. Manchmal scheint Stille einzukehren, und du kannst eine Zeit lang im Meer stehen, nur bis zu den Fersen im Wasser. Manchmal bleibst du sogar trocken und gehst am Ufer über den warmen Sand. Doch plötzlich trifft dich eine Welle – kalt. Sie
Über ein trautes Heim er verfügt, sich dennoch nur in Kneipen vergnügt, seine ganze Freiheit hier verbringt, rechtzeitig heimgehen nie gelingt. Meist an der Theke er sitzend thront, ist Stunden zu stehen nicht gewohnt, zu jedem Bier einen Schnaps bestellt und auch manchen Mitzecher freihält. Wenn die Promille im Blut steigen und ganz allmählich Wirkung