Frühlingsgedichte

Vertrauen

Meinem Bäuchlein kann ich trauen, bin gesund noch anzuschauen. Ich folge keinem Schönheitswahn, drum ess ich, was ich essen kann. Und ein Schnaps hilft beim Verdauen! Meinem Bierchen kann ich trauen, ganz tief in das Gläschen schauen. So fließt es in die Kehle ein, schmeckt besser als vom Vater Rhein. Teil es auch mit manchen […]

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Wolken

Weißt du noch, als wir im weichen Gras lagen, die Sonne unser Gesicht wärmte und der Himmel unendlich schien? Wir schauten den Wolken hinterher, sahen Drachen, Schiffe und Gesichter, Burgen aus weißer Watte, die nur für uns existierten. Die Zeit spielte keine Rolle, kein Handy, keine Termine, nur der Wind, das Lachen und ein Herz,

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Deutscher Wald im Licht

O Täler weit, o Höhenrand, du Wald im frühen Morgenlichte, dein Atem zieht durch Baum und Land und schreibt sich ein in die Geschichte. Durch Buchenlaub und Eichenkronen geht Wind wie eine alte Sage; in deinen tiefen, grünen Zonen verhallt des Tages laute Klage. Wo Wurzeln unter Steinen tasten und Quellwasser die Moose nährt, lernt

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Aus lächelnder Natut

Nach langer Winternacht drängt das Leben sprießt bis es als Blütenschaum üppig überfließt bis Farbenpracht sich breitet über das weite Land geleitet aus schöpferischer Hand zu unentwegtem Werden in sich wandelndem Gewand. Erwacht nach langer Nacht taucht die Welt in anderes Licht. Milde und Wärme spricht aus lächelnder Natur. Durch Wald und Flur im Frühlingsglück

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Sommerblüher auf einer Ruderalstelle

Wo Schotter liegt und alte Wege vom langen Regen ausgebleicht, beginnt nicht Leere, sondern Wildnis, die still durch jede Fuge steigt. Der Natternkopf hebt blaue Flammen, der Mohn trägt roten Widerstand, und zwischen Disteln, Staub und Steinen behauptet Sommer noch das Land. Hier wächst nichts für gepflegte Gärten, kein höfisch angeordnetes Grün; doch manche Brachfläche

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Die Bergbauernwiese

Die Bergbauernwiese prahlt nicht. Sie lebt vom langsamen Sommer und vom schweren Atem der Hänge. Zwischen Arnika und Enzian steht das Gras nicht fett und herrisch, sondern licht, durchlässig, offen für Margerite, Thymian und Klee. Hier wächst Vielfalt nicht aus Überfluss, sondern aus Begrenzung. Der magere Boden zwingt die Pflanzen zu einem stilleren Vertrag. Vielleicht

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Immer Frühling in mir

Wenn ich die Augen schließe und an Dich denke denke ich an Deine Farben ~ Dein sonnengebräuntes Gesicht Deine himmelblauen Augen Dein hellblondes Haar Wenn ich die Augen schließe und an Dich denke denke ich an Deine Lebensfreude ~ Deine natürliche Unbeschwertheit Deine berührende Herzlichkeit Dein ansteckendes Lachen Wenn ich die Augen schließe und an

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„Träumer“

Wenn du dein Lebensweg bezeichnest, in einem Wort, wie nennst du das? Ich merke, auch du verzweifelst…Schon gut, du hast noch nichts verpasst Lass Dir Zeit, des Schmuckes – Deutung an feinem Saum hängen bleibt Jetz lächelst du, was für Andeutung…Das unerfüllte, was uns treibt… Darf man noch träumen, Hoffnung täuschen, beflügeln sich von Tag

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Maiengipfelzeit

Der Frühling gipfelt in der Maienzeit, es blüht und singt auf Flur und Feldern weit; durch junge Zweige zieht der milde Wind, als wollte er verkünden, dass wir leben sind. Die Lerchen steigen hoch ins helle Blau, auf Wiesengrund glänzt still der Morgentau; und über Seen in lichtem Frühlingsschein kehrt sanfte Ruhe in die Herzen

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