Der Virus
Es ist ein Virus ausgebrochen, auf dem PC sitzt der seit Wochen. Heiße Wickel haben nix gebracht, die Funken flogen, und es war Nacht. Seitdem hat er verkohlt gerochen!
Es ist ein Virus ausgebrochen, auf dem PC sitzt der seit Wochen. Heiße Wickel haben nix gebracht, die Funken flogen, und es war Nacht. Seitdem hat er verkohlt gerochen!
Ein Mann ist einer Frau erlegen, denn sie sehnt sich nach Kindersegen. Liebevoll massiert der Knilch, für den Nachwuchs Muttermilch. So kann die Menschheit was bewegen!
Weißt du noch, als wir im weichen Gras lagen, die Sonne unser Gesicht wärmte und der Himmel unendlich schien? Wir schauten den Wolken hinterher, sahen Drachen, Schiffe und Gesichter, Burgen aus weißer Watte, die nur für uns existierten. Die Zeit spielte keine Rolle, kein Handy, keine Termine, nur der Wind, das Lachen und ein Herz,
O Täler weit, o Höhenrand, du Wald im frühen Morgenlichte, dein Atem zieht durch Baum und Land und schreibt sich ein in die Geschichte. Durch Buchenlaub und Eichenkronen geht Wind wie eine alte Sage; in deinen tiefen, grünen Zonen verhallt des Tages laute Klage. Wo Wurzeln unter Steinen tasten und Quellwasser die Moose nährt, lernt
Deutscher Wald im Licht Weiterlesen »
Nach langer Winternacht drängt das Leben sprießt bis es als Blütenschaum üppig überfließt bis Farbenpracht sich breitet über das weite Land geleitet aus schöpferischer Hand zu unentwegtem Werden in sich wandelndem Gewand. Erwacht nach langer Nacht taucht die Welt in anderes Licht. Milde und Wärme spricht aus lächelnder Natur. Durch Wald und Flur im Frühlingsglück
Aus lächelnder Natut Weiterlesen »
Schwarz, so wie der Hintergrund der Sterne in der Nacht; Rot, so wie das stolze Blut uns liebend glücklich macht; Gold, so wie des Reichtums Glanz uns machte einst bekannt; die Farben sind, die für uns stehen, für unser Heimatland!
Wo Schotter liegt und alte Wege vom langen Regen ausgebleicht, beginnt nicht Leere, sondern Wildnis, die still durch jede Fuge steigt. Der Natternkopf hebt blaue Flammen, der Mohn trägt roten Widerstand, und zwischen Disteln, Staub und Steinen behauptet Sommer noch das Land. Hier wächst nichts für gepflegte Gärten, kein höfisch angeordnetes Grün; doch manche Brachfläche
Sommerblüher auf einer Ruderalstelle Weiterlesen »
Die Bergbauernwiese prahlt nicht. Sie lebt vom langsamen Sommer und vom schweren Atem der Hänge. Zwischen Arnika und Enzian steht das Gras nicht fett und herrisch, sondern licht, durchlässig, offen für Margerite, Thymian und Klee. Hier wächst Vielfalt nicht aus Überfluss, sondern aus Begrenzung. Der magere Boden zwingt die Pflanzen zu einem stilleren Vertrag. Vielleicht
Die Bergbauernwiese Weiterlesen »
Wenn ich die Augen schließe und an Dich denke denke ich an Deine Farben ~ Dein sonnengebräuntes Gesicht Deine himmelblauen Augen Dein hellblondes Haar Wenn ich die Augen schließe und an Dich denke denke ich an Deine Lebensfreude ~ Deine natürliche Unbeschwertheit Deine berührende Herzlichkeit Dein ansteckendes Lachen Wenn ich die Augen schließe und an
Immer Frühling in mir Weiterlesen »
Die Sonne scheint, der Himmel ist blau, Blühende Rosen, wohin ich schau. Hof und Dorf sind beruhigend und still – Nirgends ich jetzt lieber leben will. Baumelnde Füße, die Seele tankt auf, Ein Werden und Wirken im Lebenslauf, Der sich vollzieht in Höhen und Tiefen, Die stets mäandernd und kurvig verliefen. Das Werden und Wirken
Maiensommermorgen Weiterlesen »
Wenn du dein Lebensweg bezeichnest, in einem Wort, wie nennst du das? Ich merke, auch du verzweifelst…Schon gut, du hast noch nichts verpasst Lass Dir Zeit, des Schmuckes – Deutung an feinem Saum hängen bleibt Jetz lächelst du, was für Andeutung…Das unerfüllte, was uns treibt… Darf man noch träumen, Hoffnung täuschen, beflügeln sich von Tag
Der Frühling gipfelt in der Maienzeit, es blüht und singt auf Flur und Feldern weit; durch junge Zweige zieht der milde Wind, als wollte er verkünden, dass wir leben sind. Die Lerchen steigen hoch ins helle Blau, auf Wiesengrund glänzt still der Morgentau; und über Seen in lichtem Frühlingsschein kehrt sanfte Ruhe in die Herzen
Zwischen Kellersee und Eutiner See zieht still der junge Frühling ein; durch lichte Wälder, Wind und Klee fällt milder Glanz ins Land hinein. Die Wasser tragen Himmel weit, vom Morgentau noch kühl umfangen; und durch die sanfte Hügelleit’ zieht leise neues Grün entlang. Am Uferrand im Schilfgebraus verliert der Tag sein lautes Streben; die stille
Zwischen Kellersee und Eutiner See Weiterlesen »
Wenn über junge Halme silbern ruht des Morgentaus noch unberührtes Schweigen, erfüllt mit frischem Leben neuen Mut der Mai die Welt in lichtdurchwirkten Zweigen. Im blauen Himmel hebt die Lerche sacht ihr Lied empor aus sonnenhellen Gründen; und durch den Hain, vom milden Wind bewacht, beginnen Duft und junges Grün zu künden. Des frühen Tages
Morgentau im Mai. Weiterlesen »
Flatulentia – der Lenz kehrt ein, und selbst der Ernst wird nicht mehr rein. Was festgefügt im Winter stand, verliert sich schnell durch leichte Hand. Ein Laut genügt, nicht groß, nicht klug, doch bringt er Ordnung aus dem Zug. Was eben noch als Pflicht erschien, muss nun dem Lachen unterziehn. So zeigt der Lenz in
Flatulentia – der Lenz ist da, er drängt durch jede feste Form; was eben noch ganz streng geschah, verliert sich leise ohne Norm. Ein Laut, so schlicht, doch voller Kraft, zerreißt die Ordnung, unbestellt; und was zuvor noch Ernst erschafft, wird plötzlich Spiel in dieser Welt. Man sieht sich an, erst stumm, dann frei, das
Flatulentia – der Lenz ist wieder da, er sprengt den Ernst wie Knospen alte Rinde; was festgefügt schien, lockert sich im Winde, und selbst das Strenge beugt sich plötzlich: ja. Ein leiser Ton, so schlicht, so sonderbar, durchzieht den Raum wie erste Frühlingswinde; er wirkt, wo keine große Rede binde, und macht aus Pflichtgemeinschaft Menschen
Flatulentia vernalis Weiterlesen »
Wenn Maienlicht die stillen Felder weckt, und Morgentau auf jungen Wiesen ruht, wird neu, was lang im Winter war verdeckt, und leises Grün durchströmt die Welt mit Mut. Der Wind bewegt die Äste sacht im Hain, die Lerche hebt sich singend in das Blau; es scheint, als kehre alles Licht nun heim im milden Glanz
Sonett an den Mai Weiterlesen »
Der Maien zeigt des Frühlings Pracht, wenn junge Stimmen fröhlich klingen; die Erde ist vom Licht erwacht, und milde Winde Lieder bringen. Durch Gärten zieht ein süßer Duft, der leis die alten Zeiten streift; und über Wald und klarer Luft wird neues Leben still gereift. Die Wiesen stehn im Blütenkleid, der Morgentau glänzt auf den
Die Sonne scheint, der Lenz, der weint, weil Wolken durch die Himmel ziehen; doch selbst, wenn sich der Tag verneint, beginnt das erste Grün zu blühen. Der Regen fällt auf Feld und Baum, der Wind streift kühl durch junge Triebe; und dennoch wächst im stillen Raum das Leben weiter aus dem Lieben. So trägt der
Frühlingswechsel Weiterlesen »