Wunden

Ich bin sehr lang schon am Leben. Doch manche Wunden verheilen nicht. Manche Tat wird nicht vergeben. Manches Dunkel erträgt kein Licht Mancher Schmerz will nicht vergehen. Manches Vergang`ne ist nicht verschwunden Manches kann nur der im Dunkeln sehen Nicht die Zeit, erst der Tod schliesst alle Wunden.

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Die Dame im Bild

Die Dame im Bild ​ Im bunten Treiben dieses Lebens, durch das Erleben Allgewalt, entstehen Gemälde in ihrer Seele, aus prähistorischen Welten, vergangener Zeit. Oft in dunklen Mitternächten, wenn alles still und ruhig erscheint, tritt aus der Tiefe ihrer Asche, ein hungriges, wildes Herz empor. Dann will sie alles nur vergessen, was einst ihr Dasein

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Grauenhafte Warnung an den terroristischen Beleuchter in der Posthalle in Würzburg

Als ich an ein Gedicht gedacht. wie ich`s für meine Pflicht eracht` hat wer ein grelles Licht entfacht. Das hat mich um die Sicht gebracht. Wär ich drum auf`s Gesicht gekracht ich hätte sicher nicht gelacht. Ich hätte `nen Bericht gemacht, die Sache vor `s Gericht gebracht! Doch falls es dem an Macht gebricht –

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Ein köstlicher – gelungener – Gänsebraten

Weihnachten steht vor der Tür! ————————— Weihnachten mit einem Gänsebraten ist eine von den guten Taten. Und dass man ihn sehr knusprig mache das ist für mich auch Ehrensache. —————————– Ein Gänschen braucht man wohl dazu mit zartem Fleisch, viel Seelenruh. Dann eine Vielzahl an Gewürzen und Zeit man darf nichts überstürzen! ————————————- Es brauch

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Nächtlicher Geist? – Spuk

Quid sit futurum cras, fuge quaerere! —————————————- Am 23.12.2014 starb mein bester Freund – Alfred – auf der Insel Mauritius. Wir wollten am 27.12.2014 den Druidenstern – 1. Quartal 2015, eine Ordenszeitung, des „Deutschen – Druidenordens“ – ganz fertigstellen. In dieser Nacht am 23.12. geschahen dann seltsame Dinge in der Wohnung. Wir hatten uns geschworen,

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Der eiserne Marsch

Die Rüstung blank, die Seele taub, marschiert ein Herz, verwandelt in Staub. Er spricht von Ehre, Stahl und Macht, doch seine Worte sind nur Nacht. Er träumt von Grenzen, die zerbrechen, von Donnerstimmen, die befehlen und sprechen. Sein Geist, ein Heer, marschiert ins Land, das Feuer lodert in seiner Hand. Keinen Menschen sieht er, nur

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Im Schatten der Nadel

Dunkle Schwaden, ein stummes Heer, ziehen übers Herz so schwer. Ein Sturm im Innern, ohne Rast, der dich in kalten Fesseln fasst. Der Vater ruft – ein fernes Wort, doch deine Seele treibt schon fort. Die Tränen glänzen, fließen leis, wie Wasser, das im Finstern reißt. Dein Wesen verschwand im Nebelgrau, ein Spiegelbild – dir

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Gold für Schweigen

Sie sehen dich wie Staub am Rand, doch suchen nachts nach deiner Hand. Sie kaufen Nähe, flüchtig, kalt – und nennen dich danach „verhalt“. Du gibst, was sie im Dunkel wollen, doch bleibst für sie nur Fleisch, nur Rollen. Ein Körper, stumm, ein fremdes Tier – sie zahlen nicht aus Achtung dir. Kein Blick fragt

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Dunkle Wolken

Dunkle Wolken ziehen durchs Licht, du taumelst – siehst die Welt nicht. Streit mit dem Vater, Nacht für Nacht, und ich, der kaum noch Hoffnung macht. Wann kommt die Wende, die du ersehnst? Oder ist es das Ende, dass du längst verstehst? Tränen fließen, wenn du mich erblickst, und flehst, wenn der Fluss vorüber fließt,

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Entlassener Sträfling

Bettelnd vor dem Einkaufscenter, die Menge schweigt, sie geht nur weiter. Entlassen aus dem grauen Knast, achtundzwanzig Monate – Last. Ohne Wohnung, ohne Lohn, bleibt dir am Ende der kalte Beton. Ohne Hoffnung, ohne Ziel, das Leben wird ein Überlebensspiel. Diebstahl flackert in Erinnerung, doch keine Chance zur Besserung. Du hast keine Wahl, du bist

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Purzelbäume

Gärten. Und Stille. Und Himmel. Und Häuser. Das ist hinter dem Fenster. Und ich liege im Bett. Trinke Tee. Höre Musik. Sehe Bilder. Und bin das Leben. Heute Und Morgen. Und jeden Tag. Mit jedem Traum. Und Flügeln mit jedem Blick! Briefe. Und Notizen. Und Reisen. Und Strände. Das ist hinter der Phantasie. Und ich

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„Glück Auf“ Ruhrgebiet

Vor einigen Jahrzehnten unser geliebtes Ruhrgebiet im rasanten Tempo ins wirtschaftliche Abseits geriet. Bergbau,- Eisen-und Stahlindustrie machten stetig „Miese,“ der Pott steuerte in eine akute Wirtschaftskrise. Kohlenhalden wuchsen, ein Großteil der Zechen machte dicht, Zollverein zeigt heute als Weltkulturerbe sein Gesicht. Mancher Schornstein der Schwerindustrie kaum noch richtig rauchte, mit der Zeit man dann immer

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Das erfolgreiche Vitamin

Ein cleverer Mensch ist bestens vernetzt, deshalb auch wichtige Kontakte schätzt, die er vielleicht sogar mal dann und wann, zu seinem Vorteil prima nutzen kann. Jederzeit er hierauf großen Wert legt, Kontakte somit ständig hegt und pflegt, zumal sie von enormen Nutzen sind, entpuppen sich häufig als Rückenwind. Der Rückenwind ihn rasch nach vorne drückt,

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Büdchen im Ruhrgebiet

Immer mehr Geschäfte im Revier ihre Pforten schließen, weil Einkaufszentren wie die Pilze aus dem Boden sprießen. Kioske es dagegen noch in beschränkter Anzahl gibt, fast jeder Ruhrgebietler diese Büdchen besonders liebt. Zu Zeiten der Industrialisierung sie entstanden, rasanten Zuspruch bei den Bewohnern des Reviers fanden. Das Ruhrgebiet bis heute als Hochburg der Kioske gilt,

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Schicksalshilfe

Auch wenn man die Augen immer offen hält, sich jeder Herausforderung tapfer stellt, fleißig und voller Selbstbewusstsein agiert, nicht alles von vornherein stets klappen wird. Häufig das ins Auge gefasste nur glückt, wenn das Schicksal auch mal ein Auge zudrückt.

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Der Milchmann

Noch bis weit in den goldenen Wirtschaftswunderjahren, sah man ihn durch alle Straßen des Kohlenpotts fahren. Er bot hier seine verschiedensten Milchprodukte an, fast jeder Bewohner kannte den eifrigen Milchmann. Die Milch von glücklichen Kühen verkaufte er lose, allein Glücksklee und Bärenmarke gab´s in der Dose. Für den Transport der Milch war die Milchkanne allemal

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Ein sinkender Stern

Wie ein Stern ist sie aufgegangen, sehr modisch gekleidet und freundlich strahlt, will so Männerherzen einfangen, Ihr Outfit sich hervorragend auszahlt. Damit Männer ihr auf den Leim gehen, folgte sie vehement deren Spur, nutzte, weil Männer auf Frauen stehen, die bestehende Hochkonjunktur. Doch dann nervte plötzlich die Qual der Wahl, denn sie konnte sich nicht

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