Jugendliche

Am Bahnhof treffen sie sich heute mit dieser neuen Rap Musik. Talahons und “Assikinder”, Rauchen sie ein bisschen Weed. Heute trifft er sich mit zwei Frauen. Nacheinander, nicht zugleich. Dann zurück zu seiner Freundin, die davon nicht weiß. Sie sind zusammen auf einer Party, schalten sich die Lichter aus. Wenn sie wieder nüchtern genug sind, […]

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Die Kunst des Lebens

Das Alleinsein, in der Welt, Ist eine Kunst. Ist eine Ansichtssache. Die Verschlossenheit, des Menschen, Ist ein Schutz. Ist ein Muss. Das Lügen, ist Betrügen des Verstandes, wenn das Herz so krank ist, dass es eine Schlange braucht. Das Fühlen Ist ein Wunder unserer Seele, Ist unerforscht. Und nicht kontrollierbar. Und das Schlimmste : Alles

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Leer gerechnet

Im immerwährenden Jetzt sind die Lichter ausgedünnt. Teppiche schlucken die Schritte der Zählenden. Um dem Zufall eine Form zu geben, werden Zahlen beschworen. Gespräche versickern im Dazwischen. Masken verraten nichts, doch alle spüren die Nähe zum Abgrund. Hände setzen routiniert. Blicke hypnotisieren die Kugel. Erwartung flackert auf, zieht sich zurück. Blicke rechnen weiter. Mehr ist

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Staub und Tanz

Der Wind trägt fremde Worte her, sie wiegen bleiern, lasten schwer. Man zeichnet Bilder, rahmt mich ein, doch wer ich bin, entscheide ich allein. Ein Flüstern hier, ein Urteil dort, verweht im Sturm, an jedem Ort. Sie sagen, dass mein Geist sich verliert, dass ihr Raunen mich regiert. Doch während sie im Kreise stehen, lass’

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Mobilität des Lebens

Man kommt zur Welt und kann nicht viel, vor allem ist man immobil. Bewegt zwar fleißig seine Beine, doch laufen sie noch nicht alleine. Erst braucht es eine feste Hand, weiter einen guten Stand. Und seh´n die Großen, dass man´s kann, dann steht die nächste Hürde an. Es wird gerollert und geradelt, und wer sich

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Das Ankerlicht

Das Licht des Tages verblasst in Grau, die Welt wird leise, kühl und weit. Doch in dem Sturm, geliebte Frau, schenkst du mir Unbesiegbarkeit. Es ist kein Schwur aus dünnem Glas, kein Wort, das nur im Licht besteht. Es ist das Schweigen, das die Angst vergaß und Liebe, die niemals verweht. Denn wenn die Zeit

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An meine Schule

Geliebte Schule, In deinen sternenklaren Augen, spiegelt sich mein ganzer Wert, befreist mich vom naiven Glauben, die Zukunft sei frei und unbeschwert. Was ich lern ist schnell verloren, Was ich fühl bleibt lange da, Ein Teil von mir der ist gestorben, Ein andrer Teil ist nicht mehr wahr Ob ich mich noch am Leben freue?

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Kurvige Tage

Ich fuhr mit einem Mann ein Stück, der Dinge pflegt und neu belebt, auf die man erst mit Reue blickt, wenn sich in ihnen nichts mehr regt. Er sagte, Wege kehrten wieder, auch wenn man glaubt, man sei schon weit. Er sprach so schnell, ich schlug die Lider der Augen zu vor Einsamkeit. Ich folgte

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Wir alle hier auf Erden streben!

Wir streben oft in unserem Leben nach Anerkennung doch eines das ist uns auch klar den Wunsch dazu dem Menschen gegeben die Wunscherfüllung selten da. ———————— Gar vieles Schönes wird neu begonnen so manches wird zu Ende gebracht. So manches scheint verloren, verronnen doch manchmal neuen Glück erwacht. —————————— Des Menschen Stunden oft schnell eilen

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Größenwahn

Er ist ein Mensch, der sich oft in Szene setzt, dabei sich immer wieder mal überschätzt. Sich außerdem auf sehr dünnem Eis bewegt, große Aufmerksamkeit und Ärger erregt. Häufig dieser Mensch prahlerisch „aufschneidet,“ letzten Endes unter Größenwahn leidet. Ist mit dem Gefühl von Überlegenheit, grundsätzlich nie zu Kompromissen bereit. Diese Person über viel Ehrgeiz verfügt,

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Das Ungetüm

Als ein Mensch in den Spiegel schaute, seinen Augen nicht so recht traute. Denn der Spiegel nicht richtig tickte, sondern plötzlich gewaltig zickte. Kein Menschenbild zum Vorschein brachte, sich doch Besonderes ausdachte. Dann zu großer Gemeinheit neigte, eine Kuriosität zeigte. Der Mensch das Ungetüm entdeckte, das ihn nun bis ins Mark erschreckte. Und ihm wurde

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Helle schweigende Nächte

Nächte, weiß wie stilles Tuch. Sie halten mich im Traumversuch, wo Briefe ruhen, tief versteckt, und Schatten flüstern, unentdeckt. Ein Kind der Wege, früh entfacht, vom Hunger groß, in dunkler Nacht, von Sehnsucht, die nach Stärke schreit, ein Feuer, das im Innern bleibt. Ein wilder Fluss, so tief, so schwer, ein Spiegel, der mich sieht

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Einblick oder ein Blick?

In Dir hab´ ich etwas geseh´n, lange war´s nicht zu versteh´n, was Dir selbst nicht offensichtlich war, der Blick dafür war nicht durchdringend klar. Verbleiben mochtest Du in Blindheit, womöglich durch Prägung in der Kindheit? So ließ ich los und ging weiter, aufrecht dabei und auch heiter. Unverständnis brachtest Du mir entgegen, dies Verhalten kam

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Bleicher Widerschein

Die Stunde schlägt in dieser Welt, wo fahle Farbe untergeht, wenn das, was wir für wahr hingestellt, wie Nebel vor dem Spiegel steht. Wir tanzen auf dem Rand der Zeit, die Decke weicht dem Sternenmeer und in der tiefen Einsamkeit wird jedes Wort so bleich und leer. Kein Grund, kein Halt, nur Wellenschlag, die Wahrheit

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Anstand, wie? oder Ehre gar?

Früher, ja früher, galt noch ein wenig der Anstand. Wir meinten, den Politikern glauben zu dürfen, denn sie strebten nach dem Erhalt der Nation. Es galt als Ehre, ein politisches Amt innezuhaben, zum Wohle der Bevölkerung. Das Land zu schützen vor äußerer Bedrohung. In der amerikanischen Szene zählt heute nur noch, wie hoch die Bestechungssumme

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Der Schrittzähler

Zehntausend Schritte ohne mächtig zu schnaufen, sollte jeder gesunde Mensch täglich laufen. Denn Laufen ist nachweislich allemal gesund, für sämtliche Menschen bis hin zum alten Hund. Da aber das „Schritte zählen“ Probleme macht, wurde rasch ein Schrittzähler auf den Markt gebracht, der, während sich der Mensch per pedes emsig trimmt, das lästige Zählen haargenau übernimmt.

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