Allgemein

Du besuchst mich

Du besuchst mich in zärtlicher, liebevoller Gestalt, begleitet von Küssen wie Frühlingstage, berührst du mich überall am Körper und lässt alles erleuchten und erblühen an und in mir. Du besuchst mich, immer wenn ich an dich denke.

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Hinter Mauern

Da ist so viel Gefühl Was ich hab für dich. Ich will’s ja genießen, Immer klappt’s bloß noch nicht. Es hat Jahre gedauert, Die Mauer zu setzen. Ich reiß‘ sie nicht ein, Ich könnt‘ mich doch verletzen. Hab doch so dran getüftelt Und viel konstruiert. Sie fein zu verzieren, Hab ich auch probiert. Hab sie

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Frieden

Was muss ich tun Sag‘ mir doch, Was ist richtig ? Wie pass‘ ich in die Welt? Wie verhalt‘ ich mich adäquat, Sodass es gefällt? Und was muss ich reden Und wie und wieviel? Wann sollt‘ ich besser ruhig sein? Zeig‘ die Regeln zum Spiel! Und wie muss ich mich kleiden? Wie pass‘ ich mich

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Fantasien der Nacht

Ich werde ganz ruhig, wenn dein Lächeln bei mir sitzt. Ich sehe es vor mir, wenn meine Fantasien von draußen aus der Dunkelheit und Kälte bei mir Platz nehmen. Oh, ewig willkommen sollt ihr sein, ihr treuen Nachtbegleiter! Bleibt doch! Oh, bleibt die Nacht!

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Ein-Fluss

Linear von Punkt zu Punkt, erschließt er seine Kurven. Verweilt vielleicht für kurze Zeit, und glättet längst die Wogen. Klar, in voller Reinheit, beherbergt er das Leben. Aus der Quelle er entspringt, Natur? Gott gegeben? Die Sonne formt das satte Grün, Basis jener Wesen. Der Himmel reicht ihm Fremdes, niemals nur erlesen. Ein Baum wirft

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Liebe

Liebe ist nicht bloß ein Gefühl, nicht nur warm, verschneit oder eisig kühl, sie gründet auf Vertrauen, Nähe und Herz, würdest du fühlen, was ich fühl, würdest du spürn diesen Schmerz. Liebe braucht Zeit, sie wächst und gedeiht, verfliegt und erlischt, bis man wieder erwischt, diesen einen Moment, in dem man erkennt, dass zwei Herzen

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Kindheitstraum

Ich träume mit offenen Augen, Heimat von dir, warum ist das so, ich kann nichts dafür. Ich war im Google und suchte den Bielauer Wald mit der Jungfrau Maria und fand ihn, aber nicht bald. einen ganzen Tag haben meine Gedanken zugebracht und aufgeschrieben hab ich’s in der Nacht, bin ich an einem Thema dran,

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Gegen rechtes Gedankengut

In unserem Land, wo das Unheil einst begann – marschieren wieder dunkle Mächte, Antidemokraten und braune Kräfte. Sie formieren sich zu neuer Macht, propagieren eine grosse Schlacht – treten auf, auf Strassen und Plätzen und wollen das Machtzentrum neu besetzen. Sie kommen in Anzügen mit Krawatten, verbreiten Angst und werfen dunkle Schatten. Sie bewegen sich

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Die Treppe

Die Treppe rauf, die Treppe runter, mit 20 Jahren kein Problem mit 40 geht es nicht so munter, da bleibt man öfters schon mal stehn. Mit 60 wird es dann schon mühsam, man schnauft, hält sich am Handlauf fest. Mit 80 fährst du besser Fahrstuhl, sonst gibt die Treppe dir den Rest. Mit 100 wird

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Mein ereignisreiches Leben

Mein ereignisreiches Leben in Gedichtform eingegeben, sicher hunderte sind’s gewesen, möchte gern sie einer lesen ? Hab jahrelang für meine Lieben, viele Reime aufgeschrieben, möchte gern sie weitergeben, handeln um mein langes Leben. Reimen macht mir grossen Spass, ich reime über dies und das, gerade was mir einfällt und meistens über meine kleine Welt. Mein

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Altern

Noch freust du dich des Älterwerdens. Wie lange noch? Du weißt es nicht. Gewiss bis eines Tages du verbirgst vorm Spiegel dein Gesicht. Wenn dann, als Zeuge deines Lebens, dir jede Falte sagt die Zeit. Dann reift in dir auch die Erkenntnis, du hast nur noch „Vergangenheit“

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Jahresreigen

Der JANUAR geht dem Ende zu, der FEBRUAR steht bereit und sind wir erstmal dann im MÄRZ, ist es schöne Frühlingszeit und wenn die Sonne dann auch lacht und mancher Regen fällt dann spriesst und grünt es über Nacht und herrlich wird die Welt. Mit einmal sind wir im APRIL, er tut so was er

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Ins Unbekannte

Wohin mit all den schönen Gefühlen, die uns ständig erneut aufwühlen, wenn wir uns gegenübersteh´n und tief in die Augen seh´n. Wohin mit all den schönen Gefühlen, die uns wollen gern verführen zu berühren: Liebe deutlich spüren. Wohin, – wenn wir uns zwar so anseh´n, dann doch aneinander vorübergeh´n! Wer soll das versteh´n?

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Frühlingsduft

Leer und still, im Dunkeln Sterne so klar am Funkeln Huschende Schatten, ein Wispern In der Ferne, ganz nah, ein Knistern Schwaches Mondlicht uns begleite Uns den Weg klar hell bereite Wunderschöne Nacht ist heut Hätt ich mich damals nicht gefreut Geruch des Waldes dringt herbei Vermutlich, endgültig bald vorbei Sein Ausdruck, verletzt und gierig

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Splitter

Mein Spiegelbild Zerfällt Vertausendfacht Als Kristallhagel Zum Seelenkaleidoskop Eine scharfe Scherbe Greife ich Mein Blut trübt sie Nur noch die Schatten Scheinen hindurch Je nur ein Bruchstück Fassen sie Aus Furcht Vor dem Schnitt Des Farbenspiels am Boden So bleibt im Dunklen Was es verbirgt Ein Teil fehlt Füg es hinzu Ergänze es Zum Ganzen

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Weißschweigen

Blinkender Balken Klagendes Glitzern Quälendes Rauschen Stille Tasten Entfliehende Zeit Brennende Leere Zögerndes Zaudern Flüsternde Ahnung Sanfter Druck Wachsende Linien Süße Erleichterung Gedankliche Pflugscharten Langsames Verdörren Jähe Stille Erschrockenes Innehalten Kalte Ahnung Kriechende Zweifel Bittere Gedanken Harter Klick Augenblickliche Verweißung Totgeschwiegene Worte

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So ein Käse!

Es gibt Leute denen ist die Avocado heilig Ohne wird‘s ihnen beim Toasten langweilig. Im eigenen Heime können‘s komische Gestalten Ohne Gold und Glitter kaum aushalten Manche steh‘n auf Fesselspiele, Andere kommen ohne Koks nicht zum Ziele Ich wage mal eine ganz steile These Am schrägsten bin ich mit meinem Käse Wer denkt, Käse sei

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Abraxas

In fahlem Zwielicht war müde ich erwacht, Als ich dich eines kalten Winterabends fand Wie Mondlicht schimmert deiner Worte Gewand, Es blühn‘ Gedanken dir wie Lotus bei Nacht Du zeigtest mir flüsternd dein geheimes Kainsmal Und schreiend solltest du entblößen das meine Andre waren mir ein Rätsel, kalt wie Steine Du allein sprachst aus, was

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Zulenkung

Aus der grellen Bilderapp da winkt ein Beitrag frech heraus. Er erinnert mich mit stolzer Weisheit pflichtbewusst daran Dass ja “nur wer immer alles gibt sein Ziel erreichen kann” Und geheime Toilettendaddler arm und einsam sterben Oder gar zu Kunden dieser ominösen Seiten werden. Solch Gedanken sind mir, wenn auch wohl bekannt, ein bitterer Graus!

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Erntedank

Im Schoß derselben, gold’nen Ähre wuchsen wir Gut umsorgt, fest umgarnt, warm umschlossen, Du schirmtest mich vor Regen, im Sturm vertraut’ ich dir Wir waren eins, so wie aus einem Erz gegossen Grün wie Sommerweiden waren wir, als der Tag begann Einst dem andern fremd und schüchtern, ganz wie scheue Rehe Zueinander, miteinander, aneinander wuchsen

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