Liebesgedichte

Chaos

Ich bin die Ordnung aus dem Chaos! Etwas Wahnsinn. Etwas Klugheit. Purer Blödsinn. Scheitern und Humor. Versagen und Resignation. Staunen und Stille. Und das Bordell im Denken. Als Musik für die Welt! Ich bin die Ordnung aus dem Chaos! Etwas Tee. Etwas Torte. Kein Wein. Gäste und Streit. Montag und Suppe. Tasse und Abend. Und […]

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Trübes Wetter

Säße ich bei trübem Wetter, weit und breit kein Sonnenschein wäre es für mich viel netter, wär’ ich dabei nicht allein? Könnt’ ich die trübe Stimmung teilen wär’ sie vielleicht schon weg im Nu. Nur: Ich würde dann ins Freie eilen und übrigbleiben würdest Du! Und ich weiß nicht, ob es gut ist bliebest Du

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Der Morgen

Die Zeit, wenn Sie die Welt anhält. Und die Tage neu pflanzt. Und das Leben wieder wachsen lässt. Mit Wiesen. Mit Wäldern. Mit Seen. Und Meeren. Das bin ich am Morgen. Wenn ich aus dem Fenster sehe. Und es einfach weiss: „Ich lebe!“ Die Zeit, wenn Sie die Sprache befreit. Und die Worte neu belebt.

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Teetänze

Denke! Lebe! Höre! Sehe! Rede! Und steige auf den höchsten Berg! Und laufe durch das weiteste Tal. Und gehe auf die fernste Reise. Und gebe dem Leben nur Siege! Tanze! Singe! Spiele! Fliege! Liebe! Und lebe nur den klarsten Weg! Und singe nur das hellste Lied! Und male nur das leiseste Bild! Und gebe der

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Reue

Erst wenn du am Grabe stehst mit toten Blumen in der Hand den Blick auf den Schriftzug gerichtet und die Tränen vergossen hast. Erst wenn die Schuldgefühle und die Zweifel kommen Die letzen Worte gesagt und deine Gedanken geäußert hast. Erst dann bemerkst du was du hättest alles anders machen und alles sagen können Doch

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Nie

Ich frag dich nicht Denn ich bins nicht Wert Aber sag mir Wer bin ich Verdiene ich die Hoffnung Den Sinn Was ist laut? Was ist leis? Bin ichs die du Suchst? Ich will nicht Aber muss Kann nicht mehr Wenn interessierts Ich bin das nichts In Liebe gesucht In Abgrund versunken Lass mich nicht

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Be me

Weiß nicht was du sagst Will hören den schmerz Sagen in Leid Keine da Allein doch so voll Müsste mein ich zu sein Bin das ich? Kann nicht sein ohne Glück? Rief das Leben Ich will nicht Was soll ich tun Einfach lachen mit schein Niemals wein‘ Sag wer bin ich? Jemand da? Nein Ich

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Herzlos

Ich sehe dich ich sehe mich Doch ein Feuer tief So nah Leid und schmerz Nur ein fleck auch meiner Haut Schreie so groß wie die Macht So leise wie ich Geh du wirst nichts vermissen Bleib und du wirst weinen Ich bin nicht dein Feind Nur das etwas Von jener dessen Wert Ich nicht

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Mona Lisa

Heute habe ich die Urkraft des Lächelns entdeckt. Auf den Lippen der Mona Lisa. Plötzlich stand sie am Bett. Und hat gesagt: „Ich bin Es! Die Mona Lisa!“ Und ich zeige Dir jetzt das Lächeln. Mit all seiner Urkraft. Und als Zugabe die Sympathie für Dich. Und bei standing Ovations kriegst Du einen Kuss. Und

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Fluegel

All die Steine! Im Herz. Im Denken. Im Fühlen. Und das Leben: „Ohne Flügel! Ohne Träume! Ohne Liebe!“ Nur wegen Die besten Geschenke für Ihre Liebsten Steinen. Überall da wo Engel warten! All die Steine! Im Blick. Im Hören. Im Reden. Und die Tage: „Ohne Heimat! Ohne Fragen! Ohne Worte!“ Nur wegen Steinen. Überall da

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Sternlichter

Wenn ich ewig leben würde? Was wäre dann wichtig für mich? Würde ich ewig Texte schreiben? Würde ich immer die Wahrheit suchen? Würde ich nur die Welt verändern wollen? Oder würde ich mir denken: „Liebe die Menschen um Dich her! Hilf Ihnen, mit der Welt, klar zu kommen! Und sei Ihnen ein Freund! Denn das

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Liebesgedicht

Ohne dich Ist das Laub trocken Das unter meinen Schuhen knirscht Ohne dich Blendet die Sonne Während ich nach der Uhrzeit schaue Ohne dich Hinterlässt das Gras Spuren Nachdem ich mich zum Lesen hinsetze. Ich laufe über Gras und Laub In Abendsonnes fahlen Licht In der warmen Luft liegt Staub Ohne dich erkenn ichs nicht.

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Tiberias

Years and years ago. But like an hour before. The summer. The love. The sun. Everything like paradise. The heaven with every look. You and me in tiberias. Walking around. Sitting at the sea of galilee. Eating ice cream. Talking endless. With no time. With all joy. With the days. Which were only love. Which

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Selbstgespräche

Ich putze jetzt die Küche. Dann trinke ich einen Tee. Setze mich an den Computer. Lese die e-mails. Mache eine Liste für den Supermarkt. Bringe den Müll raus. Ordne den Schreibtisch. Sehe mir Bilder an. Höre etwas Musik. Lächle mit Ideen. Rede mit Plänen. Lese die Nachrichten. Lege mich dann auf das Bett. Sehe aus

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Das Gedicht

Das Bild: „Jeder Kram ist da wichtig!“ Die Uhr, die über dem Sofa hängt. Die Geige, die neben der Komode liegt. Der Pianist, der auf dem Klavier schläft. Die Leiter, die an der Wand steht. Der Hut, der auf dem Hocker liegt. Der Besen in der Ecke. Der Koffer neben dem Regal. Die Jacke, die

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Zirkel der Liebe

Das Leben so trist und traurig Jegliche Kleinigkeiten vergraulen mich Kaum Liebe ist noch übrig Dann treffe ich diese Frau Mein Herz macht radau Das Leben nun nicht mehr grau, sondern blau Ich finde Gefallen an ihr Und sie flirtet auch mit mir Ich hoffe es liegt nicht nur am Bier Unsere Chemie ist fabelhaft

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Die Raben

Ich liege den Tag krank am Fenster. Und sehe die Raben. Sie setzen sich auf den Ast. Und dann auf den Anderen. Dann geben sie ihre Laute von sich. Und sind wieder still. Dann fliegen sie weg. Und das wann sie wollen. Es gibt da keine Gesetze. Wann ein Rabe fliegen darf. Und wann nicht.

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Lied vom Tod

Ist die Sanduhr abgelaufen, deine Koffer längst gepackt. All das, was du einst getan, all das, was du einst gedacht. All der Hoffnung Funken glimmen, Zweifel bleiben, Glut intakt. Manche Briefe ungeschrieben, manche Geste angebracht. Deine Gärten längst vergangen, viele Worte Schall und Rauch. Quälen hart wie Peitschenhiebe, tausend Scherben, Traum zu Staub. Diener auf

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