Der Garten der Lieder

Der Garten der Lieder. Er lebt als Engel und Traum. Er sieht als Reise und Leben. Er redet als Hafen und Insel. Steht am Fenster. Sitzt im Cafe. Kennt die Welt. Das gute im Blick. Der Garten der Lieder. Er lebt mit Herz und Stille. Der Garten der Lieder. Er redet als König und Ritter. […]

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Die Netzantwort

Das Echo im Netz braucht manchmal Zeit, bis ein Herz seinen Weg zu dir findet. Wenn ein Wort aus der Stille dich befreit und ein Band zwischen Fremden sich bindet. Nicht die Klicks bestimmen deinen Wert, nicht das Tempo in flüchtigen Stunden, sondern wer die Seele des anderen ehrt, hat die wahre Gemeinschaft gefunden.

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Das Bekenntnis

Zwanzig – schon verloren im Blick, die Welt schreit laut, das Herz ruft zurück. Zwischen Traum und Pflicht gefangen, viele falsche Entscheidungen begangen. Halb klug, halb leer, halb auf der Flucht, in dir brennt Glut, die Ruhe sucht. Du denkst zu viel, doch fühlst zu wenig, dein Weg wirkt nah – und bleibt unklar. Noch

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Verlorene Nähe

Wenn ich Dich anseh, so muss ich wirklich weinen. Mein Herz tut weh, für Dich aber wird die Sonne scheinen. Du stehst gesellschaftlich oben, ich dafür total unten. Dich wird man überall loben, doch ich habe mich mehr geschunden. Erinnerst Du Dich noch an die Zeit, als wir gemeinsam in der Schule waren. Damals gab

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Meine Angst

Sie lässt mich nicht zur Ruh – ich sag es frei: Ich habe Angst. Angst, zu versagen, Angst, aus dem Leben zu fallen, Angst, den bescheidenen Job zu verlieren, Angst, einsam in der Großstadt zu erfrieren, Angst vor Kriegen, die keiner mehr stoppt, Angst vor dem Atom, das Städte zerbombt, Angst, dass mich keine Frau

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Eiserner Vorhang

Nicht fünfzig Kilometer nur, und schon verriegelt sich die Spur. Sachsen bleibt mir fremd und fern, ein Land, das ich so hätte gern. Nicht fünfzig Kilometer östlich mehr, und Böhmen läge mir am Herz so sehr. Doch Mauern, Draht und kalter Stein sperren die Sehnsucht draußen ein. Wie Dornen reißen Stacheldrähte, was einst verbunden, trennt

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Ein Freund ging verloren

Es herrscht Totenstille, die Kirche ist halb gefüllt. Es war sein eigener Wille, er hat sich selbst gekillt. Es musste so kommen, er war schon immer etwas seltsam. Warum hat er sich das Leben genommen, fühlte er sich einsam? Ich hätte es nicht gedacht, dass er diesen Schritt macht. Selbst hatte er doch so viel

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Kuckucksbändiger

Ich brauch die Kohle – auf die Schnelle, doch nirgends gibt es eine Stelle. Der Knast? Nee, nicht mein Revier, da bleib ich lieber hier. Liegt die Knete in Frankfurt auf der Straß’, oder machen mich die Typen richtig nass? Ich bin in Deutschland nur ein Zwerg, ständig wächst mein Schuldenberg. Die Kuckucksbändiger stehen schon

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Entlassener Sträfling

Bettelnd vor dem Einkaufscenter, die Menge schweigt, sie geht nur weiter. Entlassen aus dem grauen Knast, achtundzwanzig Monate – Last. Ohne Wohnung, ohne Lohn, bleibt dir am Ende der kalte Beton. Ohne Hoffnung, ohne Ziel, das Leben wird ein Überlebensspiel. Diebstahl flackert in Erinnerung, doch keine Chance zur Besserung. Du hast keine Wahl, du bist

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Schattenregierte Welt

Ich leb in einer Welt, in der der Schatten regiert, wo Wahrheit schwindet und das Gesicht verliert. Du tust so cool, so schlau, so frei, doch Deine Worte stinken hohl dabei. Du spielst den Freund, der ich nicht bin, dein Ziel ist nur materieller Gewinn. Du bietest Glanz, verpackst nur Dreck, zu einem Preise, der

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Fasching – Maskenspiel

Fasching – Gesichter voller Schein, Gerd donnert als Rocker durch die Menge, Wolfgang trägt stolz sein Baskenkleid, Ludwig verteidigt den Club mit Strenge. Reinhard erscheint als Punk im Traum, Werner im Anzug, korrekt und kühn, Peter lenkt schweres Metall wie Schaum – Rollen, die flüchtig nur erblühn. Sie spielen Cowboy, Scheich und Star, Geist, Professor,

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Freunde in grüner Uniform

Ich weiß nicht, warum es geschieht, wenn mir ein Polizist gegenübersteht. Mein Herz wird eng, mein Blick ganz still, als ob ich plötzlich schweigen will. Man sagt: Sie schützen, sind bereit, solang man ruhig bleibt, nicht schreit. Doch meine Angst bleibt tief in mir, und manchmal frag ich: Warum, wofür? Mein Führerschein ist mir zu

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Versagende Politiker

Man fragt sich bang, wohin wir treiben, wofür die Mächtigen Entscheidungen schreiben. Sie reden von Märkten, von Zahlen, von Macht, doch wer an das Volk denkt, wird selten bedacht. Sehen sie nicht, wie Armut wächst, wie Hoffnung schwindet, wie Würde vergeht? Sie zählen Profite, sie messen den Staat, doch Menschlichkeit bleibt im Getriebe der Tat.

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Small Town Love

I know a place where strangers smile and say hi, where paths cross quietly under alleys as you pass by. Kids are playing basketball in the driveways, and above it all, the sweet scent of flowers stays. I know a place where lilac and magnolia await, where rhododendron and hydrangea shades captivate. Apple trees and

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Schwerkraft

Menschen docken an über Schwächen. Nicht über Kontrolle. Nicht über Überlegenheit. Nicht über die sauber gefalteten Tage. Sie docken an: über das Zögern, über die kleine Erschütterung in der Stimme, über das Zittern hinter dem Lachen. Nicht die Mauern merken wir uns, sondern die Risse, durch die Licht fällt, durch die Wärme kommt, durch die

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Stillstand

Die Stadt hängt schwer im gelben Dunst, kein Takt mehr, der das Blut bewegt. Verblasst ist längst die alte Kunst, die uns durch matte Tage trägt. Wir warten auf ein hartes Wort, das durch die Stille schneidend spricht, an diesem stumpfen, leeren Ort, bis endlich wieder Morgen bricht.

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Ode an das Ungewisse

So oft lag ich des Nachts im Bett, nicht wissend, warum Gevatter Schlaf mein Gemüt nicht in Ruhe versetzt. So stand ich auch, um nach den Sternen zu sinnen, ob sie mir Nachricht von meines Liebsten Befinden bringen. Doch keine Schnuppe sah ich des Nachts vorüberjagen. Da wurde mein Herz kalt und schwer und begann

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Symbiose

Symbiose Da ist ein Suchen in den Bildern, ein Geheimnis in jedem Satz. Nur ein Gefühl, das sich entfaltet, und zwischen den Zeilen … enthüllt ein Schatz. Gehört hab ich schon viele Worte und vernommen manchen Klang. Führen die Gedanken an entlegenste Orte, tragen goldenes Licht und Gesang. So möcht man glauben, es sei nur

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Herbst – Nach Übermaß

Die Blätter fallen nicht aus Schwäche, sie lösen sich aus Übermaß; wer festhält wider seine Fläche, verliert am Ende mehr als Maß. Was reift, beginnt sich abzugeben, nicht aus Verlust, vielmehr aus Sinn; denn alles volle, drängend Leben strebt irgendwann nach außen hin. Der Baum bewahrt nicht durch Behalten, er ordnet sich durch stillen Schnitt;

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