Gratwanderung des Nichtstuns

Unglaubwürdig bist Du wann? Wenn Du arbeitest auch noch dann, wo andere sich ausruh´n als hätten sie gar nichts zu tun. Unglaubwürdig seist Du doch, wenn Du arbeitest noch, wo andere im Leid vergeh´n gar nicht mehr aufrecht steh´n. Unglaubwürdig wirst Du sein, wenn Du „ausreißt Dir ein Bein“. Was Du äußerst – durchaus fein, […]

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Körpernah

Eine Frau mit Sommersprossen, hatte er ins Herz geschlossen. Da sie ihn deshalb sehr schätzte, sich rasch auf seinen Schoß setzte, Und folglich noch am gleichen Tag, entspannt in seinen Armen lag. So dass er später als Gatte, sie sogar am Hals dann hatte.

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Vom Ende her

Manchmal legen Momente die Uhren ab: Ein Raum wird still, ohne leer zu sein, ein Lied löst die Zeit auf, ohne Verlust zu sein; Eine Wahrheit wird erkannt, ohne dass man sie gesucht hat. Du hörst dein Herz deutlich. Du spürst etwas, das nicht von dieser Welt ist: ein Sein ohne Vorher und Nachher. Doch

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Jeder kann ihn mal……

Ein Mensch, der immer alles selbst in die Hand nimmt, was zu tun und zu lassen ist, allein bestimmt, im Leben stets eine ganze Menge bewegt, gesteigertes Selbstvertrauen an den Tag legt. Den Mitmenschen er nie in die Parade fährt, sich nur um seine Angelegenheiten schert und seine Nase nicht überall hineinsteckt, deshalb auch weder

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Meditation

Um den Alltagsstress zu reduzieren, beginnt manch einer zu meditieren, indem er nun höchst konzentriert nachdenkt, seine Gedanken auf ein Thema lenkt, Angst und Depressionen so mindert, erneute Attacken gar verhindert. Eine Besserung ist schnell zu sehen, Blutdruck und Puls deutlich zurückgehen. Das Immunsystem an Stärke gewinnt, der Stress sich jetzt abzubauen beginnt. Seine Gedanken

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Reformen für den öffentlichen Dienst

Auch den öffentlichen Dienst man jetzt reformiert, damit künftig alles besser funktioniert. Die Automatisierung endlich Einzug hält, so die moderne Technik zur Verfügung stellt. Ausnahmslos jede Amtsstube damit bestückt. Das papierlose Büro immer näher rückt. Die Digitalisierung man zwar noch vermisst, doch in absehbarer Zeit kein Fremdwort mehr ist. Für die Mitarbeiter es nun stressiger

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Dein Fels im Strom

Wenn deine Welt ins Wanken gerät und Schmerz in deinen Augen steht, wenn jeder Weg dir endlos scheint und deine Seele heimlich weint, dann reich ich dir die Hand so weit als Anker in der Dunkelheit. Wie eine Brücke fest und breit, trag ich dich durch die schwere Zeit. Wenn unter dir der Abgrund grollt

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Schlechte Vorbilder

Die Gesellschaft fühlt sich heute bewogen, Stärke zu zeigen mit ihren Ellbogen. Auf Rücksicht und Fairness wird kaum noch gesetzt, häufig man Menschen beleidigend verletzt. Selbst Politiker sind keinen Deut besser, bekämpfen sich oft verbal bis aufs Messer, vergessen für das große Karriereziel meist den freundlichen und fairen Umgangsstil. Dies alles ist sehr beschämend und

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Karriere nur mit dem Kopf

Ein Mensch will es bis weit nach oben bringen, etwas Besonderes soll ihm gelingen, sich für diese Aufgabe geeignet hält, deshalb sein Licht nicht unter den Scheffel stellt. Aber der Weg nach oben ist weder leicht noch sein solides Können hierfür ausreicht, dafür den Mund umso voller nehmen wird und so das Ziel nicht aus

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Flammen der Gleichgültigkeit

Die Welt steht schief, ein Draht steht unter Strom, ein falsches Wort – und alles steht in Brand. Die Nachrichten sind laut, doch ohne Ton, weil jedes Bild im schnellen Scrollen verschwand. Die Straßen sind voll, doch keiner hört das Wort, die Stimmen verhallen im digitalen Rauschen. Wir streiten im Netz, doch verändern kaum den

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Die angepassten Mücken

Mücken zu den lästigen Insekten gehören, weil sie als Blutsauger Menschen beim Schlafen stören. Außerdem Menschen oft besorgt darüber klagen, dass diese Viecher auch Krankheiten übertragen. So werden sie letztlich als blutrünstig gesehen, deshalb auf der Liste des Kammerjägers stehen. Doch die Mücken könnten ihr Image aufpolieren, sich mit den Menschen einfach geschickt arrangieren, so

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Überraschung

Blick in den Spiegel ein fremdes Gesicht, er runzelt die Stirn, ich wundere mich, am Bart zupfend merke ich entsetzt, er folgt mir nicht, kurz die Augen geschlossen, er ist noch immer da. Oder bin ich es selbst, als Spiegelbild, ein Fremder unter all den Bildern, ein Freund ganz unbekannt, noch ein Blick, vielleicht finde

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Schweigen der Laternen

Die Nacht legt ihr Ohr an Beton, zählt Atem, der zwischen Mauern zerbricht. Ein fernes Leuchten hält stur seine Position, wie ein Gedächtnis aus flackerndem Licht. Ich gehe durch Straßen, vom Tag noch bewohnt, wo Asphalt die Hitze der Stunden noch kennt. An Kreuzungen stehen Laternen geklont, wie Fragen aus Glas unter dem Firmament. Gesichter

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Fragen an den Glauben

Ich bin ein Mensch, der gerne hört, was andre glauben, was sie stört. Inmitten stiller Stadtgeräusche traf ich Missionare, freundlich und leise. Sie sprachen warm, in sanftem Ton, von Gottes Reich, von Himmelslohn. Von Jesus, der uns stets begleitet, von Liebe, die durchs Leben leitet. Ich hörte zu, mit offnem Sinn, doch merkte bald: ich

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Die Uhr der Erde

Siehst du den Schnee, wie leise er fällt, ein Schleier sinkt auf diese Welt. Dein Weg ist weit, das Ziel noch fern, die Zeit verrinnt wie Licht im Stern. Die Wälder sterben, Blatt für Blatt, die Uhr der Erde wird nicht satt. Sie zählt nicht mehr, sie läuft zurück, ihr Takt verstummt – verlor’nes Glück.

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Steine

Laut Stifter sind es bunte Steine, der Geologe sieht das ganz anders, der Wanderer stolpert über sie hinweg, und die Spinnen huschen fort in ihre Spalten. Steine als Hindernisse, Steine als gute Freunde, bauen wir eine Mauer aus den Feldsteinen, manche glitzern bunt, andere schweigen stumm, ihr Alter ist sehr unbestimmt, sie stammen gewiss aus

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Dinghaftigkeit

Unsere Freunde helfen uns jeden Tag, wir kennen sie bloß nicht gut. Maschinen ohne Namen, unermüdlich, fleißig bereit. Wir verlassen uns beständig auf sie und sollten uns auch um sie kümmern. Mein Fahrrad hat einen Namen, ich bedanke mich für seine Dienste. Das Auto fährt zuverlässig und verdient bestimmt unsere Anerkennung. Der Rechner beginnt meinen

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Die optimale Rede

Eine gute Rede zu verfassen, ist bekanntlich keineswegs sehr leicht. So muss der Vortragende aufpassen, dass er nicht mal vom Thema abweicht. Die Rede meist hervorragend gelingt, viel Lob und Anerkennung verbucht, wenn der Redner alles auf den Punkt bringt und niemand vorab das Weite sucht. Jede Rede an Erfolg gewinnt, sobald zwei Merkmale überwiegen,

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