Naturgedichte

  • Die Uhr der Erde
    Siehst du den Schnee, wie leise er fällt, ein Schleier sinkt auf diese Welt. Dein Weg ist weit, das Ziel noch fern, die Zeit verrinnt wie Licht im Stern. Die Wälder sterben, Blatt für Blatt, die Uhr der Erde… Die Uhr der Erde weiterlesen
  • Verblasstes Grün
    Ich träumte einst von Wiesen weit, vom Grün – für immer, alle Zeit. Das Leben schien wie Frühlingslicht, doch heute spür ich’s einfach nicht. Das Grün verlischt Stück für Stück, zurück bleibt Schmerz statt Lebensglück. Die Farbe flieht, die… Verblasstes Grün weiterlesen
  • Frühlingsreigen im März
    Die Jahreszeiten kehren wieder wie alte Brüder auf vertrauten Wegen, doch einer bringt das hellste Lachen: der Frühling. Auf kahlen Zweigen hebt ein erster Ruf das lange Schweigen des Winters auf. Ein Vogel genügt, und die Stille beginnt zu… Frühlingsreigen im März weiterlesen
  • Der März auf leisen Sohlen.
    Nach Schneegestöber, grau und dicht, tritt leis der Wandel ein; kein lautes Wort, kein grelles Licht – nur Tau auf Feld und Stein. Ein Märzenhauch zieht sacht durchs Land, als wollt er heimlich künden, dass unter Eis und kaltem… Der März auf leisen Sohlen. weiterlesen
  • Der Märzenbecher läutet den Winter hinfort
    Der Märzenbecher läutet leis den Winter aus den Gründen, ein helles Klingen bricht das Eis und lässt den Lenz verkünden. Es zieht ein Hauch durch Feld und Flur, wie heimlich froh vernommen; die Erde löst die starre Spur –… Der Märzenbecher läutet den Winter hinfort weiterlesen
  • Märzen­gang zur Sonnenzeit
    Es geht ein Licht durch Feld und Flur, noch zart und kaum vernommen; die Erde löst sich aus der Spur des Frostes, der entronnen. Die Sonne steigt in mildem Schein, berührt die stillen Gründe, und überm Rain im jungen… Märzen­gang zur Sonnenzeit weiterlesen
  • Frühlingswonne durch Märzensonne (frei nach Oswald von Wolkenstein)
    Fröide bricht von Märzens sunne, daz lant erwacht von winterleid; durch wîsen dringet lichte wunne, verjagt ist frost und starre zeit. Die vogele singen âne klage, in süezem ton durch luft so klar; ein bluome hebt sich âne frage,… Frühlingswonne durch Märzensonne (frei nach Oswald von Wolkenstein) weiterlesen
  • Lenzelied zum März
    Der Lenz ist wieder angekommen, man spürt es leis im ganzen Land; die Sonne hat sich vorgenommen, zu wärmen Feld und Waldesrand. Ein Blümlein steht am Wegesrande, ein Vogel singt sein Morgenlied; es geht ein Frieden durch die Lande,… Lenzelied zum März weiterlesen
  • Lenzgedicht
    Es ist ein leises Gehen im Land, als zöge jemand durch die Gründe; ein Hauch liegt warm auf Feld und Rand, ein erstes Wort in alter Kunde. Noch steht das Jahr im Zwielicht da, doch unter dunklen, schweren Schollen… Lenzgedicht weiterlesen
  • Frühlingslied im Märzen
    Nun kommt der Lenz ins Land gezogen, die Sonne lacht so hell und klar; durch Wald und Feld, durch Wies’ und Wogen erklingt ein neues, mildes Jahr. Die Vögel singen auf den Zweigen, die Bächlein rauschen froh dahin, die… Frühlingslied im Märzen weiterlesen
  • Hymne des Frühlings
    Freude bricht aus dunklen Gründen, wo der Winter eisig stand; neue Kräfte sich verbinden, heben jubelnd Flur und Land. Seht, wie durch die kalten Schranken junges Leben siegend dringt, wie aus frostumhüllten Ranken hell der Blüten Odem klingt! Auf,… Hymne des Frühlings weiterlesen
  • Frühlingssonett im März
    Wenn milder Wind den harten Frost vertreibt und zartes Grün sich durch die Erde ringt, wenn erste Blüte still die Welt beschreibt und Vogelruf durch junge Lüfte klingt, dann hebt sich leis der Schleier dunkler Zeit, der Winter wich… Frühlingssonett im März weiterlesen
  • Frühlingszyklus
    Der Lenz hebt leise die Hand. Unter tauendem Boden beginnen Knospen zu denken. Schneeglöckchen und Krokus setzen erste Zeichen ins Gras, bald folgen Tulpen und Osterglocken, ein vorsichtiges Blütenmeer im jungen Grün. In der Luft summen Bienen und Hummeln,… Frühlingszyklus weiterlesen
  • Aprilwetter im März
    Der März probt schon den April: Sonne lacht, dann zieht sie weiter. Ein Windstoß räumt den Himmel leer, gleich darauf füllt Regen ihn erneut. Die Wolken wechseln ihre Meinung schneller als der Kalender sein Blatt. Auf der Wiese blitzt… Aprilwetter im März weiterlesen
  • Atem des Frühlings
    Der März hebt leis das Licht aus kaltem Grund, die Erde atmet unter jungem Grün; ein Krokus steht wie ein geöffneter Mund, um still den neuen Morgen zu begrüßen. Die Luft ist weich; im Raum beginnt ein Flug von… Atem des Frühlings weiterlesen
  • Frühling im Land
    Der März noch kühl, doch auf dem Feld ein Glanz, ein erster Krokus zeigt sich ungeniert; der April bringt Sonne – und vielleicht auch Tanz von Regen, der das junge Grün verziert. Am Weg ein Nestbau in der Heckenwand,… Frühling im Land weiterlesen
  • Leiser Lenz
    Es taut im Feld; die Knospe regt sich sacht, ein Schneeglöckchen hebt sein helles Haupt; der Lenz tritt leis aus winterlicher Nacht, als hätt ein stiller Traum die Welt erlaubt. Ein Krokus glimmt im jungen Wiesengrün, die Sonne tastet… Leiser Lenz weiterlesen
  • Frühlingsgang am Feldesrand
    Der März entlässt den Frost aus Feld und Rain, ein milder Wind bewegt das junge Grün; im April zieht warmer Sonnenschein durch Wege, die im Morgenlicht erblühn. Ein Krokus steht am Rand der stillen Flur, die Bienen summen leis… Frühlingsgang am Feldesrand weiterlesen
  • Frühlingsatem
    Im stillen Gras erwacht die Knospe sacht, ein Hauch von Duft durchzieht die weite Luft; die Erde hebt sich leis aus langer Nacht, und überm Feld verweht der junge Duft. Ein Schmetterling berührt das helle Licht, die Sonne streift… Frühlingsatem weiterlesen
  • Frühlingsblick
    Der Frühling ist die Zeit, da nicht nur Wiesen neu beginnen, sondern auch die Seele ihr müdes Schweigen verliert. Ein mildes Licht fällt auf die Wege, und was lange grau erschien, wird plötzlich blühend und duftend im warmen Atem… Frühlingsblick weiterlesen
  • Frühlingsspaziergang
    Der März entlässt den Frost aus Feld und Rain, ein milder Wind bewegt das junge Grün; im April zieht warmer Sonnenschein durch Wege, die im Morgenlichte blühn. Ein Krokus steht am Rand der stillen Flur, die Bienen summen leis… Frühlingsspaziergang weiterlesen
  • Frühlingsgang
    Der Lenz geht leis durch feuchtes Gras, die Knospe tastet nach dem Licht; ein Schneeglöckchen hebt sein stilles Haupt, der Winter schweigt und wehrt sich nicht. Im März noch kühl, im April schon mild, die Wege glänzen hell und… Frühlingsgang weiterlesen
  • Frühlingslied im Feld
    Es ging ein Wind durchs junge Land, so mild von Hügeln nieder, da hob im Gras ein Blümlein an und reckte seine Glieder. Der Schnee zerrann, der Frost entwich, die Bächlein fingen an zu laufen, und auf dem Zweig… Frühlingslied im Feld weiterlesen
  • Frühlingsgesang
    Vom stillen Boden bricht das Grün, die Knospe wagt ihr erstes Werden; ein warmer Hauch durchzieht die Flur und weckt die schlafenden Gefährten der Erden. Die Sonne streut mit mildem Blick ihr Gold auf Wiese, Baum und Quelle, und… Frühlingsgesang weiterlesen
  • Fernweh
    Mövenflug und weiße Segel Und ein Wind, der Freiheit heißt Hätte gern mit euren Schwingen Mal die ganze Welt bereist Doch ich bin so unentschlossen, Regenwald, Korallenriff In die Wüste, zu den Fjorden Mit dem Flugzeug, mit dem Schiff?… Fernweh weiterlesen